Dieser Titel einer heute beginnenden Tagung zum Klimaschutz in Hessen beschreibt treffend die aktuelle Diskussion des Themas weltweit. Im Vorfeld zum Klimagipfel in Kopenhagen finden seit geraumer Zeit Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art und Ausrichtung statt, mit denen sich die Teilnehmer inhaltlich positionieren. Die Klimaforscher weltweit versuchen Ihre jeweilige spezielle Sichtweise der Öffentlichkeit nahezubringen. Diejenigen die meinen, dass aus der wissenschaftliche Forschung Verantwortung erwächst, wollen Einfluss auf die Entscheidungsträger nehmen. Diejenigen, die meinen, dass Wisssenschaft nur um der Wissenschaft willen betrieben wird, kritisieren diese Position und möchten, dass die Ergebnisse nicht populär und medienwirksam, sondern möglichst nüchtern und unaufgeregt präsentiert werden. Und schließlich wollen auch noch die speziell für die Begründung von Gegenpositionen zum Umweltschutz gegründeten Institute Ihre Vorstellung beachtet wissen. Es gibt also für den interessierten Beobachter viel zu sortieren.
Das National Climatic Data Center der National Oceanic and Atmospheric Behörde der USA berichtet monatlich über die Entwicklung wichtiger globaler Klima-Indizes.
Da lohnt es sich einmal angesichts der in Blogs von sog. Klimaskeptikern gerne verbreiteten Meldungen über anwachsendes Meereis, über ein Kälterwerden in Grönland oder zumindest einem Nichtwärmerwerden genauer hin zu schauen.
Interessanter Artikel zu Einsparmöglichkeiten bei Straßenlampen:
Der seit 30 Jahren bestehende Trend zu einem stärkeren Rückzug des arktischen Meereises im Sommer ermöglichte nunmehr zwei Handelsschiffen erstmals die Befahrung der Nordostpassage, um Schwergut nach Sibirien zu bringen. Seit dem Rekordjahr 2007 befürchten Forscher, dass es nicht mehr lange dauert, bis der arktische Ozean eisfrei ist. Nach einer aktuellen Forschungsergebnissen erwärmt sich die Arktis zwei bis drei mal so schnell wie der Rest der Welt. Seit Mitte Juni befindet sich ein Forscherteam in der Arktis und untersucht den Einfluss des Klimawandels auf Gletscher und Eisschmelze. Seit einiger wird besonders aufmerksam der „Schmierfilm“ beobachtet, auf dem die Eisschilde Richtung Meer rutschen können. Offenbar ziehen sich mittlerweile geschmolzene Zonen weit in das grönländische Inlandeis hinein. Ein Instabilwerden der betroffenen Gletscher könnte das Nachrutschen enormer Massen von grönländischem Inlandeis zur Folge haben. Zudem könnte eine „Gletscherschmelze von unten“ zehn- bis 20-mal stärker sein als die Schmelze, die durch die Erwärmung der Oberfläche verursacht wird.Schon 2020 könnte der arktische Ozean daher im Sommer eisfrei sein, befürchtet Peter Wadhams von der Universität Cambridge.
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Das heimische Unternehmen Viessmann setzt seinen Weg fort, sich auf das Nachölzeitalter vorzubereiten. Im März präsentierte die Viessmann Gruppe in Frankfurt am Main ein neues Buch mit dem Titel „Energie Zukunft. Effizienz und erneuerbare Energien im Wärmesektor“, zur ISH 2009, der Weltleitmesse für Gebäude-, Energie- und Klimatechnik sowie erneuerbare Energien, Autor ist Jürgen Petermann, langjähriger Leiter des Ressorts Wissenschaft und Technik beim Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Zu den Ko-Autoren zählen fachkundige Journalisten und prominente Wissenschaftler, darunter die Professoren Hans Joachim Schellnhuber (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, PIK), Eberhard Jochem (Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung, ISI) und Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, DIW) sowie Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena).
Wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in seinem Energiemarktbarometer mitteilt, wird im Zuge des Klimawandels in Zukunft mit zunehmenden Kraftwerksausfällen in Europa zu rechnen sein. Insbesondere wird es nach Meinung der befragten Experten viel häufiger als heute zu vorübergehenden Ausfällen bei der Produktion von Strom aus Kernenergie kommen. Der weitere Ausbau der erneuerbarer Energien wird vom allergrößten Teil der Fachleute für eine geeignete Gegenmaßnahme gehalten.
Innovationen in den Umwelttechnologien und insbesondere in die Energiewende sind einer der wichtigsten Motoren für den wirtschaftlichen und technischen Fortschritt in Deutschland. Viele führende Unternehmen bauen derzeit diese Segmente aus und investieren verstärkt in die Forschung und Entwicklung. Damit kommen in der Wirtschaftskrise wichtige Impulse aus dem Bereich der grünen Technologien. Vor einer Woche hat beispielsweise der Chef der Eon-Ökostromsparte Climate & Renewables mitgeteilt, dass sein Unternehmen trotz hoher Risiken die Stromerzeugung aus Offshorewindkraft bis zum Jahr 2015 verdreißigfachen will. Beim milliardenschweren Ausbau erneuerbarer Energien in den nächsten Jahren habe Windkraft auf hoher See für den Konzern “strategische Priorität”, sagt Frank Mastiaux in der Financial Times Deutschland. Auch in die Photovoltaik und Biogasanlagen wird in der Krise sowohl von den großen Energieversorgern, wie von Landwirten und Hausbesitzern weiter investiert. Und Unternehmen wie Siemens und General Electric, die die nötige Technologie hierfür entwickeln, die Stahlindustrie und viele mittelständische Zulieferer profitieren von dem krisenfesten Sektor.
Die Anpassung an die sich verändernden klimatischen Bedingungen stellt verschiedene Berufsgruppen vor gewichtige Herausforderungen. Besonders solche Fachleute, die mit langfristigen Planungen beschäftig sind, haben eine herausragende Verantwortung und beschäftigen sich schon seit vielen Jahren mit den Konsequenzen von zunehmender Trockenheit in den nördlichen und mit mehr Feuchtigkeit und Starkregen-Ereignissen in den südlichen Bundesländern. Für die Planung im Hochwasserschutz und die Kanalisation gibt es seit Jahrzehnten genaue Untersuchungen. Wetterextreme stellen aber auch Landwirte und Züchter oder Städteplaner vor große Aufgaben. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat jetzt acht Regionen aus den Bundesländern Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Baden-Württemberg und Bayern ausgesucht, die an einem Modellprojekt „Raumentwicklungsstrategien zum Klimawandel“ teilnehmen.
Die Verantwortlichen in den ausgewählten Regionen zeigten sich erfreut über die Entscheidung. In einer Pressemitteilung des Gießener Regierungspräsidium wurde das zum Ausdruck gebracht, als die Nachricht eintraf, dass Mittelhessen – zusammen mit der Region Südhessen und dem Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main – vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) für ein Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) ausgewählt wurde. „Grundsätzlich geht es bei dem hessischen Projekt unter dem Motto ‚REFRAKLAN‘ (Regionalplanung in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main – vom Klimaschutz zur Klimaanpassung) um die modellhafte Erprobung integrierter Handlungskonzepte zur Verbesserung der regionalen Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimafolgen“, erläutert der Regierungspräsident.
Für die Modellregionen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg spielt die Problematik der Versteppung, die veränderten Anbaubedingungen und der Umbau in der Energieversorgung eine wichtige Rolle. Der stellvertretenden Fraktionsvorsitzende Katharina Reiche als Brandenburgerin die Herausforderung aufgrund der zunehmenden Trockenheit bewußt. Für sie ist auch die Agro-Gentechnik ein Mittel, mit speziell gezüchteten Sorten die Anpassung an den Klimawandel voranzutreiben. Deutsche Pflanzenzüchter investieren derzeit verstärkt in die Forschung und züchten für Landwirtschaft und Gartenbau neue Sorten, die auch unter schwierigen Klima- und Anbaubedingungen sichere Erträge bringen.
Übergreifend sind für alIe Regionen den Bereichen Hochwasserschutz, Siedlungsklima, Landwirtschaft aber auch im Arten- und Biotopschutz wesentliche Änderungen zu erwarten, für geeignete Anpassungsstrategien entwickelt werden müssen. Das Regierungspräsidium in Gießen will zuerst die Möglichkeiten der Regionalplanung und Regionalentwicklung im Sinne einer Stärkung und Erweiterung des raumordnerischen Instrumentariums zu überprüfen – beispielsweise durch entsprechende Festlegungen im Regionalplan. „Anschließend soll eine umsetzungsorientierte‚ regionale Klimaanpassungsstrategie‘ erarbeitet werden, in die neben der Regionalplanung auch andere Akteure wie Kommunen, Land- und Wasserwirtschaft sowie der Naturschutz einbezogen werden“, beschreibt der RP-Planungsexperte Dr. Ivo Gerhards die weiteren Arbeitsschritte. „Zum Beispiel wird geprüft, ob und welche Siedlungsbereiche in zunehmend durch Hochwasser oder andere Extremereignisse gefährdeten Gebieten liegen“, so Gerhards weiter. Wie unter Berücksichtigung eines erhöhten Wasserbedarfs und der Ressourcenschonung ein nachhaltiges Grundwassermanagement gewährleistet werden kann, wird ein ebenso bedeutsamer Schwerpunkt sein wie die Frage, mit welchen Maßnahmen sich regionstypische Arten und Biotope unter den Bedingungen des Klimawandels dauerhaft sichern und entwickeln lassen. „Wichtig ist es daneben zu prüfen, ob der Klimawandel auch Chancen für bestimmte Formen der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung in der Modellregion bieten kann“, ergänzt die RP-Mitarbeiterin Simone Philippi. Ein weiterer Kernpunkt des umfangreichen Modellvorhabens wird es nicht zuletzt sein, Möglichkeiten auszuloten, mit denen Kommunen für eine derartige Klimaanpassungsstrategie sensibilisiert werden können.
In Frankreich kündigt der Staatspräsident einen radikalen Wechsel in der Energiepolitik an: Die Erneuerbaren Energien sollen künftig die gleiche Rolle spielen wie die Kernenergie unter Charles de Gaulle in den 60er Jahren, verkündet Nicolas Sarkozy. Er schraubt die Ausbauziele massiv nach oben und bezeichnet die bisherige Begrenzung als Fehler. Die klimapolitischen Ziele bleiben bestehen und Umweltminister Jean-Louis Borloo und sein Staatssekretär, Chantal Jouanno im Amt. Die französischen Medien vermuten, dass der Erfolg der französischen Grünen einen großen Anteil an diesem Kurswechsel hat.
Frankreich ergrünt
Zwei Tage nach der überraschenden Erfolg der Liste “Europe Ecologie” von Daniel Cohn-Bendit bei den Wahlen zum Europäischen Parlament, hat Nicolas Sarkozy eine Wende zugunsten der erneuerbaren Energien angekündigt. Am Tag zuvor war klar geworden, wie sensationell das Ergebnis der französischen Grünen gewesen ist: Es fehlten mit 16,3% der Stimmen nur zwei Zehntel Prozentpunkte und sie hätten auch noch die abgestürzte Sozialistische Partei (PS, 16,5%) überholt. So hat sie sich nach vielen Jahren Marginalität als dritte Kraft hinter den beiden großen Parteien, der PS und der UMP von Nicolas Sarkozy (27,8%), in Frankreich etabliert.
Der Triumph ist auch ein ganz persönlicher Erfolg von Daniel Cohn-Bendit. Als überzeugter Europäer hat er in seiner politischen Laufbahn zwischen Frankreich und Deutschland immer wieder gewechselt. Zuerst außerparlamentarisch, nun schon viermal parlamentarisch: Zweimal ist er auf einer deutschen und nun ebenfalls zum zweiten Mal auf einer französischen Liste ins Europaparlament gewählt worden. Die französischen Grünen schicken insgesamt 14 Abgeordneten ins Europaparlament, genauso viele wie die französische Sozialdemokraten. In Paris schafften sie mit 27,5 Prozent den zweiten Platz. In 12 der 20 Hauptstadt-Arrondissements waren sie bei den Europawahlen die stärkste Liste.
Staat der Erneuerbaren Energien
Der Staatspräsident verkündete die neuen Ziele in der Energiepolitik bei einem Besuch des Nationalen Institut für Solarenergie in Savoyen. Er versuchte dabei den Eindruck zu vermitteln, dass dies keine völlig neuen, durch den Wahlausgang geprägte, sondern lange geplante Maßnahmen sind. Und selbstverständlich stellt dieser radikale Wechsel bisher nur im Projektnamen “EE-Staat Frankreich” den “Atomstaat Frankreich” in Frage. Die Blockade soll aufgehoben, neue Förderprogramme auf den Weg gebracht werden, um den Ausbau zu beschleunigen, auch um neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Bildquelle: Dieter Schütz, pixelio.de
Die TAZ berichtet in ihrer Ausgabe vom 3.Juni 2009 übert die Pläne einer Genossenschaft Teile der Eon-Tochter THÜGA zu erwerben. Diese finden Unterstützung bei Politik und Geldgebern. Schon zwei Millionen Euro seien gezeichnet.
Die ersten 2 Millionen Euro sind schon beisammen: Die südbadische Initiative “Energie in Bürgerhand” sammelt derzeit auf Treuhandkonten Geld ein, um einen möglichst großen Anteil des Energieversorgers Thüga zu kaufen, den der Eon-Konzern auf Druck des Kartellamtes vermutlich im Sommer oder Herbst abstoßen will. Bis zu 100 Millionen Euro an Eigenkapital will die genossenschaftlich organisierte Initiative dafür akquirieren.
Kommt der Transfer zustande, dürfte er als eine der spektakulärsten Aktionen der letzten Jahrzehnte in die deutsche Stromgeschichte eingehen. Denn die Thüga ist ein Unternehmen von beachtlicher Größe, ihr Wert wird in der Branche auf 3 bis 4 Milliarden Euro veranschlagt; sie besitzt Anteile an 110 Unternehmen, überwiegend kommunalen Energieversorgern. Wird die Thüga durch einen Verkauf ein unabhängiges Unternehmen, wird sie nach den großen vier Energiekonzernen der fünftgrößte Versorger Deutschlands sein.
Der neue Coup Stromrebellen aus Schönau?
Aufsichtsratsvorsitzender von “Energie in Bürgerhand” ist Michael Sladek aus Schönau im Schwarzwald. Zusammen mit anderen “Stromrebellen” sammelte er Mitte der Neunzigerjahre einen Millionenbetrag von Bürgern zum Kauf des örtlichen Stromnetzes ein. Heute sind die daraus erwachsenen Elektrizitätswerke Schönau ein Ökostromversorger mit bundesweit mehr als 80.000 Kunden.
Sladek nennt drei Argumente für das neue Projekt. Zum einen erhielten die Bürger Einfluss auf die Geschäftspolitik der Thüga. Energiepolitik werde damit nicht mehr von oben verordnet, sondern man habe “die einmalige Chance, von unten her einen ökologischen Energiekonzern aufzubauen”. Zudem halte man künftig Geld in der Region, das bisher abfließt. Und schließlich biete das Konzept den Bürgern eine sichere Geldanlage. Im letzten Jahr habe die Thüga einen Gewinn von über 11 Prozent erzielt. Auch wenn solche Erträge nicht ständig zu erwarten seien, sei das Investment “eine solide Anlage mit Vorsorgecharakter”.
E-ON entscheidet nach wirtschaftlichen Erwägungen
Bei mehreren Banken wurden inzwischen anwaltliche Treuhandkonten eingerichtet. Mit einer Mindestsumme von 500 Euro kann seither jeder Bürger in das Projekt einsteigen. Sollte die Genossenschaft beim Verkauf der Thüga-Anteile nicht zum Zuge kommen, fließen die Einlagen mit eventuellen Zinsen an die Geldgeber zurück.
Bis zu einem Drittel der Thüga-Anteile stehen zur Diskussion. Für rund zwei Drittel nämlich gibt es bereits Interessenten aus der kommunalen Energiewirtschaft. Die Versorger Mainova in Frankfurt, Stadtwerke Hannover und N-ergie Nürnberg bewerben sich zusammen um 45 Prozent der Anteile. Eine Reihe kleinerer Versorger will weitere 15 bis 25 Prozent erwerben. Es sind in der Regel Thüga-Töchter, die die einmalige Chance nutzen wollen, durch Einkauf in ihre Mutterfirma unabhängiger von den Oligopolisten zu werden.
Wer am Ende den Zuschlag erhält, entscheidet jedoch Eon – der Ausgang der Geschichte ist daher noch völlig unklar. Wortkarg heißt es aus der Konzernzentrale: “Wir sind Herr des Verfahrens und wir haben keine Eile.” Und man werde nach wirtschaftlichen Erwägungen entscheiden.
Entscheidend für einen möglichen Zuschlag an die Bürgergenossenschaft dürften zwei Faktoren sein. Zum einen die Frage, wie viel Geld sich in den kommenden Wochen auf den Konten ansammelt: Wird ein zweistelliger Millionenbetrag erreicht, was bei Ausdehnung der bislang regionalen Kampagne auf ganz Deutschland durchaus realistisch ist, hätte das eine erhebliche Signalwirkung. Der zweite Faktor ist die Unterstützung durch Politik und Kartellamt. Denn das Thema ist hochpolitisch, weil eine unabhängige Thüga als ernstzunehmender Wettbewerber den bislang vom Quartett der Oligopolisten geprägten Markt erheblich beflügeln würde.
Entsprechend positiv sind durchweg die ersten Reaktionen aus den Fraktionen in Berlin – von der Union bis zur Linkspartei zeigen sich Energieexperten sehr angetan. Joachim Pfeiffer, Koordinator für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagfraktion, sagt, er begrüße die Initiative und wünsche ihr viel Erfolg. Hans-Kurt Hill von den Linken freut sich über die “Möglichkeit, den Verbraucherinnen und Verbrauchern mehr Mitsprache bei Energiefragen zu geben”, und auch Gudrun Kopp von der FDP sagt, sie habe für die Aktion “viel Sympathie”. Doch genauso oft wie das Wort “sympathisch” hört man in diesen Tagen aus den Berliner Abgeordnetenbüros noch ein anderes Wort: “ambitioniert”. Aber das schreckt die Schönauer nicht – ambitioniert waren ihre Ideen schließlich immer.
Quelle: taz vom 3. Juni 2009, Autor BERNWARD JANZING

