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	<title>mYen - Meinel Energy Consult &#187; Meereis</title>
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	<description>zukunftssicher - klimaschonend</description>
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		<title>Das aktuelle globale Klima II</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 17:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Das National Climatic Data Center der National Oceanic and Atmospheric Behörde der USA berichtet monatlich über die Entwicklung wichtiger globaler Klima-Indizes. Da lohnt es sich angesichts der in Blogs von sog. Klimaskeptikern gerne verbreiteten Meldungen, die eine globale Erwärmung widerlegen sollen, wie beispielsweise monatelang sinkende Temperaturen oder wochenlang ein nicht rekordverdächtiges Schmelzen des Meereis, gelegentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a title="Globale Temperatur Anomalien" href="http://www.ncdc.noaa.gov/sotc/get-file.php?report=global&amp;file=map-blended-mntp&amp;year=2010&amp;month=6&amp;ext=gif" target="_blank" rel="lightbox"><img class="alignleft" style="margin: 2px;" title="Globale Temperatur Anomalien" src="http://www.ncdc.noaa.gov/sotc/get-file.php?report=global&amp;file=map-blended-mntp&amp;year=2010&amp;month=6&amp;ext=gif" alt="" width="274" height="224" /></a>Das National Climatic Data Center der National  Oceanic and Atmospheric Behörde der  USA berichtet monatlich über die  Entwicklung wichtiger globaler  Klima-Indizes.<br />
Da lohnt es sich angesichts der in Blogs von sog. Klimaskeptikern  gerne verbreiteten Meldungen, die eine globale Erwärmung widerlegen sollen, wie </em><em>beispielsweise monatelang sinkende Temperaturen oder wochenlang ein nicht rekordverdächtiges Schmelzen des Meereis, gelegentlich etwas genauer hin zu  schauen, was denn diese Indizes zeigen.</em></p>
<p><em><span id="more-310"></span></em></p>
<ul>
<li>Die gemittelte globale Oberflächentemperatur von Land und Meer war im Juni mit 16,2 ° C die wärmste seit Aufzeichnung (1880), mit  einer  Abweichung von 0,68°C über dem Durchschnitt des 20. Jhdts. von  15,5°C. Der bisherige Rekord   für den Monat Juni im Jahr 2005  wurde eingestellt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Der Juni 2010 war seit dem März zum vierten Mal in Folge der  wärmste Monat seit Aufzeichnung. Es war der 304te  Monat in Folge mit einer globalen Temperatur oberhalb des 20. Jahrhunderts-Mittels. Der letzte Monat mit  unterdurchschnittlichen  Temperaturen war im Februar 1985.</li>
</ul>
<ul>
<li>April-Juni war  das wärmste Quartal seit Aufzeichnung für  die  globale Temperatur für Land und Meer sowie auch über Land. Das Quartal war das zweitwärmste für die Weltmeer nach 1998.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Temperatur in der unteren und mittleren Troposphäre von der  University of Alabama in Huntsville (UAH) und Remote Sensing Systems  (RSS) gemessen, war jeweils die zweitwärmste seit Aufzeichnung.</li>
<li>Das Meereis hatte nach  Angaben des National Snow and Ice Data Center (NSIDC) im Juni in der  Arktis mit 10,9 Millionen Quadratkilometer eine um 10,6 Prozent oder 1,29  Millionen Quadratkilometer geringere Ausdehnung als der Durchschnitt  der Jahre 1979 bis 2000 und damit die geringste nach 2006 seit  Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1979. Zudem war es wie schon im Mai der schnellste arktische Meereises  Rückgang der für einen Juni gemessen wurde (mehr  als 50 Prozent schneller als im Durchschnitt). Der bisherige Rekord für die schnellste Rückgangrate in einem Juni im  Jahr 1999 wurde eingestellt.</li>
<li>Die Temperaturabweichung der Meeresoberfläche (SST)   im zentralen und  östlichen äquatorialen Pazifik von den Durchschnittswerten sind im Juni 2010 weiter zurückgegangen.  Laut <a title="NOAA Climate Prediction Center" href="http://www.cpc.noaa.gov/" target="_blank">NOAA   Climate Prediction Center</a> dürften sich während des diesjährigen Sommers auf der Nordhalbkugel La Niña Bedingungen einstellen .</li>
</ul>
<p>Die gesamten globalen  Analysen sind <a title="State of the Climate | Global Analysis | June 2010 | NCDC" href="http://www.ncdc.noaa.gov/sotc/?report=global&amp;year=2010&amp;month=6&amp;submitted=Get+Report" target="_blank">hier</a> einzusehen. Dort sind auch jeweils Links zu den einzelnen Instituten und  Angaben zu den Methoden der Messung zu finden. Wenn man sich regelmäßig sowohl die  langfristige Entwicklung, als auch solch aktuellen Daten anschaut, dann ist es immer wieder verwunderlich, wie  Aussagen über eine völlig gegenläufige Entwicklung überhaupt Gehör  finden können.</p>
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		<title>Beliebte Datenselektion fällt weg</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 15:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Globale Erwärmung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Innerhalb der Gemeinde der sogenannten Klimaskeptiker ist die Methode der gezielten Auswahl von Daten sehr beliebt. Hinsichtlich des gewünschten Ergebnisses werden Daten nach Zeitabschnitten, Regionen oder sonstigen Kriterien selektiert und die Aussagen verallgemeinert. Das gewünschte Ergebnis, sei es bei gobalen oder regionalenTemperaturen oder bei Meereisschmelzkurven, dient als Beleg für das eigene Dogma. Nunmehr ist eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignright" title="Rasanter Anstieg" src="http://www.woodfortrees.org/graph/uah/from:2008/plot/gistemp/from:2008/plot/hadcrut3vgl/from:2008/plot/rss/from:2008/plot/uah/from:2008/trend/plot/gistemp/from:2008/trend/plot/uah/from:2008/mean:60/plot/gistemp/from:2008/mean:60" alt="" width="264" height="197" />Innerhalb der Gemeinde der sogenannten Klimaskeptiker ist die Methode der gezielten Auswahl von Daten sehr beliebt. Hinsichtlich des gewünschten Ergebnisses werden Daten nach Zeitabschnitten, Regionen oder sonstigen Kriterien selektiert und die Aussagen verallgemeinert. Das gewünschte Ergebnis, sei es bei <a title="Globaltemperatur sinkt" href="http://www.readers-edition.de/2010/05/06/globaltemperatur-sinkt" target="_blank">gobalen oder regionalenTemperaturen</a> oder bei <a title="Schmelzen die Polkappen wirklich?" href="http://www.readers-edition.de/2009/05/02/schmelzen-die-polkappen-wirklich" target="_blank">Meereisschmelzkurven</a>, dient als Beleg für das eigene Dogma. Nunmehr ist eine in den letzten Jahren sehr beliebte Selektion der Zeitreihen für die globale Erwärmung weggefallen. Zumindest wird es deutlich schwieriger, sie künftig als Beleg für klimaskeptische Aussagen anzuführen. </em></p>
<h2><span id="more-236"></span>Selektive Wahrnehmung</h2>
<p>Die einen wenden die Methode der gezielten Datenauswahl an, da sich der nicht wissenschaftlich geschulte Empfänger der Botschaft, unter dem auch so manch Journalist ist, von der scheinbar so überzeugenden Beweisführung beeindrucken lässt.  Der andere glaubt an seine selbst zusammengestellten Belege. Seine selektive Wahrnehmung lässt es gar nicht zu, an dieser Beweisführung zu zweifeln, denn schließlich bestätigt sie ja das, was er auch zuvor schon glaubte.</p>
<h2>Fallende Temperaturen</h2>
<p>In den letzten Jahren konnte eine zumindest stagnierende, bei richtiger Auswahl des Datensatzes gar ein fallender Temperaturtrend konstruiert werden. Wichtig war natürlich bei der jeweiligen Temperaturreihe zum richtigen Zeitpunkt zu starten. 1998 gabe es einen Zeitpunkt zu dem alle vier wichtigen Datensätze von <a title="NASA Goddard Institute for Space Studies (GISS)" href="http://www.giss.nasa.gov/" target="_blank">GISS</a>, <a title="Met Office Hadley Centre" href="http://www.metoffice.gov.uk/climatechange/science/hadleycentre/" target="_blank">HADCRUT</a>, <a title=" University of Alabama in Huntsville" href="http://climate.uah.edu" target="_blank">UAH</a> und <a title="Remote Sensing Systems" href="http://www.remss.com/" target="_blank">RSS</a> einträchtig ein Maximum lieferten.</p>
<p><img class="alignnone" title="Gobale Abkühlung" src="http://www.woodfortrees.org/graph/uah/from:1998/to:2009/plot/gistemp/from:1998/to:2009/plot/hadcrut3vgl/from:1998/to:2009/plot/rss/from:1998/to:2009/plot/uah/from:1998/to:2009/trend/plot/gistemp/from:1998/to:2009/trend/plot/uah/from:1998/to:2009/mean:60/plot/gistemp/from:1998/to:2009/mean:60" alt="" width="470" height="352" /></p>
<p>Als in den Folgejahren die ein oder andere Temperaturreihe schnell wieder neue Rekorde lieferte, war es ein Leichtes auf eine andere auszuweichen und die jeweilig andere zu diskreditieren: Unseriöse, interessengeleitete Wissenschaftler und was es sonst die Suche nach Angriffspunkten hergab.  Das völlig unwissenschaftlich Äpfel mit Birnen verglichen wurden, nämlich unterschiedliche Verfahren, Messmethoden und Algorithmen störte dabei wenig. Vor allem aber, dass die wichtigste Aussage, nämlich der langfristige Trend, bei dem zumindest eine Zeitreihe von 30 Jahren herangezogen  werden sollte, um eine Aussge über globale Erwärmung treffen zu können, bei allen letztlich gleich ist, interessierte die sogenannten Klimaskeptiker wenig.</p>
<h2>Steigende Temperaturen</h2>
<p>Nunmehr sind seit 2008 die Temperaturen, genauer der globale Durchschnitt der Abweichungen von langfristigen Mittelwerten, wieder am steigen, so dass es selbst bei der beliebten Datenselektion einen ansteigenden Trend gibt. Ungewöhnlich ist es natürlich nicht, wenn man sich die Gesamtentwicklung über die Jahrzehnte ansieht. Immer wieder gibt es starke Rückgänge, wie starke Anstiege.  Aber letztlich blieb in den letzten hundert Jahren immer in der Gesamtschau ein Anstieg übrig, außer man schaut durch eine nach eigenem Wunch gefärbte Brille.</p>
<p><img class="alignnone" title="Globale Erwärmung" src="http://www.woodfortrees.org/graph/uah/from:1979/plot/gistemp/from:1979/plot/hadcrut3vgl/from:1979/plot/rss/from:1979/plot/uah/from:1979/trend/plot/gistemp/from:1979/trend/plot/uah/from:1979/mean:60/plot/gistemp/from:1979/mean:60" alt="" width="552" height="414" /></p>
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		<title>Das aktuelle globale Klima</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 01:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Meereis]]></category>

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		<description><![CDATA[Das National Climatic Data Center der National Oceanic and Atmospheric Behörde der USA berichtet monatlich über die Entwicklung wichtiger globaler Klima-Indizes. Da lohnt es sich einmal angesichts der in Blogs von sog. Klimaskeptikern gerne verbreiteten Meldungen über anwachsendes Meereis, über ein Kälterwerden in Grönland oder zumindest einem Nichtwärmerwerden genauer hin zu schauen. Die gemittelte globale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;"><img class="alignright size-full wp-image-127" title="Globale Temperaturen Oktober 2009" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2009/11/global.gif" alt="Globale Temperaturen Oktober 2009" width="300" height="245" /><em>Das</em></span><em><span style="font-weight: normal; font-family: Verdana; font-size: small;"><span> </span></span><span style="font-weight: normal; font-family: Verdana; font-size: small;"><span>National Climatic Data Center der </span></span><span style="font-weight: normal; font-family: Verdana; font-size: small;"><span>National Oceanic and Atmospheric </span></span><span style="font-weight: normal; font-family: Verdana; font-size: small;"><span>Behörde </span></span><span style="font-weight: normal; font-family: Verdana; font-size: small;"><span>der USA berichtet monatlich über die  Entwicklung wichtiger globaler Klima-Indizes.<br />
Da lohnt es sich einmal angesichts der in Blogs von sog. Klimaskeptikern gerne verbreiteten Meldungen über anwachsendes Meereis, über ein Kälterwerden in Grönland oder zumindest einem Nichtwärmerwerden ge</span></span><span style="font-family: verdana; font-size: small;"><span>nauer hin zu schauen</span>.</span></em></p>
<ul>
<li><span style="font-size: small;"><span id="more-125"></span>Die gemittelte globale </span><span style="font-size: small;">Oberflächentemperatur von </span><span style="font-size: small;">Land und Meer </span><span style="font-size: small;">war im Oktober die sechstwärmste seit Aufzeichnung (1880), mit einer Abweichung von 0,57°C über dem Durchschnitt des 20. Jhdts. von 14,0°C.</span></li>
</ul>
<ul>
<li><span style="font-size: small;">Die </span><span style="font-size: small;">gemittelte </span><span style="font-size: small;">globale Oberflächentemperatur über Land war im Oktober mit einer Abweichung von 0,82°C </span><span style="font-size: small;">über dem Durchschnitt des 20. Jhdts. von </span><span style="font-size: small;">9,3°C  die sechstwärmste in einem Oktober.</span></li>
<li> <span style="font-size: small;">Der weltweite Meerestemperatur war die fünftwärmste mit einer Abweichung von 0,50°C über dem Durchschnitt von 15,9°C.</span></li>
<li> <span style="font-size: small;">Für Anfang dieses Jahres bis Oktober kumuliert ist die globale durschnschnittliche Land- und Meeres-Oberflächentemperatur mit 14,7°C zusammen mit 2007 die fünftwärmste seit Aufzeichnung.</span><span style="font-size: small;"> </span><span style="font-size: small;">Dieser Wert ist mit 0,56°C</span><span style="font-size: small;"> über dem Durchschnitt des 20. Jhdts.</span></li>
<li><span style="font-size: small;">Die Temperatur in der </span><span style="font-size: small;">unteren und mittleren Troposphäre von der University of Alabama in Huntsville (UAH) und Remote Sensing Systems (RSS) gemessen ist ist ebenfalls mit wenigen Ausnahmen die sechst- bis acht</span><span style="font-size: small;">wärmste seit Aufzeichnung.</span><span style="font-size: small;"> </span></li>
<li><span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;">Das </span><span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;">Meereis hatte nach Angaben des National Snow and Ice Data Center (NSIDC) im Oktober in der Arktis mit 7,5 Millionen Quadratkilometer eine um 19,2 Prozent oder 1,8 Millionen Quadratkilometer geringere Ausdehnung als der Durchschnitt der Jahre 1979 bis 2000 und damit die zweitgeringste nach 2007 seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1979.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;">Die gesamten globalen Analysen sind <a href="http://www.ncdc.noaa.gov/sotc/?report=global&amp;year=2009&amp;month=10&amp;submitted=Get+Report">hier</a> einzusehen. Dort sind auch jeweils Links zu den einzeln Instituten und Angaben zu den Methoden der Messung zu finden.</span> <span style="font-family: trebuchet ms;">Wenn man sich regelmäßig sowohl die langfristige Entwicklung, als auch solch aktuellen Daten</span> <span style="font-family: trebuchet ms;">anschaut</span>, <span style="font-family: trebuchet ms;">dann ist es verwunderlich, wie Aussagen über eine völlig gegenläufige Entwicklung überhaupt Gehör finden können. </span></p>
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		<title>Nordostpassage befahrbar</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 02:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Arktik]]></category>
		<category><![CDATA[Meereis]]></category>

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		<description><![CDATA[Der seit 30 Jahren bestehende Trend zu einem stärkeren Rückzug des arktischen Meereises im Sommer ermöglichte nunmehr zwei Handelsschiffen erstmals die Befahrung der Nordostpassage, um Schwergut nach Sibirien zu bringen. Seit dem Rekordjahr 2007 befürchten Forscher, dass es nicht mehr lange dauert, bis der arktische Ozean eisfrei ist. Nach einer aktuellen Forschungsergebnissen erwärmt sich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: normal; font-family: trebuchet ms; font-size: small;"><img class="alignright size-full wp-image-122" title="Globale Erwärmung" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/01/agw_2008.jpg" alt="Globale Erwärmung" width="233" height="271" /><em>Der seit 30 Jahren bestehende Trend zu einem stärkeren Rückzug des arktischen Meereises im Sommer ermöglichte nunmehr zwei Handelsschiffen erstmals die Befahrung der Nordostpassage, um Schwergut nach Sibirien zu bringen. Seit dem Rekordjahr 2007 befürchten Forscher, dass es nicht mehr lange dauert, bis der arktische Ozean eisfrei ist. Nach einer aktuellen Forschungsergebnissen erwärmt sich die Arktis zwei bis drei mal so schnell wie der Rest der Welt. Seit Mitte Juni befindet sich ein Forscherteam in der Arktis und untersucht den Einfluss des Klimawandels auf Gletscher und Eisschmelze. Seit einiger wird besonders </em></span><em><span style="font-weight: normal; font-family: trebuchet ms; font-size: small;">aufmerksam der „Schmierfilm</span><span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;"><span style="font-weight: normal;">“ beobachtet, auf dem die Eisschilde Richtung Meer rutschen können. Offenbar ziehen sich mittlerweile </span></span><span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;"><span style="font-weight: bold;"><span style="font-weight: normal;">geschmolzene Zonen weit in das grönländische Inlandeis hinein. Ein Instabilwerden der betroffenen Gletscher könnte das </span><span style="font-weight: normal;">Nachrutschen enormer Massen von grönländischem Inlandeis zur Folge haben. Zudem könnte eine </span></span><span style="font-weight: normal;">„</span></span><span style="font-weight: normal; font-family: trebuchet ms; font-size: small;">Gletscherschmelze von unten“ zehn- bis 20-mal stärker sein als die Schmelze, die durch die Erwärmung der Oberfläche verursacht wird.Schon 2020 könnte der arktische Ozean daher im Sommer eisfrei sein, befürchtet Peter Wadhams von der Universität Cambridge.</span></em></p>
<h3 style="font-weight: normal; font-family: trebuchet ms;"><span id="more-121"></span>Arktis erwärmt sich schneller als der der Rest vom Planeten</h3>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;">Was durch die immer häufiger frei werdenden Nordost- und Nordwestpassagen und den Vergleich der Ausdehnung der arktischen Eisfläche der letzten zu den früheren Jahren offensichtlich ist und die Reedereien und die Erdöl- und Erdgassucher erfreut, ist dennoch das Ergebnis eines komplexen Wechselspiels vieler Faktoren. Derzeit müsste sich die Arktis eigentlich abkühlen, das sich die Erdbahn aufgrund eines natürlichen Zyklus weiter von der Sonne entfernt. Sie empfängt daher von ihr kontinuierlich weniger Strahlungsenergie. Dennoch kühlt sich die Arktis seit 100 Jahren nicht mehr weiter ab, sondern erwärmt sich im Gegenteil überdurchschnittlich stark. Damit wurde ein Trend unterbrochen, der vor seit rund 2.000 Jahren durch Eisbohrkerne belegt ist, aber schon weitaus länger besteht und auch noch hätte andauern müssen. Seit etwa 8.000 Jahren erhält die Arktis immer weniger Sonnenenergie im Sommer. Bis sich die Erde in 4.000 Jahren der Sonne wieder annähert, wird sich dies fortsetzen, so Geowissenschaftler des US-amerikanischen <a href="http://www.ncar.ucar.edu/" target="_blank">National Center for Atmospheric Research</a></span><span style="font-family: trebuchet ms;">.<br />
Die Arktis heizt sich dreimal so schnell auf wie der Rest des Planeten, obwohl sich die Erde derzeit im Durchschnitt rund eine Million Kilometer weiter entfernt von unserem Zentralgestirn befindet als im Jahr null. Dies scheint darin begründet,</span><span style="font-family: trebuchet ms;"> dass sich die Erwärmung über verschiedene Rückkopplungseffekte zusätzlich selbst verstärkt: Weniger Schnee und Meereis sorgen dafür, dass mehr dunkler Boden beziehungsweise Ozean zum Vorschein kommen. Sie reflektieren somit weniger Sonnenstrahlung ins All und speichern diese stattdessen als Wärmeenergie, was das Abtauen und den Temperaturanstieg zunehmend beschleunigen</span><span style="font-family: trebuchet ms;">.</span></p>
<h3 style="font-weight: normal; font-family: trebuchet ms;">Frachter durchqueren Nordostpassage und erreichen Hafen im Ob-Delta</h3>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;">Die Wirkung dieser Wechselwirkungen können nun immer häufiger Forscher und Seeleute hautnah erleben, die nicht auf einem Eisbrecher unterwegs sind. Im letzten Jahr durchfuhr das <a href="http://idw-online.de/pages/de/news274422">Forschungsschiff Polarstern erstmals die Nordwestpassage</a>.  Nunmehr ist die Weltpremiere geglückt und auch die Nordostpassage ist durch zwei Handelsschiffe durchfahren worden. Wie die </span><span style="font-family: trebuchet ms;">Bremer Projekt- und Schwergutreederei Beluga Shipping GmbH mitteilt haben d</span><span style="font-family: trebuchet ms;">ie beiden Mehrzweck-Schwergutfrachter MS „Beluga Fraternity“ und MS „Beluga Foresight“</span><span style="font-family: trebuchet ms;"> </span><span style="font-family: trebuchet ms;">ihr Ziel in Sibirien sicher erreicht. Binnen weniger Stunden ankerten am Montag, 07. September 2009 die mit schweren Kraftwerksmodulen beladenen Schiffe in Novyy Port / Yamburg im Delta des Flusses Ob. Damit ist es der Bremer Projekt- und Schwergutreederei Beluga Shipping GmbH erstmals gelungen, zwei Handelsschiffe durch die lange Zeit undurchdringbare Nordostpassage von Asien nach Europa fahren zu lassen.</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;">Das MS „Beluga Fraternity“ war am 23. Juli, das Schwesterschiff MS „Beluga Foresight“ fünf Tage später aus Ulsan, Südkorea, in See gestochen, um über die Kontrollstelle in Wladiwostok in den so genannten Nördlichen Seeweg einzufahren und die Projektladung so weit in das Zielgebiet hinein zu transportieren, wie dieses zuvor keinem anderen Handelsschiff möglich gewesen ist. Nun werden die insgesamt 44 Ladungsteile mit Einzelgewichten von 200 Tonnen und mehr mit dem bordeigenen Krangeschirr offshore auf Bargen umgeladen und nach Surgut befördert. Im Anschluss werden beide Schiffe via Murmansk nach Europa reisen, um in Rotterdam die je noch an Bord befindlichen 3.500 Frachttonnen Konstruktionsteile sowie Kisten und Kästen sicher abzuliefern, teilt die Reederei in Ihrer <a href="http://www.beluga-group.com/de/#Aktuelles-Aktuelles">Pressemitteilung</a> mit.</span><span style="font-family: trebuchet ms;"> </span></p>
<h3 style="font-weight: normal; font-family: trebuchet ms;">Arktis reagiert am empfindlichsten auf den Klimawandel</h3>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;">So erfreulich einerseits die ernorme Energieensparung ist, die künftig durch diese kürzeren Seewege erreicht werden kann, so unerfreulich sind die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die Natur, die b</span><span style="font-family: trebuchet ms;">ereits heute Wissenschaftler </span><span style="font-family: trebuchet ms;">zwischen Alaska und Spitzbergen deutlich </span><span style="font-family: trebuchet ms;">feststellen </span><span style="font-family: trebuchet ms;">können</span><span style="font-family: trebuchet ms;">. </span> <span style="font-family: trebuchet ms;">Die Auswirkungen des Klimawandels auf die unterschiedlichsten Arten festgestellt an Pflanzen, Insekten, Vögel und Säugetiere wurden vor kurzem von ein internationales Forscherteam dokumentiert. Und die </span><span style="font-family: trebuchet ms;">Veränderungen scheinen schneller und umfassender zu sein, als erwartet</span><span style="font-family: trebuchet ms;">. &#8220;Die Arktis, wie wir sie kennen, könnte bald der Vergangenheit angehören&#8221;, sagt der amerikanische Biologe Eric Post </span><a style="font-family: trebuchet ms;" href="http://www.bio.psu.edu/people/faculty/post/Eric%20Post.html">von der Pennsylvania State University</a><span style="font-family: trebuchet ms;"> der über das arktische Ökosystem forscht.</span></p>
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