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Auf diesen Seiten informiere ich über aktuelle Fragen einer zukunftssicheren und klimaschonenden Energieversorgung.

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Ressourcen schonen spart Energie

Deutschland gehört beim Ressourcenverbrauch zur Weltspitze, aber auch beim Recyceln von Stoffen. Die Ziele des deutschen Kreislaufwirtschaft weiter zu verwerten, zu recyceln und zuletzt das was übrig bleibt umweltschonend zu entsorgen, sind vorbildlich und letztlich CO2-sparend, denn was nicht neu produziert oder an Stoffen gefördert werden muss, spart Energie.

Doch so in einigen Bereichen klappt es sehr schlecht. Dazu gehört unsere Bekleidung. Hier sind wir im Verbrauch Spitze und in der Verwertung wird läuft vieles schief. Lahntal steht dabei im Zentrum des Geschehens. Und nachdem durch Medienberichte und Gerichtsentscheide die systematischen Gesetzesverstöße des nach eigenen Bekundens Lahntaler Marktführers in Sachen Altkleidersammlungen offenkundig geworden sind, stellt sich die Frage, wie künftig mit unserer gebrauchten Kleidung zum Wohle von uns Bürgern als Gebührenzahler und im Sinne der Kommunen als Entsorgungsverantwortliche unter Sicherung des Bedarfs der Kleiderkammern und der Katastrophenhilfe der Wohlfahrtsverbände umgegangen wird.

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Report Mainz diskreditiert sich mit Windkraft-Pamphlet

Mit einem journalistisch unsäglich schlechtem, vor Fehlern strotzendem Beitrag zum „Kampf um die Windräder“ in Deutschland diskreditiert sich das SWR-Magazin als glaubwürdiges Medienprodukt. Die „Dokumentation“ enthält so viele Fehler, manipuliert Redebeiträge und Aussagen, lässt unhinterfragt Lobbyisten ihre Botschaft verkünden, dass es unerklärlich ist, dass Report Mainz in seiner Stellungnahme nach einem Sturm der Entrüstung tatsächlich meint „Ein Missachten journalistischer Grundsätze ist für uns nicht erkennbar.“

So einige der zitierten Personen verwahren sich gegen die entstellenden Verkürzungen und Zusammenstellungen. Das Jürgen Lessat hat im Magazin Kontext aus Stuttgart unter dem Titel: „Böse Böen aus Südwest“ das journalistische Desaster des SWR-Magazins ausführlich doumentiert und kommt zum Schluss, dass „was sich der Sender mit seinem „Kampf um die Windräder“ geleistet hat, eher das Glaubwürdigkeitsproblem des öffentlich-rechtlichen Rundfunks [erhöht]“.

Der BUND hatte sich aufgrund solch negativer Erfahrungen auf die Interviews gut vorebereitet, doch die Report-Redaktion hat nach deren Aussage erneut sämtliche Fachargumente von Holger Sticht und Hubert Weiger rausgeschnitten, die nicht der erwünschten Aussage entsprachen. Der BUND hat daher unter bund.net/windkraft eine Einschätzung und Klarstellung zu den im Film vorkommenden Vorwürfen, Falschaussagen und sinnentstellenden Zitaten erstellt: BUND-Einschätzung zum Filmbeitrag „Exclusiv im Ersten: Der Kampf um die Windräder“ vom 1.8.2016 herunterladen (PDF).

Einige Experten haben sich die Mühe gemacht, den Beitrag detailliert sekundengenau zu sezzieren, um alle Halb- und Unwahrheiten aufzuzeigen. Eines der mehreren Beispiele liefert Erneuerbare Energien.  Übrigens kein Wort vom SWR zu Klimaschutzzielen, zunehmenden Extremwetterereignissen u.ä.

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Klimawandel in vollem Gange und Deutschland bremst Erneuerbare aus

Ein Wetterrekord jagt den nächsten. 13 der 14 wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1850 fallen ins 21. Jahrhundert. Dieses Jahr könnte schon das letzte Jahr als das weltweit wärmste ablösen. Die höhere Energie in der Atmosphäre führt inzwischen jeden Tag zu unermeßlichem Leid durch Wetterextreme.

Aktuell sind das Millionen Quadrameter verbranntes Land in Kalifornien, Überschwemmungen in Asien, Südamerika und Europa, Dürre in Äthiopien, Kenia, Mosambik. Millionen Menschen sind auf der Flucht, Konflikte um verbliebene Ressourcen eskalieren. Durch Erdbeben betroffene Regionen, wie Nepal, werden nun durch den durch Monsunregen ausgelöste Erdrutsche heimgesucht.

Doch in Deutschland ist anderes wichtig: Erneuerbare werden durch die EEG-Novelle ausgebremst und Bürger lassen sich von Lobbyisten instrumentalisieren, die beharrlich seit den 90ern die Bewegung gegen Windkraft organisieren. Mit „Verspargelung“, Umzingelung“, „Vogelschrededern“, „Landschaftsverschandelung“ u.ä. wurden emotionalierende Begriffe und mit dem „Vernunftkraft“ ein Bundesverband der Windkraftsgegner geschaffen. Es ist letztlich ein äußerst erfolgreiches Astroturfing-Projekt der Atomenergie- und Aluminiumindustrie, die seit 20 Jahren den Rechtsanwalt Thomas Mock hierfür bezahlen. Der Bund der Energieverbraucher, Lobbycontrol u.a. berichten hierüber immer wieder.

Mit jeder verhinderten Erzeugungsanlage, sei es Wind-, Wasser-, Biogas- oder Sonnenkraftanlagen nehmen die Aktivisten in Kauf, dass ganze Arten aussterben, die sich nicht rechtzeitig an den Klimawandel anpassen und anderswo durch die Gewinnung von Kohle, Uran, Erdöl und Erdgas ganze Landstriche verseucht werden und Menschen umkommen.

Dazu haben nun nach amerikanischen Forschern auch europäische auf den signifikanten Zusammenhang von Kriegen und Klimawandel hingewiesen. Dürren und andere Extremwetter verschärfen Konflikte und sind oftmals Auslöser, dass diese in offene Gewalt ausbrechen. Bei uns lösen Dürre oder Überschwemmungen nicht gleich Hungerkatastrophen aus. Hab und Gut werden durch Versicherungen ersetzt. Die auch weltweit im Rekordtempo schmelzenden Gletscher führen bei uns allenfalls zu Niedrigwasser, so dass die Schifffahrt eingeschränkt und Kraftwerke abgeschaltet werden müssen.

Für all das übernehmen diejenigen keine Verantwortung, die es geschafft haben, eine Anlage vor der eigenen Haustür zu verhindern. Sie sind hierüber stolz, als ob es eine Gift- oder Atommülldeponie gewesen sei. Gerne glauben dann so einige, dass Klimawandel ein Märchen, der Ausbau der Erneuerbaren Verschwörung und vielleicht auch gleich noch an Chemtrails zur Klimamanipulation oder Bevölkerungsreduktion o.ä.

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2016: Außergewöhnliche Wärme, Extremwetter und schon jetzt zu wenig Eis

In den letzten 10 Jahren gab es in Deutschland jedes Jahr Wetterrekorde und Jahrhunderthochwasser. Manche Extremwetterereignisse sind schwer zu erfassen, wie aktuell in Frankfurt: der Süden meldete Land unter, im Norden gab es einen durchschnittlichen Sommerregen – und dort stand die Messstation. Doch der Deutsche Wetterdienst konnte trotz dieses Problems der Datenerfassung schon seit seit einem jahr anstelle der vermuteten eine signifikante Steigerung verzeichnen.

Bei uns gibt es inzwischen Apps, die vor Extremwetter warnen und teure Spezialversicherungen. In anderen Ländern können die Menschen nur ihre blanke Haut vor den Zerstörungen retten und gelten dann als Wirtschaftsflüchtlinge, die Europa vor seinen Mauern dahinvegetieren lässt. Das aktuelle Jahr wird weitere Existenzen zerstören. Und in Deutschland streiten wir um jeden einzeln Standort für Wind- und Wasserkraft. Der Ausbau in Hessen könnte durch falsch verstandenenen Artenschutz ganz zum Erliegen kommen (s. FR-Bericht).

Scinexx: 2016 setzt schon jetzt Klimarekorde

Die Rekorde hören nicht auf: Das Frühjahr 2016 war das wärmste der Geschichte, Extremwetter häuften sich wie kaum jemals zuvor und die CO2-Konzentration hat neue Rekordwerte erreicht. Aktuelle Messdaten der NASA und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) geben wenig Hoffnung, dass dieses Jahr eine Trendwende in Sachen Klima bringen könnte. Stattdessen bahnt sich erneut ein Wärmerekord an. weiter…
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Das neue EEG lässt Bürgerenergieprojekte sterben

Ausländische Investoren werden nun vermehrt Projekte bei uns umsetzen, während Kommunen, Bürgergesellschaften und Energiegenossenschaften, in den Ausschreibungsverfahren für Windenergie keine Chance mehr haben.

Mit einer Marburger Erklärung im Kreishaus von Marburg-Biedenkopf fordern viele Experten eine Korrektur der EEG-Novelle, um die die Bürgerenergiewende zu retten. In einem Leserbrief schildert der Energie- und Regionalplanungsexperte des BUND, Martin Kraus die verheerende Wirkung der EEG-Novelle.

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Milliarden für die Atomkraft?

Die Kosten für neue Atomkraftwerke in Europa und den USA laufen aus dem Ruder. Nur mit irrwitzigen Unterstützungen, wie sie schon bei den letzten vor langer Zeit in den USA gebauten Reaktoren üblich waren und wie sie nun auch Großbrittanien plant, sind Unternehmen noch bereit in die Atomkraft zu investieren. Ein doppelt so hoher Strompreis wie derzeit soll über Jahrzehnte garantiert werden. Forschung und Entwicklung, Sicherheit und Entsorgung soll der Steuerzahler bezahlen, bei einer über 50 Jahre alten Technologie.

Zum Vergleich: Im EEG ist zur Förderung neuer Technologien der Erneuerbaren ein jährlich sinkender Betrag angesetzt und jeweils auf zwanzig Jahre begrenzt. Dieser ist u.a. bei der Windkraft schon und bald auch bei Solarstrom auf Marktniveau. Forschung und Entwicklung werden vergleichsweise gering gefördert, Sicherheit und Entsorgung haben die Unternehmen zu bezahlen.

Nun werden durch ein geleaktes Diskussionspapier des „SET-Plan-Sekretariats“ der EU-Kommission Überlegungen bekannt, der Atomwirtschaft mit Steuermilliarden das Leben zu verlängern.  Sven Giegold, Sprecher von Bündnis90/Die Grünen im Europaparlament hat das Dokument auf seine Webseite gestellt und kommentiert die Empfehlungen aus der EU-Kommission zum Ausbau der Atomkraft.

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30 Jahre Tschernobyl

Dokumentationen zeigen dieser Tage das ganze Elend, in das hundertausende Menschen vor Ort der Reaktorkatastrophe, Bewohner der Region und die sog. Liquidatoren gestürzt wurden.  Menschen starben, verloren Hab und Gut, Angehörige und Nachbarn. Ihre Kinder wurden tot oder mit Missbildungen oder Erkrankungen geboren.

Und auch im übrigen Europa sind die Auswirkungen bis heute messbar. Eines der wichtigesten radiaktoven Isotope, Cäsium 137 ist gerade mal zur Hälfte zerfallen. Das bedeutet aufgrund der ungleichen Verteilung auch bei uns, dass manche Regionen mit doppelt oder mehrfach so hoher Belastung nun immer noch so stark belastet sind, wie vor 30 Jahre andere. In Bayern ist dadurch Wild iocht selten so gefährlich wie nach dem Reaktorunfall oder Wildpilze aus Polen.

Schon vor Tschernobyl waren Reaktorneubauten ohne staatliche Förderung in den Ländern mit hohen Sicherheitsstandards unwirtschaftlich. Doch nach Jahrzehnten von Planung und Bauzeit wurden noch einige zu Ende gebaut, andere sind faktisch Bauruinen. Es gibt kein sicheres Endlager auf der Welt für hochradioaktiven Abfall und das Restrisiko ist angesichts solcher Katastrophen wie auch in Fukishima untragbar. Dennoch scheinen manche Politiker dies nicht wahrhaben zu wollen.

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Sammelbecken für Verschwörungstheoretiker

Die Anhänger von Verschwörungstheorien haben in den etablierten Parteien kein Zuhause mehr und sammeln sich nun in den außerparlamentarischen Bewegungen wie Pegida und der von ihr okkupierten Partei, der AfD. Dort können Sie Erklärungen für die verängstigenden Probleme in der Gesellschaft und am besten auch gleich Schuldige finden. Dies gilt gleichermaßen für echte Probleme wie sozialen Abstieg und Terrorismus, wie für diffuse Ängste wie für Überfremdung und globaler Verschwörung.

Komplexe Fragen gehören eher zu dem, was Angst macht. Die Ursachen von wachsender Ungleichheit und die regional ganz unterschiedlichen Auswirkungen der Klimaveränderungen lassen sich einfacher mit einer Verschwörung erklären. Doch die etablierten Parteien mit Ausnahme der Seehofer-CSU scheuen inzwischen vor einfachen Stammtischparolen zurück und liefern differenzierte Positionen, von denen sich mancher Wähler eher überfordert fühlt.

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Gefahr aus Atomkraftwerken an Deutschlands Grenzen

Störfälle in den belgischen und tschechischen Reaktoren sind fast alltäglich und nun berichteten „WDR“ und „Süddeutsche Zeitung“, dass auch im französischen Atomkraftwerk Fessenheim nahe der deutschen Grenze ein Zwischenfall im April 2014 deutlich gravierender gewesen sein soll, als von der französischen Atomaufsicht ASN dargestellt. Ein Wassereinbruch hatte die Elektrik beschädigt und zur Abschaltung eines Reaktors geführt.

Im dichtbesiedelten Mitteleuropa führte ein Reaktorunfall zu einer unermesslichen Katastrophe. Doch beim Umstieg von Kern- und Kohlekraftwerken, die jährlich tonnenweise Quecksilber in die Luft pusten und hektarweise Land  bei Tagebau verbrauchen zu den Erneuerbaren Energien diskutieren wir über jeden einzelnen Vogel und das Landschaftbild. Die Naturschutzabwägungen sind völlig irrational geworden.

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5 Jahre nach der Katastrophe in Fukushima

Am 11. März 2016 jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima zum fünften Mal, am 26. April ist der GAU von Tschernobyl 30 Jahre her.

Zwei weiträumige Regionen sind durch diese Unfälle dauerhaft radioaktiv verseucht und unbewohnbar geworden. Mit dem Zurückkehren der Menschen um die jeweiligen Sperrzonen herum, ist eine Scheinnormalität eingekehrt, die darüber hinwegtäuscht, dass dennoch viele ihre Heimat verloren haben und manche heute noch gezwungen sind, in Angst, Unsicherheit und Aussichtslosigkeit zu leben.

Zudem kosten beide Katastrophen noch heute die Allgemeinheit jährlich zig Millionen und kein Ende ist in Sicht. Deutschland hat zwar nach dem 11. März 2011 den Atomausstieg beschlossen, aber noch immer sind acht Atommeiler am Netz. In unseren Nachbarländern sind es noch viel mehr, neun davon stehen an der deutschen Grenze. Nach wie vor weiß keiner, wo der radioaktive Müll hin soll – und täglich kommt neuer hinzu. Und dieses unveranwortliche Verhalten wird seit 50 Jahren weltweit praktiziert.

Die Fertigstellung neuer als sicher deklarierte Reaktoren in Frankreich und Finnland sind Jahre überfällig und ein Vielfaches teurer als geplant, so dass deren Strom deutlich teurer als moderner Solar- und Windkraftwerke wird, wenn sie denn irgendwann welchen produzieren. Auch GB will seinen Bürgern den Strom aus neuen Reaktoren teurer verkaufen, als der aus regenerativen Quellen, nur um wieder in den Kernenergie einzusteigen.

Wie kann es sein, dass diese Regierungen, wie übrigens auch die japanische, entgegen aller Vernunft am Atomkurs festhält? Ist die Lobbyarbeit von Großkonzernen bei den Regierungen und der Stimmungsmache so erfolgreich? Es liegt offenbar noch ein harter und steiniger Weg vor all jenen, die weg von der Umweltzerstörung durch Atomkraft und Kohle, Erdgas und Erdöl durch eine Energiewende wollen.

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