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Auf diesen Seiten informiere ich über aktuelle Fragen einer zukunftssicheren und klimaschonenden Energieversorgung.

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100 Prozent Erneuerbar ist möglich

Eckhard von Hirschhausen im NDR-Talk 3nach9: Eine Energieversorgung aus 100% Erneuerbaren Quellen ist möglich. Daran zu zweifeln, sei eine Beleidigung der Intelligenz unserer Ingenieure.

Hier der Link zum Beitrag in ARD-Mediathek: Eckhard von Hirschhausen im NDR-Talk 3nach9

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Klimaschutz und Energiewende global – lokal wird blockiert

Alle fürs Klima – so waren in Deutschland am 20.9. Hunderttausende beim globalen Klimastreik auf der Straße. Das Klimakabinett versuchte sich parallel in Aktivität. Der Verband kommunaler Unternehmen beklagt wie viele andere den fehlenden Mut beim Ausbau der Erneuerbaren Energien vor allem bei der Windkraft. Alle wollen was tun! Wirklich alle?

Nein! So einige Bürgermeister, Ortvorsteher und Landräte stellen sich nicht hinter die über einen langen demokratischen Prozess mit viel Bürgerbeteiligung gefundenen Ausbauzielen für Erneuerbare Energien. In unserem Landkreis Marburg-Biedenkopf klagen die Bürgermeister von Breidenbach und Biedenkopf gegen den Regionalplan, weil „ja jetzt von ihnen genug getan wurde“. Die Landrätin sieht mit dem gleichen Argument auch „erst einmal andere am Zuge“. SPD und CDU wollen bei Frohnhausen einen Windpark verhindern. Der SPD-Ortsvorsteher in Niederasphe geht gleich in den Vorstand einer Anti-Windkraft-BI und lädt mit zu unsäglichen Vorträgen und Filmen gegen Windkraft ein, deren Argumenten keinen Faktencheck standhalten.

Das ließe sich schnell überprüfen. Dazu ließen sich genügend Filme dem entgegenstellen, die Mut machen auch etwas vor Ort für einen Energiewende zu tun. So werden die wissenschaftlich begründeten 2% Planungsfläche nicht im notwendigen Zeitraum bebaut, um die Klimaziele zu erreichem, die sich Bund und Land, aber auch unser Landkreis gesetzt haben.
Hier zwei Filme aus der ZDF-Mediathek, die gut fundierte fakten den Mythen und Halbwahrheiten der Klimaleugner und des (Un-)Vernunftkraft-Netzwerkes der Antwindkraft-BIs in Ergänzung zu obigen Faktenchecks entgegensetzt.

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Fragen und Antworten zu Windenergie und Schall

Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hat 2016 einen Messbericht „Tieffrequente Geräusche inkl. Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen“ veröffentlicht. Anlass zur Durchführung des Messprojekts war nach ihrer eigenen Aussage die zum Teil emotional geführte Diskussion um mögliche Gesundheitsgefährdungen durch Infraschall. Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse der Untersuchungen in diesem Messbericht will die LUBW zur Versachlichung der Diskussion beitragen.

Darüber hinaus hat die LUBW in vorbildlicher Weise Fragen und Antworten vorwiegend zu gesundheitlichen Wirkungen von Windenergieanlagen zusammengetragen. Sie versucht dabei in allgemein verständlicher Form Antworten zu geben, die auf wissenschaftlich gesicherten Daten und Fakten beruhen. Die getroffenen Aussagen bei Fragen zu gesundheitlichen Wirkungen hat die LUBW mit dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg abgestimmt.

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Infraschallurteil in Itzehoe? Viel Lärm um nichts!

Darauf haben Windkraftgegner seit 2 Jahrzehnten gewartet. Endlich habe ein Gericht entschieden, dass der Infraschall der Windenergieanlagen gesundheitsgefährdend sei, verkünden sie über alle Infokanäle. Mal abgesehen davon, dass es ja nicht möglich ist, den Infraschall je nach Quelle als ungefährlich und gefährlich zu betrachten, d.h. den für uns alle alltäglichen aus dem Straßen-, Schienen- und Luftverkehr, Bau- und Landwirtschaftsmaschinen sowie aus Pumpen im Haushalt für Heizung und Kühle auszublenden, ist letztlich an dieser Kunde nichts dran.

Das Urteil des OLG Schleswig-Holstein bewertete nicht die Wirkung des Infraschalls, sondern kommt dem Antrag auf Berufung der Kläger aufgrund von Verfahrensfehlern auf Seiten des LG Itzehoe nach. Diese hatte auf eine weitere Beweiserhebung verzichtet. Hintergrund hierfür war für das LG , dass es bislang keine wissenschaftlichen Belege, dass Infraschall tatsächliche negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit hat. Weiterhin istwissenschaftlich belastbar nachgewiesen, dass ab einer Entfernung von 300-700 m der Infraschall von Windenergieanlagen nicht mehr wahrnehmbar ist oder im o.g. sonstigen natürlichen und künstlichen Infraschall verschwindet (s. Messungen des LUBW hier).

Insofern ist dieses OLG-Urteil ganz im Einklang mit der BGH-Rechtsprechung, die den Rahmen für zivilrechtliche Abwehransprüche gegen den Betrieb von Windenergieanlagen schon in mehreren Entscheidungen gesetzt hat. Siehe auch eine Kommentierung des OLG-Urteils durch die prometheus Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Dass angesichts dessen, wie sehr wir alle alltäglich Infraschall durch Verkehr, Maschinen und natürlichen Quellen ausgesetzt sind, dessen Wirkungen noch mehr erforscht werden sollten, ist sicherlich nichts einzuwenden (s.a. Artikel im Ärzteblatt, 2019).

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Kommunaler Klimaschutz mit Windkraft

Klimaschutz wird in den Kommunen gemacht

Der demokratische Entscheidungsprozess in unserer Gesselschaft hat eine sehr lange Zeit und viele einzelne Schritte gebraucht. Schließlich wurde u.a. festgelegt wieviel Flächen für einen sinnvollen Mix aus erneuerbaren Energien benötigt werden. So wurden im letzten Jahrzehnt in Mittelhessen konkrete Klimaschutz- und Energiewendeziele in den kommunalen Parlamenten von Regionalversammlung bis in die Städte und Gemeinde verankert.

Welche Flächen hierzu zur Verfügung stehen, wurde in einem ebenso langen Prozess mit allen anderen Interessen abgewogen. Dabei war in einem Umfang Bürgerbeteiligung gegeben, wie bei keiner anderen Infrastrukturfrage, seien es andere Energieerzeugungsanlagen, Straßen, Gewerbe- oder Wohngebiete. Doch nun nagt das Vorgehen der Antiwindkraft-BIs an den Grundfesten unserer demokratischen Entscheidungsprozesse. Hierzu mehr auf meiner kommunalpolitischen Webseite.

Raumordnende Abwägung der Flächennutzung

Eine Übersicht über den Planungsprozess für die Raumordnung seit 2011 und die Bürgerbeteiligung bei der Aufstellung des Teilregionalplans Energie, der die Privilegierung der Windkraft im Außenbereich auf 2% Windkraftvorrangflächen begrenzt, sowie alle Pläne finden sich auf der Energie-Webseite des Regierungspräsidiums Mittelhessen.  

Weiterhin sind viele Fragen, die in Zusammenhang mit Erneuerbaren Energien und speziell der Nutzung von Windkraft aufkommen, an über 100 Standorten in Hessen schon gestellt und in Bürgerforen und Expertenhearings behandelt worden. Deren Ergebnisse sind auch mit Verweis auf tiefergehende Informationen auf Webseiten des Landes Hessen zusammengestellt worden. Zu einzelnen Themen bitte unter Faktenchecks auf der Seite Erneuerbare Energien schauen.

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Hessenschau: Repowering – neue Kraft für alte Windräder

Mal ein ein paar paar klare Fakten wie gut Windkraft einer Region tun kann! Und auch ein Beleg, dass 10 Jahre Mythen und Halbwahrheiten von Windkraftgegner letztlich nichts bewirkt haben, außer einen Keil in die Bevölkerung zu treiben.

Repowering – neue Kraft für alte Windräder: https://www.ardmediathek.de/hr/player/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS82MzcxMg/repowering-neue-kraft-fuer-alte-windraeder

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Harald Lesch erklärt Klimaforschung

Einige kursierende Missverständnisse und Falschbehauptungen räumt der Physikprofessor Harald Lesch aus. Nebenbei werden auch wissenschaftliche Prinzipien verdeutlicht, gegen die die Kohle- und Kernkraft-Lobbyisten rund um (Un-)Vernunftkraft, Wildtierstiftung, EIKE&Co mit ihren gestreuten Mythen und Halbwahrheiten gerne verstoßen.

Einzelne Experimente und Studien werden von diesen angeführt, die scheinbar gefestigten wissenschaftlichen Konsens zerstören. Doch es fehlt in der Regel an der Übertragbarkeit auf den behaupteten Zusammenhang oder die Reproduzierbarkeit oder gar grundsätzlich an einer sauberen wissenschaftlichen Grundlage.

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Die Mythen der Antiwindkraftkoalition

Ach, wenn sich nur die BIs gegen Windkraft nicht vor den Karren der Kohle- und Kernkraft-Lobbyisten spannen ließen und so massiv deren Mythen und Halbwahrheiten in all den Leserbriefen und Veranstaltungen verbreiten würden (s.a. Kontext-Artikel schon von vor 4 Jahren!).

Stattdessen wäre es gut, wenn sie all diese Energie tatsächlich für die Rettung des Waldes, die Rettung der Vögel, die Rettung der Gesundheit einsetzen würden. Der Wald wird durech Dürre und Brände, Stürme, Schadinsekten und -pilze zerstört. Allein im letzten Jahr 300mal so viel als je an Waldfläche für Windkraft gebraucht wurde und die wurde bis zu fünffachen Fläche wieder aufgeforstet.

Vögel sterben zu über 99,9% durch den Auto-, Schienen und Luftverkehr, durch Ackergifte, durch Hochspannungleitungen, durch Gebäude und Glasscheiben und kleine natürlich auch durch Katzen oder Raubvögel. Die inzwischen gereiften Schutz-, Ausgleichs- und begleitenden Naturschutzmaßnahmen können sogar zu einem Anstieg der Population beitragen.

Und dann das seit über 20 Jahren beständig gegen Windkraft gesetzte Argument Infraschall. Ja, den gibt es und es gibt seitdem immer wieder Studien, aber kein Beweis im Hinblick auf die Schädlichkeit der Windkraft. Infraschall kommt überall in der natürlichen Umgebung vor, wird aber auch künstlich erzeugt. Außerhalb von Arbeitsstätten sind für fast alle Menschen die Quellen Verkehr und im Haushalt Kühlschränke, Waschmaschine und Heizung relevant. Bei Neubauten spielen zunehmend Wärmepumpen eine Rolle. Weit innerhalb des 1km-Abstandes von Windenergieanlagen zur Wohnbebauung überwiegen vor allem die Infraschallimmissionen aus dem Verkehrsbereich oder eben zu Hause der Kühlschrank.

Ich werde mich bemühen, in den nächsten Wochen hierzu weitere Fakten und vertiefenden Informationen zu liefern.

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Unvernunft hoch drei

1000te ha Wald wurden durch Dürre, Brände und Stürme allein in den letzten 12 Monaten zerstört, doppelt so viel wie für Windräder je in Deutschland insgesamt benötigt und mehrfach wieder aufgeforstet wurden.

Doch die Lobbyisten des Netzwerkes um (Un-)Vernunftkraft, Wildtierstiftung, EIKE & Co und ihre Helfer in den BIs gegen Windkraft: „Aber die Windräder zerstören massiv den Wald“.

Millionen Vögel werden jedes Jahr durch Autoverkehr, Freileitungen, Pestiziden getötet, weniger als 1 Promille durch Windräder.

Doch die Lobbyisten des Netzwerkes um (Un-)Vernunftkraft, Wildtierstiftung, EIKE & Co und ihre Helfer in den BIs gegen Windkraft: „Aber die Windräder töten massig Vögel“.

Vom Infraschall des Straßenverkehrs sind alle Menschen in D betroffen, Millionen tagtäglich und ganz unmittelbar.

Doch die Lobbyisten des Netzwerkes um (Un-)Vernunftkraft, Wildtierstiftung, EIKE & Co und ihre Helfer in den BIs gegen Windkraft: „Aber die Windräder machen durch Infraschall krank“.

Wenn keine Wälder mehr da sind, in den Windräder gebaut werden können und der letzte Rotmilan verhungert ist, weil er nichts mehr zu fressen findet, ist es zu spät für eine Energiewende.

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Hitzerekorde und Ausrufen des Klimanotstandes

In Europa werden derzeit vielerorts neue Allzeit-Hitzerkorde erreicht und parallel über die Ausrufung des Klimanotstands diskutiert, wie ihn weltweit die Fridays-for-Future fordert. Ende des letzten Jahres hatten die internationalen Experten und Wissenschaftler des Club of Rome vor dem europäischen Parlament ihren „Climate Emergency Plan“ vorgestellt. Doch erst seitdem die Klimaschutz-Bewegung der Jugend sich deren Forderung angeschlossen hat, kommen dem zunehmend Städte und ganze Staaten dem nach, wie am gestrigen Freitag in Frankreich.

Auch die Stadt Marburg hat sich dem dies fast einstimmig angeschlossen. Notstand bezeichnet in Deutschland im verfassungsrechtlichen Sinne eine gefährliche Situation, die durch schnelles Handeln bereinigt werden muss. Mit dem Ausrufen des Klimanotstandes stellt die jeweilige Körperschaft fest, dass es eine solche gefährliche Situation, eine Krise gibt, und dass die bisher ergriffenen Maßnahmen nicht ausreichen, diese zu begrenzen. In dem jeweiligen Beschlusstext wird jeweils festgestellt, zu welchen Zielen sie sich verpflichtet und wie sie das schnelle Handeln gestalten will.

Im Marburger Beschlusstext sind dies konkrete Schritte zur Reduzierung der CO2-Emissionen auf Nettonull bis 2030, des Energieverbrauchs, der Steigerung der Energieeffizienz und des Ausbaus der Erneuerbaren Energien im Stadtgebiet Marburg. Im Kreistag von Marburg-Biedenkopf konnte ein Tag zuvor kein analoger Beschluss gefasst werden.

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