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Auf diesen Seiten informiere ich über aktuelle Fragen einer zukunftssicheren und klimaschonenden Energieversorgung.

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Heißzeit

Die Gesellschaft für deutsche Sprache  hat die „Heißzeit“ zum Wort des Jahres 2018. Der lange, warme Sommer, der von April bis Oktober dauerte, trug zur Prägung des Begriffes bei. Nicht nur in den Medien wurde von einer „Heißzeit“ gesprochen. Doch vor allem. dass dies so wahrgenommen wurde, dass wir nun endgültig im Klimawandel angekommen sind, machte dieses Wortspiel zum „Wort des Jahres“. Der Begriff setzte sich dabei gegen Kandidaten wie „die Mutter aller Probleme“ und „Diesel-Fahrverbot“ durch.

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Klimawandel produziert Wetterextreme

Was die Waldbrände in Kalifornien, die Unwetter in Italien und unsere Dürre mit dem Klimawandel zu tun haben, erklären Meteorologen u.a. im ZDF wie Özden Terli und in der ARD Karsten Schwanke sehr anschaulich.

Das IPCC hat aufgrund dieses Jahre der Wetterextreme einen Sonderbericht herausgegeben. Fachjournalisten in der ZEIT, im Spiegelm der Süddeustchen und vielen dokumentieren und kommentieren derzeit sehr eindringlich die klimatische Entwicklung, wie u.a. beispielhaft in der Stuttgarter Zeitung. Waldbrände in Kalifornien, Trockenheit in Deutschland: Die Wetterextreme nehmen bedingt durch den Klimawandel weltweit zu. Die Politik tut zu wenig dagegen.

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Anti-Windkraft-Clip in den Kinos

Seit einiger Zeit läuft in den Kinos zwischen Kassel und Darmstadt ein Anti-Windkraft-Clip, der mit all den üblichen emotionalisierenden Klischees arbeitet, mit denen die Unvernunftkraft in ihren Veranstaltungen aufwartet und die auch von AfD und FDP transportiert werden: Die Mythen von dere Vernichtung des Waldes, vom Infraschall und vom Vogelschreddern. Da können Wissenschaftler Fakten gegenhalten, wie sie wollen, gegen die gefühlte Wahrheit kommen sie nicht an. Auftrraggeber ist die Deutsche Wildtier Stiftung die Haselmaus und den Wald dann schützt , wenn es gegen Windkraft geht. Gegen die Rodung des Hambacher Forsts hat sie nichts einzuwenden.

Und dies kommt nicht von ungefähr. Wie üblich bei Astroturfing-Vereinen sind auch hier die üblichen Seilschaften der Kohle- und Kernkraft-Lobby involviert. Alleiniger Stiftungsvorstand Fritz Vahrenholt hat beste Kontakte zum Kohlekonzern RWE und arbeitet mit beim Europäisches Institut für Klima und Energie e.V. (EIKE). Dies ist der deutsche Ableger der führenden US-Klimaleugner-Organisation um Mike Morano, Fred Singer und Frederick Seitz, dem „Committee for a constructive tomorrow (CFACT)”. Diese werden von Exxon & Co finanziert.

Auch die Wochenzeitung Kontext aus Stuttgart geht der Verbindung der Deutsche Wildtier Stiftung mit dem Klimawandel-Leugner Vahrenholt in einem Beitrag nach.

 

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Lieber mehr Klimawandel als Windkraft?

Die Lobbyisten der fossilen Energien stecken Millionen in den Kampf gegen Erneuerbare Energien, finanzieren Institute zur Erzeugung und Verbreitung von Desinformation und gründen Pseudobürgerinitiativen. Mit der Installation des Dachverbandes Vernunftkraft ist ihnen nach 20 Jahren beharrlichem Astroturfing der größte Coup gelungen. Nun helfen hunderte Bürgerinitiativen am Mythos der zerstörerischen Windkraft mit und verwenden die von diesen gesetzten emotionalisierende Begriffe wie Verpargelung, Windindustrie, krankmachender Infraschall, Vogelschredderung usw.

Angesichts von weltweiten Extremwetterereignissen, wie Dürre, Bränden, Stürmen und Überflutungen unter denen Millionen Menschen leiden, ist kaum verständlich, dass immer noch diese Argumente und die der Klimawandelleugner verfangen. Dazu sollte angesichts der aktuellen Diskussion und der unübersehbare Gefahren von Kohle- und Kernkraft klar sein, dass persönliche Vorlieben keine Entscheidungsgrundlagen sind.

Dazu sollte eins klar sein: Die Braunkohle zerstört das Mehrfache an Wald von dem, was die Erneuerbare Energie Windkraft insgesamt benötigt: Im Tagebau, durch vom Klimawandel getriebene Brände und Stürme, sowie durch Verdrängung von klimafreundliche Stromerzeugung vor allem in den Nachbarländern.

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Es fehlen keine Ladestationen, sondern E-Autos!

Die Automobilindustrie klagt beständig über fehlende Ladestationen, da die daran schuld seien, dass so wenige  E-Autos kaufen. Nun hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) recherchiert wo und wieviele Ladestationen es gibt.

Es sind bundesweit 13 500 öffentliche Ladepunkte, und damit 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Somit kommen rein rechnerisch angesichts der derzeit 130 000 Elektro- und Hybridautos rund zehn Autos auf jede Station. Diese sind ungleich verteilt. In den östlichen Bundesländer mit Ausnahme Thüringen sowie im Saarland gibt es wenige, in Hamburg mit Abstand am meisten öffentliche Ladestationen. Hessen liegt mit Baden-Württemberg, Berlin und Bayern über dem Bundesschnitt.

Die Legende der Automobilindustrie von einem Engpass ist somit durch diese Fakten widerlegt. (s.a. Dokumentation der BDEW-Recherche in der Süddeutschen Zeitung)

 

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Windkraft: Geänderte Prognosemodelle für Schallimmissionen

Windrad

Die aktuelle Berichterstattung u.a. in der  Hessenschau über das Thema Schallimmissionen bei Windenergieanlagen zeichnet teilweise ein verfälschendes Bild. Es werden eben nicht alle Windräder überprüft, sondern nach Einführung der neuen Hinweise der Länderarbeitsgemeinschaft für Immissionsschutz in den Bundesländern (LAI) haben nach und nach die Bundesländer, wie Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und nun Hessen, die Erlasse und damit die Anforderungen an die Prognosemodelle angepasst. Die bisherigen Immissionswerte für Schall, die sich aus der TA Lärm ergeben, gelten unverändert fort.

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Mitten im Klimawandel: Mehr Dürren in Europa

In allen Medien stehen die extreme Hitzeperiode und ihre Auswirkungen – Klimawandel extratrocken (Süddeutsche) – ganz oben. Und dies ganz seriös, wie bspw. die tagesschau: Befinden uns mitten im Klimawandel, aber die aktuelle Hitze, die Waldbrände, Missernten und Extremniederschläge sind nicht der Klimwandel sondern Wetter!

Nur die Wahrscheinlichkeit für dieses Wetter, für eine Hitzewelle, wie sie gerade in großen Teilen Europas stattfindet, hat sich demnach mehr als verdoppelt. Die Winter werden milder, die Sommer heißer, Stürme und Überschwemmungen häufiger.  „Was einst als ungewöhnlich warmes Wetter galt, wird ganz normal – in einigen Fällen ist das schon so“, zitiert die Tagesschau Friederike Otto von der University of Oxford, die die Ergebnisse einer Studie des Netzwerks World Weather Attributions vorstellte.

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Klimawandel fördert Biberausbreitung, Biberausbreitung fördert Klimawandel

Ein deutsch-amerikanisches Forscherteam untersucht, welche Wechselwirkungen sich aus der Globalen Erwärmung und der  Ausbreitung des Bibers ergeben. Eine jüngste Veröffentlichung im Fachjournal Global Change Biology unter Beteiligung von Forschern des Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) zeigt, dass die Tiere ganze Ökosysteme verändern und zum Auftauen des Dauerfrostbodens beitragen.

Das wärmere Wasser der durch Biber entstandene Seen habe auch Auswirkungen auf den Boden ringsum. „Abgesehen von den obersten Zentimetern bleibt der normalerweise bis in Tiefen von etlichen hundert Metern dauerhaft gefroren. Mit Sorge beobachten Wissenschaftler, dass dieser sogenannte Permafrost im Zuge des Klimawandels verstärkt auftaut. Denn dabei kann der Boden vermehrt Treibhausgase freisetzen und instabil werden. Und einen solchen Effekt können offenbar auch die Biber auslösen. „Unter und neben ihren Seen wird der Permafrost verstärkt degradiert“, sagt Ingmar Nitze. Das sei allerdings kein Grund, die Nager zu bekämpfen. „Das Hauptproblem der Arktis und ihrer Böden ist der Klimawandel“, betont der Forscher. „Und nicht der Biber.“ PM des AWI vom 16.07.2018

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Der Streit um die Braunkohle

Sehenswerter Beitrag von Quarks & Co über den Streit um die Braunkohle:

„Trotz internationaler Klimaschutzziele führt Deutschland den emissionsintensiven Braunkohleabbau fort. Tausende Bürger in Nordrhein-Westfalen haben in den letzten Wochen und Monaten mit Aktionen für ein Ende der Braunkohleförderung gekämpft. Mehr als 40 Dörfer haben die Kohle-Bagger bereits geschluckt. Weitere sollen folgen.

Quarks & Co hat Menschen getroffen, die sich aktiv gegen den Braunkohleabbau einsetzen. Und mit ihnen über ihre Hoffnungen, Ängste und Forderungen an Unternehmen und Politik gesprochen.“

https://www1.wdr.de/fernsehen/quarks/sendungen/braunkohle-uebersicht-100.html

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So viel Ökostrom wie noch nie

Nach Berechnungen des Energiekonzerns Eon ist die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien in Deutschland auf einen neuen Höchststand geklettert. Im ersten Halbjahr 2018 seien 104 Milliarden Kilowattstunden Strom von Wind- und Solaranlagen sowie Wasserkraft- und Biomasseanlagen erzeugt worden. Dabei ist nicht einmal  der Strom aus privaten Photovoltaik-Anlagen berücksichtigt, der direkt verbraucht und nicht ins Netz eingespeist wird.

Damit trage Ökoenergie immer stärker zur Stromversorgung in Deutschland bei. Den größten Anteil der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien stellen Windkraftanlagen an Land und auf See, nach den Eon-Zahlen rund 55 Milliarden KWh. Auf die Windenergie entfiel mit einem Plus von 7 Milliarden Kilowattstunden auch fast der gesamte Zuwachs der Erneuerbaren.

Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Ausbau aktuell stockt. So sind in Mittelhessen im letzten Jahr keine neuen Anlagen genehmigt worden. Das Ausbauziel, das 2% der Fläche Hessen umfasst, wohlgemerkt Planungsgebiet und nicht Flächenverbrauch, ist dabei noch in weiter Ferne.

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