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	<title>mYen - Meinel Energy Consult &#187; Erneuerbare Energien</title>
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	<description>zukunftssicher - klimaschonend</description>
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		<title>Trotz kaltem Winter kein Stromengpass</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 10:08:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Kernenergie]]></category>

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		<description><![CDATA[Als im Frühjahr letzten Jahres das Aus für die älteren Kernkraftwerke bevorstand, meldeten sich von allen Seiten die Warner, dass die Stromversorgung im kommenden Winter in eine kritische Lage geraten könnte. Doch nun ist es klar, dass es trotz der überraschend und vergleichsweise extremen Kälte keinen Engpass in der Versorgung gibt. Im Gegenteil: Deutschland exportiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als im Frühjahr letzten Jahres das Aus für die älteren Kernkraftwerke  bevorstand, meldeten sich von allen Seiten die Warner, dass die  Stromversorgung im kommenden Winter in eine kritische Lage geraten  könnte. Doch nun ist es klar, dass es trotz der überraschend und  vergleichsweise extremen Kälte keinen Engpass in der Versorgung gibt. Im  Gegenteil: Deutschland exportiert sogar noch Strom, während es aktuell  im europäischen Kernenergievorzeigeland Frankreich der Strom knapp wird  und regional die Bürger aufgerufen werden,  ihren Stromverbrauch  zeitweise einzuschränken.</p>
<p><span id="more-560"></span></p>
<p>Im Frühjahr 2011 warnte auch die Bundesnetzagentur , &#8220;in den Wintermonaten könnte vor  allem  in Süddeutschland die Versorgung an einem kalten Tag kritisch  werden,  wenn keine erneuerbaren Energien verfügbar wären und außerdem  die  Nord-Südleitung ausfalle&#8221;. Der Präsident der Agentur, Matthias Kurth, empfahl damals, dass die Option  offengehalten werden sollte, Kernkraftwerke wieder aufzuschalten Es sei sonst nicht auszuschließen, dass die Netzbetreiber einzelne  Großverbraucher vom Netz nehmen müssten, um die Stabilität des  Stromnetzes zu garantieren. Im Herbst war dann hingegen klar, dass es kein KKW im Stand-By-Betrieb geben wird.  Deutschland exportierte trotz der abgeschalteten Reaktoren weiter Strom im erheblichen Umfang. Matthias Kurth meinte, dass es nun Kohle- und Gaskraftwerke richten sollten.</p>
<div>
<p>Kurz darauf zeigten Studien, dass nicht nur in diesem Winter sondern auf Dauer Gasturbinen ausreichen werden, um beim Umbau der Stromversorgung auf Erneuerbare Energien, Versorgungssicherheit herzustellen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass der Zubau von Anlagen der Erneuerbare Energien eine viel größere Dynamik erfährt als erwartet.</p>
<p>Dies zeigt sich nun in diesem Winter: Der  Solarstrom erweits sich als wichtiger  stabilisierender Faktor. In der &#8220;tageszeitung&#8221; wird ein Sprecher des  Übertragungsnetzbetreibers  Amprion mit den Worten zitiert: &#8220;Die Fotovoltaik in  Süddeutschland hilft uns  gerade sehr.&#8221; Ähnlich sei der Tenor bei Tennet.  Die Fotovoltaik habe den  Vorteil, dass ihre Einspeisung mit den  Zeiten der Höchstlast im Netz  zusammenfalle. In den letzten beiden Tagen hätte die Sonne in den  Mittagsstunden zwischen 6.000 und 8.000 Megawatt  zur Stromerzeugung beigetragen  &#8211; so viel, wie fünf bis sechs Atomkraftwerke  leisten.</p>
<p>Daher muss die deutsche  Stromwirtschaft zugestehen, dass die befürchteten Engpässe nicht nur ausgeblieben sind, sondern sie sogar noch  Nachbarländer mitversorgen können. Selbst in den um diese Jahreszeit kritischsten  Stunden von 8 bis 9 Uhr und von 18 bis 19 Uhr exportiere Deutschland  per saldo Strom, wie die &#8220;tageszeitung&#8221; recherchierte. Am Freitagmorgen etwa habe der Exportüberschuss 4.000  bis 5.000 Megawatt betragen,-was einer Leistung von drei bis vier  Atomkraftwerken entspricht. &#8220;Im Moment erleben wir eine Situation, die im  Vorfeld immer als potenziell kritisch bezeichnet wurde&#8221;, wird eine  Sprecherin des Übertragungsnetzbetreibers Tennet zitiert. Die gesamte  Stromnachfrage in Deutschland war am Freitagmittag mit rund 70.000  Megawatt hoch, der Wind jedoch lieferte gleichzeitig weniger als 2.000  Megawatt. Die von der Netzagentur im Zuge des  Atomausstiegs festgelegten Reservekraftwerke habe man noch nicht  aktivieren müssen.</p>
<p><em>Mehr im Artikel &#8220;<a title="taz: Energiewende im Praxistest" href="http://www.taz.de/Energiewende-im-Praxistest/!87007/" target="_blank">Energiewende im Praxistest -Atomkraft an die Wand geblasen</a>&#8221; der taz, Berlin 4.2.2012</em></p>
</div>
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		<title>Umfassendes Klimaschutzkonzept des Landkreises Marburg-Biedenkopf stellt wichtige Planungsgrundlage für die Zukunft dar</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 16:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeinsparung]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Datenermittlung und deren Auswertung erlaubt strategische Ausrichtung auf dem Weg zur Energiewende Marburg-Biedenkopf – Als wichtige und wissenschaftlich fundierte Planungsgrundlage hat Landrat Robert Fischbach das Klimaschutzkonzept für den Landkreis Marburg-Biedenkopf bezeichnet. Bei einer Veranstaltung im Marburger Landratsamt am Montagabend stellte der Kreis erste Ergebnisse und Eckdaten des Konzepts vor. Das Kompetenznetzwerk für dezentrale Energietechnologie (deENet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Datenermittlung und deren Auswertung erlaubt strategische Ausrichtung auf dem Weg zur Energiewende</strong></h2>
<p>Marburg-Biedenkopf – Als wichtige und wissenschaftlich fundierte Planungsgrundlage hat Landrat Robert Fischbach das Klimaschutzkonzept für den Landkreis Marburg-Biedenkopf bezeichnet. Bei einer Veranstaltung im Marburger Landratsamt am Montagabend stellte der Kreis erste Ergebnisse und Eckdaten des Konzepts vor.</p>
<p>Das Kompetenznetzwerk für dezentrale Energietechnologie (deENet e.V.) aus Kassel wurde als Dienstleister vor einem Jahr damit beauftragt, das Klimaschutzkonzept zu erstellen. Unterstützung erhielt der Kreis dabei durch Fördermittel aus der nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung. Die Untersuchungen von deENet weisen dem Landkreis Marburg-Biedenkopf innerhalb Deutschlands eine Vorreiterrolle auf dem Weg zur Energiewende zu. Dies stellten Lioba Kucharczak, Patrick Ehmann und Dr. Peter Moser von deENet e.V. in ihren Vorträgen zum Klimaschutzkonzept heraus.</p>
<p>„Mit dem vorliegenden Klimaschutzkonzept ist nun eine fundierte Grundlage worden. Diese dient der strategischen Entwicklung des Landkreises zur Erreichung de100-Prozent-Ziels und trägt zur konzeptionellen Gestaltung der gewünschten Energiewende bei“, stellte Landrat Robert Fischbach bei der Vorstellung der Eckdaten fest. „Das Klimaschutzkonzept ist außerdem ein wichtiges Fundament für Entwicklungen in der Region und bietet viele Anregungen für Klimaschutzaktivitäten von Kommunen, Unternehmen und Privaten“, ergänzte der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern.</p>
<p><span id="more-538"></span>Bereits im Jahr 2006 wurden im Landkreis Marburg-Biedenkopf die Zeichen der Zeit erkannt und die Themen Klimaschutz und Erneuerbare Energien in den Fokus gerückt. 2007 wurde dann mit breiter politischer Unterstützung das Ziel formuliert, bis zum Jahr 2040 alle Energie, die im Landkreis benötigt wird, auch regional aus erneuerbaren Quellen zu produzieren. Die Ziele: Klimaschutz, Unabhängigkeit von fossilen und atomaren Energieträgern und damit die bislang für Energieeinkäufe aufgebrachte Wirtschaftskraft in der Region bündeln.</p>
<p>Für das Klimaschutzkonzept sind jetzt erstmals umfassende Datenrecherchen erfolgt. Das Konzept stellt dadurch die Potenziale bei den erneuerbaren Energiequellen sowie deren Entwicklung und die zur Erreichung des 100-Prozent-Ziels notwendigen Wegmarken und Maßnahmen dar. Wichtige Inhalte sind daher die Erstellung von Energie- und CO2-Bilanzen sowie die Aufstellung eines umfangreichen Maßnahmenkataloges.</p>
<h2><strong>„Aktivitäten bündeln“</strong></h2>
<p>Die einzelnen Elemente des Konzeptes sollen damit wesentlich dazu beitragen:</p>
<p>• die Quellen klimaschädlicher Emissionen im Landkreis zu erkennen und durch Effizienzmaßnahmen zu reduzieren,</p>
<p>• fossile Energieträger wie Gas oder Öl zu ersetzen und ihren Einsatz zu vermindern,</p>
<p>• einen Plan zur Erreichung der zu entwickelnden CO2-Minderungsziele aufzustellen und</p>
<p>• die Entwicklung des Landkreises und die Lebensqualität der Menschen innerhalb eines klimaneutralen und nachhaltigen Entwicklungspfades zu ermöglichen.</p>
<p>Das Klimaschutzkonzept baut dabei die bestehenden Stärken weiter aus.</p>
<p>„Für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes wird es notwendig sein, die bestehenden Kompetenzen, aber auch die im Landkreis bestehenden Einzelaktivitäten, zu bündeln und zu koordinieren. Gleichzeitig kann mit dem Klimaschutzkonzept das Bewusstsein über die Chancen kommunaler Klimapartnerschaften gestärkt werden“, stellte Landrat Fischbach fest.</p>
<p>Eine Zusammenfassung des Klimaschutzkonzeptes kann im Internet unter <a href="http://www.regio-energie.org/">www.regio-energie.org</a> nachgelesen werden.</p>
<h2><strong><span style="text-decoration: underline;">Zahlen, Daten, Fakten (Beispiele):</span></strong></h2>
<p>Energiebedarf im Landkreis Marburg-Biedenkopf im Erfassungszeitraum 2009:</p>
<p>Strom:                        1,6 Mio. MWh (Megawattstunden)</p>
<p>Wärme:                      4,1 Mio. MWh</p>
<p>CO2-Bilanz pro Einwohner: 8,78 Tonnen CO 2/Jahr – bezogen auf 2009</p>
<p>Den größten Energieverbrauch und damit auch die höchste CO2-Ausstoß hat die Wirtschaft (Anteil: 39 Prozent), gefolgt von den Haushalten (35 Prozent) und dem Verkehr: 26 Prozent.</p>
<h2><strong><span style="text-decoration: underline;">Ergebnis:</span></strong></h2>
<p>Bei der Reduzierung von Energiebedarf und CO2-Ausstoß sollte ein besonderes Augenmerk auf Energieeinsparungen und Effizienzsteigerungen im Bereich der Wirtschaft liegen</p>
<p><strong>Stromverbrauch 2009 im Landkreis Marbrug-Biedenkopf:</strong></p>
<p>= 1.615.339 Megawattstunden pro Jahr (MWh/a).</p>
<p><strong>Potenzial für Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen:</strong></p>
<p>-          Windkraft:                              1.161.270 MWh/a</p>
<p>-          Solarenergie:                           692.288 MWh/a</p>
<p>-          Bioenergie:                                    3.194 MWh/a</p>
<p>-          Wasserkraft:                               13.500 MWh/a</p>
<p><strong>Gesamt:                                      1.930.252 MWh/a</strong></p>
<h2><strong><span style="text-decoration: underline;">Erkenntnis:</span></strong></h2>
<p>Aus erneuerbaren Quellen könnte im Landkreis also mehr Strom produziert werden, als verbraucht wird.</p>
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		<title>Auftakt zur Studie über Erneuerbare Energien in Mittelhessen</title>
		<link>http://www.myen.eu/2011/03/01/auftakt-zur-studie-uber-erneuerbare-energien-in-mittelhessen/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 13:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeinsparung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Grüne legen bei der Regionalplanung Fokus auf Energieeinsparung Gießen &#8211; Ein Drittel des Endenergieverbrauches sollen 2020 in Mittelhessen mit regenerativen Energien erzeugt werden. Nach Meinung von Experten, die auf Einladung der grünen Fraktion in der Regionalversammlung zusammenkamen, sind hierfür deutliche Effizienzsteigerungen und Einsparungen beim Energieverbrauch nötig. &#8220;Für uns wird deutlich, dass wir für ein tragfähiges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><em>Grüne  legen bei der Regionalplanung Fokus auf Energieeinsparung</em></h2>
<div id="attachment_498" class="wp-caption alignright" style="width: 262px"><a href="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2011/03/Energieeffienz.jpg" rel="lightbox"><img class="size-medium wp-image-498" title="Vortrag zur Energieeffienz" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2011/03/Energieeffienz-300x245.jpg" alt="" width="252" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Vortrag zur Energieeffienz</p></div>
<p>Gießen &#8211; Ein Drittel des Endenergieverbrauches sollen 2020 in  Mittelhessen mit regenerativen Energien erzeugt werden. Nach Meinung von  Experten, die auf Einladung der grünen Fraktion in der Regionalversammlung  zusammenkamen, sind hierfür deutliche Effizienzsteigerungen und Einsparungen  beim Energieverbrauch nötig. &#8220;Für uns wird deutlich, dass wir für ein  tragfähiges Energiekonzept und die ambitionierten Klimaschutzziele alle drei  Faktoren voranbringen müssen: Energieverbrauch vermeiden, Energieträger  effizient einsetzen und Erneuerbare Energien ausbauen&#8221;, so der Vorsitzende der  grünen Fraktion in der Regionalversammlung Dr. Karsten  McGovern.</p>
<p><span id="more-497"></span>Nur  1/3 der Primärenergie kommt beim Verbraucher als Nutzenergie  an, erläuterte der  Energieexperte Michael Meinel aus Lahntal dem interessierten Fachpublikum. Er  verwies zugleich darauf,  dass sowohl der aktuelle Effizienztrend und die Bevölkerungsentwicklung, wie  auch ein geringerer Heizbedarf aufgrund der globalen Erwärmung nur geringfügige,  aber keine  ausreichende  Bedarfsreduzierungen bewirken. Abwarten, dass die Klimaschutzziele so von  alleine erreicht werden, sei keine Option.</p>
<p>Dass  100%  Erneuerbare Energien ohne Kernenergie und CO2-reduzierte Kohlekraftwerke  erreichbar  sind, bestätigte der Marburger Physiker Prof.  Hans Ackermann, Energieexperte  BUND. Dabei sei die Effizienzsteigerung  die eigentliche Brückentechnologie. Neue technologische Entwicklungen, wie die  Synthese von Methan aus überschüssigem Wind- und Solarstrom, bieten zudem die  Chance, schneller zu einer sinnvollen Speicherung und damit effizienteren  Nutzung von Erneuerbaren Energien zu kommen.</p>
<p>Der Experte der Klimaschutz- und Energieagentur  Mittelhessen Peter  Momper vertrat die Auffassung, dass es gelängen müsse, Einspar- und  Effizienztechnologien genauso gut in die Öffentlichkeit zu transportieren, wie  dies bei regenerativen und anderen Energie-technologien in der Vergangenheit  erreicht wurde. Dabei werde der große wirtschaftliche Effekt von Einspar- und  Effizienztechnologien erheblich unterschätzt. Hierfür muss eine Verbesserung von  Information und Vernetzung erreicht werden.</p>
<p>Gut  zwanzig Interessierte aus Politik und Verwaltung, Naturschutz und Wirtschaft  beteiligten sich an der sich an die Vorträge anschließende Debatte. Dabei  waren sich die Anwesenden über  die Notwendigkeit einig, dass  zum Erreichen des 1/3-Ziels an  Erneuerbaren Energien im aktuellen Regionalplan auch Energieeinsparung und  effiziente Nutzung der Energieträger nötig sind. Für den verbleibenden  Energiebedarf muss ein ausgewogener Mix von Strom und Wärme aus Sonne, Wind und  Wasser, Biomasse und Geothermie erreicht werden. Wie dies besser in die  Öffentlichkeit gebracht werden kann, wurde in der anschließenden Diskussion  engagiert erörtert. Eine zentrale Frage war dabei die Rolle des  Regierungspräsidiums. Denkbar sei, dass dies die &#8220;Netzwerker&#8221; vor Ort durch das  Bereitstellen von Informationen und dem Austausch von regionalen  Best-Praxis-Beispielen unterstützen kann,  merkte Gerda Weigel-Greilich, Bürgermeisterin von Gießen an.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Energie Zukunft. Effizienz und erneuerbare Energien im Wärmesektor</title>
		<link>http://www.myen.eu/2009/08/17/energie-zukunft-effizienz-und-erneuerbare-energien-im-waermesektor/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 01:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das heimische Unternehmen Viessmann setzt seinen Weg fort, sich auf das Nachölzeitalter vorzubereiten. Im März präsentierte die Viessmann Gruppe in Frankfurt am Main ein neues Buch mit dem Titel „Energie Zukunft. Effizienz und erneuerbare Energien im Wärmesektor“, zur ISH 2009, der Weltleitmesse für Gebäude-, Energie- und Klimatechnik sowie erneuerbare Energien, Autor ist Jürgen Petermann, langjähriger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="font-family: trebuchet ms;">Das heimische Unternehmen Viessmann setzt seinen Weg fort, sich auf das Nachölzeitalter vorzubereiten. Im März </span><span style="font-family: trebuchet ms;">präsentierte die Viessmann Gruppe in Frankfurt am Main ein neues Buch mit dem Titel „Energie Zukunft. Effizienz und erneuerbare Energien im Wärmesektor“, </span><span style="font-family: trebuchet ms;">zur ISH 2009, der Weltleitmesse für Gebäude-, Energie- und Klimatechnik sowie erneuerbare Energien, Autor ist Jürgen Petermann, langjähriger Leiter des Ressorts Wissenschaft und Technik beim Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Zu den Ko-Autoren zählen fachkundige Journalisten und prominente Wissenschaftler, darunter die Professoren Hans Joachim Schellnhuber (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, PIK), Eberhard Jochem (Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung, ISI) und Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, DIW) sowie Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena).</span></em></p>
<p><span style="font-weight: bold; font-family: trebuchet ms;"><span id="more-119"></span>Klimaschutz und nachhaltige, bezahlbare Energieversorgung verbinden</span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Wie lassen sich wirksamer Klimaschutz und die Sicherung einer nachhaltigen, bezahlbaren Energieversorgung miteinander verbinden? Welche Chancen bietet speziell der Wärmemarkt, die Energieeffizienz zu steigern? Wie lässt sich der Anteil erneuerbarer Energien weiter voranbringen? „Energie Zukunft“ liefert Fakten und Einsichten zur Energiedebatte und zeigt Wege auf, wie sich brachliegende Effizienzreserven durch den Einsatz moderner Heiztechnik mobilisieren lassen. </span></p>
<p><span style="font-weight: bold; font-family: trebuchet ms;">Leitfaden moderner Heiztechnik<br />
</span><span style="font-family: trebuchet ms;">Mit dem für eine breite Öffentlichkeit geschriebenen, mit zahlreichen aufwendigen Infografiken ausgestatteten Buch leistet das Unternehmen Viessmann seinen Beitrag, um Informationsdefizite bei Bauherren und Betreibern von Heizungsanlagen abzubauen und so den Modernisierungsstau im Wärmemarkt aufzulösen. „Energie Zukunft“, ein Leitfaden moderner Heiztechnik, verdeutlicht Zusammenhänge und liefert klare Antworten, die dem Verbraucher helfen können, bei seinen Planungen für eine energieeffiziente Haus- und Gebäudeheizung die richtigen Entscheidungen zu treffen. </span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;">Mit dem Autor </span><span style="font-family: trebuchet ms;">Jürgen Petermann konnte Viessmann eine ausgewiesenen Experten für diese Thematik gewinnen</span><span style="font-family: trebuchet ms;">. Er ist Herausgeber des Buches „Sichere Energie im 21. Jahrhundert“, das in aktualisierter 2. Auflage 2008 beim Verlag Hoffmann und Campe erschienen ist und war </span><span style="font-family: trebuchet ms;"><br />
</span><span style="font-family: trebuchet ms;">von 1963 bis 2001 Leiter des Ressorts Wissenschaft und Technik beim Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Pettermann lebt und arbeitet als freier Journalist in Hamburg</span><span style="font-family: trebuchet ms;">.</span></p>
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		</item>
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		<title>Klimawandel gefährdet Atomstrom-Produktion</title>
		<link>http://www.myen.eu/2009/07/30/klimawandel_gefaehrdet_atomstrom_produktion/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 05:08:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Großkraftwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in seinem Energiemarktbarometer mitteilt, wird im Zuge des Klimawandels in Zukunft mit zunehmenden Kraftwerksausfällen in Europa zu rechnen sein. Insbesondere wird es nach Meinung der befragten Experten viel häufiger als heute zu vorübergehenden Ausfällen bei der Produktion von Strom aus Kernenergie kommen. Der weitere Ausbau der erneuerbarer Energien wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><em>Wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in seinem Energiemarktbarometer mitteilt, wird im Zuge des Klimawandels in Zukunft mit zunehmenden Kraftwerksausfällen in Europa zu rechnen sein. Insbesondere wird es nach Meinung der befragten Experten viel häufiger als heute zu vorübergehenden Ausfällen bei der Produktion von Strom aus Kernenergie kommen. Der weitere Ausbau der erneuerbarer Energien wird vom allergrößten Teil der Fachleute für eine geeignete Gegenmaßnahme gehalten.</em></span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><span id="more-117"></span>Aufgrund der globalen Erwärmung, die auch hierzulande für Hitze- und Trockenperioden in den Sommermonaten sorgt, werden insbesondere Atommeiler häufiger ihre Stromerzeugung drosseln müssen. Ob die Produktionsausfälle eine Gefahr für die Versorgungssicherheit darstellen, ist bisher nicht eindeutig zu beantworten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter rund 200 Energiemarktexperten aus Wissenschaft und Praxis, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Rahmen des ZEW Energiemarktbarometers halbjährlich durchführt.<br />
</span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>Aufgeheizte Flüssen fallen häufiger als Kühlwasserquelle aus</strong><br />
</span><span style="font-family: trebuchet ms;">30 Prozent der befragten Experten gehen davon aus, dass es in Europa aufgrund des Klimawandels in den nächsten 30 bis 40 Jahren viel häufiger als heute zu vorübergehenden Ausfällen bei der Produktion von Atomstrom kommen wird. Dies liegt insbesondere daran, dass Kühlwasser, das zur nuklearen Energiegewinnung zwingend notwendig ist, üblicherweise aus Flüssen gespeist wird. Heizen sich die Flüsse wie beispielsweise im Jahr 2003 in Folge anhaltender Hitze zu stark auf, so fallen sie als Kühlwasserreservoir aus. 44 Prozent der Umfrageteilnehmer erwarten, dass die hitzebedingten Leistungsrückgänge von Kernkraftwerken in den kommenden Jahren etwas häufiger als heute auftreten werden. Dass die globale Erwärmung keine negativen Auswirkungen auf die nukleare Energieproduktion in Europa haben wird, prognostizieren dagegen 26 Prozent.<br />
Nicht einig sind sich die Experten allerdings, wie sich die zunehmenden Ausfälle in Atomkraftwerken auf die Versorgungssicherheit für die Stromkunden auswirken. 51 Prozent der Umfrageteilnehmer gehen davon aus, dass die häufigeren Leistungsausfälle in Kernkraftwerken die Energieversorgung stärker als bisher gefährden. Demgegenüber sind 49 Prozent der Umfrageteilnehmer überzeugt, dass zunehmende Kernkraftwerksausfälle nicht zur Stromknappheit führen werden. Die unterschiedliche Einschätzung der Experten geht wahrscheinlich auf Unsicherheiten in der Entwicklung des Energiesektors zurück. Hierbei spielen der Zeitpunkt des Ausstiegs aus der Atomenergie, der Bau moderner Kraftwerke, der Ausbau regenerativer Energien sowie das Potential zukünftiger Energieeinsparungen eine Rolle. </span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>80 Prozent der Experten für weiteren Ausbau der erneuerbarer Energien</strong><br />
Auch andere Energiequellen hängen vom klimabedingten Wasserstand in den Flüssen ab. Auch in Kohlekraftwerken wird Flusswasser zur Kühlung eingesetzt und in Wasserkraftwerken treibt es direkt die Turbinen zur Stromerzeugung an. Vor diesem Hintergrund rechnet die Mehrheit der befragten Experten auch für Kohle- und Wasserkraft mit vermehrten Kraftwerksausfällen, jedoch wird der Einfluss des Klimawandels etwas geringer eingeschätzt als für die Nuklearenergie: 57 Prozent, beziehungsweise 61 Prozent der Umfrageteilnehmer zeigen sich davon überzeugt, dass es in Europa häufiger als heute zu Ausfällen von Wasser-, beziehungsweise Kohlekraftwerken kommen wird. Mit 69 Prozent, beziehungsweise 64 Prozent ist die Mehrheit der Energiemarktexperten allerdings überzeugt, dass die Versorgungssicherheit der Stromkunden nicht stärker als bisher durch klimatisch bedingte Produktionsausfälle in Wasser-, beziehungsweise Kohlekraftwerken gefährdet ist.<br />
Die Energieversorgung hängt in vielen europäischen Ländern stark von einem einzigen Energieträger ab. Frankreich beispielsweise setzt insbesondere auf Atomstrom, Österreich bezieht einen Großteil seines Stroms aus Wasserkraft und Deutschland nutzt weiterhin viel Kohlestrom. Außerdem verläuft die Integration der nationalen Strommärkte nur schleppend. Vor diesem Hintergrund zeigen die Ergebnisse des ZEW Energiemarktbarometers, dass die Strommärkte in Europa durch den Klimawandel unter verschärften Anpassungsdruck geraten könnten. Rund 80 Prozent der befragten Experten halten den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien für eine geeignete Maßnahme, um diesem zu begegnen.</span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><a href="http://www.zew.de/de/topthemen/meldung_show.php?LFDNR=1251&amp;KATEGORIE=TOP">Pressemitteilung des ZEW vom 30. Juli 2009</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Technischer und wirtschaftlicher Aufschwung durch Klimaschutz</title>
		<link>http://www.myen.eu/2009/07/05/technischer-und-wirtschaftlicher-aufschwung-durch-klimaschutz/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 20:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Innovationen in den Umwelttechnologien und insbesondere in die Energiewende sind einer der wichtigsten Motoren für den wirtschaftlichen und technischen Fortschritt in Deutschland. Viele führende Unternehmen bauen derzeit diese Segmente aus und investieren verstärkt in die Forschung und Entwicklung. Damit kommen in der Wirtschaftskrise wichtige Impulse aus dem Bereich der grünen Technologien. Vor einer Woche hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="font-family: trebuchet ms;"><img class="alignright size-medium wp-image-115" title="Aufschwung" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/01/ballon-224x300.jpg" alt="Aufschwung" width="224" height="300" />Innovationen in den Umwelttechnologien und insbesondere in die Energiewende sind einer der wichtigsten Motoren für den wirtschaftlichen und technischen Fortschritt in Deutschland. Viele führende Unternehmen bauen derzeit diese Segmente aus und investieren verstärkt in die Forschung und Entwicklung. Damit kommen in der Wirtschaftskrise </span><span style="font-family: trebuchet ms;">wichtige Impulse aus dem Bereich der grünen Technologien. </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Vor einer Woche hat beispielsweise der Chef der Eon-Ökostromsparte Climate &amp; Renewables mitgeteilt, dass sein Unternehmen t</span></em><span style="font-family: Trebuchet MS;"><em>rotz hoher Risiken die Stromerzeugung aus Offshorewindkraft bis zum Jahr 2015 verdreißigfachen will. Beim milliardenschweren Ausbau erneuerbarer Energien in den nächsten Jahren habe Windkraft auf hoher See für den Konzern &#8220;strategische Priorität&#8221;, sagt </em><a href="http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:%C3%96kostrom-von-See-Eon-prescht-bei-Windkraft-vor/533138.html"><em>Frank Mastiaux in der Financial Times Deutschland</em></a><em>. Auch in die Photovoltaik und Biogasanlagen wird in der Krise sowohl von den großen Energieversorgern, wie von Landwirten und Hausbesitzern weiter investiert. Und Unternehmen wie Siemens und General Electric, die die nötige Technologie hierfür entwickeln, die Stahlindustrie und viele mittelständische Zulieferer profitieren von dem krisenfesten Sektor.</em> </span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><strong><span id="more-114"></span>Für General Electric gehört die Zukunft den Erneuerbaren Energien</strong></span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Dieser Tage feierte das Forschungszentrum von General Electric (GE) in Garching bei München seinen fünften Jahresstag im größten und bedeutendsten Forschungsgelände von Deutschland.</span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Dort forschen, lehren und lernen rund 4.000 Beschäftigte und 8.500 Studenten an Instituten u.a. der Münchner Universitäten, der Max-Planck-Gesellschaft und der Bayerische Akademie der Wissenschaften. </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Besonders die Energieeffizienz sowie umweltfreundliche Lösungen sind für das Garchinger Zentrum, eines von weltweit vier Forschungszentren von GE, neben der Gesundheistsparte von großer Bedeutung. </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Es ist mit rund 150 Mitarbeitern Teil der Konzerninitiativen zur Entwicklung von Umwelttechnologien und Medizintechnik. Die grünen Technologien bezeichnet <a href="http://www.welt.de/die-welt/article4055084/General-Electric-baut-europaeisches-Forschungszentrum-aus.html">GE-Chef Jeffrey Immelt als &#8220;Champions unter den Schlüsseltechnologien</a>&#8221; des 21. Jahrhunderts und will deren Umsatz in diesem Jahr auf 25 Mrd. Dollar von 17 Mrd. Dollar im Jahr 2008 steigern. </span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Für GE gehört die Zukunft den &#8220;erneuerbaren Energien&#8221;, wie sie auf ihrer deutschen Webseite verkünden. Die Windkraft habe ihre Wirtschaftlichkeit bereits an zahlreichen Standorten bewiesen, sei diezurzeit wichtigste erneuerbare Energie und techisch ausgereift. Aber auch in anderen Bereichen ist GE aktiv. </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Mit einem slowenischen Energieunternehmen arbeiten sie an einem neuartigen System zur Nutzung von Abwärme in einem Biogas-Kraftwerk zusammen. </span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><strong>Nachhaltige Infrastrukurlösungen für grünere Städte</strong></span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Mit diesem Thema präsentiert sich derzeit Siemens, in derem Hinterhof sich GE vor fünf Jahren nach eigener Aussage angesiedelt hat, auf seiner Webseite. Dort stellt Siemens Szenarien für verschiedene Metropolen vor u.a. für ein <a href="http://w1.siemens.com/entry/de/features/sustainablecities/de/de/pdf/munich_de.pdf">weitgehend CO2-freies München bis zum Jahr 2058</a>. </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Siemens forscht in allen Energiesegmenten an mehr Effizienz und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien. So erprobt Siemens<a href="http://w1.siemens.com/innovation/de/forschungsthemen/energy/energy.php"> Windturbinen ohne Getriebe oder wie Gaskraftwerke noch klimafreundlicher werden können</a>. Nach Überzeugung des Global Players werden die </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Liberalisierung der Märkte und die Anstrengungen zur Reduzierung der Treibhausgase unsere Energielandschaft in den kommenden Jahren drastisch verändern und dabei vor allem zu einer Dezentralisierung der Stromerzeugung führen. In diesem Szenario werden für Siemens Brennstoffzellen eine bedeutende Rolle spielen.</span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><strong>Nordhessen streitet um die besten technischen Entwicklungen</strong></span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Doch nicht nur im Süden Deutschlands auch in der Mitte gibt es ambitionierte Forschung. In Nordhessen arbeiten in einem Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologien eng Forschungsinstitute und mittelständische Unternehmen zusammen um für die Region eine Versorgung mit <a href="http://www.100-ee.de/">100% Erneuerbaren Energien</a> und damit mindestens <a href="http://www.deenet.org/Entwicklungsziele.662.0.html">20.000 neue Arbeitsplätze bis zum Jahre 2020</a> im Bereich dezentrale Energietechnologien und Energieeffizienz zu schaffen. </span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Eines der renommiertesten Institute der Universität Kassel, das <a href="http://www.iset.uni-kassel.de/pls/w3isetdad/www_iset_new.main_page?p_name=7210002&amp;p_lang=ger">Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET)</a> wird im Laufe des Jahres in das am 1. Januar 2009 neu gegründete </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES eingegliedert. Damit ist zum einen eine </span><span style="font-family: trebuchet ms;">besondere Anerkennung der wissenschaftlichen Erfolge, zum anderen neue attraktive Entwicklungsperspektiven in dieser ingenieurwissenschaftlichen Forschungsinstitution des Bundes verbunden. Zusätzlich wird ein deutlicher Ausbau des Forschungsschwerpunktes Erneuerbare Energien und Energieeffizienz an der Kasseler Universität erfolgen.</span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><strong>IHK-Präsident fordert konsequent fossile Energie einsparen</strong></span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Alle führenden Unternehmen der Energiebranche sind Mitglied im Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologien und auch die nordhessische IHK sieht die Energiewende und den Klimaschutz als eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben an. Auf dem Jahresempfang hat IHK-Präsident Dr. Marin Viessmann in seiner Rede die hessische Landesregierung für Ihre Nachhaltigsstrategie, für die amibitionierten Ziele für die Steigerung der Energieeffizienz und den Ausbau der Erneuerbare Energien gelobt. &#8220;Nordhessen ist auf dem Gebiet bereits eine Vorreiterregion, mit seinem Cluster &#8216;Dezentrale Energietechnologien&#8217;, mit einer Vielzahl marktführender Unternehmen in den Bereichen Eergieeffizienz und Eneuerbarer Energien und mit seiner hohen Kompetenz in Forschung und Lehre.&#8221; Dr. Viessmann forderte: &#8220;Um unbeherrschbare Folgen des Klimawandels zu verhindern, müssen wir konsequent fossile Energie einsparen und den Ausstoß von Treibhausgasen drastisch verringern.&#8221; </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Auch für einen Hersteller von Ölheizungen ist dies ein ambitioniertes Ziel. Er hat in seinem Unternehmen den Umbau begonnen, entwickelt neue technische Lösungen und unterstützt Forschung und Lehre. </span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Nicht nur die Region um München, a</span><span style="font-family: Trebuchet MS;">uch Nordhessen will beim technischen und wirtschaftlichen Fortschritt durch Entwicklungen für den Klimaschutz die Nase vorn haben. Dieser Wettbewerb der Regionen um die besten Konzepte ist angesichts der aktuellen Krise nur zu begrüßen. So sah es auch der hessische Ministerpräsident. Neben der Verbesserung der Infrastruktur und Antworten auf den demografischen Wandel, ist der Beitrag zum Klimaschutz eine der zentralen Zukunftsaufgaben und in der Krise birgt diese eine Chance. </span></p>
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		<title>Kurswechsel in Frankreich hin zu Erneuerbaren Energien</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 21:18:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>

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		<description><![CDATA[In Frankreich kündigt der Staatspräsident einen radikalen Wechsel in der Energiepolitik an: Die Erneuerbaren Energien sollen künftig die gleiche Rolle spielen wie die Kernenergie unter Charles de Gaulle in den 60er Jahren, verkündet Nicolas Sarkozy. Er schraubt die Ausbauziele massiv nach oben und bezeichnet die bisherige Begrenzung als Fehler. Die klimapolitischen Ziele bleiben bestehen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="font-family: trebuchet ms;"><img class="alignright size-full wp-image-108" title="Dämmerung über der Normandie, Dieter Schütz, pixelio.de" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2009/06/sonne_f.jpg" alt="Dämmerung über der Normandie, Dieter Schütz, pixelio.de" width="200" height="150" />In Frankreich kündigt der Staatspräsident einen radikalen Wechsel in der Energiepolitik an: Die Erneuerbaren Energien sollen künftig die gleiche Rolle spielen wie die Kernenergie unter Charles de Gaulle in den 60er Jahren, verkündet Nicolas Sarkozy. Er schraubt die Ausbauziele massiv nach oben und bezeichnet die bisherige Begrenzung als Fehler. </span><span style="font-family: trebuchet ms;">Die klimapolitischen Ziele bleiben bestehen und Umweltminister Jean-Louis Borloo und sein Staatssekretär, Chantal Jouanno im Amt. Die französischen Medien vermuten, dass der Erfolg der französischen Grünen einen großen Anteil an diesem Kurswechsel hat.</span></em></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>Frankreich ergrünt</strong></span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Zwei Tage nach der überraschenden Erfolg der Liste &#8220;Europe Ecologie&#8221; von Daniel Cohn-Bendit bei den Wahlen zum Europäischen Parlament, hat Nicolas Sarkozy eine Wende zugunsten der erneuerbaren Energien angekündigt. Am Tag zuvor war klar geworden, wie sensationell das Ergebnis der französischen Grünen gewesen ist: Es fehlten mit 16,3% der Stimmen nur zwei Zehntel Prozentpunkte und sie hätten auch noch die abgestürzte Sozialistische Partei (PS, 16,5%) überholt. So hat sie sich nach vielen Jahren Marginalität als dritte Kraft hinter den beiden großen Parteien, der PS und der UMP von Nicolas Sarkozy (27,8%), in Frankreich etabliert.</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;">Der Triumph ist auch ein ganz persönlicher Erfolg von Daniel Cohn-Bendit. Als überzeugter Europäer hat er in seiner politischen Laufbahn zwischen Frankreich und Deutschland immer wieder gewechselt. Zuerst außerparlamentarisch, nun schon viermal parlamentarisch: Zweimal ist er auf einer deutschen und nun ebenfalls zum zweiten Mal auf einer französischen Liste ins Europaparlament gewählt worden. Die französischen Grünen schicken insgesamt 14 Abgeordneten ins Europaparlament, genauso viele wie die französische Sozialdemokraten. In Paris schafften sie mit 27,5 Prozent den zweiten Platz. In 12 der 20 Hauptstadt-Arrondissements waren sie bei den Europawahlen die stärkste Liste. </span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>Staat der Erneuerbaren Energien</strong></span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Der Staatspräsident verkündete die neuen Ziele in der Energiepolitik bei einem Besuch des Nationalen Institut für Solarenergie in Savoyen. Er versuchte dabei den Eindruck zu vermitteln, dass dies keine völlig neuen, durch den Wahlausgang geprägte, sondern lange geplante Maßnahmen sind. Und selbstverständlich stellt dieser radikale Wechsel bisher nur im Projektnamen &#8220;EE-Staat Frankreich&#8221; den &#8220;Atomstaat Frankreich&#8221; in Frage. Die Blockade soll aufgehoben, neue Förderprogramme auf den Weg gebracht werden, um den Ausbau zu beschleunigen, auch um neue Arbeitsplätze zu schaffen. </span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><em>Bildquelle: Dieter Schütz, pixelio.de </em></span></p>
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		<title>Energieriese soll in Bürgerhand</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 19:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
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		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die TAZ berichtet in ihrer Ausgabe vom 3.Juni 2009 übert die Pläne einer Genossenschaft Teile der Eon-Tochter THÜGA zu erwerben. Diese finden Unterstützung bei Politik und Geldgebern. Schon zwei Millionen Euro seien gezeichnet. Die ersten 2 Millionen Euro sind schon beisammen: Die südbadische Initiative &#8220;Energie in Bürgerhand&#8221; sammelt derzeit auf Treuhandkonten Geld ein, um einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><em>Die TAZ berichtet in ihrer Ausgabe vom 3.Juni 2009 übert die Pläne einer Genossenschaft Teile der Eon-Tochter THÜGA zu erwerben. Diese finden Unterstützung bei Politik und Geldgebern. Schon zwei Millionen Euro seien gezeichnet.</em><br />
</span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Die ersten 2 Millionen Euro sind schon beisammen: Die südbadische Initiative &#8220;<a href="http://www.energie-in-buergerhand.de/">Energie in Bürgerhand</a>&#8221; sammelt derzeit auf Treuhandkonten Geld ein, um einen möglichst großen Anteil des Energieversorgers Thüga zu kaufen, den der Eon-Konzern auf Druck des Kartellamtes vermutlich im Sommer oder Herbst abstoßen will. Bis zu 100 Millionen Euro an Eigenkapital will die genossenschaftlich organisierte Initiative dafür akquirieren.<br />
</span><span style="font-family: trebuchet ms;">Kommt der Transfer zustande, dürfte er als eine der spektakulärsten Aktionen der letzten Jahrzehnte in die deutsche Stromgeschichte eingehen. Denn die Thüga ist ein Unternehmen von beachtlicher Größe, ihr Wert wird in der Branche auf 3 bis 4 Milliarden Euro veranschlagt; sie besitzt Anteile an 110 Unternehmen, überwiegend kommunalen Energieversorgern. Wird die Thüga durch einen Verkauf ein unabhängiges Unternehmen, wird sie nach den großen vier Energiekonzernen der fünftgrößte Versorger Deutschlands sein.</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>Der neue Coup Stromrebellen aus Schönau?</strong><br />
Aufsichtsratsvorsitzender von &#8220;Energie in Bürgerhand&#8221; ist Michael Sladek aus Schönau im Schwarzwald. Zusammen mit anderen &#8220;Stromrebellen&#8221; sammelte er Mitte der Neunzigerjahre einen Millionenbetrag von Bürgern zum Kauf des örtlichen Stromnetzes ein. Heute sind die daraus erwachsenen Elektrizitätswerke Schönau ein Ökostromversorger mit bundesweit mehr als 80.000 Kunden.<br />
Sladek nennt drei Argumente für das neue Projekt. Zum einen erhielten die Bürger Einfluss auf die Geschäftspolitik der Thüga. Energiepolitik werde damit nicht mehr von oben verordnet, sondern man habe &#8220;die einmalige Chance, von unten her einen ökologischen Energiekonzern aufzubauen&#8221;. Zudem halte man künftig Geld in der Region, das bisher abfließt. Und schließlich biete das Konzept den Bürgern eine sichere Geldanlage. Im letzten Jahr habe die Thüga einen Gewinn von über 11 Prozent erzielt. Auch wenn solche Erträge nicht ständig zu erwarten seien, sei das Investment &#8220;eine solide Anlage mit Vorsorgecharakter&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>E-ON entscheidet nach wirtschaftlichen Erwägungen </strong><br />
Bei mehreren Banken wurden inzwischen anwaltliche Treuhandkonten eingerichtet. Mit einer Mindestsumme von 500 Euro kann seither jeder Bürger in das Projekt einsteigen. Sollte die Genossenschaft beim Verkauf der Thüga-Anteile nicht zum Zuge kommen, fließen die Einlagen mit eventuellen Zinsen an die Geldgeber zurück.<br />
Bis zu einem Drittel der Thüga-Anteile stehen zur Diskussion. Für rund zwei Drittel nämlich gibt es bereits Interessenten aus der kommunalen Energiewirtschaft. Die Versorger Mainova in Frankfurt, Stadtwerke Hannover und N-ergie Nürnberg bewerben sich zusammen um 45 Prozent der Anteile. Eine Reihe kleinerer Versorger will weitere 15 bis 25 Prozent erwerben. Es sind in der Regel Thüga-Töchter, die die einmalige Chance nutzen wollen, durch Einkauf in ihre Mutterfirma unabhängiger von den Oligopolisten zu werden.<br />
Wer am Ende den Zuschlag erhält, entscheidet jedoch Eon &#8211; der Ausgang der Geschichte ist daher noch völlig unklar. Wortkarg heißt es aus der Konzernzentrale: &#8220;Wir sind Herr des Verfahrens und wir haben keine Eile.&#8221; Und man werde nach wirtschaftlichen Erwägungen entscheiden.<br />
Entscheidend für einen möglichen Zuschlag an die Bürgergenossenschaft dürften zwei Faktoren sein. Zum einen die Frage, wie viel Geld sich in den kommenden Wochen auf den Konten ansammelt: Wird ein zweistelliger Millionenbetrag erreicht, was bei Ausdehnung der bislang regionalen Kampagne auf ganz Deutschland durchaus realistisch ist, hätte das eine erhebliche Signalwirkung. Der zweite Faktor ist die Unterstützung durch Politik und Kartellamt. Denn das Thema ist hochpolitisch, weil eine unabhängige Thüga als ernstzunehmender Wettbewerber den bislang vom Quartett der Oligopolisten geprägten Markt erheblich beflügeln würde.<br />
Entsprechend positiv sind durchweg die ersten Reaktionen aus den Fraktionen in Berlin &#8211; von der Union bis zur Linkspartei zeigen sich Energieexperten sehr angetan. Joachim Pfeiffer, Koordinator für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagfraktion, sagt, er begrüße die Initiative und wünsche ihr viel Erfolg. Hans-Kurt Hill von den Linken freut sich über die &#8220;Möglichkeit, den Verbraucherinnen und Verbrauchern mehr Mitsprache bei Energiefragen zu geben&#8221;, und auch Gudrun Kopp von der FDP sagt, sie habe für die Aktion &#8220;viel Sympathie&#8221;. Doch genauso oft wie das Wort &#8220;sympathisch&#8221; hört man in diesen Tagen aus den Berliner Abgeordnetenbüros noch ein anderes Wort: &#8220;ambitioniert&#8221;. Aber das schreckt die Schönauer nicht &#8211; ambitioniert waren ihre Ideen schließlich immer.</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;">Quelle: <a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=wu&amp;dig=2009%2F06%2F03%2Fa0050&amp;cHash=a05e949b9c">taz vom 3. Juni 2009</a>, Autor BERNWARD JANZING </span></p>
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		<title>IRENA: Bundestag ratifiziert Statut</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 19:24:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bonn]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin, 29. Mai 2009. – Der Bundestag hat mit den Stimmen aller Fraktionen das Statut der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) angenommen. Der SPD-Abgeordnete Hermann Scheer, Ideengeber und treibende Kraft der Gründung von IRENA, erklärte in seiner Rede im Bundestag am Donnerstagabend: “Dies ist ein Meilenstein auf dem langen Weg zur weltweiten Nutzung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><em>Berlin, 29. Mai 2009. –</em> Der Bundestag hat mit den Stimmen aller Fraktionen das Statut der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (</span><a href="http://www.irena.org/" target="_blank"><span style="font-family: trebuchet ms;">IRENA</span></a><span style="font-family: trebuchet ms;">) angenommen. Der SPD-Abgeordnete Hermann Scheer, Ideengeber und treibende Kraft der Gründung von IRENA, erklärte in seiner Rede im Bundestag am Donnerstagabend: “Dies ist ein Meilenstein auf dem langen Weg zur weltweiten Nutzung der Erneuerbaren Energien. Es ist politisch wichtig, dass Deutschland als Initiator des IRENA-Gründungsprozesses zügig die Ratifikation für das internationale Vertragswerk zur Einrichtung der Agentur vorantreibt.”<br />
Scheer weiter: “Dies ist auch ein Signal für den deutschen Anspruch, dass die Entscheidung über den Sitz von IRENA für Bonn ausfällt. Mit der Ratifizierung durch das Parlament machen wir deutlich: IRENA muss so schnell wie möglich mit der Arbeit beginnen. Die Zahl der Staaten, die der Agentur beitreten, wächst ständig. Der Bedarf nach einer internationalen Regierungsorganisation, die die Einführung der Erneuerbaren Energien weltweit ausweitet und beschleunigt, ist unübersehbar.”<br />
IRENA war am 26. Januar 2009 von 75 Staaten in Bonn gegründet worden. Mittlerweile ist die Zahl auf 83 angewachsen – in diesen Ländern leben fast drei Milliarden Menschen. Zu den Unterzeichnern zählen neben Deutschland, Spanien und Dänemark, die gemeinsam die Gründung vorangetrieben hatten, unter anderem: Indien, Frankreich, die skandinavischen Länder, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten, Südkorea, Chile, Kolumbien, Argentinien, Nigeria und Kenia. Australien will in den nächsten Tagen seine Mitgliedschaft erklären. Scheer: “Wir rechnen demnächst auch mit Beitritten der USA und Chinas.”<br />
Bei der nächsten Versammlung aller IRENA-Unterzeichnerstaaten am 29. und 30. Juni in Sharm El Sheik (Ägypten) wird entschieden, in welchem Land die Agentur ihren Sitz haben und wer IRENA als Gründungsdirektor oder Gründungsdirektorin leiten wird. Deutschland bewirbt sich mit der Bundesstadt Bonn um den Sitz und tritt gegen Abu Dhabi, Kopenhagen und Wien an. Um den Vorsitz von IRENA bewerben sich vier Personen.</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>Bonn soll Sitz von IRENA werden</strong><br />
Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Ulrich Kelber, bewertete die Ratifizierung als “bedeutenden Fortschritt für die weltweite Energiepolitik”. Dass es nach 20-jähriger Vorbereitungszeit endlich soweit gekommen ist, “haben wir auch dem unermüdlichen Einsatz von Hermann Scheer zu verdanken, den wir als ‚Vater von IRENA‘ bezeichnen können.” Als Bonner Bundestagsabgeordneter erklärte Kelber: “Nun erwarten wir, dass die Bewerbung Deutschlands um den Sitz von IRENA erfolgreich sein wird. Bonn ist der ideale Standort für diese internationale Einrichtung, bietet hervorragende Arbeitsbedingungen und ein exzellentes Umfeld.”<br />
Hermann Scheer erinnerte daran, dass die Initiative zu IRENA vor 20 Jahren von EUROSOLAR ausging. “Nun stehen wir kurz vor der Verwirklichung unserer Idee. Hartnäckigkeit und langer Atem haben sich gelohnt”.<br />
<em>Quelle: EUROSOLAR e.V.</em></span><a href="http://www.eurosolar.org/" target="_blank"><span style="font-family: trebuchet ms;"><em>www.eurosolar.org</em></span></a></p>
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		<title>Unaufgeregte Normalität beim Klimaschutz</title>
		<link>http://www.myen.eu/2009/04/04/unaufgeregte-normalitaet-beim-klimaschutz/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 04:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>

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		<description><![CDATA[Klimaschutz, die Verringerung der Abhängigkeit der Welt von fossilen Brennstoffen und der Ausbau erneuerbarer Energien bleiben auf der Agenda von Wirtschaft, Wissenschaft und nicht zuletzt auf der der Politik ganz oben. Dies wurde bei dem Treffen von Präsident Barack Obama mit den 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union zum Abschluss des fünftägigen Gipfelmarathons deutlich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="font-family: trebuchet ms;"><img class="alignright size-full wp-image-97" title="Morgenrot" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2009/04/morgenrot.jpg" alt="Morgenrot" width="200" height="150" />Klimaschutz, die Verringerung der Abhängigkeit der Welt von fossilen Brennstoffen und der Ausbau erneuerbarer Energien bleiben auf der Agenda von Wirtschaft, Wissenschaft und nicht zuletzt auf der der Politik ganz oben. Dies wurde bei dem Treffen von Präsident Barack Obama mit den 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union zum Abschluss des fünftägigen Gipfelmarathons deutlich. Dass diese Frage g</span><span style="font-family: trebuchet ms;">erade und insbesondere angesichts der aktuellen Weltwirtschaftskrise nicht in den Hintergrund treten kann, wird durch die <a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/564504">Rede des US-Präsidenten</a> ausdrücklich klargestellt. Aber auch Angela Merkel ist gespannt auf die Zusammenarbeit mit Obama in Sachen Klimaschutz. &#8220;<a href="http://www.rp-online.de/public/article/politik/gipfel/693470/Obama-draengt-EU-zur-Aufnahme-der-Tuerkei.html">Denn der amerikanische Präsident hat deutlich gemacht, dass die Vereinigten Staaten von Amerika hier eine führende Rolle einnehmen werden&#8221;</a> zitiert RP-Online die Kanzlerin. Doch nicht mehr Streit und Aktionismus herrschen mittlerweile bei diesem Thema, sondern Ernsthaftigkeit und Gelassenheit.<br />
</span></em></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><strong>Kyoto-Folgeabkommen zum Klimaschutz im Dezember</strong><br />
</span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Noch in diesem Jahr finden die entscheidenden Verhandlungen über das neue Klimaschutzabkommen im Dezember auf einer UN-Konferenz in Kopenhagen statt. Doch es besteht mittlerweile nicht mehr der große Dissenz früherer Jahre. Vielmehr ist i</span><span style="font-family: trebuchet ms;">n Wirtschaft, Wissenschaft und Politik eine große Selbstverständlichkeit beim Klimaschutz eingekehrt. Wie schon in der Vergangenheit bei vielen anderen Umweltthemen zieht nach eine Phase des Schwankens zwischen Ignorieren, Ablehnung und aufgeregtem Aktionismus nun der pragmatische Alltag ein: Zu Entscheidungen über nachhaltiges Wirtschaften gehört völlig unaufgeregt, wie es sich bei der Reinhaltung von Boden, Wasser und Luft in den letzten Jahrzehnten europaweit als banale Binsenwahrheit entwickelt hat, nunmehr auch die Vermeidung von CO2. Energieeinsparungen, das Steigern der Energieeffizienz und Einsatz erneuerbarer Energien gehören zum selbstverständlichen Repertoire jedes Entscheidungsträgers sei es in einem Unternehmen oder in einer öffentlichen Einrichtung.</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>Investitionen in eine nachhaltige Entwicklung </strong></span><br />
Die Unaufgeregtheit tut der Sache gut. Nachhaltige Investitionen, die die Zukunft der Unternehmen sichern und keine kurzfristigen Gewinnmaximierungen stehen jetzt im Vordergrund. Fast <a href="http://www.readers-edition.de/2009/01/28/change-als-chance">tägliche Nachrichten aus der Wirtschaft</a>, die kaum noch als etwas besonders wahrgenommen werden, sind ein beredtes Beispiel hierfür. Von der Großindustrie bis zur <a href="http://blog.myen.eu/2009/02/landwirte-investieren-in-erneuerbare.html">Landwirtschaft wird in den Ausbau erneuerbare Energien</a> investiert.<br />
Auch die Financial Times Deutschland hat sich dieses Themas angenommen und seit Mitte letzten Jahres in einer <a href="https://www.ftd.de/div/zeitung/presse/:FTD%20Umwelt%20Sonderthema/365062.html">Serie zu Nachhaltigkeit und Energieeffizienz</a> aufgezeigt, dass umweltschonende Technologien und nachhaltiger Umgang mit Rohstoffen in der Industrie immer wichtiger werden. Die Serie solle einen Überblick über das Potenzial, das &#8220;Greentech&#8221; in verschiedensten Wirtschaftssektoren und Querschnittsfunktionen darstellt. Gesucht werden zukunftsweisende Lösungen, die effizient Energie sparen und das Klima schonen.<br />
</span><span style="font-family: trebuchet ms;">Bundesweit werden durch Kommunen mit den Mitteln des Konjunkturpakets viele energetische Sanierungen und neue effizentere Heizsysteme, wie BHKWs bezahlt. Auch hier sind Entscheidungen für klimaschonende Maßnahmen geradezu trivial und konfliktfrei. </span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>UN -Auszeichnung für nachhaltiges Handeln der Kirche</strong></span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Bei all&#8217; dieser unaufgeregten Normalität, die beim Klimaschutz eingekehrt ist, geht manches unter, was früher noch einer ausführlichen Betrachtung wert gewesen wäre. Aber es mag auch der großen Einigkeit über alle gesellschaftlichen Gruppen geschuldet sein, dass eine UN-Auszeichung an die beiden großen Kirchen, die sie für nachhaltiges Handeln bekommen haben, wenig Beachtung on den Medien fand. Am 2. April haben die Kirchen von der UN eine Auszeichnung für ein Projekt des nachhaltigen Konsums bekommen, mit dem sie ihre Marktmacht für ökofairen Konsum stärker nutzen wollen. </span><span style="font-family: trebuchet ms;">Mit dieser Auszeichnung würdigen die Vereinten Nationen diese Aktion der beiden großen Kirchen in Deutschland, die ihr Einkaufsverhalten künftig noch stärker an Umweltschutz und sozialen Kriterien ausrichten wollen. Bundesweit arbeiten die evangelische uud katholische Kirche derzeit noch in 13 Testregionen, sowie in zahlreichen Modelleinrichtungen gemeinsam an der Veränderung des kirchlichen Beschaffungsverhaltens. Die bundesweite Ausweitung des Projekts ist geplant. Ab Juni 2009 soll es in vielen Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen Aktionswochen „Zukunft einkaufen” geben. „Wir sollten die geballte Macht, die wir als Kunden haben, nicht unterschätzen”, erklärt dazu Präses Alfred Buß, der leitende Geistliche der Evangelischen Kirche von Westfalen: „Wer einkauft, entscheidet mit, wie die Weichen für die Zukunft gestellt werden: ob Wälder abgeholzt, ausbeuterische Löhne weiter gezahlt oder das Klima geschützt und Armut gelindert werden kann. Zwar brauchen soziale Gerechtigkeit, der Umwelt- und Klimaschutz bessere Rahmenbedingungen und eine mutigere Politik, die sich über Handlungsblockaden hinwegsetzt. Wichtig sind aber auch aufgeklärte Konsumentinnen und Konsumenten, die mit ihrem Einkaufsverhalten ökologisch und sozialverantwortlich handeln,” zitiert die <a href="http://www.ekvw.de/Nachrichten.153+M51cf5720a77.0.html">Evangelische Kirche von Westfalen in einer Pressemitteilung</a>. </span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>Meilenstein im Klimaschutz</strong></span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Die Vorbereitung der Klimakonferenz im Herbst ist in vollem Gange. Das <a href="http://www.pr-inside.com/de/klima-konferenz-in-bonn-soll-abkommen-vorbereiten-r1148632.htm">zehntägige Treffen in Bonn</a>, das am letzten Sonntag begonnen ist die erste von drei geplanten UN-Konferenzen zur Vorbereitung des Weltklimagipfels. Nachdem nunmehr auch die USA mit dabei sind, viele Wirtschaftsunternehmen nicht mehr so massiv gegen die Klimawissenschaftler schießen und in den Grundfragen großer Konsens besteht, ist auch in der Wissenschaft eine größere Gelassenheit eingekehrt. </span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">In zwei Interviews in der Zeit haben aktuell zwei der bekanntesten Klimaforscher zur aktuellen Situation Stellung genommen, aus denen diese Haltung deutlich wird: </span><span style="font-family: trebuchet ms;">&#8220;<a href="http://www.zeit.de/2009/14/DOS-Schellnhuber?page=1">Das Brüsseler Klima- und Energiepaket ist nicht perfekt, aber durchaus respektabel. In Sachen Reduzierung von Treibhausgasemissionen und vor allem bei den verbindlichen Zielen zum Ausbau der erneuerbaren Energien ist es sogar das Beste, was es weltweit gibt</a>&#8220;, so der Potsdamer Forscher Hans Joachim Schellnhuber. </span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Zwei Wochen zuvor bemerkte </span><span style="font-family: trebuchet ms;">Stefan Rahmstorf nach der Tagung der weltweit führenden Klimawissenschaftler in Kopenhagen nüchtern: </span><span style="font-family: trebuchet ms;">&#8220;<a href="http://www.zeit.de/online/2009/12/klimakongress-rahmstorf-interview">Als Wissenschaftler verwende ich den schwammigen und emotionalen Begriff &#8216;Klimakatastrophe&#8217; selbst nicht. In der Wissenschaft diskutieren wir die Frage nüchterner und konkreter: Wie rasch können wir die globale Erwärmung stoppen? Realistisch möglich ist noch die Begrenzung auf zwei Grad über dem vorindustriellen Temperaturniveau, wie es sich die EU seit vielen Jahren zum Ziel gesetzt hat.&#8221;</a></span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Dass diese Ziele selbstverständlich für die EU und global weiter auf der Agenda stehen und, wie Professor Schellnhuber es in dem obigen Interview formulierte dass &#8220;Nachhaltigkeitspolitik für Frau Merkel kein Potemkinsches Dorf darstellt, welches man nach Bedarf aufbauen und wieder wegräumen kann&#8221;, lässt sich am Ende des fünftägigen Gipfelmarathons mit großer Bestimmtheit feststellen.</span></p>
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