Rekordsturmschäden im Wald

Vor kurzem tobten in Deutschland die ersten Tornados in diesem Jahr.  Doch es war nicht das erste Extremwetterereignis in diesem Jahr. Es gab schon einige schwere Stürme im Januar mit Rekordsturmschäden im Wald und wenige Monate davor im Oktober. „Xavier“, „Burglind“ und „Friederike“ haben in manchen Regionen, u.a. im Bergischen Land und am Hochrhein) größere Schäden hinterlassen als Kyrill und Lothar vor rund 20 Jahren. Mit zunehmender Duchschnittstemperatur und damit höherem Energieniveau in der Atmosphäre kommen solche Jahrhundertstürme häufiger als in den Jahrzehnten zuvor.

Nicht nur durch Stürme ist der Wald im Stress, die Fichte der Verlierer des Klimawandels. Doch dies kann von Vorteil für die Artenvielfalt sein, da bei der Wiederaufforstung heute ganz andere Anforderungen gestellt werden, als dies vor 100 Jahren der Fall war. Insgesamt wurden allein in den genannten Winterstürmen ein Vielfaches an Wald zerstört, als insgesamt seit Beginn für Windenergieanlagen im Wald geschlagen wurde. Und diese Flächen werden zudem an onderem Ort wieder aufgeforstet und dabei naturschutzfachlich begleitet, was ebenfalls zu Verbesserungen führt.

In Hessen gibt es 880.000 ha Wald. Von diesen werden rund 0,1% für Windkraft benötigt. und – wie gesagt – an anderer Stelle wieder aufgeforstet. Da Gipfel die besten Standorte sind, sind die Standorte zumeist bewaldet. Doch wenn nicht die besten Standorte genutzt werden, werden für die gleiche Menge an Strom mehr WEA benötigt.

Dieser Beitrag wurde unter Klimawandel, Windenergie abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Rekordsturmschäden im Wald

  1. Pingback: Mitten im Klimawandel: Mehr Dürren in Europa | mYen – Meinel Energy Consult

Kommentare sind geschlossen.