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	<title>mYen - Meinel Energy Consult &#187; Globale Erwärmung</title>
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		<title>Das Jahr 2011 gehört zu den fünf wärmsten seit 130 Jahren</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 11:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt, gehört das Jahr 2011 zu den fünf wärmsten Jahren seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Und dies obwohl die sich einstellenden Meereströmungen eher eine Abkühlung erwarten ließe, so dass der Ein oder Andere eher Kälterrekorde für diesen Winter erwartet hatte. Die statistische Auswertung des Deutschen Wetterdienst (DWD) der Ergebnisse seiner rund 2 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt, gehört das Jahr 2011 zu den  fünf wärmsten Jahren seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Und dies obwohl  die sich einstellenden Meereströmungen eher eine Abkühlung erwarten  ließe, so dass der Ein oder Andere eher Kälterrekorde für diesen Winter  erwartet hatte.</p>
<p>Die statistische Auswertung des Deutschen Wetterdienst (DWD) der  Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen für 2011 im Einzelnen: In  Deutschland erreicht das Jahr 2011 eine Jahresmitteltemperatur von 9,6  Grad Celsius (°C). Es dürfte damit knapp zu den fünf wärmsten Jahren  seit 1881 gehören. Das Vorjahr war mit 7,8°C deutlich kühler  ausgefallen. Den Temperaturrekord hält immer noch das Jahr 2000 mit  9,9°C. Beim Sonnenschein steht 2011 sogar auf dem Treppchen: Nur die  Jahre 2003 und 1959 waren hierzulande sonnenscheinreicher.</p>
<p><a title="Artikel bei Readers-Edition" href="http://www.readers-edition.de/2011/12/30/das-jahr-2011-gehort-zu-den-funf-warmsten-seit-130-jahren/" target="_blank">[...] bei Readers-Edition weiterlesen »</a></p>
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		<title>“RheinBlick2050″ &#8211; Auswirkungen des Klimawandels</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 08:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Internationale Kommission für die Hydrologie des Rheingebietes (KHR) hat in dem Projekt “RheinBlick2050″ die Auswirkungen des globalen Klimawandels auf den Rhein etwa mit extremen Niedrig- und Hochwassern   untersucht. Seit Anfang 2008 haben in dieser international besetzten Gruppe von Hydrologen und Meteorologen  an der Fragestellung gearbeitet, wie sich ein zukünftiger Klimawandel auf das Abflussverhalten des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_394" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><em><a href="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/10/Deutsches_Eck.jpg" rel="lightbox"><img class="size-medium wp-image-394  " title="Mittelrhein - Deutsches Eck bei Koblenz" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/10/Deutsches_Eck-300x177.jpg" alt="" width="300" height="177" /></a></em><p class="wp-caption-text">Mittelrhein - Deutsches Eck bei Koblenz, Bild: Holger Weinandt, Wikipedia </p></div>
<p>Die Internationale Kommission für die Hydrologie des Rheingebietes (KHR) hat in dem Projekt “RheinBlick2050″ die Auswirkungen des globalen Klimawandels auf den Rhein etwa mit extremen Niedrig- und Hochwassern   untersucht. Seit  Anfang 2008 haben in dieser international besetzten Gruppe von Hydrologen und  Meteorologen  an der Fragestellung gearbeitet, wie sich ein  zukünftiger  Klimawandel auf das Abflussverhalten des Rheins und seiner  großen  Nebenflüsse auswirken könnte.  Die Ergebnisse werden derzeit im Rahmen  eines internationalen Kolloquiums am 13. und 14. Oktober im Bonner Uni-Club vorgestellt.</p>
<p><span id="more-370"></span>Ziel von “RheinBlick2050″ sind koordinierte Abflussszenarien für das internationale Rheineinzugsgebiet. Die  acht beteiligten Forschungsinstituten  aus fünf Staaten zeigen hierbei die Bandbreite möglicher  zukünftiger Entwicklungen  auf. Auf Grundlage der für Mitteleuropa  verfügbaren Simulationen  regionaler Klimamodelle wurden für  ausgewählte Pegel entlang des Rheins,  der Mosel und des Mains eine  Vielzahl von gleichermaßen möglichen  zukünftigen Abflusszuständen bis  in das Jahr 2100 simuliert und  hinsichtlich zukünftiger Änderungen der  Hoch-, Mittel- und  Niedrigwasserabflüsse ausgewertet.</p>
<h2>Klimawandel &#8211; Auf der Suche nach “angemessenen Anpassungsstrategien”</h2>
<p>Globale Klimamodelle weisen auf großräumige Änderungen des Niederschlagsverhaltens hin, etwa eine Abnahme der Sommer- und eine Zunahme der Winterniederschläge in Mitteleuropa. Dies wird sich natürlich auch auf die europäischen Flüsse auswirken. Selbst wenn Klimaschutzstrategien greifen sollten, wird der Klimawandel in den kommenden Jahren dennoch Folgen haben. Daher benötigen die Entscheidungsträger angemessene Anpassungsstrategien, um die negativen Effekte einer Klimaänderung auf Grundlage von aktuellen Erkenntnissen zu den möglichen Auswirkungen und Unsicherheiten zu minimieren. Dies ist der Grund für das Projekt “RheinBlick2050″ der KHR.  Als Basis dienten Datensätze und Informationen aus verschiedenen nationalen Forschungsprojekten der Niederlande, Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz. Weitere Informationen können im Internet unter www.chr-khr.org eingesehen werden. Der Hochwassernotgemeinschaft Rhein gehören mehr als 70 vom Hochwasser betroffene Städte, Gemeinden und Bürgerinitiativen an.</p>
<p>Für die nahe Zukunft (2021 bis 2050) ergeben sich gegenüber dem  Vergleichszeitraum (1961-1990) im hydrologischen Sommer (Mai bis  Oktober) für mittlere und niedrige Abflüsse keine klaren  Änderungstendenzen. Für die hydrologischen Wintermonate (November bis  April) werden ansteigende Abflüsse in Niedrigwassersituationen  angezeigt. Bei einer weiteren Zunahme der Treibhausgasemissionen bis zum  Ende des 21. Jahrhunderts, würden die Änderungen des Abflussregimes  nach gegenwärtigem Kenntnisstand allerdings deutlicher. Für den  mittleren Abfluss werden unter diesen Bedingungen für die ferne Zukunft  (2071 bis 2100) beispielsweise Zunahmen zwischen 5% und 40% im Winter  und Abnahmen zwischen 5% bis 30% im Sommer simuliert.</p>
<p>„RheinBlick2050“ liefert einen wertvollen Beitrag zur Abschätzung des  zukünftigen Abflussregimes des Rheins. Die Arbeiten zeigen insbesondere,  dass es nicht die eine Projektion des zukünftigen Abflussgeschehens  gibt. Daher wird eine Vielzahl möglicher Entwicklungen in Form von  Bandbreiten zusammengefasst. Diese finden bereits Berücksichtigung in  der Expertengruppe „KLIMA“ der <a title="Internationale Kommission zum Schutz des Rheins" href="http://www.iksr.org/" target="_blank">Internationalen Kommission zum Schutz des  Rheins (IKSR)</a>. Diese Kommission hat u.a. das politische Mandat,  Szenarien zum Abflussregime des Rheins zu erarbeiten, welche als  Grundlage für die Entwicklung von Anpassungsstrategien an den  Klimawandel in den Bereichen Ökologie, Hochwasserschutz, Infrastruktur,  Transport, Energieproduktion oder Wasserversorgung dienen. Als Grundlage  dafür sind entsprechende Leitwerte zur Orientierung zukünftiger  Anpassungsmaßnahmen zu formulieren.</p>
<p>Angesichts des langen Simulationszeitraumes und der damit verbundenen  Unsicherheiten, der zukünftig zu erwartenden weiteren Verbesserungen der  Klimamodelle sowie der Vielzahl weiterer Einflussfaktoren auf die  zukünftige Entwicklung der Abflüsse ist es erforderlich, Projekte wie  &#8220;RheinBlick2050&#8243; in regelmäßigen Abständen fort zu entwickeln. Die vollständigen Ergebnisse des Forschungsprojekts sind in Berichtsform auf den Internetseiten der KHR (<a href="http://www.chr-khr.org/files/CHR_I-23.pdf">http://www.chr-khr.org/files/CHR_I-23.pdf</a> ) verfügbar.</p>
<p>Quelle: PM zum Kolloquium &#8220;<em>RheinBlick2050</em>&#8220;</p>
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		<title>Durchschnittstemperaturen steigen, mehr heiße Tage</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 07:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Anlässlich der heutigen 2. Anpassungskonferenz des Umweltbundesamtes am 2. September 2010 in Dessau haben Deutscher Wetterdienst und Umweltbundesamt in einer gemeinsamen Presseinformation auf die Notwendigkeit zur frühzeitigen Anpassung an extreme Wetterereignisse aufgrund des Klimawandels hingewiesen. Prof. Dr. Gerhard Adrian wird in seiner Rede auf dem Kongress die Gründe für die Notwendigkeit zur Anpassung näher erläutern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Anlässlich der heutigen 2. Anpassungskonferenz des Umweltbundesamtes am 2. September 2010 in Dessau haben Deutscher Wetterdienst und Umweltbundesamt in einer gemeinsamen Presseinformation auf die Notwendigkeit zur frühzeitigen Anpassung an extreme Wetterereignisse aufgrund des </em><em>Klimawandels hingewiesen. </em><em><a title="2010-09-02 Rede Prof. Adrian UBA-DWD-Dessau.doc" href="http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&amp;_pageLabel=dwdwww_menu2_presse&amp;T98029gsbDocumentPath=Content%2FPresse%2FPressemitteilungen%2FDownload%2F20100902__RedeAdrianDessau.html" target="_self">Prof. Dr. Gerhard Adrian wird in seiner Rede</a> auf dem Kongress</em> <em>die Gründe für die Notwendigkeit zur Anpassung näher erläutern. </em></p>
<h2><strong><span id="more-363"></span>Allgemeiner Erwärmungstrend zwingt zur frühzeitigen Anpassung an extreme Wetterereignisse</strong></h2>
<p>Deutscher Wetterdienst und Umweltbundesamt sehen  die Prognosen der Klimaforschung durch die Entwicklung der Wetterdaten  bestätigt. Extremwetterereignisse wie Starkniederschläge oder  Hitzeperioden haben in den letzten Jahrzehnten messbar zugenommen. Aller  Voraussicht nach wird ihre Anzahl und Intensität weiter ansteigen. „Die  aktuellen Überschwemmungen in Pakistan, die lang anhaltenden  Hitzewellen in Russland und Japan und das Hochwasser in Sachsen  entsprechen den Erwartungen der Klimaforschung über die Zunahme von  Extremwetterereignissen. Sie alle verdeutlichen, wie wichtig es ist, uns  auf die Folgen vorzubereiten“, sagt Jochen Flasbarth, Präsident des  Umweltbundesamtes. Zwar lässt sich keines der extremen Wettereignisse  allein dem globalen Klimawandel zuordnen.  Gleichwohl bestätigt sich der  Trend einer Zunahme solcher Wetterextreme.</p>
<h2>Mehr und  stärkere Hitzeperioden</h2>
<p>Von 1881 bis 2009 ist die  Jahresdurchschnittstemperatur in Deutschland um 1,1 °C gestiegen. Sie  könnte am Ende dieses Jahrhunderts nochmals um 2 bis 4 °C höher liegen  als heute. Die steigenden Temperaturen bringen voraussichtlich mehr und  stärkere Hitzeperioden. Messungen an einzelnen Stationen des Deutschen  Wetterdienstes zeigen: Seit 1950 hat sich die Anzahl von Sommertagen  (Tage mit einem Temperaturmaximum von 25° C und darüber) mehr als  verdoppelt. Prof. Dr. Gerhard Adrian, Präsident des Deutschen  Wetterdienstes: „Bis zur Mitte des Jahrhunderts rechnen wir zum Beispiel  mit einer Zunahme von etwa 15 bis 27 zusätzlichen Sommertagen pro Jahr  für die Regionen Sachsen-Anhalt und Brandenburg.“</p>
<h2>Bei Planungen künftigen  Klimaverhältnisse berücksichtigen</h2>
<p>Schon heute belasten die Hitzeperioden die  Gesundheit vieler Menschen. So können in Bürogebäuden  gesundheitsbelastende Situationen entstehen, wenn große Glasfassaden  oder zu kleine Klimaanlagen vorhanden sind.  Insbesondere bei  langfristigen Investitionen sollten Normen und Richtlinien – etwa beim  Bau von Gebäuden, Straßen oder Kraftwerken – die künftigen  Klimaverhältnisse daher stärker berücksichtigen. Was es bedeutet, wenn  Klimaanlagen nicht für heftige Hitzeperioden ausgelegt sind, konnte die  Öffentlichkeit in diesem Sommer in zahlreichen ICE-Züge erleben.   Aufgabe von Umweltbundesamt und Deutschem Wetterdienst ist es, die  Bundesregierung dabei zu beraten, Anpassungsmaßnahmen, Normen und  technischen Regelwerken festzulegen.</p>
<p>Das Umweltbundesamt und der Deutsche Wetterdienst  werden extremen Wetterereignissen und ihren Folgen in Zukunft noch  größere Aufmerksamkeit schenken. Im Vordergrund der gemeinsamen  Konferenz „Forschung des Bundes zur Anpassung an den Klimawandel“ am 2.  und 3. September in Dessau stehen die Fragen: Wie werden sich  Extremwetterereignisse zukünftig verteilen und auswirken? Wie sollen wir  damit umgehen und vorsorgen?</p>
<h2>Die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel</h2>
<p>Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel sind  zwei Seiten einer Medaille. Am 17. Dezember 2008 hat das Bundeskabinett  die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel beschlossen. Für 15  Handlungsfelder und ausgewählte Regionen skizziert die Bundesregierung  darin mögliche Klimafolgen und erste Handlungsoptionen. Ziel der  Strategie ist es, Risiken für die Bevölkerung, Umwelt und Wirtschaft  vorzubeugen, aber auch Chancen zu nutzen. Der nächste Schritt in der  Umsetzung der Anpassungsstrategie ist der „Aktionsplan Anpassung“ der  Bundesregierung, der für Sommer 2011 vorgesehen ist.</p>
<p>Weitere Informationen und Links:</p>
<p><a title="Konferenzflyer mit Programm" href="http://www.baumev.de/global/download/Konferenzflyer.pdf" target="_blank">Konferenzflyer mit Programm</a></p>
<p><a title="2010-09-02 Rede Prof. Adrian UBA-DWD-Dessau.doc" href="http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&amp;_pageLabel=dwdwww_menu2_presse&amp;T98029gsbDocumentPath=Content%2FPresse%2FPressemitteilungen%2FDownload%2F20100902__RedeAdrianDessau.html" target="_blank">Rede Prof. Dr. Gerhard Adrian UBA-DWD-Dessau</a></p>
<p><a title="Umweltbundesamt" href="http://www.umweltbundesamt.de/klimaschutz/index.htm" target="_blank">www.umweltbundesamt.de/klimaschutz</a></p>
<p><a title="Anpassung.net" href="http://www.anpassung.net/" target="_blank">www.anpassung.net</a></p>
<p><a title="Deutscher Wetterdienst" href="http://www.dwd.de/" target="_blank">www.dwd.de</a></p>
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		<title>Ergrünende Sahara</title>
		<link>http://www.myen.eu/2010/08/14/ergruenende-sahara/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 14:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Globale Erwärmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die globale Erwärmung lässt die Sahara ergrünen. Die Anzeichen mehren sich, dass die globale Erwärmung wieder mehr Regenwolken in die zentrale Sahara bringt. In den letzten Sommern hat ergiebiger Niederschlag die Wadis mehrere Meter unter Wasser gesetzt. Schon früh hatten Klimamodelle gezeigt, dass die Sahara zu den Profiteuren des Klimawandels gehören könnte. Durch die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a title="Monsun in Afrika" href="http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/upload/Afrika_sommermonsun.jpg" target="_blank" rel="lightbox"><img class="alignright" style="margin: 2px;" title="Monsun in Afrika" src="http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/upload/Afrika_sommermonsun.jpg" alt="" width="251" height="164" /></a>Die globale Erwärmung lässt die Sahara ergrünen. Die Anzeichen mehren sich, dass  die globale Erwärmung wieder mehr   Regenwolken in die zentrale Sahara  bringt. In den letzten Sommern hat  ergiebiger Niederschlag die Wadis mehrere Meter unter Wasser gesetzt. Schon früh hatten Klimamodelle gezeigt, dass die Sahara zu den Profiteuren des Klimawandels gehören könnte. Durch die sich verändernden Meeresströmungen und den sich in der Foge verlagernden  Monsungürtels nach Norden, wäre es möglich, dass sich die Klimageschichte für diese Region wiederholt: Die Sahara könnte wieder so grün werden wie letztmals im fünften Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung. Doch Vorsicht ist geboten: die Bedingungen sind nicht identisch und der Wasserverbrauch aus alten natürlichen Wasserspeichern ist immens.</em></p>
<p><span id="more-346"></span></p>
<h2>Fruchtbare Savannenlandschaft</h2>
<p>Mit der phasenweise Wiedererwärmung des Erdklimas am Ende der letzten sogenannten Weichsel-Kaltzeit kam es neben dem Anstieg des vorher stark gesunkene  Meeresspiegel durch das Abschmelzen des Eises von einem absoluten  Tiefstand vor etwa 22.000 Jahre um insgesamt etwa  120 Meter auch zu Verschiebungen des afrikanischen Monsungürtels.</p>
<p>Die Jüngere Tundrenzeit endete etwa 9640 v. Chr. mit einer extrem schnellen   Wiedererwärmung bis zum ersten Abschnitt des Holozäns, dem <a title="Präboreal" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4boreal" target="_blank">Präboreal</a>. Innerhalb von nur 20 bis 40 Jahren   stiegen die Durchschnittstemperaturen um sechs Grad Celsius. Und auch der Monsungürtel verschob sich innerhalb nur weniger Jahrhunderte um insgesamt 800 Kilometer nach Norden, so dass  sich die  Sahara, die vor dieser Zeit genau wie heute eine Wüste  gewesen war,  in  eine fruchtbare Savannenlandschaft verwandelte, während gleichzeitig auf der  Südhalbkugel große Teile heute dicht besiedelter Gebiete unbewohnbar geworden waren.</p>
<h2>Afrikanische Völkerwanderung</h2>
<p>Das erste Klimaoptiumum wurde etwa 6.000 Jahren mit einer stärkeren Neigung der Erdachse während des Nordsommers zur Sonne hin erreicht. Die  stärkere Sonneneinstrahlung kam daher im wesentlichen der Nordhalbkugel und dort den mittleren und  höheren Breiten zugute. Die ist ein wesentlicher Unterschied zur aktuellen Erwärmung.</p>
<p>Ab etwa 4000 setze eine erste Trockenphase und etwa 2800 v. Chr. begann dann die bis heute andauernde und noch immer  fortschreitende hocharide Phase der Sahara, bis 1300 schließlich ein  mit den heutigen Verhältnissen vergleichbarer Klimazustand erreicht war. Mit der zunehmenden Unbewohnbarkeit der Wüste wandernden immer mehr Menschen in das nun fruchtbare Niltal aus. Von dieser Bevölkerungsbewegung gingen wesentliche Impulse für das Entstehen der pharaonischen  Hochkultur des Niltals aus.</p>
<h2>Ausharren in Oasen</h2>
<p>Doch andere passten sich an die Klimaveränderung an. Im Zentrum der Sahara entstand ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. das  Reich der <a title="Garamanten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Garamanten" target="_blank">Garamanten</a>, das auf einer erfolgreichen  Oasenwirtschaft beruhte. Oasen, die durch große Wasserspeicher aus der vergangenen feuchteren Periode gespeist waren. Viele Oasen und Seen der Region sind es noch heute.</p>
<p>Das<a title="Heinrich-Barth-Institut für Archäologie und Umweltgeschichte Afrikas" href="http://www.uni-koeln.de/hbi/" target="_blank"> Heinrich-Barth-Institut für Archäologie und Umweltgeschichte Afrikas</a> forscht über die Zusammenhänge der Klima- und der kulturellen Entwicklung in der Sahararegion. Über deren Arbeit hat Arte den Film &#8220;<a title="Das Herz der Sahara" href="http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=974207,day=3,week=4,year=2009.html" target="_blank">Das Herz der Sahara</a>&#8221; gedreht.</p>
<p>Unter dem Titel<a title="Expedition zu den letzten Seen der Sahara -  Spurensuche im Klimaarchiv der Wüste " href="http://www.scinexx.de/dossier-464-1.html" target="_blank"> &#8220;Expedition zu den letzten Seen der Sahara - Spurensuche im Klimaarchiv der  Wüste</a>&#8221; beschreibt Scinexx den aktuellen Forschungsstand zur Klimanentwicjklung von Nordafrika. Das Klimawiki des Deutschen Bildungsservers fasst den <a title="Desertifikation und Klimawandel" href="http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Desertifikation_und_Klimawandel" target="_blank">Wissensstand zum möglichen Klimawandel in der Wüste</a> zusammen.</p>
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		<title>Sand, Surfen und Sonne in Sibirien</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 15:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
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		<category><![CDATA[Hitzewelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rauch von brennenden Torfmooren und Wäldern in der Nähe von Moskau illustriert derzeit die Berichte  über die extremste Hitzeperiode Russlands seit Beginn der Wetter-Aufzeichnungen. Seit Wochen schon hat Russland mit einer schweren Trockenheit zu kämpfen. Die Bilder aus dem All lassen erkennen, dass die Waldbrand-Situation in der Region um Moskau tatsächlich dramatische Ausmaße angenommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Waldnbrände bei Moskau" href="http://www.esa.int/export/images/forest_fires_MoscowMER_FR_20100729_43977_L.jpg" target="_blank" rel="lightbox"><img class="alignleft" style="margin: 2px;" title="Wald- und Moorbrände östlich von Moskau, Photo: ESA, Envisat" src="http://www.esa.int/export/images/forest_fires_MoscowMER_FR_20100729_43977_L.jpg" alt="Aufnahme des Esa-Satelliten Envisat vom 29. Juli 2010" width="249" height="169" /></a><em>Der Rauch von brennenden Torfmooren und Wäldern in der Nähe von Moskau illustriert derzeit die Berichte  über die extremste Hitzeperiode Russlands seit Beginn der Wetter-Aufzeichnungen. Seit Wochen schon hat Russland mit einer  schweren Trockenheit zu kämpfen. Die Bilder aus dem All lassen erkennen, dass die Waldbrand-Situation in der Region um Moskau tatsächlich dramatische Ausmaße angenommen hat.</em></p>
<h2><span id="more-335"></span>Klimawaffe oder Badehose</h2>
<p>Während nach Wochen in den europäischen Medien der Kampf  Russlands mit der Jahrhunderthitze  angekommen ist und brennende Torfmoore oder mittlerweile gar die Spekulationen, dass eine US-Klimawaffe Hitze und Trockenheit verursacht haben, beherrschende Themen sind, beschäftigt sich die Internetzeitung Russland.ru mit den schönen Seiten der Hitze speziell in Sibirien.</p>
<p>Bereits im Mai wollte russland.TV mit dem Vorurteil des kalten Sibiriens aufräumen, soch da war es noch zu früh um dem  frostigen Vorurteil entgegen zu wirken, wie die Internetzeitung berichtet. Doch es war das letzte Schneetreiben. Seitdem stiegen die Tempraturen und nicht mal Sibirien entkam  Russlands Hitzewelle.  &#8220;Deshalb nutzen Familien die Chance sich in Flüsse zu stürzen, um ein  bisschen abzukühlen. Sand, Surfen und Sonne in Sibirien, ist die  Sommerzeit am Fluss Irtysch in der Nähe der Stadt Omsk. Es ist so heiss,  dass die Boote hinausfahren, Bootswettbewerbe durchgeführt werden, und  alle Leute zum Strand gehen,&#8221;  wird  im Film &#8220;Hitzewelle in Sibirien&#8221; anschaulich berichtet.</p>
<p><object style="width: 470px; height: 285px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="470" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.myvideo.de/movie/7678941" /><param name="AllowFullscreen" value="true" /><param name="AllowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.myvideo.de/movie/7678941" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="width: 470px; height: 285px;" type="application/x-shockwave-flash" width="470" height="285" src="http://www.myvideo.de/movie/7678941" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" data="http://www.myvideo.de/movie/7678941"></embed></object><br />
<a title="Hitzewelle in Sibirien - MyVideo" href="http://www.myvideo.de/watch/7678941">Hitzewelle in Sibirien &#8211; MyVideo</a></p>
<h2>Regionales Wetter oder globaler Trend</h2>
<p>Natürlich wird derzeit in Russlands Medien nun mehr über die Auswirkungen der globalen Erwärmung diskutiert. Doch zeitgleich mit der <a title="Hitze und Kälte" href="http://www.myen.eu/2010/07/28/hitze-und-kaelte/" target="_blank">Hitzewelle in  Russland gibt es eine Kältewelle in Südamerika und Überschwemmungen in China</a>. Besondere regionale Wetterereignisse, die für die Betroffenen gleichwohl tragisch sein können, dennoch ist es nur Wetter, das erst in der <a title="Das aktuelle globale Klima II" href="http://www.myen.eu/2010/07/15/das-aktuelle-globale-klima-ii/" target="_blank">Summe einen Klimatrend</a> zeigen kann.</p>
<p>Welche langfristigen Auswirkungen dieser in den arktischen Regionen beispielsweise auf der russischen  Kola-Halbinsel  bewirkt, haben deutsche und russische Forscher untersuchten.  Sie studierten das Wachstum von Waldkiefern, da diese besonders  sensibel auf Temperaturschwankungen reagieren. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die <a title="In der Arktis steigen die Temperaturen rapide an, Welt  30.07.2010" href="http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article8715973/In-der-Arktis-steigen-die-Temperaturen-rapide-an.html" target="_blank">Temperaturen in der Arktis mittlerweile rapide ansteigen</a>.</p>
<p><!--start: feature--> <!--start: content--><!--AB HIER IHR CONTENT--><a title="Brände vor Moskau gefährden Mensch und Klima" href="http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-07/waldbraende-russland" target="_blank">Brände  vor Moskau gefährden Mensch und Klima, Zeit 30.07.2010</a></p>
<p><a title="Russland trocknet aus: Ist US-Klimawaffe im Spiel?," href="http://de.rian.ru/analysis/20100730/127314518.html" target="_blank">Russland trocknet aus: Ist US-Klimawaffe im Spiel?, <strong>RIA Novosti</strong> 30.07.2010 </a></p>
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		<title>Hitze und Kälte</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 09:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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		<description><![CDATA[Überschwemmungen in China,  Kälte in Südamerika und Hitze in Russland, die Medien sind angefüllt mit besonderen Wetterereignissen. Nicht nur aktuell, sondern seit Monaten: Der kalte Winter in Mitteleuropa, die Hitzewelle in Südamerika, die Überschwemmungen in vielen europäischen Ländern im Frühjahr und dann zuletzt die Hitzewelle in Deutschland. Zumeist sind diese Meldungen mit einem dramatischen Prä- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Überschwemmungen in China,  Kälte in Südamerika und Hitze in Russland, die Medien sind angefüllt mit besonderen Wetterereignissen. Nicht nur aktuell, sondern seit Monaten: Der kalte Winter in Mitteleuropa, die Hitzewelle in Südamerika, die Überschwemmungen in vielen europäischen Ländern im Frühjahr und dann zuletzt die Hitzewelle in Deutschland. Zumeist sind diese Meldungen mit einem dramatischen Prä- oder Suffix, wie Rekord, Jahrhundert, Extrem oder Katastrophe versehen. Nun also die wahrscheinlich seit 1998 extremste Kältewelle in Südamerika, die größten Überschwemmungen in Chnas ebenfalls wohl seit 1998 und eine Jahrhunderthitze in Russland, die stärkste seit Aufzeichnungsbeginn. Dies führt natürlich sofort dazu, dass das eine als Beleg für und das andere gegen den Klimawandel verwandt wird. Lokales Wettergeschehen, wie der relativ kalte Winter in Deutschland löst einen Reflex aus: das kann doch bei einer Globalen Erwärmung nicht sein!<br />
</em></p>
<p><span id="more-323"></span></p>
<p>Doch sicher wird es auch noch in 50 Jahren eine ungleiche Verteilung von Wärme auf der Welt geben, darunter auch die ein oder andere extreme. Die Luft- und Meereströmungen, die den  Eintrag der  Wärme zwar nicht verändert, aber durch deren Transport diese <a title="Nachts ist es kälter als draußen" href="http://www.myen.eu/2010/07/11/nachts-ist-es-kaelter-als-draussen/ " target="_self">natürlichen Klimavariabilität</a> bewirken, werden nicht plötzlich in Gänze versiegen, aber Sie sind von Zeit zu Zeit mehr oder weniger stark.</p>
<p>Ein lange nicht mehr erlebter richtiger Winter in Deutschland oder starke Minustemperaturen in den Hochlagen der Anden sind genauso die Folge, wie ein Hitzesommer in Mittel- und jetzt in Osteuropa. Die Medien tragen Ihren Teil zur Dramatisierung bei. Natürlich sind Tote in den Anden, meist durch unerfahrenes und seltenes Heizen verursacht, tragisch. Aber Temperaturen in den meisten Orten Südamerikas bis in 1.000 m Höhe um die 0°C im Winter oder noch niedriger bis in die Höhenlagen von bis zu 6.000 m wären bei uns keine Meldung wert. Genauso sind die über 1.000 Hitzetode in Russland in der Mehrzahl nicht Verdurstete sondern beim Schwimmen Ertrunkene.</p>
<p>Jedes einzelne Schicksal ist tragisch, doch die Medienmeldungen die Hitze und Kälte zu  Klimakatastrophen aufblasen sind in jeder Hinsicht untaugliche Belege für oder gegen eine globale Erwärmung. Letztlich bleiben ganz <a title="Das aktuelle globale Klima II" href="http://www.myen.eu/2010/07/15/das-aktuelle-globale-klima-ii/" target="_self">nüchterne Mittelwerte</a>, die uns einen Trend über einen Zeitraum anzeigen oder eben auch nicht.</p>
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		<title>Das aktuelle globale Klima II</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 17:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimadaten]]></category>
		<category><![CDATA[Meereis]]></category>

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		<description><![CDATA[Das National Climatic Data Center der National Oceanic and Atmospheric Behörde der USA berichtet monatlich über die Entwicklung wichtiger globaler Klima-Indizes. Da lohnt es sich angesichts der in Blogs von sog. Klimaskeptikern gerne verbreiteten Meldungen, die eine globale Erwärmung widerlegen sollen, wie beispielsweise monatelang sinkende Temperaturen oder wochenlang ein nicht rekordverdächtiges Schmelzen des Meereis, gelegentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a title="Globale Temperatur Anomalien" href="http://www.ncdc.noaa.gov/sotc/get-file.php?report=global&amp;file=map-blended-mntp&amp;year=2010&amp;month=6&amp;ext=gif" target="_blank" rel="lightbox"><img class="alignleft" style="margin: 2px;" title="Globale Temperatur Anomalien" src="http://www.ncdc.noaa.gov/sotc/get-file.php?report=global&amp;file=map-blended-mntp&amp;year=2010&amp;month=6&amp;ext=gif" alt="" width="274" height="224" /></a>Das National Climatic Data Center der National  Oceanic and Atmospheric Behörde der  USA berichtet monatlich über die  Entwicklung wichtiger globaler  Klima-Indizes.<br />
Da lohnt es sich angesichts der in Blogs von sog. Klimaskeptikern  gerne verbreiteten Meldungen, die eine globale Erwärmung widerlegen sollen, wie </em><em>beispielsweise monatelang sinkende Temperaturen oder wochenlang ein nicht rekordverdächtiges Schmelzen des Meereis, gelegentlich etwas genauer hin zu  schauen, was denn diese Indizes zeigen.</em></p>
<p><em><span id="more-310"></span></em></p>
<ul>
<li>Die gemittelte globale Oberflächentemperatur von Land und Meer war im Juni mit 16,2 ° C die wärmste seit Aufzeichnung (1880), mit  einer  Abweichung von 0,68°C über dem Durchschnitt des 20. Jhdts. von  15,5°C. Der bisherige Rekord   für den Monat Juni im Jahr 2005  wurde eingestellt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Der Juni 2010 war seit dem März zum vierten Mal in Folge der  wärmste Monat seit Aufzeichnung. Es war der 304te  Monat in Folge mit einer globalen Temperatur oberhalb des 20. Jahrhunderts-Mittels. Der letzte Monat mit  unterdurchschnittlichen  Temperaturen war im Februar 1985.</li>
</ul>
<ul>
<li>April-Juni war  das wärmste Quartal seit Aufzeichnung für  die  globale Temperatur für Land und Meer sowie auch über Land. Das Quartal war das zweitwärmste für die Weltmeer nach 1998.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Temperatur in der unteren und mittleren Troposphäre von der  University of Alabama in Huntsville (UAH) und Remote Sensing Systems  (RSS) gemessen, war jeweils die zweitwärmste seit Aufzeichnung.</li>
<li>Das Meereis hatte nach  Angaben des National Snow and Ice Data Center (NSIDC) im Juni in der  Arktis mit 10,9 Millionen Quadratkilometer eine um 10,6 Prozent oder 1,29  Millionen Quadratkilometer geringere Ausdehnung als der Durchschnitt  der Jahre 1979 bis 2000 und damit die geringste nach 2006 seit  Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1979. Zudem war es wie schon im Mai der schnellste arktische Meereises  Rückgang der für einen Juni gemessen wurde (mehr  als 50 Prozent schneller als im Durchschnitt). Der bisherige Rekord für die schnellste Rückgangrate in einem Juni im  Jahr 1999 wurde eingestellt.</li>
<li>Die Temperaturabweichung der Meeresoberfläche (SST)   im zentralen und  östlichen äquatorialen Pazifik von den Durchschnittswerten sind im Juni 2010 weiter zurückgegangen.  Laut <a title="NOAA Climate Prediction Center" href="http://www.cpc.noaa.gov/" target="_blank">NOAA   Climate Prediction Center</a> dürften sich während des diesjährigen Sommers auf der Nordhalbkugel La Niña Bedingungen einstellen .</li>
</ul>
<p>Die gesamten globalen  Analysen sind <a title="State of the Climate | Global Analysis | June 2010 | NCDC" href="http://www.ncdc.noaa.gov/sotc/?report=global&amp;year=2010&amp;month=6&amp;submitted=Get+Report" target="_blank">hier</a> einzusehen. Dort sind auch jeweils Links zu den einzelnen Instituten und  Angaben zu den Methoden der Messung zu finden. Wenn man sich regelmäßig sowohl die  langfristige Entwicklung, als auch solch aktuellen Daten anschaut, dann ist es immer wieder verwunderlich, wie  Aussagen über eine völlig gegenläufige Entwicklung überhaupt Gehör  finden können.</p>
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		<title>Nachts ist es kälter als draußen</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 15:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Globale Erwärmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Deutsche Wetterdienst meldet täglich neue Rekordwerte. In ganz Deutschland sind seit Anfang Juli für viele Orte schon mehrfach neue Tages- und Nachtrekordtempera-turwerte gemeldet worden. Ein netter Ausgleich für den seit vielen Jahren ersten richtigen langen Winter, den wir zum Anfang des Jahres erleben durften. Wobei: jedem das Seine! Sowohl für schwüle Hitze, als auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/07/sonne.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-301" style="margin: 2px;" title="sonne" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/07/sonne-225x300.jpg" alt="" width="176" height="234" /></a>Der Deutsche Wetterdienst meldet täglich neue Rekordwerte. In ganz Deutschland sind seit Anfang Juli für viele Orte schon mehrfach neue Tages- und Nachtrekordtempera-turwerte gemeldet worden. Ein netter Ausgleich für den seit vielen Jahren ersten richtigen langen Winter, den wir zum Anfang des Jahres erleben durften. Wobei: jedem das Seine! Sowohl für schwüle Hitze, als auch für klirrende Kälte gibt es Liebhaber. Ich gehöre zu ersteren. Doch beide Extreme sind bei uns zeitlich und räumlich begrenzte Ereignisse. Für das globale Klima haben sie alleinstehend keine Bedeutung, auch wenn es uns das immer wieder in Boulevardmeldungen suggeriert wird. Doch dabei werden Äpfel mit Birnen verglichen.<br />
</em></p>
<p><span id="more-288"></span></p>
<h2>Tropennächte</h2>
<p>Während es bei uns sehr heiß ist, gibt es in Europa kaum einen Ort, der unsere Extremwerte nahe 40°C erreicht. In allen Hauptstädten außer Madrid war es die Tage rund ums Mittelmeer nicht so heiß, wie mitten in Deutschland. Selbst in Bangkok und in Miami meldeten die Messtationen keine höheren Werte. Und auch in der Schweiz lässt die gegenwärtige Hitzewelle die Temperaturrekorde purzeln. Am Sonntag meldete der Deutsche Wetterdienst, dass aufgrund der tropischen Nacht bereits um 9 Uhr im größten Teil Deutschlands die 25-Grad-Marke für einen Sommertag übersprungen wurde.</p>
<p>Auch wenn die Temperaturen an vielen Orten der Welt nicht extrem hoch sind, war die <a title="gemittelte globale Durchschnittstemperatur über Land und Mehr " href="http://www.ncdc.noaa.gov/sotc/index.php" target="_blank">gemittelte globale Durchschnittstemperatur über Land und Mehr</a> bis Mai die wärmste seit Aufzeichnung. Dazu hatten die ersten Monate des Jahres in Europa und die USA wenig Anteil, da dort bekanntlich ein richtig kalter langer Winter herrschte. Dafür war es in Grönland, Nord-Skandinavien und Sibirien ungewöhnlich warm. Die spezielle Wetterlage sorgte bei den Olympischen Winterspiele in Vancouver an  der  Westküste Nordamerikas für den wärmsten Januar seit Aufzeichnung.</p>
<h2>Polare Kaltluft</h2>
<p>Schuld daran waren die Strömungsverhältnisse vor allem der atlantischen Strömungen, insbesondere eine extrem negative Phase der Atlantischen Oszillation (AO).  Deren nördlicher Teil ist dominierende Muster der Luftdruckverhältnisse in unserem Winter. Dieses drückte den Jetstream südwärts,  so dass arktische Luftmassen nach Nordamerika, Asien und Europa  einfliessen konnten. El Ninjo und eine negative <a title="Nordatlantische Oszillation" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nordatlantische_Oszillation" target="_blank">nordatlantische Oszillation</a> (NAO) taten ihr übriges zu dieser den Winter prägenden meteorologischen Gesamtkonstellation.  Die negative, blockierte NAO erzeugte ein massives Hochdruckgebiet über  Island und Grönland. Gleichzeitig sorgte ein stabiles massive Hochdruckgebiet über Sibirien für polare Kaltluft.</p>
<p>Die Meteorologen weltweit staunten über die tiefsten NAO-Werte seit Beobachtungsbeginn. In ihren Berichte zu diesem Winter finden sich ausführliche Beschreibungen des Phänomens. Einer der besten findet sich auf einer der Seiten der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (<a title="ETH Zürich" href="(http://www.ethz.ch/about/index" target="_blank">ETH Zürich</a>) mit dem Titel &#8220;<a title="metheo - ETH Zürich" href="http://www.metheo.ethz.ch/cool-down.html" target="_blank">metheo</a>&#8220;, auf der Studenten sich dem Ziel verschrieben haben, den aktuellen Wissensstand der  Forschung in verständlichen Worten zu  erklären.</p>
<h2>Natürliche Klimavariabilität</h2>
<p>Aus dem Zusammenspiel der verschiedenen Strömungen erklären sich die zeitlich und räumlich begrenzten Ereignisse innerhalb des weltweiten Wettergeschehens. Kalte Winter oder extreme Hitze bei uns und völlig entgegengesetzes Wetter anderswo  existieren nebeneinander und unabhängig  von globaler Erwärmung. Sie sind Bestandteil der natürlichen Klimavariabilität. Die Strömungen transportieren lediglich die Wärme resp. Kälte und können im Zusammenspiel auch extreme Ereignisse auslösen. Der Eintrag der Wärme wird durch sie nicht verändert und damit auch nicht die Globaltemperatur durch den Übergang einer Oszillation von einer negativen in eine positive Phase oder umgekehrt .</p>
<p>Hingegen besteht die Möglichkeit, dass die globale Erwärmung bestimmte Strömungseffekte verstärken könnte. Oder aber dass Beeinflussungen  anderer Art vork0mmen. El Ninjo soll in diesem Winter im Zusammenspiel mit AO/NAO  für die grossen Schneemengen an der Ostküste  Nordamerikas gesorgt haben.</p>
<p>Doch all dies ist Wettergeschehen. Weder der kalte Winter noch die aktuelle Hitzewelle ändert etwas am Klimageschehen. Allzu gern werden selbst bei  denen, die zwischen Wetter und Klima zu unterscheiden wissen, solche Ereignisse als Beleg für eine Entwicklung genommen. Doch ein paar Monate Wetter, selbst wenn es global gemittelte Temperaturen sind,  sind noch kein Klimatrend.</p>
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		<title>36 Grad&#8230; und es wird noch heißer!</title>
		<link>http://www.myen.eu/2010/07/05/36-grad-und-es-wird-noch-heisser/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 10:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Globale Erwärmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach brütender Hitze auf den Fanmeilen kam jetzt endlich etwas Abkühlung durch Schauer und Gewitter &#8211; zumindest stellenweise und am Rhein leider in wenig zu früh, so dass das etliche Public-Viewing-Veranstaltungen am Rhein abgebrochen werden mussten. Auch der Fernsehempfang wurde durch die Gewitter erheblich eingeschränkt. Doch die Hitzewelle in Mitteleuropa ist damit noch nicht zu  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nach brütender Hitze auf den Fanmeilen kam jetzt endlich etwas Abkühlung durch Schauer und Gewitter &#8211; zumindest stellenweise und am Rhein leider in wenig zu früh, so dass das etliche Public-Viewing-Veranstaltungen am Rhein abgebrochen werden mussten. Auch der Fernsehempfang wurde  durch die Gewitter erheblich eingeschränkt. Doch die Hitzewelle in Mitteleuropa ist damit noch nicht zu  Ende.<br />
</em></p>
<p><span id="more-275"></span></p>
<h2>Es fängt zu regnen an</h2>
<p>Die Gewitter brachten kurzzeitig die von vielen Menschen ersehnte Abkühlung.  Die Temperaturen gingen über Nacht ein paar Grad zurück. Dafür sorgte die erhöhte Luftfeuchtigkeit schon am frühen Morgen für eine unangenehme Schwüle. Für die Fanmeilen am Rhein kam der Regen zu früh und meist in Form von zu heftigen Gewittern, die  für Großeinsätze von Polizei und Feuerwehr gesorgt.</p>
<p>Die Rettungskräfte waren wegen herabgefallener Äste,  ausgelöster Alarmanlagen und teilweise überfluteter Straßen im  Dauereinsatz.  In den Städten fielen Ampeln, Telefon- und Datenleitungen aus, während in den Tallagen des rheinischen Schiefergebirges Kanäle und Bäche den rasch steigenden Wassermassen  nicht gewachsen waren und etliche Keller überflutet wurden.</p>
<p>Am frühen Sonntagmorgen erreichten die Unwetter den Südwesten. Extremniederschläge sorgten im Großraum Stuttgart für zahlreiche vollgelaufene Keller, überflutete Straßen und kleinere Erdrutsche.</p>
<p>Der Osten Deutschlands bleib von Unwettern weitgehend verschont. Und vielerorts auch im Westen ist nicht einmal ein kleiner Schauer angekommen, so dass die Landwirte weiter beim Getreide mit einer Noternte rechnen müssen.</p>
<h2>Das Leben kommt mir gar nicht hart vor</h2>
<p>Nach der kleinen Abkühlung, die auch auch noch am Montag durch Schauer ein wenig fortsetzen kann, sind die Vorhersagen freundlich: Die Luft soll deutlich angenehmer werden und die Höchsttemperatur erst einmal bei 27/28°C liegen, aber bis zum Wochenende wieder auf 32°C und mehr ansteigen. Das hochsommerliche Wetter soll voraussichtlich bis Mitte des  Monats andauern.</p>
<p>Damit scheint die Abkopplung unserer Region seit Jahresbeginn von den weltweiten Rekordtemperaturen beendet. Der Mai war sowohl auf der Nordhalbkugel als auch weltweit der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1880.  Die stärksten Abweichungen gegenüber dem Durchschnitt gabe es über dem östlichen Nordamerika, Ost-Brasilien,  Skandinavien, Osteuropa, dem äquatorialen und dem südlichen Afrika, Ost-Russland  und dem südlichen Asien, während Deutschand seinen kühlsten Mai seit 1991 erlebte.</p>
<h2>Kein Ventilator</h2>
<p>Forscher der ETH Zürich haben vor kurzem eine Forschungsarbeit veröffentlicht, in der sie die Regionen identifizierten, die besonders  stark von den steigenden Temperaturen betroffen sein könnten. Danach werden dies in der Zukunft sämtliche Flusstäler in Südeuropa, insbesondere die Poebene und die untere Donau sein, sowie die Mittelmeerküste. In diesen Regionen liegen auch einige Großstädte, in denen die Wärmebelastung wegen des  Stadteffektes noch höher sein wird, zum Beispiel in Mailand, Athen oder Neapel. Nicht genannt wurden dabei Belgien, dass mit bis zu 40 Grad im Schatten gerade den heißesten Tag seit 1976 verzeichnete.</p>
<p><a title="Klimawandel: Neue Studie zu Hitzewellen in Europa, Wetter-Blog.de" href="http://www.wetter-center.de/blog/?p=313" target="_blank">Klimawandel: Neue Studie zu Hitzewellen in Europa, Wetter-Blog.de </a></p>
<p><a title="Globale Klimaanalyse des National Climatic Data Center des amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration" href="http://www.ncdc.noaa.gov/sotc/?report=global&amp;year=2010&amp;month=5&amp;submitted=Get+Report" target="_blank">Globale Klimaanalyse des National  Climatic Data Center des amerikanischen National  Oceanic and Atmospheric Administration</a></p>
<p>Die Überschrift des Artikels und die Zwischenüberschriften stammen aus dem Titel &#8220;36 Grad&#8221; von <a title="2raumwohnung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/2raumwohnung " target="_blank">2raumwohnung</a>.</p>
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		<item>
		<title>Was für&#8217;n Wetter!</title>
		<link>http://www.myen.eu/2010/07/02/was-fuern-wetter/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 07:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Globale Erwärmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein wundervolles Sommerwetter begleitet das erneute Fußball-Sommermärchen. Für das Wochenende werden Temperaturen bis 37°C und die ersten Tropennächte erwartet. Nicht wirklich ungewöhnlich  für die Jahreszeit, da es in den letzten 25 Jahren etwa alle 5 Jahre zu solch hohen Temperaturen schon Anfang Juli gekommen ist. In dem Ausmaß war dies aber zuletzt vor 50 Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 253px"><em><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/50/Wm-oly-de-cr.jpg"><em rel="lightbox"><img class="  " title="Public Viewing: Fans im Olympiapark München beim Spiel Deutschland - Costa Rica, Quelle: Wikipedia" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/50/Wm-oly-de-cr.jpg" alt="Public Viewing: Fans im Olympiapark München beim Spiel Deutschland - Costa Rica, Quelle: Wikipedia" width="243" height="181" /></em></a></em><p class="wp-caption-text">Wikipedia: Fans im Olympiapark München beim Spiel Deutschland - Costa Rica</p></div>
<p><em>Ein wundervolles Sommerwetter begleitet das erneute Fußball-Sommermärchen. Für das Wochenende werden Temperaturen bis 37°C und die ersten Tropennächte erwartet. Nicht wirklich ungewöhnlich  für die Jahreszeit, da es in den letzten 25 Jahren etwa alle 5 Jahre zu solch hohen Temperaturen schon Anfang Juli gekommen ist. In dem Ausmaß war dies aber zuletzt vor 50 Jahren der Fall. Doch dies ist nicht für alle Menschen märchenhaft: Die Rettungsdienste erwarten aufgrund der heißen Luft aus Afrika und 16 Stunden Sonnenschein für das Wochenende große Zahl von Hitzenotfällen. Und auch die Bauern rechnen mit Ernteausfällen, da seit Wochen ausreichende Niederschläge fehlen.<br />
</em></p>
<p><span id="more-269"></span>Die  voraussichtlich überfüllten Public-Viewing-Plätze werden am Samstag Nachmittag in Glutöfen verwandelt. Oliver Klein vom Wetterdienst Meteomedia bei wetter.info: &#8220;Es wird wirklich  unerträglich heiß!&#8221;. Wegen der bei uns seit Februar anhaltende relative Trockenheit rechnen die Landwirte mit erheblichen Ausfällen bei der Ernte von Kartoffeln, Mais,  Gerste und Weizen.</p>
<h2>Jahrtausendhochwasser</h2>
<p>Während bei uns die Niederschläge fehlen, muss das durch die Wärme verdunstete Wasser anderorts abregnen. Dies tut es dann tragischerweise oft im Übermaße. Seit Anfang Juni gab es keine Woche ohne große Überschwemmungen in Tschechien, Slowakei, Ungarn, Polen, Frankreich, Brasilien, China und derzeit auch am Golf durch den Tropensturm &#8220;Alex&#8221;, der bei seinem Weg über das Festland der mexikanische Halbinsel Yucatan sowie von Nicaragua, Guatemala und El  Salvador starke  Regenfälle mit sich brachte.</p>
<p>Bei diesen Überschwemmungen, die in einigen Gegenden als Jahrtausendhochwasser bezeichnet werden, haben viele Menschen ihr gesamtes Hab und Gut verloren.  Hunderte Tote sind zu beklagen. Tausende Menschen sind vor den Fluten geflohen und können meist nicht mehr in ihre verwüstete Heimat zurückkehren oder sind zumindest auf erhebliche Hilfe beim Wiederaufbau angewiesen.</p>
<h2>Mehr Starkregen durch Klimawandel</h2>
<p>Dass mehr Wärme mehr Niederschläge mit sich bringen, ist physikalisch gesehen eigentlich banal. Wieviel dies ausmacht, haben Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und  des  California Institute of Technology (Caltech) untersucht und im letzten Jahr in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“  (PNAS) veröffentlicht.  Jedes Grad Erwärmung bringt demnach sechs Prozent mehr Regen. Dies ist weniger als erwartet, da nach den Berechnungen der Wissnschaftler die Extremniederschläge nicht im gleichen Maße zunehmen, wie die Fähigkeit der Atmosphäre, Feuchtigkeit  aufzunehmen. Es bestätigt aber auch die Prognosen, wie sich regional unterschiedlich, das Maß und die Verteilung der Niederschläge verändern sollen.</p>
<ul>
<li><a title="Mehr Starkregen durch Klimawandel" href="http://www.geowissenschaften.de/wissen-aktuell-10562-2009-09-28.html" target="_blank">Mehr Starkregen durch Klimawandel</a></li>
<li><a title="Deiche brechen, Pegel steigen, Gewitter drohen" href="http://www.tagesschau.de/ausland/weichselhochwasser106.html" target="_blank">Deiche brechen, Pegel steigen, Gewitter drohen</a></li>
<li><a title="Katastrophale Getreideernte" href="http://www.rp-online.de/niederrheinnord/rheinberg/nachrichten/rheinberg/Katastrophale-Getreideernte_aid_876113.html" target="_blank">Katastrophale Getreideernte</a></li>
</ul>
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