Noch 3 Tage zum Retten der Energiewende!

Setzen Sie sich für eine Bürgerenergiewende ein und gegen das Ausbremsen der kommunalen und genossenschaftlichen Energieproduktion! Dezentral erzeugter Biogas-BHKW-, PV- und Windstrom ist heute schon billiger als Großkraftwerkstrom.

Die Investition in die Zukunft beginnt sich gerade jetzt auszuzahlen. Die bestvergüteten EEG-Anlagen fallen weg und die Hinzukommenden erzeugen dauerhaft billiger Strom als große zentrale Erzeugungsanlagen.

Es bleibt nur noch der teure Offshore-Windstrom, für den zusätzlich teure und ineffiziente Trassen gebraucht werden, damit die großen EVUs ihn zu den Verbrauchern bringen können, statt ihn dort zu erzeugen, wo er gebraucht wird.

Stemmen Sie sich gegen die Verdummung, gegen die Desinformation der Lobbyisten der fossilen und atomaren Energiewirtschaft. Sichern Sie nicht deren überholtes Geschäftsmodell. Die Kosten für deren Energieträger fließen kontinuierlich außer Landes.

Der Anstieg der Preise der fossilen Energiewirtschaft ist der, der die Haushalte um ein Vielfaches höher belastet als die EEG-Umlage. Diese hingegen ist eine Investition, die sich auszahlt und deren Wertschöpfung hier verbleibt.

Schicken Sie jetzt eine E-Mail an die Vorsitzenden und energiepolitischen SprecherInnen der Fraktionen im Deutschen Bundestag und fordern Sie sie auf, sich für eine konsequente Energiewende von unten einzusetzen, bspw. über die Webseite des BUND oder über Campact!

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Zwischenbilanz des Klimaschutzmanagements

Mitte Mai hatten Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter zu einer Konferenz zum Stand von Energiewende und Klimaschutz geladen. In der Maschinenhalle an der Biogasanlage in Sterzhausen wurde eine überaus positive Zwischenbilanz der Klimaschutzaktivitäten gezogen. Alle Indikatoren lagen deutlich über den Zielsetzungen von 2009, als mit der Erarbeitung des Klimaschutzkonzeptes begonnen wurde.

Erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit bei Klimaschutz und Energiewende

Armin Raatz von der Klima- und Energieeffizienzagentur in Kassel, der das interkommunale Klimaschutzkonzept 2009-2010 mit erarbeitet hatte, zeigte den über 80 Vertretern der kommunalen Gremien des Nordkreises, wie sich in den vier Jahren die Produktion von erneuerbarer Energien entwickelt, welche Wirkung das Klimaschutzmanagement hat und was dadurch an regionaler Wertschöpfung erreicht wurde.

Den ausführlichen Bericht mit Bildern, der Präsentation zur Zwischenbilanz des Klimaschutzmanagements und der Zeitungsberichterstattung finden Sie unter dem Titel “Zwischenbilanz auf der Klimakonferenz des Nordkreises – Erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit bei Klimaschutz und Energiewende” im gemeinsamen Nordkreis-Klimaschutzportal .

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Neuer Klimabericht: Weg vom Öl!

Schon seit über 10 Jahren haben wir Gewissheit: Ein Weiter-so mit unserem Energieverbrauch wird teuer und kostet Menschenleben. Nun wurde der letzte Teil des fünften Sachstandberichs vorgestellt, der in der drastischen Aussage mündet, dass wenn die Welt in den kommenden 15 Jahren nicht entschieden auf klimafreundliche Energien umsteigt und den Verbrauch von Kohle, Öl und Gas massiv reduziert, wird sich das bitter rächen.

Der im Deutschen meist Weltklimarat genannte zwischenstaatliche Ausschuss über Klimaveränderung (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) fasst im Abstand von fünf bis sechs Jahren in drei Arbeitsgruppen den Stand der wissenschaftlichen Forschung zum Klimawandel zusammen. Die ersten beiden Teile beschäftigen sich mit den physikalischen Grundlagen und mit den Folgen des Klimawandels, der dritte mit dessen Minderung.  Mehr dazu unter »Klimabericht.

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Bundesregierung verkauft Energiewende an Russland

Weder mit dem kürzlich erfolgten Verkauf großer deutscher Erdgasspeicher und Handelsaktivitäten der BASF-Tochter Wintershall an die russische Gazprom hat die Bundesregierung kein Problem, noch sieht das Ministerium von Sigmar Gabriel durch den Verkauf des deutschen Öl- und Gasförderers Dea an den russischen Investor Michail Fridman die “strategische Infrastruktur” oder die “öffentliche Sicherheit” Deutschlands gefährdet. Damit wird ein weiterer wesentlicher Aspekt der Energiewende einem global Player der Energiebranche überlassen. Denn Erdgas-Netze und Speicher stellen die aktuell beste Speichermöglichkeit für Strom aus Erneuerbare Energien dar, da dieser bei Stromüberangebot in Methangas umgewandelt werden kann (Power to Gas) dar.

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Kernenergie ist die größte Fehlinvestition weltweit!

Zum Jahrestag des Reaktorunfalls in Fukushima veröffentlicht tagesschau.de eine Recherche der WDR-Wirtschaftsredaktion zu den weltweiten Fehlinvestitionen in Kernkraftwerke, die nie oder nur kurzzeitig ans Netz gingen und sich auf Hunderte Milliarden summieren.

Überall wurden diese Investitionen durch öffentliche Gelder ermöglicht. Entweder bauen die Staaten selbst oder es wird das Risiko durch Bürgschaften oder verbilligte Kredite minimiert. Nicht berücksichtigt sind großzügige Abnahmevereinbarungen, wie aktuell in GB, die Übernahme von Sicherheits-, Transports- oder Endlagerkosten. Zudem hat der Bereich Forschung und Entwicklung zusätzlich viele hunderte Milliarden verschlungen.

Allein die beiden größten Atomkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima haben zusammen Schäden in Höhe von mindestens 450 Milliarden US-Dollar verursacht. Dazu kommen weltweit mehr als einhundert Reaktor-Ruinen und andere zivile Nuklearprojekte wie zum Beispiel Wiederaufbereitungsanlagen oder Atommüll-Lager, die nie oder nur sehr kurze Zeit in Betrieb waren, wie die WDR-Recherchen aufzeigen.

Zusammen stellen diese Fehlinvestitionen und Katastrophen und Fehlinvestitionen schon ein Billionen-Dollar-Desaster dar. In Deutschland geben wir als Gemeinschaft für den Rückbau von kerntechnischen Anlagen jedes Jahr zig Millionen aus. Im Falle der Forschungsreaktoren in Jülich, Karlsruhe und weitere haben schon jetzt eine Milliarde gekostet. Und der größte Teil liegt noch vor uns. Dazu kommen Endlagerversuche wie die Asse.

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Die Bürgerenergiewende wird ausgebremst!

Wenn die Energielobby sich ihre Gesetze schreibt.

Es kommt der Eindruck auf, dass einer, der in Bundesministerien verankerten Energielobbyisten, nun endlich seinen schon vor der Bundestagswahl fertiggestellten Entwurf zur Reform des EEG aus der Schublade ziehen und dem Energieminister zum Vortrag vorlegen konnte.

Der Entwurf enthält die fehlenden Bausteine, um die Energiewende endgültig in die Hand der großen Konzerne und Investoren zu legen und die dezentralen Energieprojekte der Kommunen, Bürgergenossenschaften und der Kommunalwirtschaft zu begraben.

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Windpark Wollenberg

Wollenberg aus Richtung Elmshausen, Aufnahmen und Montage von IBU, T. Mattern, bearb. M. Meinel

Wollenberg aus Richtung Elmshausen, Aufnahmen und Montage von IBU, T. Mattern, bearb. M. Meinel

Derzeit werden von Gegnern des von Lahntal und Wetter gemeinsam mit den Stadtwerke Marburg geplanten interkommunalen “Windparks Wollenberg” teilweise haarsträubende Desinformationen verbreitet, die zur Verunsicherung beitragen und so nicht stehen bleiben können. Daher habe ich alle wesentlichen Grundinformationen zum interkommunalen “Windpark Wollenberg” hier zusammengestellt.

Darüberhinaus biete ich eine eigene FAQ-Windkraft-Seite an, auf der ich alle Fragen zur Windkraft und dem Planungsrecht an sich, zu den energiepolitischen Zielen insbesondere in Hessen und zum interkommunalen “Windpark Wollenberg” aufgelistet und beantwortet habe, und auch die noch aufkommenden Fragen beantworten möchte. Wenn irgend möglich sind diese mit Hinweisen auf bestmögliche weiterführende Informationen versehen.

Drei Grundthesen der Gegner werden in den Veröffentlichungen und auf den Veranstaltungen beharrlich wiederholt, auf die ich hier direkt eingehen möchte.

Erstens, der Windpark sei nicht wirtschaftlich, zweitens, die Beeinträchtigungen von Mensch und Natur werden nicht berücksichtigt und drittens, Windkraft sei gar nicht umweltfreundlich. Weiterlesen

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Echte Reform oder harter Bremskurs für die Energiewende?

Verlässlich gestalten - Perspektiven eröffnen. Der Schwarz-Grüne KoalitionsvertragEs besteht große Einigkeit, dass der Energiemarkt und insbesondere das EEG reformiert werden sollen.  Im Vorfeld zu den Koalitionsverhandlungen haben sich die Industrielobbyisten formiert und kräftigt mitgewirkt. Es sieht nicht danach aus, dass den Unterstützern der Energiewende und des Klimaschutzes dieses in gleichem Maße gelungen ist, obwohl der weitaus größte Teil der Bevölkerung weiter hinter diesen Zielen stehen.Die Menschen wollen die Umstellung auf erneuerbare Energien mit überwältigender Mehrheit (siehe hier). Daran hat sich nichts geändert, trotz aller Desinformation (siehe “Die große Attacke“).

Daniel Bannasch von der Metropolsolar Region hat unter dem Titel Energiemarkt-Reform: der große Basar den Diskussionstand zusammengefasst  und Artikel -getragen.

Seit Mittwochmittag steht nun auch der spät in der Nacht zum 18.12. abgeschlossene hessische Koalitionsvertrag online. Und in der Gesamtschau mit den Personalentscheidungen in Bund und Land besteht doch weiter Hoffnung auf eine echte Reform des EEG und ein Fortführung der Energiewende.

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Energiewende als Sündenbock

Pünktlich zum Ende der Sommerzeit begann wieder die Warnung der Energieversorger-Dinos vor dem Blackout. Auf die Politik wird Druck ausgeübt Kohlekraftwerke zu subventionieren, damit die Betreiber sie nicht abschalten. RWE & Co haben die Energiewende verschlafen, keine intelligente Netze geschaffen und nicht in die Speicherung investiert. Nun sollen wir als Steuerzahler ihre Gewinne retten.

Hierzu ein Artikel von Daniel Bannasch von Metropolsolar: “RWE warnt vor Blackouts und die BASF droht mit Produktionsverlagerungen “wegen der Energiewende”. ”Der Umbau unserer Energieversorgung auf 100% erneuerbare Energien wird damit wieder einmal in schwer erträglicher Weise attackiert,” sagt Daniel Bannasch, Geschäftsführer von MetropolSolar Rhein-Neckar. “Brennstofffreie Energiequellen sind kein Kostentreiber und Industriekiller, sondern im Gegenteil der Garant für eine – auch zukünftig – bezahlbare Energieversorgung. Es wird Zeit den Spieß umzudrehen: Wir fordern, die Erpressungsversuche zum Abwürgen der Energiewende zu beenden und die gigantischen Subventionen, mit denen atomarfossile Energien nach wie vor unterstützt werden, endlich zu streichen.” (s. auch den Beitrag “Atomarfossile an den Markt heranführen” vom 21.10.2013)

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Erneuerbare werden weitaus geringer gefördert als andere Energien

Dem EU-Energiekommissar Oettinger passt die Erkenntnis der eigenen Generaldirektion nicht, dass Kohle- und Gaskraftwerke sowie die Atombranche viel mehr staatliche Gelder erhalten als die erneuerbaren Energien, alsoläßt er die entsprechenden Passagen streichen.

Unter dem Titel “Oettinger schönt Subventionsbericht” schreibt die Süddeutsche Zeitung am 14. Oktober 2013:

“Im Jahr 2011, schreiben die Beamten, haben die 27 Länder der Europäischen Union erneuerbare Energien mit 30 Milliarden Euro an Staatsgeld gefördert. Mit weitaus mehr Steuermilliarden unterstützten die Regierungen herkömmliche Energien: Es gab 35 Milliarden Euro für nukleare Anlagen und 26 Milliarden Euro für fossile Kraftwerke. Indirekt wurde die Energieerzeugung aus Kohle und Gas sogar mit weiteren 40 Milliarden Euro gefördert. In einer Fußnote weisen die Bürokraten darauf hin, dass die nationalen Regierungen diese Summe jährlich aufbringen müssen, um soziale und gesundheitliche Folgen abzudecken. Summa summarum bezuschussen die Regierungen die Energiebranche also mit mehr als 130 Milliarden Euro jährlich (Haftpflichtversicherungen für Atommeiler sind da noch nicht eingerechnet), wovon aber nur 30 Milliarden Euro an grüne Kraftwerke gehen.”

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