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Auf diesen Seiten informiere ich über aktuelle Fragen einer zukunftssicheren und klimaschonenden Energieversorgung.

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Frankreich: Atomkraft steht in Frage

so mutmaßte schon im Sommer diesen Jahres das Handelsblatt in dem Artikel „Frankreich wird plötzlich zum Land der Energiewende„.  Denn das atomare Musterland hatte sich mit einem Gesetz zur Energiewende ehrgeizige Ziele gesetzt und die Allmacht der Atomkraft bei der Stromversorgung beschnitten. Der Gastgeber der UN-Klimakonferenz wollte auch bei den Erneuerbaren Energien mit gutem Beispiel vorangehen.

Doch das war sicher nur ein Grund, denn die Kernenergie beschert dem Staatsunternehmen Areva zunehmend Verluste, so dass das zweite Staatsunternehmen im Energiesektor EDFgedrängt wurde dessen reaktorgeschäft zu übernehmen. Eine Woche nach dem o.g. Artikel berichtete das Handelsblatt, dass der französische Stromriese EDF das Reaktorgeschäft des angeschlagenen Atomkonzerns Areva übernimmt . Die beiden mehrheitlich vom Staat kontrollierten Unternehmen schlossen noch im Juli eine Vereinbarung, wonach EDF zwischen 51 und 75 Prozent der Areva-Reaktorsparte Areva NP (Nuclear Power) übernehmen wird.

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Weltklimakonferenz zum Weltklimavertrag

Die 21. Internationale Klimakonferenz (Conference of the Parties, COP21) geht in die Schlusspghase. Vom 30. November bis 11. Dezember 2015 in Paris verhandelte die Weltgemeinschaft über das erste global verbindliche Klimaschutzabkommen.

Ziel ist ein Abkommen, dessen verbindliche Maßnahmen so gestaltet sind, dass sie die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius begrenzen. Für einige Inselsstaaten ist schon Anstieg von zwei Grad zu viel, da selbst dann mit massiven Folgen für Ökosysteme und Gesellschaften zu rechnen ist.

Die wissenschaftlichen und politischen Hintergründe dokumentiert die Klimaallianz.
Live von der Konferenz berichtet die Zeit online.

DPA fasst laut Südeutscher Zeitung die letzten Streitpunkte zusammen.

FINANZEN: Die Entwicklungsländer möchten ab 2020 mehr als die von den Industrieländern zugesagten 100 Milliarden Dollar (91 Milliarden Euro) pro Jahr an Finanzhilfen bekommen. Die Industrieländer wollen, dass dann auch die Ölstaaten und große Schwellenländer mitzahlen. Länder wie China wehren sich jedoch sogar gegen die derzeit im Vertragsentwurf stehende Aufforderung, freiwillig etwas zu zahlen.

KLIMASCHUTZZIELE: Da die vorgelegten Klimaschutzpläne nicht ausreichen, um die Erderwärmung wie gewünscht auf zwei Grad zu begrenzen, soll nach dem Willen der EU alle fünf Jahre nachgebessert werden. Indien und andere Länder sind gegen eine feste regelmäßige Überprüfung und Verbesserung der Ziele.

VERLUSTE UND SCHÄDEN: Viele kleinere Länder möchten, dass die Industrieländer ihre Verluste und Schäden durch den Klimawandel zumindest anerkennen. Die Industrieländer befürchten jedoch, dann in die Verantwortung genommen zu werden und einmal viel Geld zahlen zu müssen. Vor allem die USA sind dagegen.

TRANSPARENZ: Heftig gestritten wird auch noch darum, wie genau alle Länder ihre Klimaschutzaktivitäten und Daten zu den Treibhausgasen registrieren und offenlegen sollen.

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Neue Studie – Klimaschutz: Der Plan

Unter diesen Titel veröffentlichte Greenpeace eine neue Studie nach der der Atomausstieg bis 2018 und das Ende der Braunkohle bis 2030, sowie das der Steinkohle bis 2040 in Deutschland technisch machbar seien.

Die vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien sei bis 2050 sei möglich, inklusive der oft unberücksichgten Enegiesegmente Wärme und Mobilität.Die taz zitiert Niklas Schinerl, den Energie-Experten von Greenpeace: „Wir als bedeutende Wirtschaftsnation, als Land mit nur mäßigem Sonnenschein und einem sehr hohen Lebensstandard können es vormachen.“

Das Energiekonzept mit dem Titel „Klimaschutz: Der Plan“, legt die Umweltorganisation eine installierte Photovoltaik-Leistung von 50 Gigawatt im Jahr 2020 und 110 Gigawatt im Jahr 2050 zugrunde, ausgehend von aktuell rund 40 Gigawatt. Die Windkraftleistung müsste von heute gut 40 Gigawatt bis 2050 auf fast 150 Gigawatt ausgebaut werden.

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Kriegsursache Klimawandel

Eine aktuelle Studie bekräftigt die Mitursache von Klimawandel an Krieg und Flucht am Besipiel Syrien. Weniger Regen und höhere Temperaturen sind nach den amerikanischen Wissenshcaftler mit ein Auslöser für den bewaffneten Konflikt gewesen.

Die taz dokumentiert die Ergebniusse der National Academy of Sciences: „Das legt zumindest eine kürzlich in den renommierten Proceedings of the National Academy of Sciences der USA erschienene Studie nahe. Die Forscher um Colin Kelley von der University of California sowie der Columbia University of New York beschreiben zunächst die Abfolge der Ereignisse. In den Jahren 2007 bis 2010 suchte Syrien die schlimmste Dürre in der mehr als hundertjährigen Geschichte der Wetteraufzeichnungen heim.

In der Folge fielen die Ernten aus, verendete das Vieh, zogen rund anderthalb Millionen Umweltflüchtlinge aus ländlichen Gebieten und suchten zumeist in der Peripherie der großen syrischen Städte wie Aleppo Zuflucht. In diesen Vorstädten, geprägt durch illegale Siedlungen, Arbeitslosigkeit, Überfüllung, unzureichende Infrastruktur und Kriminalität, lag die Keimzelle der syrischen Revolte, die im März 2011 begann.“

Der ganze Artikel von Prof. Stefan Rahmstorf am 20.10.2015 in der taz.

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Globale Verantwortung: Klimawandel und Flüchtlinge

Die meisten Menschen wollen in Ihrer Heimat bleiben. Selbst wenn diese durch Krieg, Trockenheit oder Überschwemmungen lebensfeindlich geworden ist, fliehen sie meist nur in die nächste sichere Region und hoffen auf eine Rückkehr. Das stellen die Vertreter der Hilfsorganisationen immer wieder fest. Drei Prozent der Weltbevölkerung sind auf der Flucht. Dabei ändert sich dieser Anteil kaum, doch müssen immer mehr Menschen wegen Klimaveränderungen und Extremwetterereignissen, sowie den Folgen Hunger und gewaltsamen Verteilungskämpfen fliehen. Diese heißen dann aber meist Wirtschafts- oder Armutsflüchtlinge.

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Alpiner Klimawandel und Kraftwerke, Waldbrände und Überschwemmungen

Manche Auswirkungen des Klimawandels sind so banal, dass es kaum zu glauben ist, dass einige konservative amerikanischen Politiker diese dennoch erfolgreich in der Öffentlichkeit ignorieren und sich im Winter mit dem Schneeball in der Hand vor den Kongress stellen und sagen: Es ist draußen kalt, es gibt keinen Klimwandel.

Die anhaltende Trockenheit an der Westküste, die nun bei großer Hitze zu verheerenden  Waldbrände vor allem in Kalifornien führt, ist natürlich genausowenig ein Beweis für den Klimawandel, wie andererseits die Tatsache, dass Myanmar inzwischen fast vollständig unter Wasser steht. Klimaschwankungen über mehre Jahre werden u.a. durch Meeresströmungen und atmosphärische Oszillationen, wie die mächtige pazifische „El Ninjo“ bewirkt, die die Erwärmung über einige Jahre kaschieren, um sie dann wie derzeit verstärkt wiederzugeben.

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Klimawandel gefährdet Fledermaus- und Vogelnachwuchs

Die extremen Wetterwechsel machen Jungvögeln und Fledermäusen zu schaffen. Zur Aufzucht haben sie im kühlen Frühjahr geschützte Orte gewählt. Nun erhitzen sich diese zu sehr und Jungvögel flüchten aus den Nestern und Jungtiere der Fledermäuse lassen sich aus dem Quartier fallen, bevor diese bspw. unter den Gebäudedächern zu tödlichen Hitzefallen werden. Viele Vogel- und Fledermausstationen vor allem in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg sind derzeit überlastet.
Mehr dazu und Tipps zum Helfen bietet der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V., ein Interview mit deren Fledermausfachberaterin steht in der Süddeutschen Zeitung und die BR-Sendung „quer“ hat dieses Thema in einem Film-Beitrag dargestellt: Hitzetod – Megasommer wird Tieren zum Verhängnis.
Leider recht unbeachtet bleibt bei solchen extremen Witterungen der Einfluss des Klimawandels: Extreme nehmen zu und damit der Stress für die Natur, seien es Planzen und Tiere, aber auch Menschen. Manche Arten kommen damit zurecht, andere, die sich nicht anpassen können, auch weil der Wandel erdgeschichtlich so schnell wie noch nieerfolgt, sterben aus. Nach aktuellen Studien bedroht die globale Erwärmung jede sechste Art – auch bei uns: ZEIT – Die globale Erwärmung bedroht jede sechste Art und Helmholtz-Artikel über aktuelle Forschungsberichte mit weiterführenden Links.

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BUND kritisiert Windenergieplanung des RP Mittelhessen

Windenergieplanung in Mittelhessen dient weder dem Naturschutz noch dem Klimaschutz

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) befürchtet, dass die Festlegung der Vorrangflächen für die Windenergie im Regionalplan Mittelhessen nicht ausreicht, um die Ziele des Hessischen Energiegipfels zu erreichen. Er
fordert in einer Presserklärung die zur Sitzung der Regionalversammlung am 23.7. veröffentlicht wurde, dass die Vorgaben für die Planungsbehörde überdacht werden.

Das Vorstandsmitglied des BUND Hessen und Energiesprecher Dr. Werner Neumann erklärte: „Der überwiegend unbegründete Ausschluss des „Repowering“ von
Windkraft im Vogelsberg und Westerwald behindert den politisch gewollten Ausbau der Windenergie. Repowering nutzt auch dem Naturschutz, da zahlreiche kleinere Windkraftanlagen durch weniger aber leistungsfähigere Anlagen mit höherem Ertrag ersetzt werden.“

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Bayern macht sich frei

  • Bayern will frei von Windrädern bleiben. Die sollen ruhig im Meer stehen.
  • Bayern will keine Stromtrasse, um den Windstrom vom Norden in den Süden zu bekommen. Der soll weiter durch Polen und Tschechien und vielleicht auch künftig durch Hessen und Baden-Württemberg fließen.
  • Bayern will keinen Atommüll zurückhaben. Den sollen andere Bundesländer lagern.
  • Wenn nicht alles so läuft, wie es Bayern will, dann wird Bayern die Energiewende scheitern lassen.

Kein Problem, liebe Bayern! Behaltet einfach Eure Atomkraftwerke und lagert Euren Atommüll in Eurem Freistaat wo ihr wollt. Dann kann der Rest von Deutschland, ohne sich weiter mit Euren Extrawürsten herumärgern zu müssen, an eine sinnvolle konstruktive Gestaltung der Energiewende und das Erreichen der CO2-Ziele machen, einer bundesweiten frei von Bayern.

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