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	<title>mYen - Meinel Energy Consult &#187; Klimaschutz</title>
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		<title>Das Jahr 2011 gehört zu den fünf wärmsten seit 130 Jahren</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 11:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt, gehört das Jahr 2011 zu den fünf wärmsten Jahren seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Und dies obwohl die sich einstellenden Meereströmungen eher eine Abkühlung erwarten ließe, so dass der Ein oder Andere eher Kälterrekorde für diesen Winter erwartet hatte. Die statistische Auswertung des Deutschen Wetterdienst (DWD) der Ergebnisse seiner rund 2 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt, gehört das Jahr 2011 zu den  fünf wärmsten Jahren seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Und dies obwohl  die sich einstellenden Meereströmungen eher eine Abkühlung erwarten  ließe, so dass der Ein oder Andere eher Kälterrekorde für diesen Winter  erwartet hatte.</p>
<p>Die statistische Auswertung des Deutschen Wetterdienst (DWD) der  Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen für 2011 im Einzelnen: In  Deutschland erreicht das Jahr 2011 eine Jahresmitteltemperatur von 9,6  Grad Celsius (°C). Es dürfte damit knapp zu den fünf wärmsten Jahren  seit 1881 gehören. Das Vorjahr war mit 7,8°C deutlich kühler  ausgefallen. Den Temperaturrekord hält immer noch das Jahr 2000 mit  9,9°C. Beim Sonnenschein steht 2011 sogar auf dem Treppchen: Nur die  Jahre 2003 und 1959 waren hierzulande sonnenscheinreicher.</p>
<p><a title="Artikel bei Readers-Edition" href="http://www.readers-edition.de/2011/12/30/das-jahr-2011-gehort-zu-den-funf-warmsten-seit-130-jahren/" target="_blank">[...] bei Readers-Edition weiterlesen »</a></p>
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		<title>Umfassendes Klimaschutzkonzept des Landkreises Marburg-Biedenkopf stellt wichtige Planungsgrundlage für die Zukunft dar</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 16:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Datenermittlung und deren Auswertung erlaubt strategische Ausrichtung auf dem Weg zur Energiewende Marburg-Biedenkopf – Als wichtige und wissenschaftlich fundierte Planungsgrundlage hat Landrat Robert Fischbach das Klimaschutzkonzept für den Landkreis Marburg-Biedenkopf bezeichnet. Bei einer Veranstaltung im Marburger Landratsamt am Montagabend stellte der Kreis erste Ergebnisse und Eckdaten des Konzepts vor. Das Kompetenznetzwerk für dezentrale Energietechnologie (deENet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Datenermittlung und deren Auswertung erlaubt strategische Ausrichtung auf dem Weg zur Energiewende</strong></h2>
<p>Marburg-Biedenkopf – Als wichtige und wissenschaftlich fundierte Planungsgrundlage hat Landrat Robert Fischbach das Klimaschutzkonzept für den Landkreis Marburg-Biedenkopf bezeichnet. Bei einer Veranstaltung im Marburger Landratsamt am Montagabend stellte der Kreis erste Ergebnisse und Eckdaten des Konzepts vor.</p>
<p>Das Kompetenznetzwerk für dezentrale Energietechnologie (deENet e.V.) aus Kassel wurde als Dienstleister vor einem Jahr damit beauftragt, das Klimaschutzkonzept zu erstellen. Unterstützung erhielt der Kreis dabei durch Fördermittel aus der nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung. Die Untersuchungen von deENet weisen dem Landkreis Marburg-Biedenkopf innerhalb Deutschlands eine Vorreiterrolle auf dem Weg zur Energiewende zu. Dies stellten Lioba Kucharczak, Patrick Ehmann und Dr. Peter Moser von deENet e.V. in ihren Vorträgen zum Klimaschutzkonzept heraus.</p>
<p>„Mit dem vorliegenden Klimaschutzkonzept ist nun eine fundierte Grundlage worden. Diese dient der strategischen Entwicklung des Landkreises zur Erreichung de100-Prozent-Ziels und trägt zur konzeptionellen Gestaltung der gewünschten Energiewende bei“, stellte Landrat Robert Fischbach bei der Vorstellung der Eckdaten fest. „Das Klimaschutzkonzept ist außerdem ein wichtiges Fundament für Entwicklungen in der Region und bietet viele Anregungen für Klimaschutzaktivitäten von Kommunen, Unternehmen und Privaten“, ergänzte der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern.</p>
<p><span id="more-538"></span>Bereits im Jahr 2006 wurden im Landkreis Marburg-Biedenkopf die Zeichen der Zeit erkannt und die Themen Klimaschutz und Erneuerbare Energien in den Fokus gerückt. 2007 wurde dann mit breiter politischer Unterstützung das Ziel formuliert, bis zum Jahr 2040 alle Energie, die im Landkreis benötigt wird, auch regional aus erneuerbaren Quellen zu produzieren. Die Ziele: Klimaschutz, Unabhängigkeit von fossilen und atomaren Energieträgern und damit die bislang für Energieeinkäufe aufgebrachte Wirtschaftskraft in der Region bündeln.</p>
<p>Für das Klimaschutzkonzept sind jetzt erstmals umfassende Datenrecherchen erfolgt. Das Konzept stellt dadurch die Potenziale bei den erneuerbaren Energiequellen sowie deren Entwicklung und die zur Erreichung des 100-Prozent-Ziels notwendigen Wegmarken und Maßnahmen dar. Wichtige Inhalte sind daher die Erstellung von Energie- und CO2-Bilanzen sowie die Aufstellung eines umfangreichen Maßnahmenkataloges.</p>
<h2><strong>„Aktivitäten bündeln“</strong></h2>
<p>Die einzelnen Elemente des Konzeptes sollen damit wesentlich dazu beitragen:</p>
<p>• die Quellen klimaschädlicher Emissionen im Landkreis zu erkennen und durch Effizienzmaßnahmen zu reduzieren,</p>
<p>• fossile Energieträger wie Gas oder Öl zu ersetzen und ihren Einsatz zu vermindern,</p>
<p>• einen Plan zur Erreichung der zu entwickelnden CO2-Minderungsziele aufzustellen und</p>
<p>• die Entwicklung des Landkreises und die Lebensqualität der Menschen innerhalb eines klimaneutralen und nachhaltigen Entwicklungspfades zu ermöglichen.</p>
<p>Das Klimaschutzkonzept baut dabei die bestehenden Stärken weiter aus.</p>
<p>„Für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes wird es notwendig sein, die bestehenden Kompetenzen, aber auch die im Landkreis bestehenden Einzelaktivitäten, zu bündeln und zu koordinieren. Gleichzeitig kann mit dem Klimaschutzkonzept das Bewusstsein über die Chancen kommunaler Klimapartnerschaften gestärkt werden“, stellte Landrat Fischbach fest.</p>
<p>Eine Zusammenfassung des Klimaschutzkonzeptes kann im Internet unter <a href="http://www.regio-energie.org/">www.regio-energie.org</a> nachgelesen werden.</p>
<h2><strong><span style="text-decoration: underline;">Zahlen, Daten, Fakten (Beispiele):</span></strong></h2>
<p>Energiebedarf im Landkreis Marburg-Biedenkopf im Erfassungszeitraum 2009:</p>
<p>Strom:                        1,6 Mio. MWh (Megawattstunden)</p>
<p>Wärme:                      4,1 Mio. MWh</p>
<p>CO2-Bilanz pro Einwohner: 8,78 Tonnen CO 2/Jahr – bezogen auf 2009</p>
<p>Den größten Energieverbrauch und damit auch die höchste CO2-Ausstoß hat die Wirtschaft (Anteil: 39 Prozent), gefolgt von den Haushalten (35 Prozent) und dem Verkehr: 26 Prozent.</p>
<h2><strong><span style="text-decoration: underline;">Ergebnis:</span></strong></h2>
<p>Bei der Reduzierung von Energiebedarf und CO2-Ausstoß sollte ein besonderes Augenmerk auf Energieeinsparungen und Effizienzsteigerungen im Bereich der Wirtschaft liegen</p>
<p><strong>Stromverbrauch 2009 im Landkreis Marbrug-Biedenkopf:</strong></p>
<p>= 1.615.339 Megawattstunden pro Jahr (MWh/a).</p>
<p><strong>Potenzial für Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen:</strong></p>
<p>-          Windkraft:                              1.161.270 MWh/a</p>
<p>-          Solarenergie:                           692.288 MWh/a</p>
<p>-          Bioenergie:                                    3.194 MWh/a</p>
<p>-          Wasserkraft:                               13.500 MWh/a</p>
<p><strong>Gesamt:                                      1.930.252 MWh/a</strong></p>
<h2><strong><span style="text-decoration: underline;">Erkenntnis:</span></strong></h2>
<p>Aus erneuerbaren Quellen könnte im Landkreis also mehr Strom produziert werden, als verbraucht wird.</p>
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		<title>Auftakt zur Studie über Erneuerbare Energien in Mittelhessen</title>
		<link>http://www.myen.eu/2011/03/01/auftakt-zur-studie-uber-erneuerbare-energien-in-mittelhessen/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 13:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeinsparung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Grüne legen bei der Regionalplanung Fokus auf Energieeinsparung Gießen &#8211; Ein Drittel des Endenergieverbrauches sollen 2020 in Mittelhessen mit regenerativen Energien erzeugt werden. Nach Meinung von Experten, die auf Einladung der grünen Fraktion in der Regionalversammlung zusammenkamen, sind hierfür deutliche Effizienzsteigerungen und Einsparungen beim Energieverbrauch nötig. &#8220;Für uns wird deutlich, dass wir für ein tragfähiges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><em>Grüne  legen bei der Regionalplanung Fokus auf Energieeinsparung</em></h2>
<div id="attachment_498" class="wp-caption alignright" style="width: 262px"><a href="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2011/03/Energieeffienz.jpg" rel="lightbox"><img class="size-medium wp-image-498" title="Vortrag zur Energieeffienz" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2011/03/Energieeffienz-300x245.jpg" alt="" width="252" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Vortrag zur Energieeffienz</p></div>
<p>Gießen &#8211; Ein Drittel des Endenergieverbrauches sollen 2020 in  Mittelhessen mit regenerativen Energien erzeugt werden. Nach Meinung von  Experten, die auf Einladung der grünen Fraktion in der Regionalversammlung  zusammenkamen, sind hierfür deutliche Effizienzsteigerungen und Einsparungen  beim Energieverbrauch nötig. &#8220;Für uns wird deutlich, dass wir für ein  tragfähiges Energiekonzept und die ambitionierten Klimaschutzziele alle drei  Faktoren voranbringen müssen: Energieverbrauch vermeiden, Energieträger  effizient einsetzen und Erneuerbare Energien ausbauen&#8221;, so der Vorsitzende der  grünen Fraktion in der Regionalversammlung Dr. Karsten  McGovern.</p>
<p><span id="more-497"></span>Nur  1/3 der Primärenergie kommt beim Verbraucher als Nutzenergie  an, erläuterte der  Energieexperte Michael Meinel aus Lahntal dem interessierten Fachpublikum. Er  verwies zugleich darauf,  dass sowohl der aktuelle Effizienztrend und die Bevölkerungsentwicklung, wie  auch ein geringerer Heizbedarf aufgrund der globalen Erwärmung nur geringfügige,  aber keine  ausreichende  Bedarfsreduzierungen bewirken. Abwarten, dass die Klimaschutzziele so von  alleine erreicht werden, sei keine Option.</p>
<p>Dass  100%  Erneuerbare Energien ohne Kernenergie und CO2-reduzierte Kohlekraftwerke  erreichbar  sind, bestätigte der Marburger Physiker Prof.  Hans Ackermann, Energieexperte  BUND. Dabei sei die Effizienzsteigerung  die eigentliche Brückentechnologie. Neue technologische Entwicklungen, wie die  Synthese von Methan aus überschüssigem Wind- und Solarstrom, bieten zudem die  Chance, schneller zu einer sinnvollen Speicherung und damit effizienteren  Nutzung von Erneuerbaren Energien zu kommen.</p>
<p>Der Experte der Klimaschutz- und Energieagentur  Mittelhessen Peter  Momper vertrat die Auffassung, dass es gelängen müsse, Einspar- und  Effizienztechnologien genauso gut in die Öffentlichkeit zu transportieren, wie  dies bei regenerativen und anderen Energie-technologien in der Vergangenheit  erreicht wurde. Dabei werde der große wirtschaftliche Effekt von Einspar- und  Effizienztechnologien erheblich unterschätzt. Hierfür muss eine Verbesserung von  Information und Vernetzung erreicht werden.</p>
<p>Gut  zwanzig Interessierte aus Politik und Verwaltung, Naturschutz und Wirtschaft  beteiligten sich an der sich an die Vorträge anschließende Debatte. Dabei  waren sich die Anwesenden über  die Notwendigkeit einig, dass  zum Erreichen des 1/3-Ziels an  Erneuerbaren Energien im aktuellen Regionalplan auch Energieeinsparung und  effiziente Nutzung der Energieträger nötig sind. Für den verbleibenden  Energiebedarf muss ein ausgewogener Mix von Strom und Wärme aus Sonne, Wind und  Wasser, Biomasse und Geothermie erreicht werden. Wie dies besser in die  Öffentlichkeit gebracht werden kann, wurde in der anschließenden Diskussion  engagiert erörtert. Eine zentrale Frage war dabei die Rolle des  Regierungspräsidiums. Denkbar sei, dass dies die &#8220;Netzwerker&#8221; vor Ort durch das  Bereitstellen von Informationen und dem Austausch von regionalen  Best-Praxis-Beispielen unterstützen kann,  merkte Gerda Weigel-Greilich, Bürgermeisterin von Gießen an.</p>
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		</item>
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		<title>Durchschnittstemperaturen steigen, mehr heiße Tage</title>
		<link>http://www.myen.eu/2010/09/02/durchschnittstemperaturen-steigen-mehr-heisse-tage/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 07:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Globale Erwärmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich der heutigen 2. Anpassungskonferenz des Umweltbundesamtes am 2. September 2010 in Dessau haben Deutscher Wetterdienst und Umweltbundesamt in einer gemeinsamen Presseinformation auf die Notwendigkeit zur frühzeitigen Anpassung an extreme Wetterereignisse aufgrund des Klimawandels hingewiesen. Prof. Dr. Gerhard Adrian wird in seiner Rede auf dem Kongress die Gründe für die Notwendigkeit zur Anpassung näher erläutern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Anlässlich der heutigen 2. Anpassungskonferenz des Umweltbundesamtes am 2. September 2010 in Dessau haben Deutscher Wetterdienst und Umweltbundesamt in einer gemeinsamen Presseinformation auf die Notwendigkeit zur frühzeitigen Anpassung an extreme Wetterereignisse aufgrund des </em><em>Klimawandels hingewiesen. </em><em><a title="2010-09-02 Rede Prof. Adrian UBA-DWD-Dessau.doc" href="http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&amp;_pageLabel=dwdwww_menu2_presse&amp;T98029gsbDocumentPath=Content%2FPresse%2FPressemitteilungen%2FDownload%2F20100902__RedeAdrianDessau.html" target="_self">Prof. Dr. Gerhard Adrian wird in seiner Rede</a> auf dem Kongress</em> <em>die Gründe für die Notwendigkeit zur Anpassung näher erläutern. </em></p>
<h2><strong><span id="more-363"></span>Allgemeiner Erwärmungstrend zwingt zur frühzeitigen Anpassung an extreme Wetterereignisse</strong></h2>
<p>Deutscher Wetterdienst und Umweltbundesamt sehen  die Prognosen der Klimaforschung durch die Entwicklung der Wetterdaten  bestätigt. Extremwetterereignisse wie Starkniederschläge oder  Hitzeperioden haben in den letzten Jahrzehnten messbar zugenommen. Aller  Voraussicht nach wird ihre Anzahl und Intensität weiter ansteigen. „Die  aktuellen Überschwemmungen in Pakistan, die lang anhaltenden  Hitzewellen in Russland und Japan und das Hochwasser in Sachsen  entsprechen den Erwartungen der Klimaforschung über die Zunahme von  Extremwetterereignissen. Sie alle verdeutlichen, wie wichtig es ist, uns  auf die Folgen vorzubereiten“, sagt Jochen Flasbarth, Präsident des  Umweltbundesamtes. Zwar lässt sich keines der extremen Wettereignisse  allein dem globalen Klimawandel zuordnen.  Gleichwohl bestätigt sich der  Trend einer Zunahme solcher Wetterextreme.</p>
<h2>Mehr und  stärkere Hitzeperioden</h2>
<p>Von 1881 bis 2009 ist die  Jahresdurchschnittstemperatur in Deutschland um 1,1 °C gestiegen. Sie  könnte am Ende dieses Jahrhunderts nochmals um 2 bis 4 °C höher liegen  als heute. Die steigenden Temperaturen bringen voraussichtlich mehr und  stärkere Hitzeperioden. Messungen an einzelnen Stationen des Deutschen  Wetterdienstes zeigen: Seit 1950 hat sich die Anzahl von Sommertagen  (Tage mit einem Temperaturmaximum von 25° C und darüber) mehr als  verdoppelt. Prof. Dr. Gerhard Adrian, Präsident des Deutschen  Wetterdienstes: „Bis zur Mitte des Jahrhunderts rechnen wir zum Beispiel  mit einer Zunahme von etwa 15 bis 27 zusätzlichen Sommertagen pro Jahr  für die Regionen Sachsen-Anhalt und Brandenburg.“</p>
<h2>Bei Planungen künftigen  Klimaverhältnisse berücksichtigen</h2>
<p>Schon heute belasten die Hitzeperioden die  Gesundheit vieler Menschen. So können in Bürogebäuden  gesundheitsbelastende Situationen entstehen, wenn große Glasfassaden  oder zu kleine Klimaanlagen vorhanden sind.  Insbesondere bei  langfristigen Investitionen sollten Normen und Richtlinien – etwa beim  Bau von Gebäuden, Straßen oder Kraftwerken – die künftigen  Klimaverhältnisse daher stärker berücksichtigen. Was es bedeutet, wenn  Klimaanlagen nicht für heftige Hitzeperioden ausgelegt sind, konnte die  Öffentlichkeit in diesem Sommer in zahlreichen ICE-Züge erleben.   Aufgabe von Umweltbundesamt und Deutschem Wetterdienst ist es, die  Bundesregierung dabei zu beraten, Anpassungsmaßnahmen, Normen und  technischen Regelwerken festzulegen.</p>
<p>Das Umweltbundesamt und der Deutsche Wetterdienst  werden extremen Wetterereignissen und ihren Folgen in Zukunft noch  größere Aufmerksamkeit schenken. Im Vordergrund der gemeinsamen  Konferenz „Forschung des Bundes zur Anpassung an den Klimawandel“ am 2.  und 3. September in Dessau stehen die Fragen: Wie werden sich  Extremwetterereignisse zukünftig verteilen und auswirken? Wie sollen wir  damit umgehen und vorsorgen?</p>
<h2>Die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel</h2>
<p>Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel sind  zwei Seiten einer Medaille. Am 17. Dezember 2008 hat das Bundeskabinett  die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel beschlossen. Für 15  Handlungsfelder und ausgewählte Regionen skizziert die Bundesregierung  darin mögliche Klimafolgen und erste Handlungsoptionen. Ziel der  Strategie ist es, Risiken für die Bevölkerung, Umwelt und Wirtschaft  vorzubeugen, aber auch Chancen zu nutzen. Der nächste Schritt in der  Umsetzung der Anpassungsstrategie ist der „Aktionsplan Anpassung“ der  Bundesregierung, der für Sommer 2011 vorgesehen ist.</p>
<p>Weitere Informationen und Links:</p>
<p><a title="Konferenzflyer mit Programm" href="http://www.baumev.de/global/download/Konferenzflyer.pdf" target="_blank">Konferenzflyer mit Programm</a></p>
<p><a title="2010-09-02 Rede Prof. Adrian UBA-DWD-Dessau.doc" href="http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&amp;_pageLabel=dwdwww_menu2_presse&amp;T98029gsbDocumentPath=Content%2FPresse%2FPressemitteilungen%2FDownload%2F20100902__RedeAdrianDessau.html" target="_blank">Rede Prof. Dr. Gerhard Adrian UBA-DWD-Dessau</a></p>
<p><a title="Umweltbundesamt" href="http://www.umweltbundesamt.de/klimaschutz/index.htm" target="_blank">www.umweltbundesamt.de/klimaschutz</a></p>
<p><a title="Anpassung.net" href="http://www.anpassung.net/" target="_blank">www.anpassung.net</a></p>
<p><a title="Deutscher Wetterdienst" href="http://www.dwd.de/" target="_blank">www.dwd.de</a></p>
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		</item>
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		<title>Früher war mehr Lametta</title>
		<link>http://www.myen.eu/2010/06/27/frueher-war-mehr-lametta/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 17:49:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Da gab es noch weiße Weihnachten und richtigen Schnee.  Alles war besser und jedes Jahr war so ein Winter wie der letzte, den ein ganze Generation zum ersten Mal erlebte konnte. Ist das eine verklärende Erinnerung? Aber meine ersten Söhne konnten noch regelmäßig im Winter Schlitten fahren. Der letzte hatte dazu keine Gelegenheit mehr. Ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a title="Temperaturreihe Deutschland" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/df/Temperaturreihe_Deutschland%2C_Jahr%2C_30-10.PNG" target="_blank" rel="lightbox"><img class="alignright" title="Jahresmitteltemperatur von Deutschland" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/df/Temperaturreihe_Deutschland%2C_Jahr%2C_30-10.PNG/800px-Temperaturreihe_Deutschland%2C_Jahr%2C_30-10.PNG" alt="Temperaturreihe_Deutschland" width="306" height="211" /></a>Da gab es noch weiße Weihnachten und richtigen Schnee.  Alles war besser und jedes Jahr war so ein Winter wie der letzte, den ein ganze Generation zum ersten Mal erlebte konnte. Ist das eine verklärende Erinnerung? Aber meine ersten Söhne konnten noch regelmäßig im Winter Schlitten fahren. Der letzte hatte dazu keine Gelegenheit mehr. Ist dies nun eine Entwicklung? Verändert sich das Wetter? </em></p>
<p><em><span id="more-251"></span></em></p>
<h2><em></em>Klar, verändert sich das Wetter!</h2>
<p>Klar, sagen dazu die Meteorologen &#8211; ständig verändert sich das Wetter! Aber um eine klimatische Veränderung, einen Trend auszumachen, braucht es mehr als ein, zwei Dekaden. Sonst spielt das Wetter eines einzelnen Jahres, gewählte Anfangs und Endpunkte  statistisch eine  zu große Rolle.  Als Minimum gelten 30 Jahre um einen signifikante Klimatrend erkennen zu können, sei es eine Veränderung beim Niederschlag, Meereisfläche oder -volumen oder Temperatur.</p>
<h2>Die Abweichung vom Normalen</h2>
<p>Und selbstverständlich muss das jahreszeitliche Auf-und-Ab erst einmal von eventuellen Veränderungen getrennt werden. Entweder man betrachtet die Abweichung vom Normalen, sogenannte Anomalien oder vergleicht nur die Jahreszeiten miteinander oder schaut sich die Entwicklung der Jahresmittelwerte an. Die Vergleichsperiode, der Klimanormalwert (CLINO = <em>cli</em>mate <em>no</em>rmal) wurde von der <a title="World Meteorological Organization" href="http://de.wikipedia.org/wiki/World_Meteorological_Organization" target="_blank">World Meteorological  Organization (WMO)</a><img title="Wikipedia" src="http://de.wikipedia.org/favicon.ico" alt="" width="12" height="12" /> für den Zeitraum von 1961 bis 1990 festgelegt. Dies ist die derzeit gültige <a title="CLINO-Periode" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland#CLINO-Periode" target="_blank">CLINO-Periode</a><img title="Wikipedia" src="http://de.wikipedia.org/favicon.ico" alt="" width="12" height="12" />, gegenüber die der Wert der Abweichungen bestimmt wird.</p>
<h2>Deutlicher Anstieg</h2>
<p>Wenn man sich damit des Auf-und-Abs entledigt hat, lässt sich nun feststellen, ob über diesem hinaus ein Trend vorhanden ist. Die Meteorologen des Deutschen Wetter Dienstes stellen in ihren Klimastatusberichten für Deutschland bis 1900 keine klare Veränderung, für die erste Hälfte des 20ten Jahrhunderts eine leichte und für die zweite einen deutlichen Anstieg fest, der in den letzten 30 Jahren 2/3  des Gesamtanstiegs verzeichnet.</p>
<p>Die triviale Beobachtung &#8211; früher war mehr Lametta oder es ist wärmer geworden &#8211; scheint auf lange Sicht signifikant zu sein. Der DWD spricht von einem 95%igen Konfidenzintervall (Klimastatusbericht 2008, <a title="Klimareport 2009, 4MB" href="http://www.dwd.de/bvbw/generator/DWDWWW/Content/Oeffentlichkeit/KU/KU2/KU22/klimastatusbericht/klimareport/klimareport__2009,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/klimareport_2009.pdf" target="_blank">Klimareport &#8211; Kurzfassung 2009, PDF 4 MB</a>).</p>
<h2>Banale Tricks</h2>
<p>Nun lässt sich ein beliebter statistischer Kunstgriff anwenden. Obwohl, Kunst ist ja zuviel gesagt, da dies eigentlich ein recht banaler Trick ist: Statt eine hinreichend große Datenmenge, beispielsweise eine für eine statistisch signifikante Aussage genügend lange Temperaturzeitreihe zu verwenden, also um eine ausreichendes  Konfidenzintervall  zu erreichen, nehme man einen kurzen ausgewählten Abschnitt. Das Ergebnis sind dann eben keine statistisch signifikanten Aussagen.  Dies ist eine Spielart der <a title="Beliebte Datenselektion fällt weg" href="http://www.myen.eu/2010/06/03/beliebte-datenselektion-faellt-weg/" target="_self">beliebten Datenselektionen von sogenannten Umwelt- oder Klimaskeptikern</a>.</p>
<p>Da kein Trend feststellbar ist, ist es dann nicht falsch zu sagen, dass es keinen Beleg dafür gibt, dass es wärmer oder kälter wird, dass das Meereis schrumpft oder wächst.  Nach eigenem Gutdünken kann das Fehlen der Signifikanz als scheinbarer Beweis gegen belegte Aussagen über einen hinreichend langen Zeitraum herangezogen werden. Vergleichbar, wenn auch etwas hinkend, ist dies mit einer Talkrunde, bei der ein Astrophysiker die These seiner Zunft zur Erschaffung der Welt gegenüber einem Dutzend Vertretern verschiedener Religionen verteidigt, die jeden einzelnen Puzzlestein der These in Frage stellen, indem das Fehlen von Beweisen für deren Gegenthese als Zweifel genügt.</p>
<h2>Erfolg mit der Saat des Zweifels</h2>
<p>Aufgrund der &#8211; zurückhaltend formuliert &#8211; Unbedarftheit vieler Journalisten hinsichtlich statistischer Methoden wurde diese Methode schon seit den 60er Jahren in den USA bei  Durchsetzen wirtschaftlicher Interessen gegenüber Umweltauflagen erfolgreich eingesetzt. Einige kritische Medien und wissenschaftliche Instituten  haben diese und ähnliche Methoden in den letzten Jahrzehnten wiederholt dokumentiert und die Erfolgsquote analysiert. Vor allem das Verzögern von Umweltauflagen durch Veröffentlichungen von dafür extra von Unternehmen gegründeten und finanzierten Instituten ist <a title="Methoden der Umweltskeptiker" href="http://www.myen.eu/2008/07/24/methoden-der-umweltskeptiker/" target="_self">der Methode</a> des Junk-Science zu verdanken.</p>
<p>Der Erfolg wird zudem begünstigt durch die Angst des Menschen vor Veränderung und dem Unbekannten. Unter dem Deckmantel des wissenschaftlichen Skeptizismus lassen sich so Pseudobelege streuen, die bei all denen auf fruchtbaren Boden fallen, die Bestätigung für Ihr eigenes Dogma benötigen. So entsteht gerade beim Thema Klimawandel eine merkwürdige Gemengelage aus wissenschaftlich fundierter Kritik, Halb- und Unwahrheiten.</p>
<ul>
<li>&#8220;Früher war mehr Lametta!&#8221; aus  <a title="Weihnachten bei Hoppenstedts" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten_bei_Hoppenstedts" target="_blank">Weihnachten bei Hoppenstedts, von Loriot, 1978</a><img class="alignnone" title="Wikipedia" src="http://de.wikipedia.org/favicon.ico" alt="" width="12" height="12" /></li>
<li><a title="DWD - Klima und Umwelt" href="http://www.dwd.de/klima+umwelt" target="_blank">Deutscher Wetterdienst &#8211; Klima und Umwelt</a></li>
</ul>
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		<title>Beliebte Datenselektion fällt weg</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 15:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Innerhalb der Gemeinde der sogenannten Klimaskeptiker ist die Methode der gezielten Auswahl von Daten sehr beliebt. Hinsichtlich des gewünschten Ergebnisses werden Daten nach Zeitabschnitten, Regionen oder sonstigen Kriterien selektiert und die Aussagen verallgemeinert. Das gewünschte Ergebnis, sei es bei gobalen oder regionalenTemperaturen oder bei Meereisschmelzkurven, dient als Beleg für das eigene Dogma. Nunmehr ist eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignright" title="Rasanter Anstieg" src="http://www.woodfortrees.org/graph/uah/from:2008/plot/gistemp/from:2008/plot/hadcrut3vgl/from:2008/plot/rss/from:2008/plot/uah/from:2008/trend/plot/gistemp/from:2008/trend/plot/uah/from:2008/mean:60/plot/gistemp/from:2008/mean:60" alt="" width="264" height="197" />Innerhalb der Gemeinde der sogenannten Klimaskeptiker ist die Methode der gezielten Auswahl von Daten sehr beliebt. Hinsichtlich des gewünschten Ergebnisses werden Daten nach Zeitabschnitten, Regionen oder sonstigen Kriterien selektiert und die Aussagen verallgemeinert. Das gewünschte Ergebnis, sei es bei <a title="Globaltemperatur sinkt" href="http://www.readers-edition.de/2010/05/06/globaltemperatur-sinkt" target="_blank">gobalen oder regionalenTemperaturen</a> oder bei <a title="Schmelzen die Polkappen wirklich?" href="http://www.readers-edition.de/2009/05/02/schmelzen-die-polkappen-wirklich" target="_blank">Meereisschmelzkurven</a>, dient als Beleg für das eigene Dogma. Nunmehr ist eine in den letzten Jahren sehr beliebte Selektion der Zeitreihen für die globale Erwärmung weggefallen. Zumindest wird es deutlich schwieriger, sie künftig als Beleg für klimaskeptische Aussagen anzuführen. </em></p>
<h2><span id="more-236"></span>Selektive Wahrnehmung</h2>
<p>Die einen wenden die Methode der gezielten Datenauswahl an, da sich der nicht wissenschaftlich geschulte Empfänger der Botschaft, unter dem auch so manch Journalist ist, von der scheinbar so überzeugenden Beweisführung beeindrucken lässt.  Der andere glaubt an seine selbst zusammengestellten Belege. Seine selektive Wahrnehmung lässt es gar nicht zu, an dieser Beweisführung zu zweifeln, denn schließlich bestätigt sie ja das, was er auch zuvor schon glaubte.</p>
<h2>Fallende Temperaturen</h2>
<p>In den letzten Jahren konnte eine zumindest stagnierende, bei richtiger Auswahl des Datensatzes gar ein fallender Temperaturtrend konstruiert werden. Wichtig war natürlich bei der jeweiligen Temperaturreihe zum richtigen Zeitpunkt zu starten. 1998 gabe es einen Zeitpunkt zu dem alle vier wichtigen Datensätze von <a title="NASA Goddard Institute for Space Studies (GISS)" href="http://www.giss.nasa.gov/" target="_blank">GISS</a>, <a title="Met Office Hadley Centre" href="http://www.metoffice.gov.uk/climatechange/science/hadleycentre/" target="_blank">HADCRUT</a>, <a title=" University of Alabama in Huntsville" href="http://climate.uah.edu" target="_blank">UAH</a> und <a title="Remote Sensing Systems" href="http://www.remss.com/" target="_blank">RSS</a> einträchtig ein Maximum lieferten.</p>
<p><img class="alignnone" title="Gobale Abkühlung" src="http://www.woodfortrees.org/graph/uah/from:1998/to:2009/plot/gistemp/from:1998/to:2009/plot/hadcrut3vgl/from:1998/to:2009/plot/rss/from:1998/to:2009/plot/uah/from:1998/to:2009/trend/plot/gistemp/from:1998/to:2009/trend/plot/uah/from:1998/to:2009/mean:60/plot/gistemp/from:1998/to:2009/mean:60" alt="" width="470" height="352" /></p>
<p>Als in den Folgejahren die ein oder andere Temperaturreihe schnell wieder neue Rekorde lieferte, war es ein Leichtes auf eine andere auszuweichen und die jeweilig andere zu diskreditieren: Unseriöse, interessengeleitete Wissenschaftler und was es sonst die Suche nach Angriffspunkten hergab.  Das völlig unwissenschaftlich Äpfel mit Birnen verglichen wurden, nämlich unterschiedliche Verfahren, Messmethoden und Algorithmen störte dabei wenig. Vor allem aber, dass die wichtigste Aussage, nämlich der langfristige Trend, bei dem zumindest eine Zeitreihe von 30 Jahren herangezogen  werden sollte, um eine Aussge über globale Erwärmung treffen zu können, bei allen letztlich gleich ist, interessierte die sogenannten Klimaskeptiker wenig.</p>
<h2>Steigende Temperaturen</h2>
<p>Nunmehr sind seit 2008 die Temperaturen, genauer der globale Durchschnitt der Abweichungen von langfristigen Mittelwerten, wieder am steigen, so dass es selbst bei der beliebten Datenselektion einen ansteigenden Trend gibt. Ungewöhnlich ist es natürlich nicht, wenn man sich die Gesamtentwicklung über die Jahrzehnte ansieht. Immer wieder gibt es starke Rückgänge, wie starke Anstiege.  Aber letztlich blieb in den letzten hundert Jahren immer in der Gesamtschau ein Anstieg übrig, außer man schaut durch eine nach eigenem Wunch gefärbte Brille.</p>
<p><img class="alignnone" title="Globale Erwärmung" src="http://www.woodfortrees.org/graph/uah/from:1979/plot/gistemp/from:1979/plot/hadcrut3vgl/from:1979/plot/rss/from:1979/plot/uah/from:1979/trend/plot/gistemp/from:1979/trend/plot/uah/from:1979/mean:60/plot/gistemp/from:1979/mean:60" alt="" width="552" height="414" /></p>
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		<title>Klimawandel stellt Ballungsräume vor große Herausforderungen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem 5. ExtremWetterKongress diskutieren Wissenschaftler intensiv über die Folgen des Klimawandels für die Ballungsräume in Deutschland. Frank Böttcher, Leiter des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation: „In den Sommermonaten müssen Ballungsräume in Zukunft vermehrt mit Starkregenereignissen rechnen, deren Wassermengen größer sind, als die Kapazitäten der Kanalisation.“ Da ein Großteil der das Klima beeinflussenden Emissionen aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/03/klimahaus.jpg" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-220" title="Jan Rathke © Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/03/klimahaus.jpg" alt="" width="283" height="189" /></a>Auf dem 5. <a title="ExtremWetterKongress" href="http://www.extremwetterkongress.de" target="_blank">ExtremWetterKongress </a>diskutieren Wissenschaftler intensiv über die Folgen des Klimawandels für die Ballungsräume in Deutschland. Frank Böttcher, Leiter des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation: „In den Sommermonaten müssen Ballungsräume in Zukunft vermehrt mit Starkregenereignissen rechnen, deren Wassermengen größer sind, als die Kapazitäten der Kanalisation.“ Da ein Großteil der das Klima beeinflussenden Emissionen aus den Ballungsräumen stammt, „tragen“ laut Böttcher „die Städte eine besonders große Verantwortung. Global betrachtet ist das starke Bevölkerungswachstum ein Aspekt, der sowohl die Klimaproblematik als auch die Umweltbelastung im täglichen Leben vor Ort betrifft. Mehr und mehr extreme Ballungsräume, so genannte Mega-Cities, entstehen weltweit. Die Umweltbelastung in diesen Mega-Cities ist enorm hoch, dies zeigt insbesondere die abnehmende Luftqualität. „Wir brauchen neue Methoden und Techniken, um mit diesem Problem umzugehen“, fordert Prof. Guy Brasseur, Direktor <a title="ClimateServiceCenter" href="http://www.gkss.de/science_and_industrie/klimaberatung/csc/index.html.de" target="_blank">Climate Service Center</a> am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht</em><em>. Das </em><em>Climate Service Center ist neben dem </em><a title="Norddeutsches Klimabüro" href="http://www.norddeutsches-klimabuero.de/" target="_blank"><em>Norddeutschen Klimabüro</em></a> <em>eine der Einrichtungen mit dem sich die <a title="Küstenforschung" href="http://www.gkss.de/institute/coastal_research/index.html.de" target="_blank">Geesthachter Küstenforscher</a> um die Erforschung der Klimafolgen bemühen.</em></p>
<p><span id="more-216"></span>Derzeit findet im <a title="Klimahaus Bremerhaven" href="http://www.klimahaus-bremerhaven.de" target="_blank">Klimahaus 8° Ost</a> in Bremerhaven der 5. ExtremWetterKongress statt. Er ist mit über 750 Teilnehmern das größte jährliche Treffen für Wissenschaftsredakteure, Meteorologen, Moderatoren, Dienstleister und Wissenschaftler aus Wetter- und Klimaforschung.  Aus aktuellem Anlass gibt es auf dem Kongress auch Vorträge zum extremen Winter 2010 und Orkantief „Xynthia“. Weitere Themen sind Extremwetter auf See und in den Bergen, El Niño und seine globale Wirkung, sowie  der Wandel in der Arktis und in den Alpen.  Der Schwerpunkt des diesjährigen ExtremWetterKongresses aber sind die extremen Wetterereignisse in Ballungsräumen und die in Zukunft zu erwartenden Folgen und Veränderungen.</p>
<h2>Planer brauchen gute Prognosen</h2>
<p>Für Deutschland bedeutet die aktuelle Situation in den Ballungsräumen aus Sicht von Dr. Paul Becker, Mitglied des Vorstands des <a title="Deutscher Wetterdienst" href="http://www.dwd.de" target="_blank">Deutschen Wetterdienstes</a> (DWD), zusätzlichen Forschungsbedarf: „Sollen die planerischen Entscheidungen von heute auch in 50 Jahren noch sinnvoll sein, müssen künftige Auswirkungen der Klimaveränderung auf städtische Lebensbereiche so detailliert wie möglich simuliert werden.“ Dazu gehören auch verbesserte Wetterprognosen, die extreme und manchmal kleinräumige Wetterereignisse noch besser Vorhersagen. „Kleine Ungenauigkeiten können einen großen Einfluss auf die Prognose haben“, meint Prof. Dr. Wulfmeyer, Leiter des <a title="Instituts für Physik und Meteorologie der Universität Hohenheim" href="https://www120.uni-hohenheim.de/" target="_blank">Instituts für Physik und Meteorologie der Universität Hohenheim</a>. Inzwischen kennen die Wissenschaftler jedoch drei Stellschrauben, durch die sich die Computermodelle signifikant verbessern lassen. „Bislang nutze die Vorhersage nur einen Bruchteil der Messdaten, die zur Vorhersage möglich wäre. Gleichzeitig stecken die mathematischen Gleichungen, um Messdaten und Computermodell zu verschmelzen, noch in den Kinderschuhen. Zum dritten sei es notwendig, statt einer einzigen Prognose viele verschiedene Computersimulationen parallel durchzuführen. Durch solche Ensemble-Simulationen“, so die Erwartung von Wulfmeyer, „lässt sich dann einschätzen, wie verlässlich die Prognose ist: Gibt es dagegen stark unterschiedliche Prognosen, ist die Vorhersage unsicher, und es kann sogar sein, dass die Grenze der Vorhersagbarkeit erreicht ist.“<br />
Mit seinen Aussagen stützt sich der Wetter- und Klimaexperte der Universität Hohenheim unter anderem auf die Erfahrungen eines Großforschungsprogramm, bei dem Forscher aus acht Nationen den ganzen Schwarzwald samt oberen Rheintal und Teilen der Vogesen drei Monate lang zu einem gigantischen Beobachtungslabor machten.</p>
<h2>Aufgabenstellungen für Städte und Wirtschaft</h2>
<p>Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin der <a title="Abteilung &quot;Energie, Verkehr und Umwelt&quot; am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung " href="http://www.diw.de/de/diw_01.c.100363.de/ueber_uns/forschungsabteilungen/umwelt/verkehr/energie/energie_verkehr_umwelt.html" target="_blank">Abteilung &#8220;Energie, Verkehr und Umwelt&#8221; am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung</a> (DIW), sieht die Aufgabestellungen für die deutschen Ballungsräume schon heute in der konkreten Umsetzung: „Die Kommunen und Städte haben eine zentrale Aufgabe. Es gibt bereits Kommunen, die sich komplett mit dezentral und klimaschonend erzeugtem Strom und Wärme versorgen und nachhaltige Mobilitätskonzepte aus Eigeninitiative zwischen Bürgern, lokalen Unternehmen und Kommunalpolitikern umsetzen. Ohne die Kommunen und Städte“, so Kemfert, „kann die Wende nicht geschafft werden. Dies sollte noch viel stärker als bisher umgesetzt werden.“. So könnte ihrer Ansicht nach auch die Baubranche zu den Gewinnern des Klimawandels gehören. Prof. Dr. Maximilian Gege, Vorsitzender <a title="Bundesdeutsche Arbeitskreis fuer Umweltbewusstes Management" href="http://www.baumev.de/" target="_blank">B.A.U.M. e.V.</a> (Bundesdeutsche Arbeitskreis fuer Umweltbewusstes Management) sieht längst keinen Wiederspruch mehr zwischen Ökonomie und Ökologie. „Immer mehr Unternehmen werden sich der Bedeutung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise bewusst. Längst ist die Frage nicht mehr „ob“, sondern verstärkt „wie“ Klimaschutzlösungen konkret und erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden können.“.</p>
<h2>Bildung als Voraussetzung für nachhaltiges Handeln</h2>
<p>„Der Mensch selbst, muss dringend Teil der Lösung werden.“, so Böttcher und eine wesentliche Voraussetzung dafür ist die Bildung und das Verständnis um die Zusammenhänge. Dipl.-Met. Sven Plöger fokussiert: „Wir brauchen mehr Klimabildung und weniger Klimaideologie.“ Gleichzeitig sieht auch er Chancen in der Zukunft und fordert mehr Optimismus in der Diskussion: „Wir brauchen einen gesunden Optimismus für die Zukunft – Begriffe wie „Klimakatastrophe“ oder „Klimakiller“ helfen da wenig.“, so Plöger.</p>
<p>Der ExtremWetterKongress geht noch bis zum 6. März 2010.</p>
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		<title>Regionaler Klimaatlas für Deutschland</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 07:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft haben gemeinsam einen Regionalen Klimaatlas für Deutschland erarbeitet, der über die möglichen Veränderungen auf regionaler Ebene durch den Klimawandel informiert. Ab sofort stehen Klimaszenarien für die deutschen Bundesländer online zur Verfügung. Obwohl der kalte Winter vermuten lassen könnte, der Klimawandel habe ausgesetzt, zeigen langfristige Temperaturmessungen deutlich, dass der Trend zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.regionaler-klimaatlas.de/klimaatlas/2071-2100/jahr/durchschnittliche-temperatur/deutschland.html" target="_blank"><img class="alignright" style="border: 2px solid black; margin: 2px;" title="Regionaler Klimaatlas für Deutschland ab sofort online! " src="http://www.gkss.de/imperia/md/images/gkss/presse/pressemitteilungen/2010/screenshot_klimaatlas_deutschland_400x343.jpg" alt="Regionaler Klimaatlas für Deutschland ab sofort online!" width="256" height="219" /> </a><em>Die Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft haben gemeinsam einen Regionalen Klimaatlas für Deutschland erarbeitet, der über die möglichen Veränderungen auf regionaler Ebene durch den Klimawandel </em><a href="http://www.regionaler-klimaatlas.de/klimaatlas/2071-2100/jahr/durchschnittliche-temperatur/deutschland.html" target="_blank"> </a><em>informiert. Ab sofort stehen Klimaszenarien für die deutschen Bundesländer online zur Verfügung.</em></p>
<div>
<p><a href="http://www.regionaler-klimaatlas.de/klimaatlas/2071-2100/jahr/durchschnittliche-temperatur/deutschland.html" target="_blank"> </a></p>
<p><span id="more-204"></span>Obwohl der<a title="Kalter Winter und globale Erwärmung" href="http://www.myen.eu/2010/02/22/kalter-winter-und-globale-erwaermung/" target="_self"> kalte Winter vermuten lassen könnte, der Klimawandel habe ausgesetzt</a>, zeigen langfristige Temperaturmessungen deutlich, dass der Trend zur Erwärmung in Deutschland ungebrochen ist. Wie regional unterschiedlich sich der Klimawandel künftig auswirken könnte, zeigt ab heute der Regionale Klimaatlas Deutschland, ein Produkt der Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft.</p>
<p>Ab sofort sind unter <a title="www.regionaler-klimaatlas.de" href="http://www.regionaler-klimaatlas.de" target="_blank">www.regionaler-klimaatlas.de</a> zukünftige Klimaszenarien für die deutschen Bundesländer öffentlich abrufbar. Der Nutzer kann dabei verschiedene Klimaelemente wie beispielsweise Temperatur, Niederschlag und Wind auswählen und sich mögliche künftige Änderungen zu unterschiedlichen Jahreszeiten in verschiedenen Bundesländern anzeigen lassen.</p>
<p>&#8220;Die <a title="Helmholtz Gemeinschaft" href="http://www.helmholtz.de/" target="_blank">Helmholtz-Gemeinschaft</a> hat die Klimaforschung deutlich verstärkt und untersucht in der Klimainitiative REKLIM insbesondere die regionalen Auswirkungen des globalen Klimawandels. Die vier <a title="Regionale Klimabüros" href="http://www.klimabuero.de/" target="_blank">Regionalen Klimabüros</a> haben dabei den Auftrag, den aktuellen Stand der Forschung für unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen so aufzubereiten, dass diese gut informiert Entscheidungen treffen können.</p>
<p>Dies ist mit dem nun öffentlich einsehbaren Regionalen Klimaatlas gelungen&#8221;, sagt Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. &#8220;Der Klimaatlas richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit sowie an Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft. Für Wissenschaftler steht alternativ eine Darstellung für Modellnutzer zur Verfügung.&#8221;</p>
<p>Auch wenn es in Zukunft in ganz Deutschland wärmer wird, so können sich die Klimaveränderungen im Jahresdurchschnitt bis zum Jahr 2100 regional sehr unterschiedlich ausprägen. So scheint sich beispielsweise die zu erwartende Erwärmung im Jahresdurchschnitt bis Ende des 21. Jahrhunderts in Baden Württemberg mit 2,2 bis 6,3°C am stärksten auszuprägen.</p>
<p>In Schleswig-Holstein hingegen kann die Erwärmung mit 2 bis 4,4° C zwar vergleichsweise schwächer ausfallen, jedoch weisen die Klimarechnungen darauf hin, dass die Einwohner Schleswig-Holsteins mit der bundesweit höchsten Niederschlagszunahme im Jahresdurchschnitt rechnen müssen. Die mitteldeutschen Bundesländer Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt befinden sich nicht nur geographisch in der Mitte Deutschlands, sondern auch hinsichtlich der zu erwartenden Klimaänderungen.</p>
</div>
<div>
<p><img class="alignright" title="Helmholtz Gemeinschaft" src="http://www.gkss.de/imperia/md/images/gkss/homepage/hg_logo_s_rgb_240x94.jpg" alt="" width="240" height="94" /></p>
<p>&#8220;Dies gibt jedoch keinen Anlass zur Entwarnung, da auch ein mittlerer zukünftiger Niederschlagsrückgang im Sommer bei der heute schon angespannten Lage zu großen Herausforderungen zum Beispiel in der Landwirtschaft führen wird.&#8221;, so Dr. Andreas Marx, Leiter des <a title="Mitteldeutsches Klimabüro" href="http://www.mitteldeutsches-klimabuero.de/" target="_blank">Mitteldeutschen Klimabüros</a> am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung &#8211; UFZ.</p>
<p>Der Erwärmungstrend wird sich auch in der kalten Jahreszeit bis zum Ende des Jahrhunderts in ganz Deutschland fortsetzen. Im Rahmen natürlicher Schwankungen kann es zwar auch in Zukunft kalte Winter geben, diese werden jedoch seltener. Die Klimarechnungen weisen außerdem auf eine flächendeckende Zunahme des Winterniederschlages hin. Wegen der höheren Temperaturen wird dieser jedoch wahrscheinlich größtenteils in Form von Regen fallen.</p>
<p>Am stärksten können die Winterniederschläge bis Ende des Jahrhunderts in Bayern (bis zu 75%) und in Mecklenburg-Vorpommern (bis zu 63%) zunehmen. Zusätzlich können bis Ende des Jahrhunderts bundesweit die Sturmstärken zunehmen. Am stärksten betroffen ist auch hier Mecklenburg-Vorpommern, wo sich Stürme um bis zu 13% intensivieren können.</p>
<p>&#8220;Ein Sturmtief, wie beispielsweise das Tief Daisy, welches im Januar an der deutschen Ostseeküste zum Teil schwere Sturmfluten und starken Seegang hervorgerufen hat, könnte bis Ende des Jahrhunderts noch um 10 bis 15 Stundenkilometer stärker ausfallen.&#8221;, so Dr. Insa Meinke, Leiterin des <a title="Norddeutsches Klimabüro" href="http://www.norddeutsches-klimabuero.de/" target="_blank">Norddeutschen Klimabüro</a> am GKSS-Forschungszentrums Geesthacht.</p>
<p>Im Sommer ist bis Ende des Jahrhunderts bundesweit mit der stärksten Erwärmung zu rechnen. Parallel können sommerliche Niederschläge und Windgeschwindigkeiten innerhalb dieses Jahrhunderts in allen Bundesländern deutlich abnehmen. Es zeichnet sich ab, dass sich dieser Trend am stärksten in Baden-Württemberg vollzieht, hier kann je nach Entwicklung der Treibhausgasemissionen die sommerliche Erwärmung bis Ende des Jahrhunderts zwischen 2,7 und 8,9°C liegen. Der Sommerniederschlag kann in diesem Bundesland zwischen 18 und 51% abnehmen.</p>
<p>Geringere Windgeschwindigkeiten können die Belastung von Mensch und Umwelt durch sommerliche Hitze zusätzlich weiter verstärken. &#8220;Bereits jetzt wird beobachtet, dass wärmeliebende Arten zunehmen, darunter auch Krankheitsüberträger wie Zecken, die in immer höheren Lagen aufgefunden werden. Andererseits werden sich die Wintersportgebiete in den Mittelgebirgen, dem Schwarzwald und den tieferen Lagen der Alpen daran anpassen müssen, dass gute Wintersportbedingungen seltener werden&#8221;, so Dr. Hans Schipper vom <a title="Süddeutsches Klimabüro" href="http://www.sueddeutsches-klimabuero.de/" target="_blank">Süddeutschen Klimabüro</a> am Karlsruher Institut für Technologie.</p>
</div>
<div>
<h2>Entstehung, Datengrundlage und Weiterentwicklung</h2>
</div>
<div>Der Regionale Klimaatlas Deutschland ist ein gemeinsames Produkt der Regionalen Klimabüros in der Helmholtz-Gemeinschaft und wird fortlaufend aktualisiert und weiterentwickelt.</p>
<p>Grundlage des Regionalen Klimaatlas Deutschland sind für Deutschland verfügbare Klimarechnungen, die mit dynamischen regionalen Klimarechenmodellen durchgeführt wurden. Hierzu zählen bisher folgende Klimarechenmodelle: <a title="COSMO-CLM" href="http://www.clm-community.eu/index.php?menuid=17" target="_blank">COSMO-CLM</a>, das gemeinschaftliche regionale Klimarechenmodell von über 30 internationalen Forschungseinrichtungen, sowie <a title="REMO" href="http://www.mpimet.mpg.de/wissenschaft/ueberblick/atmosphaere-im-erdsystem/regionale-klimamodellierung.html" target="_blank">REMO,</a> das regionale Klimarechenmodell des <a title="Max-Planck-Instituts für Meteorologie" href="http://www.mpimet.mpg.de" target="_blank">Max-Planck-Instituts für Meteorologie</a> und das regionale Klimarechenmodell des Schwedischen Wetterdienstes, RCAO.</p>
<p>In die regionalen Klimarechenmodelle sind jeweils Szenarien unterschiedlicher Treibhausgaskonzentrationen eingegangen, die vom UN-Weltklimarat IPCC erstellt wurden. Bisher sind insgesamt 12 verschiedene Klimarechnungen in den Klimaatlas eingegangen. Die räumliche Auflösung der einzelnen Klimarechnungen liegt derzeit zwischen 50 und 10 km. Die Auswertung ist für jedes Bundesland gebietsmittelweise erfolgt.</p>
<p>Innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft widmen sich die vier Regionalen Klimabüros Fragestellungen zum Klimawandel auf regionaler Ebene. Mit dem Climate Service Center wird in der Helmholtz-Gemeinschaft das zentrale Service-Netzwerk für die bundesweite Klimaberatung aufgebaut.</p>
<p><em><a title="mYen - Michael Meinel - Regionaler Klimaatlas für Deutschland" href="../2010/02/26/regionaler-klimaatlas-fur-deutschland/" target="_blank">mYen &#8211; Michael Meinel, Februar 2010</a>/ Screenshot &#8211; Pressemitteilung der Helmholtz Gemeinschaft</em></p>
</div>
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		<title>Klimaschutz zwischen Finanzkrise und Konjunkturprogrammen</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 22:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kopenhagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Titel einer heute beginnenden Tagung zum Klimaschutz in Hessen beschreibt treffend die aktuelle Diskussion des Themas weltweit. Im Vorfeld zum Klimagipfel in Kopenhagen finden seit geraumer Zeit Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art und Ausrichtung statt, mit denen sich die Teilnehmer inhaltlich positionieren. Die Klimaforscher weltweit versuchen Ihre jeweilige spezielle Sichtweise der Öffentlichkeit nahezubringen. Diejenigen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Titel einer heute beginnenden Tagung zum Klimaschutz in Hessen beschreibt treffend die aktuelle Diskussion des Themas weltweit. Im Vorfeld zum Klimagipfel in Kopenhagen finden seit geraumer Zeit Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art und Ausrichtung statt, mit denen sich die Teilnehmer inhaltlich positionieren. Die Klimaforscher weltweit versuchen Ihre jeweilige spezielle Sichtweise der Öffentlichkeit nahezubringen. Diejenigen die meinen, dass aus der wissenschaftliche Forschung Verantwortung erwächst, wollen Einfluss auf die Entscheidungsträger nehmen. Diejenigen, die meinen, dass Wisssenschaft nur um der Wissenschaft willen betrieben wird, kritisieren diese Position und möchten, dass die Ergebnisse nicht populär und medienwirksam, sondern möglichst nüchtern und unaufgeregt präsentiert werden. Und schließlich wollen auch noch die speziell für die Begründung von Gegenpositionen zum Umweltschutz gegründeten Institute Ihre Vorstellung beachtet wissen. Es gibt also für den interessierten Beobachter viel zu sortieren.</em></p>
<p><span style="font-weight: bold;"><span id="more-129"></span>Klimaforscher informieren über aktuellen Stand der Forschung</span><br />
Die Klimaforscher nutzen die derzeitige erhöhte Aufmerksamkeit, um auf Ihre Arbeit aufmerksam zu machen. Dabei wird auch der eine oder andere Strauß unter ihnen ausgefochten. Dies ist <span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;">natürlich </span><span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;">für so manche Journalisten von besonderem Interesse. Mit komplexen Klimadaten lässt sich kaum das Interesse des durchschnitllichen Lesers erreichen, aber mit einem Streit allemal.</span></p>
<p>Unter dem Titel  &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,661308,00.html">Das Schwächeln der Sonne</a>&#8221; berichtete der Spiegel jüngst über die Einschätzungen des Meteorologe Mojib Latif vom <a href="http://www.ifm-geomar.de/">Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften</a> und von Jochem Marotzke, Direktor am <a href="http://www.mpimet.mpg.de/">Max-Planck-Institut für Meteorologie</a> in Hamburg, welche Gründe Sie für die stagnierende Klimaerwärmung der letzten Jahre sehen. In einem Seitenhieb kritisieren die beiden Forscher die “PR-Strategie” des Kollegen Rahmstorf, da er Ihnen zu sehr dramatisiert und dabei auch die Forschungsergebnisse recht unwissenschaftlich und populär darstellt. Diese Kritik ist nicht neu und wird auch von anderen Klimaforschern u.a. von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_von_Storch">Professor Hans von Storch</a>, Leiter des „Instituts für Küstenforschung“ am <span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;"><a title="GKSS-Forschungszentrum" href="http://www.gkss.de/index.html">GKSS-Forschungszentrum</a></span><span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;"> in Geesthacht </span><span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;">geteilt, der mit Herr Marotzke derzeit eine Vortragsreihe am <a href="http://www.klimacampus.de/">Hamburger Klimacampus</a> organisiert.</span></p>
<p>Diese beiden erstgenannten halten es laut dem Spiegel-Artikel für richtiger zu “erklären, dass die Temperaturen durch die Treibhausgase nicht von einem Rekord zum anderen eilen, sondern natürlichen Schwankungen unterliegen. [,…] Phasen der Stagnation oder gar Abkühlung ganz normal” sind. Der Autor des Artikels geht dann dieser Frage nach, denn “für das Laienpublikum sind all das verwirrende Botschaften: Warum wird so heftig über den Klimawandel gestritten, obwohl es momentan gar nicht wärmer wird?”</p>
<p>Für die aktuelle Phase der Stagnation gibt es Gründe, über deren Gewichtung die Klimaforscher diskutieren und weiter forschen, ob nun “die verringerte Solaraktivität die wichtigste Ursache für die stagnierende Erwärmung” ist oder aber eher die “Pazifische Dekaden-Oszillation”.</p>
<p>Einig sind sich die Forscher, dass die Temperaturen wieder nach oben gehen werden. Und wenn beispielsweise die Sonnenaktivität hinzukommt, auch stärker als zuvor: “Und das könnte mit einem regelrechten Ruck gehen”, sagt Hadley-Klimatologe Adam Scaife. Denn zu der natürlichen zyklischen Erwärmung käme dann auch noch diejenige durch den vom Menschen gemachten Treibhauseffekt hinzu.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Berliner Konferenz &#8220;The Changing Earth&#8221;</span></p>
<p>Zu der Berliner Konferenz vom 02./03. 11. 2009 „The Changing Earth“ &#8211; Klima im System Erde gaben Prof. Dr. Karin Lochte, <a href="http://www.awi.de/">Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung</a>, Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Hüttl, <a href="http://www.gfz-potsdam.de/">Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ</a>, Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger, <a href="http://www.senckenberg.de/">Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung</a> ein <a href="http://www.gfz-potsdam.de/portal/-?$part=CmsPart&amp;$event=display&amp;docId=3686749&amp;cP=GFZ.content.detail">Thesenpapier zum Stand der Klimaforschung</a> heraus. Hierzu haben diese Forscher Pressemitteilungen und Interviews gegeben.</p>
<p>In diesem Thesenpapier bringen die Vertreter dieser drei Institute, deutlich die Komplexität der Fragestellungen zum Ausdruck und die Problematik des Spannungsfeldes zwischen wissenschaftlichen Anspruch und verantwortungsvollem politischen Handeln:<br />
“Es steht außer Zweifel, dass der Mensch zur Klimaänderung beiträgt. Die Gewissheit jedoch, dass wir im Wesentlichen durch Maßnahmen gegen die Treibhausgasemissionen den Temperaturanstieg auf zwei Grad eingrenzen können, ist aus wissenschaftlicher Sicht eine offene Frage. Das darf uns nicht am Handeln hindern. Das darf uns aber auch nicht daran hindern, den unvollständigen Forschungsstand zu benennen.</p>
<p>Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen sind unumgänglich. Unsere Forschungseinrichtungen untersuchen daher mögliche Strategien zur Minderung der Effekte des Klimawandels auf uns und unsere Umwelt. Dabei geht es auch um regionalspezifische Anpassungskonzepte. Wir wissen aber auch, wie komplex das Klima wirkt. Das System Erde besteht aus einer Vielzahl von Teilsystemen. Das Klima ist eines dieser Teilsysteme, auf das Prozesse in Atmosphäre, Hydrosphäre, Geosphäre, Biosphäre und Anthroposphäre einwirken. Unsere Forschungen geben uns ständig neue und überraschende Einsichten in diese Prozesse und ihre verzweigten Wechselwirkungen.</p>
<p>Ihr Anspruch als Wissenschaftler nie zu behaupten schon alles zu wissen, hat sie dennoch nicht dazu veranlasst, Verantwortung abzulehnen: “Ungeachtet der Tatsache, dass eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf zwei Grad politisch sinnvoll erscheint, ist die Bedeutung der &#8216;Zwei-Grad-Grenze&#8217; in der Dynamik des Klimasystems wissenschaftlich keinesfalls umfassend verstanden. Die Fokussierung auf die &#8216;Zwei-Grad-Grenze&#8217; kann eine falsche Sicherheit vorgaukeln, denn tatsächlich mögen ganz andere, auch niedrigere Tipping-Points wichtiger sein. Auf den diesbezüglichen Forschungsbedarf wurde bereits hingewiesen. […] Angesichts der dargestellten Sachlage und in Anbetracht der laufenden Aktivitäten anderer Nationen sehen wir die Notwendigkeit für eine nationale Initiative der Klima- und Klimafolgenforschung sowie der Mitigations- und Adaptationsmaßnahmen, die den System-Charakter des Klimawandels in den Vordergrund stellt.</p>
<p>Diese Aussagen der um größtmögliche Seriösität bemühten Wissenschaftler steht in einem unverkennbar deutlichen Widerspruch zu der Tendenz einer Veranstaltungdes Instituts für Unternehmerische Freiheit, das in Kooperation mit dem Europäischen Institut für Klima und Energie (EIKE), Committee for a Constructive Tomorrow (CFACT), dem Haus der Zukunft, dem Liberalen Institut der Stiftung für die Freiheit und dem Bund Freiheit der Wissenschaft das am 4. Dezember in Berlin eine Klimakonferenz unter dem Titel eine Klimakonferenz unter dem Titel &#8220;Update zur Klimaforschung&#8221; veranstaltet.</p>
<p>Die Einladung lässt aber das Gegenteil des Titels erwarten: &#8220;<em>Ohne hinreichende Erkenntnisse über den anthropogenen Einfluss auf Klimaveränderungen, die Erfolgsaussichten globaler Klimaschutzabkommen und die wirtschaftlichen Konsequenzen verschiedener Klimaschutzinstrumente sind drastische Klimaschutzmaßnahmen jedoch ein abenteuerliches Unterfangen. Erst recht, wenn berücksichtigt wird, dass viele der derzeit diskutierten oder bereits praktizierten Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen weder ökonomisch effizient noch wirksam gegen den Klimawandel sind. Die im Vorfeld des Kopenhagener Klimagipfels favorisierten klimapolitischen Maßnahmen weisen nicht darauf hin, dass aus dem bisherigen Dilemma zwischen naturwissenschaftlicher Unsicherheit und klimapolitischem Aktionismus die notwendigen Schlüsse gezogen wurden.</em>&#8221;  Kein Wunder, denn als Referenten wird das Who-ist-Who der sogenannten Klimaskeptiker aufgeboten. Auch der 85jährige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fred_Singer">Fred Singer</a> wird aufgeboten, der in seiner langen Laufbahn die wissenschaftliche Lehrmeinung schon bei einer ganzen Reihe von Themen in Zweifel gezogen hat. Hierfür hat er 1990 das <a title="Science and Environmental Policy Project" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Science_and_Environmental_Policy_Project">Science and Environmental Policy Project</a> (SEPP) gegründet, das sich selber als unabhängiges Bildungsprojekt für Umweltfragen beschreibt und Sorgen vor Umweltgefahren, wie das Ozonloch oder die Globale Erwärmung als übertrieben darstellt. Er war als Berater für viele große Konzerne u.a.Exxon, Shell, Ford, Sunoco und Lockheed Martin tätig und unterstützte die Tabakindustrie im Kampf gegen Beschränkungen des Rauchens indem er die Gefahren des Passivrauchens bestritt.<br />
Prof. Singer ist aber im Gegensatz einiger anderer Referenten recht flexibel und hat seine Argumente gegen die &#8220;übertriebenen Umweltgefahren&#8221; immer wieder an die aktuelle Forschung angenähert, um seine Glaubwürdigkeit nicht zu sehr einzubüßen.</p>
<p>Er hat im Gegensatz zu vielen anderen sog. Klimaskeptikern frühzeitig den natürlichen Treibhauseffekt als gegeben eingeräumt, allerdings lange bestritten, dass es eine messbare Erwärmung gibt. Mittlerweile geht er sowohl davon aus, dass das durch den Menschen ausgestoßene Kohlenstoffdioxid den Treibhauseffekt verstärkt, als auch die Realität der Erwärmung. Er hält aber nun diesen Effekt für nachrangig gegenüber andern natürlichen Faktoren. Die Erwärmung sei ein unaufhaltbarer, natürlichen Zyklus. Diese Aussage steht allerdings im Widerspruch zu seiner These, dass die globale Erwärmung noch nicht hinreichend verstanden sei. Letztendlich ist aber ein wärmerer Planet sowieso ein Gewinn.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">13. Hessisches Klimaschutzforum</span></p>
<p>Heute und morgen findet in Kassel das 13. Hessische Klimaschutzforum statt.  Im Gegensatz zu letztgenanntem Forum der sog. Klimaskeptiker bietet dieses wirkliche viele namhafte Referenten aus Wirtschaft, Forschung und den Ministerien von RWE, E-On, Shell und Fraport bis hin zum Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, dem IFO-Institut und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), Karlsruhe. Hessen nimmt sich dieses Themas schon seit langem an, lässt die regionalen Auswirkungen des Klimawandels erforschen und hat eine Nachhaltigkeitsstrategie für Hessen entwickelt.</p>
<p>Die ganz pragmatischen Anpassungstrategien stehen hier im Vordergrund, die Einnzug in das unternehmerische und kommunale Handeln gefunden haben. Dies lässt sich vom der Titel Tagung &#8220;Klimaschutz zwischen Finanzkrise und Konjunkturprogrammen&#8221; bis hin zu den einzelnen Referaten in den Foren <a href="http://www.klimaschutzforum-hessen.de/fileadmin/user_upload/PDFs_2009/Klimaschutzforum_Programmupdate181109.pdf">im Programm</a> nachlesen.</p>
<p><span style="font-style: italic;">Weitere Informationen zur Klimaforschung der erwähnten Institute:</span></p>
<p><a href="http://www.sfb754.de/">http://www.sfb754.de/</a><br />
<a href="http://www.klimabuero-polarmeer.de/">http://www.klimabuero-polarmeer.de</a><br />
<a href="http://helmholtz-eos.dlr.de/">http://helmholtz-eos.dlr.de</a><br />
<a href="http://www.bik-f.de/">http://www.bik-f.de</a></p>
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		<title>Energie Zukunft. Effizienz und erneuerbare Energien im Wärmesektor</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 01:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
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		<description><![CDATA[Das heimische Unternehmen Viessmann setzt seinen Weg fort, sich auf das Nachölzeitalter vorzubereiten. Im März präsentierte die Viessmann Gruppe in Frankfurt am Main ein neues Buch mit dem Titel „Energie Zukunft. Effizienz und erneuerbare Energien im Wärmesektor“, zur ISH 2009, der Weltleitmesse für Gebäude-, Energie- und Klimatechnik sowie erneuerbare Energien, Autor ist Jürgen Petermann, langjähriger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="font-family: trebuchet ms;">Das heimische Unternehmen Viessmann setzt seinen Weg fort, sich auf das Nachölzeitalter vorzubereiten. Im März </span><span style="font-family: trebuchet ms;">präsentierte die Viessmann Gruppe in Frankfurt am Main ein neues Buch mit dem Titel „Energie Zukunft. Effizienz und erneuerbare Energien im Wärmesektor“, </span><span style="font-family: trebuchet ms;">zur ISH 2009, der Weltleitmesse für Gebäude-, Energie- und Klimatechnik sowie erneuerbare Energien, Autor ist Jürgen Petermann, langjähriger Leiter des Ressorts Wissenschaft und Technik beim Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Zu den Ko-Autoren zählen fachkundige Journalisten und prominente Wissenschaftler, darunter die Professoren Hans Joachim Schellnhuber (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, PIK), Eberhard Jochem (Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung, ISI) und Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, DIW) sowie Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena).</span></em></p>
<p><span style="font-weight: bold; font-family: trebuchet ms;"><span id="more-119"></span>Klimaschutz und nachhaltige, bezahlbare Energieversorgung verbinden</span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Wie lassen sich wirksamer Klimaschutz und die Sicherung einer nachhaltigen, bezahlbaren Energieversorgung miteinander verbinden? Welche Chancen bietet speziell der Wärmemarkt, die Energieeffizienz zu steigern? Wie lässt sich der Anteil erneuerbarer Energien weiter voranbringen? „Energie Zukunft“ liefert Fakten und Einsichten zur Energiedebatte und zeigt Wege auf, wie sich brachliegende Effizienzreserven durch den Einsatz moderner Heiztechnik mobilisieren lassen. </span></p>
<p><span style="font-weight: bold; font-family: trebuchet ms;">Leitfaden moderner Heiztechnik<br />
</span><span style="font-family: trebuchet ms;">Mit dem für eine breite Öffentlichkeit geschriebenen, mit zahlreichen aufwendigen Infografiken ausgestatteten Buch leistet das Unternehmen Viessmann seinen Beitrag, um Informationsdefizite bei Bauherren und Betreibern von Heizungsanlagen abzubauen und so den Modernisierungsstau im Wärmemarkt aufzulösen. „Energie Zukunft“, ein Leitfaden moderner Heiztechnik, verdeutlicht Zusammenhänge und liefert klare Antworten, die dem Verbraucher helfen können, bei seinen Planungen für eine energieeffiziente Haus- und Gebäudeheizung die richtigen Entscheidungen zu treffen. </span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;">Mit dem Autor </span><span style="font-family: trebuchet ms;">Jürgen Petermann konnte Viessmann eine ausgewiesenen Experten für diese Thematik gewinnen</span><span style="font-family: trebuchet ms;">. Er ist Herausgeber des Buches „Sichere Energie im 21. Jahrhundert“, das in aktualisierter 2. Auflage 2008 beim Verlag Hoffmann und Campe erschienen ist und war </span><span style="font-family: trebuchet ms;"><br />
</span><span style="font-family: trebuchet ms;">von 1963 bis 2001 Leiter des Ressorts Wissenschaft und Technik beim Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Pettermann lebt und arbeitet als freier Journalist in Hamburg</span><span style="font-family: trebuchet ms;">.</span></p>
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