1. Januar 2012, 15:04 Uhr

Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt, gehört das Jahr 2011 zu den fünf wärmsten Jahren seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Und dies obwohl die sich einstellenden Meereströmungen eher eine Abkühlung erwarten ließe, so dass der Ein oder Andere eher Kälterrekorde für diesen Winter erwartet hatte.

Die statistische Auswertung des Deutschen Wetterdienst (DWD) der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen für 2011 im Einzelnen: In Deutschland erreicht das Jahr 2011 eine Jahresmitteltemperatur von 9,6 Grad Celsius (°C). Es dürfte damit knapp zu den fünf wärmsten Jahren seit 1881 gehören. Das Vorjahr war mit 7,8°C deutlich kühler ausgefallen. Den Temperaturrekord hält immer noch das Jahr 2000 mit 9,9°C. Beim Sonnenschein steht 2011 sogar auf dem Treppchen: Nur die Jahre 2003 und 1959 waren hierzulande sonnenscheinreicher.

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28. November 2011, 14:06 Uhr

Oder: Und ewig grüßt das Murmeltier…

Pünktlich zur Eröffnung der Klimakonferenz in Durban rezykeln die einschlägigen Seiten der sogenannten Klimaskeptiker eine zweite Charge der 2009 bei einem Hackerangriff erbeuteten privaten E-Mails von Forschern. Wie 2009 kurz vor der Klimakonferenz in Kopenhagen wird versucht durch einzelne Zitate die Klimawissenschaft insgesamt zu diskreditieren.

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7. November 2011, 20:37 Uhr

Datenermittlung und deren Auswertung erlaubt strategische Ausrichtung auf dem Weg zur Energiewende

Marburg-Biedenkopf – Als wichtige und wissenschaftlich fundierte Planungsgrundlage hat Landrat Robert Fischbach das Klimaschutzkonzept für den Landkreis Marburg-Biedenkopf bezeichnet. Bei einer Veranstaltung im Marburger Landratsamt am Montagabend stellte der Kreis erste Ergebnisse und Eckdaten des Konzepts vor.

Das Kompetenznetzwerk für dezentrale Energietechnologie (deENet e.V.) aus Kassel wurde als Dienstleister vor einem Jahr damit beauftragt, das Klimaschutzkonzept zu erstellen. Unterstützung erhielt der Kreis dabei durch Fördermittel aus der nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung. Die Untersuchungen von deENet weisen dem Landkreis Marburg-Biedenkopf innerhalb Deutschlands eine Vorreiterrolle auf dem Weg zur Energiewende zu. Dies stellten Lioba Kucharczak, Patrick Ehmann und Dr. Peter Moser von deENet e.V. in ihren Vorträgen zum Klimaschutzkonzept heraus.

„Mit dem vorliegenden Klimaschutzkonzept ist nun eine fundierte Grundlage worden. Diese dient der strategischen Entwicklung des Landkreises zur Erreichung de100-Prozent-Ziels und trägt zur konzeptionellen Gestaltung der gewünschten Energiewende bei“, stellte Landrat Robert Fischbach bei der Vorstellung der Eckdaten fest. „Das Klimaschutzkonzept ist außerdem ein wichtiges Fundament für Entwicklungen in der Region und bietet viele Anregungen für Klimaschutzaktivitäten von Kommunen, Unternehmen und Privaten“, ergänzte der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern.

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1. Oktober 2011, 11:33 Uhr

Der 3. Kongress “100% Erneuerbare-Energie-Regionen” – Instrumente für einen erfolgreichen Strukturwandel vor Ort – ist am 27. und 28. September 2011 in Kassel mit großem Erfolg durchgeführt worden. Mit über 800 Teilnehmern sind alle Erwartungen noch deutlich übertroffen worden. Es wurden praktische Erfahrungen bei der Umsetzung von Projekten, aber auch innovative Techniken und Instrumente diskutiert. Außerdem wurden Forschungsergebnisse präsentiert, regionale Akteure zusammen gebrachte, Good-Practice-Beispiele gezeigt, zwischen Kommunen und Unternehmen vermittelt und Strategien aus Regionen vorgestellt. Die Vorträge und Ergebnisse des Kongresses sind auf der  Kongresseite www.100-ee-kongress.de dokumentiert.

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10. April 2011, 18:29 Uhr

Frischer Wind für Erneuerbare

Derzeit vergeht kaum ein Tag mit Meldungen zu Atomausstieg und dem Umstieg auf Erneuerbare Energien, die vor kurzem noch für unvorstellbar gehalten worden wären. Hochrangige Vertreter der deutschen Industrie verkünden auf der Hannover Messe, dass sie für einen schnellen Ausstieg aus der Atomkraft sind. Die Papiere der Solar- und Windindustrie und der Anlagenbauer schnellen nach oben. Der beschleunigte Ausbau der Erneuerbaren Energien wird einhellig von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gefordert. Die Vertreter der unterschiedlichsten Techniksparten schauen angesichts des Aussstiegs aus der Kernnergie optimistisch in die Zukunft. Bundeskanzlerin Merkel wird für Eintreten für den Ausbau der Erneuerbaren Energie bei der Hannover Messe fast euphorisch applaudiert. Und nun sprechen sich auch die im  Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) organisierten Unternehmen der deutschen Energiewirtschaft für einen schnellen und vollständigen Ausstieg aus der Kernenergienutzung bis 2020 aus.

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15. März 2011, 18:36 Uhr

Kaum ein halbes Jahr nach dem Parlaments-Beschluss über Laufzeitverlängerungen sollen diese per Machtwort nun eine Weile lang nicht mehr gelten. Die Bundesregierung nimmt die ältesten Meiler vom Netz, um überprüfen zu lassen, ob vielleicht beim Zusammentreffen ungünstiger Umstände auch in Deutschland Kühlungen ausfallen und unkontrollierte Kettenreaktionen die Bevölkerung gefährden könnten.

Die schwarz-gelbe Regierung wurde völlig davon überrascht, dass die hohen Sicherheitsstandards in Japan offenbar keine Kernschmelze verhindern konnte. Die von der Regierung 2009 abgesenkten Sicherheitssstandards für alte Reaktoren hat sie bisher nicht wieder angehoben. Diese hatte sie gesenkt, da die Nachrrüstung  für die Betreiber nicht wirtschaftlich möglich gewesen wäre. Diese Konzession Abstriche an der Sicherheit der Bevölkerung zugunsten der Sicherheit von Konzerngewinnen zu machen, wird nun zum Bumerang für die  schwarz-gelbe Koalition.

13. März 2011, 14:11 Uhr

Die Angaben von Regierung, Behörden und Betreiber sind oftmals widersprüchlich und werden erst konkret, nachdem sie offensichtlich geworden sind. Danach stellt sich am Sonntag mittag das Bild wie fogt dar:

Im Kraftwerk Fukushima I waren die Blöcke 4, 5 und 6 auf Grund von Wartungsarbeiten heruntergefahren. die übrigen drei, wie auch alle vier Blöcke des zwölf Kilometer entfernten Kraftwerk Fukushima II wurden automatisch heruntergefahren. Inzwischen sollen bei sechs der zehn Reaktoren die Kühlsysteme ausgefallen sein.

Im Reaktor 3 soll es zu einer Kernschmelze gekommen sein. Es gebe aber keine Notwendigkeit für erweiterte Evakuierungsmaßnahmen. Die Kernkraftwerke liegen rund 240 Kilometer nördlich der Hauptstadt Tokio.

Japan hat die sichersten Kernkraftwerke der Welt, da sie aufgrund ihrer Lager immer durch Erdbeben und meist auch durch Tsunamis bedroht sind. Japan liegt im Pazifischen Feuerring, einem Vulkangürtel, der den Pazifischen Ozean umringt. Die Reaktoren sind deshalb daher nach strengen Bauvorschriften auf felsigem Untergrund gebaut. Alle haben zudem Erdbebenmessgeräte und werden bei Erdstößen ab einer gewissen Stärke automatisch heruntergefahren.

Weiterhin haben am Meer liegende Kraftwerke Mauern gegen etwaige Tsunami-Wellen. Seit dem verheerenden Erdbeben von Kōbe 1995 müssen alle Reaktoren mindestens Erdstöße der Stärke 7,75 standhalten können. Das Sendai-Erdbeben von 2011 hatte allerdings nach verschiedenen Mesungen eine Stärke zwischen 8,9 und 9,1.

Aktuelle Informationen bietet die » Tagesschau.

1. März 2011, 17:40 Uhr

Grüne legen bei der Regionalplanung Fokus auf Energieeinsparung

Vortrag zur Energieeffienz

Gießen – Ein Drittel des Endenergieverbrauches sollen 2020 in Mittelhessen mit regenerativen Energien erzeugt werden. Nach Meinung von Experten, die auf Einladung der grünen Fraktion in der Regionalversammlung zusammenkamen, sind hierfür deutliche Effizienzsteigerungen und Einsparungen beim Energieverbrauch nötig. “Für uns wird deutlich, dass wir für ein tragfähiges Energiekonzept und die ambitionierten Klimaschutzziele alle drei Faktoren voranbringen müssen: Energieverbrauch vermeiden, Energieträger effizient einsetzen und Erneuerbare Energien ausbauen”, so der Vorsitzende der grünen Fraktion in der Regionalversammlung Dr. Karsten McGovern.

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15. Februar 2011, 12:21 Uhr

Schneeglöckchen

Die Schneeglöckchen blühen selbst in höheren Lagen, Allergiker werden schon von Haselnuss- und Erlenpollen geplagt und die ersten Kraniche sind schon über halb Deutschland hinweg gezogen. Dieser Winter scheint  sich alle Mühe zu geben die Überlänge des letzten Winter wieder auszugleichen. Schon Ende Januar registrierte die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst die ersten Hasel- und Erlenpollen in Baden-Württemberg. In geschützen Lagen blühen die Schneeglöckchen mancherorts  schon genausolang. Aber nicht nur am Rheingraben, auch  in Wien wurden schon bereits vor einer Woche die ersten Schneeglöckchen gesichtet, was angesichts von bis zu 20°C  nicht überrascht. Und die ersten Kraniche haben Anfang dieser Woche schon die östlichen Bundesländer erreicht. Die Phänologieexperten der meteorologischen Instituten von Deutschland und Österreich dokumentieren seit Jahrzehnten die Verschiebungen im Zyklus von Flora und Fauna.

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1. Januar 2011, 10:40 Uhr

Die Auseinandersetzung mit sogenannten Klimaskeptikern gehört zum Alltag vieler Naturwissenschaftler, der sich mit diesem Thema auseinandersetzenden Disziplinen.  Seitdem die Klimaforschung  vor rund 20 Jahren nach und nach zu einer sicheren gemeinsamen Basis  für wichtige Grundaussagen gelangt ist, melden sich auch die zu Wort, die den menschlichen Einfluss auf das Klima abstreiten oder als unproblematisch erachten. Anfangs gab es unter den Journalisten wenige Experten, so dass durch die paritätische Besetzung von Diskussionsrunden eine Scheinobjektivität herstellte. Durch die ausdauernde Aufklärung von Wissenschaftlern, wie u.a. die der Klimaforscher der ETH Zürich, konnte mittlerweile hier viele Argumente als unwissenschaftlich widerlegt werden.

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