Für seinen überalterten Atompark braucht Frankreich viel Geld

Der französische Atompark bereitet eine Menge Probleme: Jeden Winter wird der Strom knapp, weil fast die Hälfte für Stromheizungen gebraucht wird und wegen Wartungen. Aber auch Störungen und eklatante Mängel lassen viele Meiler lange stillstehen, aktuell fast 1/3.

Es fehlt sowohl ein grundlegendes Konzept um die akute Versorgungsschwierigkeiten zu lösen, als auch eine Strategie zur Erneuerung. Der Bau neuer Reaktoren braucht zu lange, also sind Verlängerungen für die alten Reaktoren beschlossen. Doch die Sicherheitsmängel häufen sich. Seit Oktober stehen wegen solcher vier der leistungsstärksten still. Ein ausführlicher Bericht bei n-tv.

Das alles ist wahnsinnig teuer. Frankreich braucht hunderte Milliarden nur um seinen nationalen Atompark in etwa auf dem aktuellen Niveau der Versorgung zu halten. Dafür hat Macron bei der EU gekämpft, damit di Kernenergie als grüne billiger an Geld kommt.

Doch auch dann wird es knapp, also will Frankreich bei steigendem Strombedarf den Kernenergie-Anteil auf 50% runterfahren. Knapp 70 Prozent der Energie kommt in Frankreich von Atomkraftwerken (s. ZDF-Bericht).

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