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	<title>mYen - Meinel Energy Consult</title>
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	<description>zukunftssicher - klimaschonend</description>
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		<title>Hitze und Kälte</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 09:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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		<description><![CDATA[Überschwemmungen in China,  Kälte in Südamerika und Hitze in Russland, die Medien sind angefüllt mit besonderen Wetterereignissen. Nicht nur aktuell, sondern seit Monaten: Der kalte Winter in Mitteleuropa, die Hitzewelle in Südamerika, die Überschwemmungen in vielen europäischen Ländern im Frühjahr und dann zuletzt die Hitzewelle in Deutschland. Zumeist sind diese Meldungen mit einem dramatischen Prä- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Überschwemmungen in China,  Kälte in Südamerika und Hitze in Russland, die Medien sind angefüllt mit besonderen Wetterereignissen. Nicht nur aktuell, sondern seit Monaten: Der kalte Winter in Mitteleuropa, die Hitzewelle in Südamerika, die Überschwemmungen in vielen europäischen Ländern im Frühjahr und dann zuletzt die Hitzewelle in Deutschland. Zumeist sind diese Meldungen mit einem dramatischen Prä- oder Suffix, wie Rekord, Jahrhundert, Extrem oder Katastrophe versehen. Nun also die wahrscheinlich seit 1998 extremste Kältewelle in Südamerika, die größten Überschwemmungen in Chnas ebenfalls wohl seit 1998 und eine Jahrhunderthitze in Russland, die stärkste seit Aufzeichnungsbeginn. Dies führt natürlich sofort dazu, dass das eine als Beleg für und das andere gegen den Klimawandel verwandt wird. Lokales Wettergeschehen, wie der relativ kalte Winter in Deutschland löst einen Reflex aus: das kann doch bei einer Globalen Erwärmung nicht sein!<br />
</em></p>
<p><span id="more-323"></span></p>
<p>Doch sicher wird es auch noch in 50 Jahren eine ungleiche Verteilung von Wärme auf der Welt geben, darunter auch die ein oder andere extreme. Die Luft- und Meereströmungen, die den  Eintrag der  Wärme zwar nicht verändert, aber durch deren Transport diese <a title="Nachts ist es kälter als draußen" href="http://www.myen.eu/2010/07/11/nachts-ist-es-kaelter-als-draussen/ " target="_self">natürlichen Klimavariabilität</a> bewirken, werden nicht plötzlich in Gänze versiegen, aber Sie sind von Zeit zu Zeit mehr oder weniger stark.</p>
<p>Ein lange nicht mehr erlebter richtiger Winter in Deutschland oder starke Minustemperaturen in den Hochlagen der Anden sind genauso die Folge, wie ein Hitzesommer in Mittel- und jetzt in Osteuropa. Die Medien tragen Ihren Teil zur Dramatisierung bei. Natürlich sind Tote in den Anden, meist durch unerfahrenes und seltenes Heizen verursacht, tragisch. Aber Temperaturen in den meisten Orten Südamerikas bis in 1.000 m Höhe um die 0°C im Winter oder noch niedriger bis in die Höhenlagen von bis zu 6.000 m wären bei uns keine Meldung wert. Genauso sind die über 1.000 Hitzetode in Russland in der Mehrzahl nicht Verdurstete sondern beim Schwimmen Ertrunkene.</p>
<p>Jedes einzelne Schicksal ist tragisch, doch die Medienmeldungen die Hitze und Kälte zu  Klimakatastrophen aufblasen sind in jeder Hinsicht untaugliche Belege für oder gegen eine globale Erwärmung. Letztlich bleiben ganz <a title="Das aktuelle globale Klima II" href="http://www.myen.eu/2010/07/15/das-aktuelle-globale-klima-ii/" target="_self">nüchterne Mittelwerte</a>, die uns einen Trend über einen Zeitraum anzeigen oder eben auch nicht.</p>
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		<title>Das aktuelle globale Klima II</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 17:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimadaten]]></category>
		<category><![CDATA[Meereis]]></category>

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		<description><![CDATA[Das National Climatic Data Center der National Oceanic and Atmospheric Behörde der USA berichtet monatlich über die Entwicklung wichtiger globaler Klima-Indizes. Da lohnt es sich angesichts der in Blogs von sog. Klimaskeptikern gerne verbreiteten Meldungen, die eine globale Erwärmung widerlegen sollen, wie beispielsweise monatelang sinkende Temperaturen oder wochenlang ein nicht rekordverdächtiges Schmelzen des Meereis, gelegentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a title="Globale Temperatur Anomalien" href="http://www.ncdc.noaa.gov/sotc/get-file.php?report=global&amp;file=map-blended-mntp&amp;year=2010&amp;month=6&amp;ext=gif" target="_blank" rel="lightbox"><img class="alignleft" style="margin: 2px;" title="Globale Temperatur Anomalien" src="http://www.ncdc.noaa.gov/sotc/get-file.php?report=global&amp;file=map-blended-mntp&amp;year=2010&amp;month=6&amp;ext=gif" alt="" width="274" height="224" /></a>Das National Climatic Data Center der National  Oceanic and Atmospheric Behörde der  USA berichtet monatlich über die  Entwicklung wichtiger globaler  Klima-Indizes.<br />
Da lohnt es sich angesichts der in Blogs von sog. Klimaskeptikern  gerne verbreiteten Meldungen, die eine globale Erwärmung widerlegen sollen, wie </em><em>beispielsweise monatelang sinkende Temperaturen oder wochenlang ein nicht rekordverdächtiges Schmelzen des Meereis, gelegentlich etwas genauer hin zu  schauen, was denn diese Indizes zeigen.</em></p>
<p><em><span id="more-310"></span></em></p>
<ul>
<li>Die gemittelte globale Oberflächentemperatur von Land und Meer war im Juni mit 16,2 ° C die wärmste seit Aufzeichnung (1880), mit  einer  Abweichung von 0,68°C über dem Durchschnitt des 20. Jhdts. von  15,5°C. Der bisherige Rekord   für den Monat Juni im Jahr 2005  wurde eingestellt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Der Juni 2010 war seit dem März zum vierten Mal in Folge der  wärmste Monat seit Aufzeichnung. Es war der 304te  Monat in Folge mit einer globalen Temperatur oberhalb des 20. Jahrhunderts-Mittels. Der letzte Monat mit  unterdurchschnittlichen  Temperaturen war im Februar 1985.</li>
</ul>
<ul>
<li>April-Juni war  das wärmste Quartal seit Aufzeichnung für  die  globale Temperatur für Land und Meer sowie auch über Land. Das Quartal war das zweitwärmste für die Weltmeer nach 1998.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Temperatur in der unteren und mittleren Troposphäre von der  University of Alabama in Huntsville (UAH) und Remote Sensing Systems  (RSS) gemessen, war jeweils die zweitwärmste seit Aufzeichnung.</li>
<li>Das Meereis hatte nach  Angaben des National Snow and Ice Data Center (NSIDC) im Juni in der  Arktis mit 10,9 Millionen Quadratkilometer eine um 10,6 Prozent oder 1,29  Millionen Quadratkilometer geringere Ausdehnung als der Durchschnitt  der Jahre 1979 bis 2000 und damit die geringste nach 2006 seit  Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1979. Zudem war es wie schon im Mai der schnellste arktische Meereises  Rückgang der für einen Juni gemessen wurde (mehr  als 50 Prozent schneller als im Durchschnitt). Der bisherige Rekord für die schnellste Rückgangrate in einem Juni im  Jahr 1999 wurde eingestellt.</li>
<li>Die Temperaturabweichung der Meeresoberfläche (SST)   im zentralen und  östlichen äquatorialen Pazifik von den Durchschnittswerten sind im Juni 2010 weiter zurückgegangen.  Laut <a title="NOAA Climate Prediction Center" href="http://www.cpc.noaa.gov/" target="_blank">NOAA   Climate Prediction Center</a> dürften sich während des diesjährigen Sommers auf der Nordhalbkugel La Niña Bedingungen einstellen .</li>
</ul>
<p>Die gesamten globalen  Analysen sind <a title="State of the Climate | Global Analysis | June 2010 | NCDC" href="http://www.ncdc.noaa.gov/sotc/?report=global&amp;year=2010&amp;month=6&amp;submitted=Get+Report" target="_blank">hier</a> einzusehen. Dort sind auch jeweils Links zu den einzelnen Instituten und  Angaben zu den Methoden der Messung zu finden. Wenn man sich regelmäßig sowohl die  langfristige Entwicklung, als auch solch aktuellen Daten anschaut, dann ist es immer wieder verwunderlich, wie  Aussagen über eine völlig gegenläufige Entwicklung überhaupt Gehör  finden können.</p>
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		<title>Nachts ist es kälter als draußen</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 15:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Globale Erwärmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Deutsche Wetterdienst meldet täglich neue Rekordwerte. In ganz Deutschland sind seit Anfang Juli für viele Orte schon mehrfach neue Tages- und Nachtrekordtempera-turwerte gemeldet worden. Ein netter Ausgleich für den seit vielen Jahren ersten richtigen langen Winter, den wir zum Anfang des Jahres erleben durften. Wobei: jedem das Seine! Sowohl für schwüle Hitze, als auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/07/sonne.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-301" style="margin: 2px;" title="sonne" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/07/sonne-225x300.jpg" alt="" width="176" height="234" /></a>Der Deutsche Wetterdienst meldet täglich neue Rekordwerte. In ganz Deutschland sind seit Anfang Juli für viele Orte schon mehrfach neue Tages- und Nachtrekordtempera-turwerte gemeldet worden. Ein netter Ausgleich für den seit vielen Jahren ersten richtigen langen Winter, den wir zum Anfang des Jahres erleben durften. Wobei: jedem das Seine! Sowohl für schwüle Hitze, als auch für klirrende Kälte gibt es Liebhaber. Ich gehöre zu ersteren. Doch beide Extreme sind bei uns zeitlich und räumlich begrenzte Ereignisse. Für das globale Klima haben sie alleinstehend keine Bedeutung, auch wenn es uns das immer wieder in Boulevardmeldungen suggeriert wird. Doch dabei werden Äpfel mit Birnen verglichen.<br />
</em></p>
<p><span id="more-288"></span></p>
<h2>Tropennächte</h2>
<p>Während es bei uns sehr heiß ist, gibt es in Europa kaum einen Ort, der unsere Extremwerte nahe 40°C erreicht. In allen Hauptstädten außer Madrid war es die Tage rund ums Mittelmeer nicht so heiß, wie mitten in Deutschland. Selbst in Bangkok und in Miami meldeten die Messtationen keine höheren Werte. Und auch in der Schweiz lässt die gegenwärtige Hitzewelle die Temperaturrekorde purzeln. Am Sonntag meldete der Deutsche Wetterdienst, dass aufgrund der tropischen Nacht bereits um 9 Uhr im größten Teil Deutschlands die 25-Grad-Marke für einen Sommertag übersprungen wurde.</p>
<p>Auch wenn die Temperaturen an vielen Orten der Welt nicht extrem hoch sind, war die <a title="gemittelte globale Durchschnittstemperatur über Land und Mehr " href="http://www.ncdc.noaa.gov/sotc/index.php" target="_blank">gemittelte globale Durchschnittstemperatur über Land und Mehr</a> bis Mai die wärmste seit Aufzeichnung. Dazu hatten die ersten Monate des Jahres in Europa und die USA wenig Anteil, da dort bekanntlich ein richtig kalter langer Winter herrschte. Dafür war es in Grönland, Nord-Skandinavien und Sibirien ungewöhnlich warm. Die spezielle Wetterlage sorgte bei den Olympischen Winterspiele in Vancouver an  der  Westküste Nordamerikas für den wärmsten Januar seit Aufzeichnung.</p>
<h2>Polare Kaltluft</h2>
<p>Schuld daran waren die Strömungsverhältnisse vor allem der atlantischen Strömungen, insbesondere eine extrem negative Phase der Atlantischen Oszillation (AO).  Deren nördlicher Teil ist dominierende Muster der Luftdruckverhältnisse in unserem Winter. Dieses drückte den Jetstream südwärts,  so dass arktische Luftmassen nach Nordamerika, Asien und Europa  einfliessen konnten. El Ninjo und eine negative <a title="Nordatlantische Oszillation" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nordatlantische_Oszillation" target="_blank">nordatlantische Oszillation</a> (NAO) taten ihr übriges zu dieser den Winter prägenden meteorologischen Gesamtkonstellation.  Die negative, blockierte NAO erzeugte ein massives Hochdruckgebiet über  Island und Grönland. Gleichzeitig sorgte ein stabiles massive Hochdruckgebiet über Sibirien für polare Kaltluft.</p>
<p>Die Meteorologen weltweit staunten über die tiefsten NAO-Werte seit Beobachtungsbeginn. In ihren Berichte zu diesem Winter finden sich ausführliche Beschreibungen des Phänomens. Einer der besten findet sich auf einer der Seiten der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (<a title="ETH Zürich" href="(http://www.ethz.ch/about/index" target="_blank">ETH Zürich</a>) mit dem Titel &#8220;<a title="metheo - ETH Zürich" href="http://www.metheo.ethz.ch/cool-down.html" target="_blank">metheo</a>&#8220;, auf der Studenten sich dem Ziel verschrieben haben, den aktuellen Wissensstand der  Forschung in verständlichen Worten zu  erklären.</p>
<h2>Natürliche Klimavariabilität</h2>
<p>Aus dem Zusammenspiel der verschiedenen Strömungen erklären sich die zeitlich und räumlich begrenzten Ereignisse innerhalb des weltweiten Wettergeschehens. Kalte Winter oder extreme Hitze bei uns und völlig entgegengesetzes Wetter anderswo  existieren nebeneinander und unabhängig  von globaler Erwärmung. Sie sind Bestandteil der natürlichen Klimavariabilität. Die Strömungen transportieren lediglich die Wärme resp. Kälte und können im Zusammenspiel auch extreme Ereignisse auslösen. Der Eintrag der Wärme wird durch sie nicht verändert und damit auch nicht die Globaltemperatur durch den Übergang einer Oszillation von einer negativen in eine positive Phase oder umgekehrt .</p>
<p>Hingegen besteht die Möglichkeit, dass die globale Erwärmung bestimmte Strömungseffekte verstärken könnte. Oder aber dass Beeinflussungen  anderer Art vork0mmen. El Ninjo soll in diesem Winter im Zusammenspiel mit AO/NAO  für die grossen Schneemengen an der Ostküste  Nordamerikas gesorgt haben.</p>
<p>Doch all dies ist Wettergeschehen. Weder der kalte Winter noch die aktuelle Hitzewelle ändert etwas am Klimageschehen. Allzu gern werden selbst bei  denen, die zwischen Wetter und Klima zu unterscheiden wissen, solche Ereignisse als Beleg für eine Entwicklung genommen. Doch ein paar Monate Wetter, selbst wenn es global gemittelte Temperaturen sind,  sind noch kein Klimatrend.</p>
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		<title>36 Grad&#8230; und es wird noch heißer!</title>
		<link>http://www.myen.eu/2010/07/05/36-grad-und-es-wird-noch-heisser/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 10:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Globale Erwärmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach brütender Hitze auf den Fanmeilen kam jetzt endlich etwas Abkühlung durch Schauer und Gewitter &#8211; zumindest stellenweise und am Rhein leider in wenig zu früh, so dass das etliche Public-Viewing-Veranstaltungen am Rhein abgebrochen werden mussten. Auch der Fernsehempfang wurde durch die Gewitter erheblich eingeschränkt. Doch die Hitzewelle in Mitteleuropa ist damit noch nicht zu  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nach brütender Hitze auf den Fanmeilen kam jetzt endlich etwas Abkühlung durch Schauer und Gewitter &#8211; zumindest stellenweise und am Rhein leider in wenig zu früh, so dass das etliche Public-Viewing-Veranstaltungen am Rhein abgebrochen werden mussten. Auch der Fernsehempfang wurde  durch die Gewitter erheblich eingeschränkt. Doch die Hitzewelle in Mitteleuropa ist damit noch nicht zu  Ende.<br />
</em></p>
<p><span id="more-275"></span></p>
<h2>Es fängt zu regnen an</h2>
<p>Die Gewitter brachten kurzzeitig die von vielen Menschen ersehnte Abkühlung.  Die Temperaturen gingen über Nacht ein paar Grad zurück. Dafür sorgte die erhöhte Luftfeuchtigkeit schon am frühen Morgen für eine unangenehme Schwüle. Für die Fanmeilen am Rhein kam der Regen zu früh und meist in Form von zu heftigen Gewittern, die  für Großeinsätze von Polizei und Feuerwehr gesorgt.</p>
<p>Die Rettungskräfte waren wegen herabgefallener Äste,  ausgelöster Alarmanlagen und teilweise überfluteter Straßen im  Dauereinsatz.  In den Städten fielen Ampeln, Telefon- und Datenleitungen aus, während in den Tallagen des rheinischen Schiefergebirges Kanäle und Bäche den rasch steigenden Wassermassen  nicht gewachsen waren und etliche Keller überflutet wurden.</p>
<p>Am frühen Sonntagmorgen erreichten die Unwetter den Südwesten. Extremniederschläge sorgten im Großraum Stuttgart für zahlreiche vollgelaufene Keller, überflutete Straßen und kleinere Erdrutsche.</p>
<p>Der Osten Deutschlands bleib von Unwettern weitgehend verschont. Und vielerorts auch im Westen ist nicht einmal ein kleiner Schauer angekommen, so dass die Landwirte weiter beim Getreide mit einer Noternte rechnen müssen.</p>
<h2>Das Leben kommt mir gar nicht hart vor</h2>
<p>Nach der kleinen Abkühlung, die auch auch noch am Montag durch Schauer ein wenig fortsetzen kann, sind die Vorhersagen freundlich: Die Luft soll deutlich angenehmer werden und die Höchsttemperatur erst einmal bei 27/28°C liegen, aber bis zum Wochenende wieder auf 32°C und mehr ansteigen. Das hochsommerliche Wetter soll voraussichtlich bis Mitte des  Monats andauern.</p>
<p>Damit scheint die Abkopplung unserer Region seit Jahresbeginn von den weltweiten Rekordtemperaturen beendet. Der Mai war sowohl auf der Nordhalbkugel als auch weltweit der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1880.  Die stärksten Abweichungen gegenüber dem Durchschnitt gabe es über dem östlichen Nordamerika, Ost-Brasilien,  Skandinavien, Osteuropa, dem äquatorialen und dem südlichen Afrika, Ost-Russland  und dem südlichen Asien, während Deutschand seinen kühlsten Mai seit 1991 erlebte.</p>
<h2>Kein Ventilator</h2>
<p>Forscher der ETH Zürich haben vor kurzem eine Forschungsarbeit veröffentlicht, in der sie die Regionen identifizierten, die besonders  stark von den steigenden Temperaturen betroffen sein könnten. Danach werden dies in der Zukunft sämtliche Flusstäler in Südeuropa, insbesondere die Poebene und die untere Donau sein, sowie die Mittelmeerküste. In diesen Regionen liegen auch einige Großstädte, in denen die Wärmebelastung wegen des  Stadteffektes noch höher sein wird, zum Beispiel in Mailand, Athen oder Neapel. Nicht genannt wurden dabei Belgien, dass mit bis zu 40 Grad im Schatten gerade den heißesten Tag seit 1976 verzeichnete.</p>
<p><a title="Klimawandel: Neue Studie zu Hitzewellen in Europa, Wetter-Blog.de" href="http://www.wetter-center.de/blog/?p=313" target="_blank">Klimawandel: Neue Studie zu Hitzewellen in Europa, Wetter-Blog.de </a></p>
<p><a title="Globale Klimaanalyse des National Climatic Data Center des amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration" href="http://www.ncdc.noaa.gov/sotc/?report=global&amp;year=2010&amp;month=5&amp;submitted=Get+Report" target="_blank">Globale Klimaanalyse des National  Climatic Data Center des amerikanischen National  Oceanic and Atmospheric Administration</a></p>
<p>Die Überschrift des Artikels und die Zwischenüberschriften stammen aus dem Titel &#8220;36 Grad&#8221; von <a title="2raumwohnung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/2raumwohnung " target="_blank">2raumwohnung</a>.</p>
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		<item>
		<title>Was für&#8217;n Wetter!</title>
		<link>http://www.myen.eu/2010/07/02/was-fuern-wetter/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 07:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Globale Erwärmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein wundervolles Sommerwetter begleitet das erneute Fußball-Sommermärchen. Für das Wochenende werden Temperaturen bis 37°C und die ersten Tropennächte erwartet. Nicht wirklich ungewöhnlich  für die Jahreszeit, da es in den letzten 25 Jahren etwa alle 5 Jahre zu solch hohen Temperaturen schon Anfang Juli gekommen ist. In dem Ausmaß war dies aber zuletzt vor 50 Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 253px"><em><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/50/Wm-oly-de-cr.jpg"><em rel="lightbox"><img class="  " title="Public Viewing: Fans im Olympiapark München beim Spiel Deutschland - Costa Rica, Quelle: Wikipedia" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/50/Wm-oly-de-cr.jpg" alt="Public Viewing: Fans im Olympiapark München beim Spiel Deutschland - Costa Rica, Quelle: Wikipedia" width="243" height="181" /></em></a></em><p class="wp-caption-text">Wikipedia: Fans im Olympiapark München beim Spiel Deutschland - Costa Rica</p></div>
<p><em>Ein wundervolles Sommerwetter begleitet das erneute Fußball-Sommermärchen. Für das Wochenende werden Temperaturen bis 37°C und die ersten Tropennächte erwartet. Nicht wirklich ungewöhnlich  für die Jahreszeit, da es in den letzten 25 Jahren etwa alle 5 Jahre zu solch hohen Temperaturen schon Anfang Juli gekommen ist. In dem Ausmaß war dies aber zuletzt vor 50 Jahren der Fall. Doch dies ist nicht für alle Menschen märchenhaft: Die Rettungsdienste erwarten aufgrund der heißen Luft aus Afrika und 16 Stunden Sonnenschein für das Wochenende große Zahl von Hitzenotfällen. Und auch die Bauern rechnen mit Ernteausfällen, da seit Wochen ausreichende Niederschläge fehlen.<br />
</em></p>
<p><span id="more-269"></span>Die  voraussichtlich überfüllten Public-Viewing-Plätze werden am Samstag Nachmittag in Glutöfen verwandelt. Oliver Klein vom Wetterdienst Meteomedia bei wetter.info: &#8220;Es wird wirklich  unerträglich heiß!&#8221;. Wegen der bei uns seit Februar anhaltende relative Trockenheit rechnen die Landwirte mit erheblichen Ausfällen bei der Ernte von Kartoffeln, Mais,  Gerste und Weizen.</p>
<h2>Jahrtausendhochwasser</h2>
<p>Während bei uns die Niederschläge fehlen, muss das durch die Wärme verdunstete Wasser anderorts abregnen. Dies tut es dann tragischerweise oft im Übermaße. Seit Anfang Juni gab es keine Woche ohne große Überschwemmungen in Tschechien, Slowakei, Ungarn, Polen, Frankreich, Brasilien, China und derzeit auch am Golf durch den Tropensturm &#8220;Alex&#8221;, der bei seinem Weg über das Festland der mexikanische Halbinsel Yucatan sowie von Nicaragua, Guatemala und El  Salvador starke  Regenfälle mit sich brachte.</p>
<p>Bei diesen Überschwemmungen, die in einigen Gegenden als Jahrtausendhochwasser bezeichnet werden, haben viele Menschen ihr gesamtes Hab und Gut verloren.  Hunderte Tote sind zu beklagen. Tausende Menschen sind vor den Fluten geflohen und können meist nicht mehr in ihre verwüstete Heimat zurückkehren oder sind zumindest auf erhebliche Hilfe beim Wiederaufbau angewiesen.</p>
<h2>Mehr Starkregen durch Klimawandel</h2>
<p>Dass mehr Wärme mehr Niederschläge mit sich bringen, ist physikalisch gesehen eigentlich banal. Wieviel dies ausmacht, haben Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und  des  California Institute of Technology (Caltech) untersucht und im letzten Jahr in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“  (PNAS) veröffentlicht.  Jedes Grad Erwärmung bringt demnach sechs Prozent mehr Regen. Dies ist weniger als erwartet, da nach den Berechnungen der Wissnschaftler die Extremniederschläge nicht im gleichen Maße zunehmen, wie die Fähigkeit der Atmosphäre, Feuchtigkeit  aufzunehmen. Es bestätigt aber auch die Prognosen, wie sich regional unterschiedlich, das Maß und die Verteilung der Niederschläge verändern sollen.</p>
<ul>
<li><a title="Mehr Starkregen durch Klimawandel" href="http://www.geowissenschaften.de/wissen-aktuell-10562-2009-09-28.html" target="_blank">Mehr Starkregen durch Klimawandel</a></li>
<li><a title="Deiche brechen, Pegel steigen, Gewitter drohen" href="http://www.tagesschau.de/ausland/weichselhochwasser106.html" target="_blank">Deiche brechen, Pegel steigen, Gewitter drohen</a></li>
<li><a title="Katastrophale Getreideernte" href="http://www.rp-online.de/niederrheinnord/rheinberg/nachrichten/rheinberg/Katastrophale-Getreideernte_aid_876113.html" target="_blank">Katastrophale Getreideernte</a></li>
</ul>
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		<title>Früher war mehr Lametta</title>
		<link>http://www.myen.eu/2010/06/27/frueher-war-mehr-lametta/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 17:49:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Globale Erwärmung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Da gab es noch weiße Weihnachten und richtigen Schnee.  Alles war besser und jedes Jahr war so ein Winter wie der letzte, den ein ganze Generation zum ersten Mal erlebte konnte. Ist das eine verklärende Erinnerung? Aber meine ersten Söhne konnten noch regelmäßig im Winter Schlitten fahren. Der letzte hatte dazu keine Gelegenheit mehr. Ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a title="Temperaturreihe Deutschland" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/df/Temperaturreihe_Deutschland%2C_Jahr%2C_30-10.PNG" target="_blank" rel="lightbox"><img class="alignright" title="Jahresmitteltemperatur von Deutschland" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/df/Temperaturreihe_Deutschland%2C_Jahr%2C_30-10.PNG/800px-Temperaturreihe_Deutschland%2C_Jahr%2C_30-10.PNG" alt="Temperaturreihe_Deutschland" width="306" height="211" /></a>Da gab es noch weiße Weihnachten und richtigen Schnee.  Alles war besser und jedes Jahr war so ein Winter wie der letzte, den ein ganze Generation zum ersten Mal erlebte konnte. Ist das eine verklärende Erinnerung? Aber meine ersten Söhne konnten noch regelmäßig im Winter Schlitten fahren. Der letzte hatte dazu keine Gelegenheit mehr. Ist dies nun eine Entwicklung? Verändert sich das Wetter? </em></p>
<p><em><span id="more-251"></span></em></p>
<h2><em></em>Klar, verändert sich das Wetter!</h2>
<p>Klar, sagen dazu die Meteorologen &#8211; ständig verändert sich das Wetter! Aber um eine klimatische Veränderung, einen Trend auszumachen, braucht es mehr als ein, zwei Dekaden. Sonst spielt das Wetter eines einzelnen Jahres, gewählte Anfangs und Endpunkte  statistisch eine  zu große Rolle.  Als Minimum gelten 30 Jahre um einen signifikante Klimatrend erkennen zu können, sei es eine Veränderung beim Niederschlag, Meereisfläche oder -volumen oder Temperatur.</p>
<h2>Die Abweichung vom Normalen</h2>
<p>Und selbstverständlich muss das jahreszeitliche Auf-und-Ab erst einmal von eventuellen Veränderungen getrennt werden. Entweder man betrachtet die Abweichung vom Normalen, sogenannte Anomalien oder vergleicht nur die Jahreszeiten miteinander oder schaut sich die Entwicklung der Jahresmittelwerte an. Die Vergleichsperiode, der Klimanormalwert (CLINO = <em>cli</em>mate <em>no</em>rmal) wurde von der <a title="World Meteorological Organization" href="http://de.wikipedia.org/wiki/World_Meteorological_Organization" target="_blank">World Meteorological  Organization (WMO)</a><img title="Wikipedia" src="http://de.wikipedia.org/favicon.ico" alt="" width="12" height="12" /> für den Zeitraum von 1961 bis 1990 festgelegt. Dies ist die derzeit gültige <a title="CLINO-Periode" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland#CLINO-Periode" target="_blank">CLINO-Periode</a><img title="Wikipedia" src="http://de.wikipedia.org/favicon.ico" alt="" width="12" height="12" />, gegenüber die der Wert der Abweichungen bestimmt wird.</p>
<h2>Deutlicher Anstieg</h2>
<p>Wenn man sich damit des Auf-und-Abs entledigt hat, lässt sich nun feststellen, ob über diesem hinaus ein Trend vorhanden ist. Die Meteorologen des Deutschen Wetter Dienstes stellen in ihren Klimastatusberichten für Deutschland bis 1900 keine klare Veränderung, für die erste Hälfte des 20ten Jahrhunderts eine leichte und für die zweite einen deutlichen Anstieg fest, der in den letzten 30 Jahren 2/3  des Gesamtanstiegs verzeichnet.</p>
<p>Die triviale Beobachtung &#8211; früher war mehr Lametta oder es ist wärmer geworden &#8211; scheint auf lange Sicht signifikant zu sein. Der DWD spricht von einem 95%igen Konfidenzintervall (Klimastatusbericht 2008, <a title="Klimareport 2009, 4MB" href="http://www.dwd.de/bvbw/generator/DWDWWW/Content/Oeffentlichkeit/KU/KU2/KU22/klimastatusbericht/klimareport/klimareport__2009,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/klimareport_2009.pdf" target="_blank">Klimareport &#8211; Kurzfassung 2009, PDF 4 MB</a>).</p>
<h2>Banale Tricks</h2>
<p>Nun lässt sich ein beliebter statistischer Kunstgriff anwenden. Obwohl, Kunst ist ja zuviel gesagt, da dies eigentlich ein recht banaler Trick ist: Statt eine hinreichend große Datenmenge, beispielsweise eine für eine statistisch signifikante Aussage genügend lange Temperaturzeitreihe zu verwenden, also um eine ausreichendes  Konfidenzintervall  zu erreichen, nehme man einen kurzen ausgewählten Abschnitt. Das Ergebnis sind dann eben keine statistisch signifikanten Aussagen.  Dies ist eine Spielart der <a title="Beliebte Datenselektion fällt weg" href="http://www.myen.eu/2010/06/03/beliebte-datenselektion-faellt-weg/" target="_self">beliebten Datenselektionen von sogenannten Umwelt- oder Klimaskeptikern</a>.</p>
<p>Da kein Trend feststellbar ist, ist es dann nicht falsch zu sagen, dass es keinen Beleg dafür gibt, dass es wärmer oder kälter wird, dass das Meereis schrumpft oder wächst.  Nach eigenem Gutdünken kann das Fehlen der Signifikanz als scheinbarer Beweis gegen belegte Aussagen über einen hinreichend langen Zeitraum herangezogen werden. Vergleichbar, wenn auch etwas hinkend, ist dies mit einer Talkrunde, bei der ein Astrophysiker die These seiner Zunft zur Erschaffung der Welt gegenüber einem Dutzend Vertretern verschiedener Religionen verteidigt, die jeden einzelnen Puzzlestein der These in Frage stellen, indem das Fehlen von Beweisen für deren Gegenthese als Zweifel genügt.</p>
<h2>Erfolg mit der Saat des Zweifels</h2>
<p>Aufgrund der &#8211; zurückhaltend formuliert &#8211; Unbedarftheit vieler Journalisten hinsichtlich statistischer Methoden wurde diese Methode schon seit den 60er Jahren in den USA bei  Durchsetzen wirtschaftlicher Interessen gegenüber Umweltauflagen erfolgreich eingesetzt. Einige kritische Medien und wissenschaftliche Instituten  haben diese und ähnliche Methoden in den letzten Jahrzehnten wiederholt dokumentiert und die Erfolgsquote analysiert. Vor allem das Verzögern von Umweltauflagen durch Veröffentlichungen von dafür extra von Unternehmen gegründeten und finanzierten Instituten ist <a title="Methoden der Umweltskeptiker" href="http://www.myen.eu/2008/07/24/methoden-der-umweltskeptiker/" target="_self">der Methode</a> des Junk-Science zu verdanken.</p>
<p>Der Erfolg wird zudem begünstigt durch die Angst des Menschen vor Veränderung und dem Unbekannten. Unter dem Deckmantel des wissenschaftlichen Skeptizismus lassen sich so Pseudobelege streuen, die bei all denen auf fruchtbaren Boden fallen, die Bestätigung für Ihr eigenes Dogma benötigen. So entsteht gerade beim Thema Klimawandel eine merkwürdige Gemengelage aus wissenschaftlich fundierter Kritik, Halb- und Unwahrheiten.</p>
<ul>
<li>&#8220;Früher war mehr Lametta!&#8221; aus  <a title="Weihnachten bei Hoppenstedts" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten_bei_Hoppenstedts" target="_blank">Weihnachten bei Hoppenstedts, von Loriot, 1978</a><img class="alignnone" title="Wikipedia" src="http://de.wikipedia.org/favicon.ico" alt="" width="12" height="12" /></li>
<li><a title="DWD - Klima und Umwelt" href="http://www.dwd.de/klima+umwelt" target="_blank">Deutscher Wetterdienst &#8211; Klima und Umwelt</a></li>
</ul>
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		<title>Beliebte Datenselektion fällt weg</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 15:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Innerhalb der Gemeinde der sogenannten Klimaskeptiker ist die Methode der gezielten Auswahl von Daten sehr beliebt. Hinsichtlich des gewünschten Ergebnisses werden Daten nach Zeitabschnitten, Regionen oder sonstigen Kriterien selektiert und die Aussagen verallgemeinert. Das gewünschte Ergebnis, sei es bei gobalen oder regionalenTemperaturen oder bei Meereisschmelzkurven, dient als Beleg für das eigene Dogma. Nunmehr ist eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignright" title="Rasanter Anstieg" src="http://www.woodfortrees.org/graph/uah/from:2008/plot/gistemp/from:2008/plot/hadcrut3vgl/from:2008/plot/rss/from:2008/plot/uah/from:2008/trend/plot/gistemp/from:2008/trend/plot/uah/from:2008/mean:60/plot/gistemp/from:2008/mean:60" alt="" width="264" height="197" />Innerhalb der Gemeinde der sogenannten Klimaskeptiker ist die Methode der gezielten Auswahl von Daten sehr beliebt. Hinsichtlich des gewünschten Ergebnisses werden Daten nach Zeitabschnitten, Regionen oder sonstigen Kriterien selektiert und die Aussagen verallgemeinert. Das gewünschte Ergebnis, sei es bei <a title="Globaltemperatur sinkt" href="http://www.readers-edition.de/2010/05/06/globaltemperatur-sinkt" target="_blank">gobalen oder regionalenTemperaturen</a> oder bei <a title="Schmelzen die Polkappen wirklich?" href="http://www.readers-edition.de/2009/05/02/schmelzen-die-polkappen-wirklich" target="_blank">Meereisschmelzkurven</a>, dient als Beleg für das eigene Dogma. Nunmehr ist eine in den letzten Jahren sehr beliebte Selektion der Zeitreihen für die globale Erwärmung weggefallen. Zumindest wird es deutlich schwieriger, sie künftig als Beleg für klimaskeptische Aussagen anzuführen. </em></p>
<h2><span id="more-236"></span>Selektive Wahrnehmung</h2>
<p>Die einen wenden die Methode der gezielten Datenauswahl an, da sich der nicht wissenschaftlich geschulte Empfänger der Botschaft, unter dem auch so manch Journalist ist, von der scheinbar so überzeugenden Beweisführung beeindrucken lässt.  Der andere glaubt an seine selbst zusammengestellten Belege. Seine selektive Wahrnehmung lässt es gar nicht zu, an dieser Beweisführung zu zweifeln, denn schließlich bestätigt sie ja das, was er auch zuvor schon glaubte.</p>
<h2>Fallende Temperaturen</h2>
<p>In den letzten Jahren konnte eine zumindest stagnierende, bei richtiger Auswahl des Datensatzes gar ein fallender Temperaturtrend konstruiert werden. Wichtig war natürlich bei der jeweiligen Temperaturreihe zum richtigen Zeitpunkt zu starten. 1998 gabe es einen Zeitpunkt zu dem alle vier wichtigen Datensätze von <a title="NASA Goddard Institute for Space Studies (GISS)" href="http://www.giss.nasa.gov/" target="_blank">GISS</a>, <a title="Met Office Hadley Centre" href="http://www.metoffice.gov.uk/climatechange/science/hadleycentre/" target="_blank">HADCRUT</a>, <a title=" University of Alabama in Huntsville" href="http://climate.uah.edu" target="_blank">UAH</a> und <a title="Remote Sensing Systems" href="http://www.remss.com/" target="_blank">RSS</a> einträchtig ein Maximum lieferten.</p>
<p><img class="alignnone" title="Gobale Abkühlung" src="http://www.woodfortrees.org/graph/uah/from:1998/to:2009/plot/gistemp/from:1998/to:2009/plot/hadcrut3vgl/from:1998/to:2009/plot/rss/from:1998/to:2009/plot/uah/from:1998/to:2009/trend/plot/gistemp/from:1998/to:2009/trend/plot/uah/from:1998/to:2009/mean:60/plot/gistemp/from:1998/to:2009/mean:60" alt="" width="470" height="352" /></p>
<p>Als in den Folgejahren die ein oder andere Temperaturreihe schnell wieder neue Rekorde lieferte, war es ein Leichtes auf eine andere auszuweichen und die jeweilig andere zu diskreditieren: Unseriöse, interessengeleitete Wissenschaftler und was es sonst die Suche nach Angriffspunkten hergab.  Das völlig unwissenschaftlich Äpfel mit Birnen verglichen wurden, nämlich unterschiedliche Verfahren, Messmethoden und Algorithmen störte dabei wenig. Vor allem aber, dass die wichtigste Aussage, nämlich der langfristige Trend, bei dem zumindest eine Zeitreihe von 30 Jahren herangezogen  werden sollte, um eine Aussge über globale Erwärmung treffen zu können, bei allen letztlich gleich ist, interessierte die sogenannten Klimaskeptiker wenig.</p>
<h2>Steigende Temperaturen</h2>
<p>Nunmehr sind seit 2008 die Temperaturen, genauer der globale Durchschnitt der Abweichungen von langfristigen Mittelwerten, wieder am steigen, so dass es selbst bei der beliebten Datenselektion einen ansteigenden Trend gibt. Ungewöhnlich ist es natürlich nicht, wenn man sich die Gesamtentwicklung über die Jahrzehnte ansieht. Immer wieder gibt es starke Rückgänge, wie starke Anstiege.  Aber letztlich blieb in den letzten hundert Jahren immer in der Gesamtschau ein Anstieg übrig, außer man schaut durch eine nach eigenem Wunch gefärbte Brille.</p>
<p><img class="alignnone" title="Globale Erwärmung" src="http://www.woodfortrees.org/graph/uah/from:1979/plot/gistemp/from:1979/plot/hadcrut3vgl/from:1979/plot/rss/from:1979/plot/uah/from:1979/trend/plot/gistemp/from:1979/trend/plot/uah/from:1979/mean:60/plot/gistemp/from:1979/mean:60" alt="" width="552" height="414" /></p>
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		<title>Klimawandel stellt Ballungsräume vor große Herausforderungen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem 5. ExtremWetterKongress diskutieren Wissenschaftler intensiv über die Folgen des Klimawandels für die Ballungsräume in Deutschland. Frank Böttcher, Leiter des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation: „In den Sommermonaten müssen Ballungsräume in Zukunft vermehrt mit Starkregenereignissen rechnen, deren Wassermengen größer sind, als die Kapazitäten der Kanalisation.“ Da ein Großteil der das Klima beeinflussenden Emissionen aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/03/klimahaus.jpg" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-220" title="Jan Rathke © Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/03/klimahaus.jpg" alt="" width="283" height="189" /></a>Auf dem 5. <a title="ExtremWetterKongress" href="http://www.extremwetterkongress.de" target="_blank">ExtremWetterKongress </a>diskutieren Wissenschaftler intensiv über die Folgen des Klimawandels für die Ballungsräume in Deutschland. Frank Böttcher, Leiter des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation: „In den Sommermonaten müssen Ballungsräume in Zukunft vermehrt mit Starkregenereignissen rechnen, deren Wassermengen größer sind, als die Kapazitäten der Kanalisation.“ Da ein Großteil der das Klima beeinflussenden Emissionen aus den Ballungsräumen stammt, „tragen“ laut Böttcher „die Städte eine besonders große Verantwortung. Global betrachtet ist das starke Bevölkerungswachstum ein Aspekt, der sowohl die Klimaproblematik als auch die Umweltbelastung im täglichen Leben vor Ort betrifft. Mehr und mehr extreme Ballungsräume, so genannte Mega-Cities, entstehen weltweit. Die Umweltbelastung in diesen Mega-Cities ist enorm hoch, dies zeigt insbesondere die abnehmende Luftqualität. „Wir brauchen neue Methoden und Techniken, um mit diesem Problem umzugehen“, fordert Prof. Guy Brasseur, Direktor <a title="ClimateServiceCenter" href="http://www.gkss.de/science_and_industrie/klimaberatung/csc/index.html.de" target="_blank">Climate Service Center</a> am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht</em><em>. Das </em><em>Climate Service Center ist neben dem </em><a title="Norddeutsches Klimabüro" href="http://www.norddeutsches-klimabuero.de/" target="_blank"><em>Norddeutschen Klimabüro</em></a> <em>eine der Einrichtungen mit dem sich die <a title="Küstenforschung" href="http://www.gkss.de/institute/coastal_research/index.html.de" target="_blank">Geesthachter Küstenforscher</a> um die Erforschung der Klimafolgen bemühen.</em></p>
<p><span id="more-216"></span>Derzeit findet im <a title="Klimahaus Bremerhaven" href="http://www.klimahaus-bremerhaven.de" target="_blank">Klimahaus 8° Ost</a> in Bremerhaven der 5. ExtremWetterKongress statt. Er ist mit über 750 Teilnehmern das größte jährliche Treffen für Wissenschaftsredakteure, Meteorologen, Moderatoren, Dienstleister und Wissenschaftler aus Wetter- und Klimaforschung.  Aus aktuellem Anlass gibt es auf dem Kongress auch Vorträge zum extremen Winter 2010 und Orkantief „Xynthia“. Weitere Themen sind Extremwetter auf See und in den Bergen, El Niño und seine globale Wirkung, sowie  der Wandel in der Arktis und in den Alpen.  Der Schwerpunkt des diesjährigen ExtremWetterKongresses aber sind die extremen Wetterereignisse in Ballungsräumen und die in Zukunft zu erwartenden Folgen und Veränderungen.</p>
<h2>Planer brauchen gute Prognosen</h2>
<p>Für Deutschland bedeutet die aktuelle Situation in den Ballungsräumen aus Sicht von Dr. Paul Becker, Mitglied des Vorstands des <a title="Deutscher Wetterdienst" href="http://www.dwd.de" target="_blank">Deutschen Wetterdienstes</a> (DWD), zusätzlichen Forschungsbedarf: „Sollen die planerischen Entscheidungen von heute auch in 50 Jahren noch sinnvoll sein, müssen künftige Auswirkungen der Klimaveränderung auf städtische Lebensbereiche so detailliert wie möglich simuliert werden.“ Dazu gehören auch verbesserte Wetterprognosen, die extreme und manchmal kleinräumige Wetterereignisse noch besser Vorhersagen. „Kleine Ungenauigkeiten können einen großen Einfluss auf die Prognose haben“, meint Prof. Dr. Wulfmeyer, Leiter des <a title="Instituts für Physik und Meteorologie der Universität Hohenheim" href="https://www120.uni-hohenheim.de/" target="_blank">Instituts für Physik und Meteorologie der Universität Hohenheim</a>. Inzwischen kennen die Wissenschaftler jedoch drei Stellschrauben, durch die sich die Computermodelle signifikant verbessern lassen. „Bislang nutze die Vorhersage nur einen Bruchteil der Messdaten, die zur Vorhersage möglich wäre. Gleichzeitig stecken die mathematischen Gleichungen, um Messdaten und Computermodell zu verschmelzen, noch in den Kinderschuhen. Zum dritten sei es notwendig, statt einer einzigen Prognose viele verschiedene Computersimulationen parallel durchzuführen. Durch solche Ensemble-Simulationen“, so die Erwartung von Wulfmeyer, „lässt sich dann einschätzen, wie verlässlich die Prognose ist: Gibt es dagegen stark unterschiedliche Prognosen, ist die Vorhersage unsicher, und es kann sogar sein, dass die Grenze der Vorhersagbarkeit erreicht ist.“<br />
Mit seinen Aussagen stützt sich der Wetter- und Klimaexperte der Universität Hohenheim unter anderem auf die Erfahrungen eines Großforschungsprogramm, bei dem Forscher aus acht Nationen den ganzen Schwarzwald samt oberen Rheintal und Teilen der Vogesen drei Monate lang zu einem gigantischen Beobachtungslabor machten.</p>
<h2>Aufgabenstellungen für Städte und Wirtschaft</h2>
<p>Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin der <a title="Abteilung &quot;Energie, Verkehr und Umwelt&quot; am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung " href="http://www.diw.de/de/diw_01.c.100363.de/ueber_uns/forschungsabteilungen/umwelt/verkehr/energie/energie_verkehr_umwelt.html" target="_blank">Abteilung &#8220;Energie, Verkehr und Umwelt&#8221; am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung</a> (DIW), sieht die Aufgabestellungen für die deutschen Ballungsräume schon heute in der konkreten Umsetzung: „Die Kommunen und Städte haben eine zentrale Aufgabe. Es gibt bereits Kommunen, die sich komplett mit dezentral und klimaschonend erzeugtem Strom und Wärme versorgen und nachhaltige Mobilitätskonzepte aus Eigeninitiative zwischen Bürgern, lokalen Unternehmen und Kommunalpolitikern umsetzen. Ohne die Kommunen und Städte“, so Kemfert, „kann die Wende nicht geschafft werden. Dies sollte noch viel stärker als bisher umgesetzt werden.“. So könnte ihrer Ansicht nach auch die Baubranche zu den Gewinnern des Klimawandels gehören. Prof. Dr. Maximilian Gege, Vorsitzender <a title="Bundesdeutsche Arbeitskreis fuer Umweltbewusstes Management" href="http://www.baumev.de/" target="_blank">B.A.U.M. e.V.</a> (Bundesdeutsche Arbeitskreis fuer Umweltbewusstes Management) sieht längst keinen Wiederspruch mehr zwischen Ökonomie und Ökologie. „Immer mehr Unternehmen werden sich der Bedeutung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise bewusst. Längst ist die Frage nicht mehr „ob“, sondern verstärkt „wie“ Klimaschutzlösungen konkret und erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden können.“.</p>
<h2>Bildung als Voraussetzung für nachhaltiges Handeln</h2>
<p>„Der Mensch selbst, muss dringend Teil der Lösung werden.“, so Böttcher und eine wesentliche Voraussetzung dafür ist die Bildung und das Verständnis um die Zusammenhänge. Dipl.-Met. Sven Plöger fokussiert: „Wir brauchen mehr Klimabildung und weniger Klimaideologie.“ Gleichzeitig sieht auch er Chancen in der Zukunft und fordert mehr Optimismus in der Diskussion: „Wir brauchen einen gesunden Optimismus für die Zukunft – Begriffe wie „Klimakatastrophe“ oder „Klimakiller“ helfen da wenig.“, so Plöger.</p>
<p>Der ExtremWetterKongress geht noch bis zum 6. März 2010.</p>
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		<title>Regionaler Klimaatlas für Deutschland</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 07:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft haben gemeinsam einen Regionalen Klimaatlas für Deutschland erarbeitet, der über die möglichen Veränderungen auf regionaler Ebene durch den Klimawandel informiert. Ab sofort stehen Klimaszenarien für die deutschen Bundesländer online zur Verfügung. Obwohl der kalte Winter vermuten lassen könnte, der Klimawandel habe ausgesetzt, zeigen langfristige Temperaturmessungen deutlich, dass der Trend zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.regionaler-klimaatlas.de/klimaatlas/2071-2100/jahr/durchschnittliche-temperatur/deutschland.html" target="_blank"><img class="alignright" style="border: 2px solid black; margin: 2px;" title="Regionaler Klimaatlas für Deutschland ab sofort online! " src="http://www.gkss.de/imperia/md/images/gkss/presse/pressemitteilungen/2010/screenshot_klimaatlas_deutschland_400x343.jpg" alt="Regionaler Klimaatlas für Deutschland ab sofort online!" width="256" height="219" /> </a><em>Die Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft haben gemeinsam einen Regionalen Klimaatlas für Deutschland erarbeitet, der über die möglichen Veränderungen auf regionaler Ebene durch den Klimawandel </em><a href="http://www.regionaler-klimaatlas.de/klimaatlas/2071-2100/jahr/durchschnittliche-temperatur/deutschland.html" target="_blank"> </a><em>informiert. Ab sofort stehen Klimaszenarien für die deutschen Bundesländer online zur Verfügung.</em></p>
<div>
<p><a href="http://www.regionaler-klimaatlas.de/klimaatlas/2071-2100/jahr/durchschnittliche-temperatur/deutschland.html" target="_blank"> </a></p>
<p><span id="more-204"></span>Obwohl der<a title="Kalter Winter und globale Erwärmung" href="http://www.myen.eu/2010/02/22/kalter-winter-und-globale-erwaermung/" target="_self"> kalte Winter vermuten lassen könnte, der Klimawandel habe ausgesetzt</a>, zeigen langfristige Temperaturmessungen deutlich, dass der Trend zur Erwärmung in Deutschland ungebrochen ist. Wie regional unterschiedlich sich der Klimawandel künftig auswirken könnte, zeigt ab heute der Regionale Klimaatlas Deutschland, ein Produkt der Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft.</p>
<p>Ab sofort sind unter <a title="www.regionaler-klimaatlas.de" href="http://www.regionaler-klimaatlas.de" target="_blank">www.regionaler-klimaatlas.de</a> zukünftige Klimaszenarien für die deutschen Bundesländer öffentlich abrufbar. Der Nutzer kann dabei verschiedene Klimaelemente wie beispielsweise Temperatur, Niederschlag und Wind auswählen und sich mögliche künftige Änderungen zu unterschiedlichen Jahreszeiten in verschiedenen Bundesländern anzeigen lassen.</p>
<p>&#8220;Die <a title="Helmholtz Gemeinschaft" href="http://www.helmholtz.de/" target="_blank">Helmholtz-Gemeinschaft</a> hat die Klimaforschung deutlich verstärkt und untersucht in der Klimainitiative REKLIM insbesondere die regionalen Auswirkungen des globalen Klimawandels. Die vier <a title="Regionale Klimabüros" href="http://www.klimabuero.de/" target="_blank">Regionalen Klimabüros</a> haben dabei den Auftrag, den aktuellen Stand der Forschung für unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen so aufzubereiten, dass diese gut informiert Entscheidungen treffen können.</p>
<p>Dies ist mit dem nun öffentlich einsehbaren Regionalen Klimaatlas gelungen&#8221;, sagt Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. &#8220;Der Klimaatlas richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit sowie an Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft. Für Wissenschaftler steht alternativ eine Darstellung für Modellnutzer zur Verfügung.&#8221;</p>
<p>Auch wenn es in Zukunft in ganz Deutschland wärmer wird, so können sich die Klimaveränderungen im Jahresdurchschnitt bis zum Jahr 2100 regional sehr unterschiedlich ausprägen. So scheint sich beispielsweise die zu erwartende Erwärmung im Jahresdurchschnitt bis Ende des 21. Jahrhunderts in Baden Württemberg mit 2,2 bis 6,3°C am stärksten auszuprägen.</p>
<p>In Schleswig-Holstein hingegen kann die Erwärmung mit 2 bis 4,4° C zwar vergleichsweise schwächer ausfallen, jedoch weisen die Klimarechnungen darauf hin, dass die Einwohner Schleswig-Holsteins mit der bundesweit höchsten Niederschlagszunahme im Jahresdurchschnitt rechnen müssen. Die mitteldeutschen Bundesländer Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt befinden sich nicht nur geographisch in der Mitte Deutschlands, sondern auch hinsichtlich der zu erwartenden Klimaänderungen.</p>
</div>
<div>
<p><img class="alignright" title="Helmholtz Gemeinschaft" src="http://www.gkss.de/imperia/md/images/gkss/homepage/hg_logo_s_rgb_240x94.jpg" alt="" width="240" height="94" /></p>
<p>&#8220;Dies gibt jedoch keinen Anlass zur Entwarnung, da auch ein mittlerer zukünftiger Niederschlagsrückgang im Sommer bei der heute schon angespannten Lage zu großen Herausforderungen zum Beispiel in der Landwirtschaft führen wird.&#8221;, so Dr. Andreas Marx, Leiter des <a title="Mitteldeutsches Klimabüro" href="http://www.mitteldeutsches-klimabuero.de/" target="_blank">Mitteldeutschen Klimabüros</a> am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung &#8211; UFZ.</p>
<p>Der Erwärmungstrend wird sich auch in der kalten Jahreszeit bis zum Ende des Jahrhunderts in ganz Deutschland fortsetzen. Im Rahmen natürlicher Schwankungen kann es zwar auch in Zukunft kalte Winter geben, diese werden jedoch seltener. Die Klimarechnungen weisen außerdem auf eine flächendeckende Zunahme des Winterniederschlages hin. Wegen der höheren Temperaturen wird dieser jedoch wahrscheinlich größtenteils in Form von Regen fallen.</p>
<p>Am stärksten können die Winterniederschläge bis Ende des Jahrhunderts in Bayern (bis zu 75%) und in Mecklenburg-Vorpommern (bis zu 63%) zunehmen. Zusätzlich können bis Ende des Jahrhunderts bundesweit die Sturmstärken zunehmen. Am stärksten betroffen ist auch hier Mecklenburg-Vorpommern, wo sich Stürme um bis zu 13% intensivieren können.</p>
<p>&#8220;Ein Sturmtief, wie beispielsweise das Tief Daisy, welches im Januar an der deutschen Ostseeküste zum Teil schwere Sturmfluten und starken Seegang hervorgerufen hat, könnte bis Ende des Jahrhunderts noch um 10 bis 15 Stundenkilometer stärker ausfallen.&#8221;, so Dr. Insa Meinke, Leiterin des <a title="Norddeutsches Klimabüro" href="http://www.norddeutsches-klimabuero.de/" target="_blank">Norddeutschen Klimabüro</a> am GKSS-Forschungszentrums Geesthacht.</p>
<p>Im Sommer ist bis Ende des Jahrhunderts bundesweit mit der stärksten Erwärmung zu rechnen. Parallel können sommerliche Niederschläge und Windgeschwindigkeiten innerhalb dieses Jahrhunderts in allen Bundesländern deutlich abnehmen. Es zeichnet sich ab, dass sich dieser Trend am stärksten in Baden-Württemberg vollzieht, hier kann je nach Entwicklung der Treibhausgasemissionen die sommerliche Erwärmung bis Ende des Jahrhunderts zwischen 2,7 und 8,9°C liegen. Der Sommerniederschlag kann in diesem Bundesland zwischen 18 und 51% abnehmen.</p>
<p>Geringere Windgeschwindigkeiten können die Belastung von Mensch und Umwelt durch sommerliche Hitze zusätzlich weiter verstärken. &#8220;Bereits jetzt wird beobachtet, dass wärmeliebende Arten zunehmen, darunter auch Krankheitsüberträger wie Zecken, die in immer höheren Lagen aufgefunden werden. Andererseits werden sich die Wintersportgebiete in den Mittelgebirgen, dem Schwarzwald und den tieferen Lagen der Alpen daran anpassen müssen, dass gute Wintersportbedingungen seltener werden&#8221;, so Dr. Hans Schipper vom <a title="Süddeutsches Klimabüro" href="http://www.sueddeutsches-klimabuero.de/" target="_blank">Süddeutschen Klimabüro</a> am Karlsruher Institut für Technologie.</p>
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<h2>Entstehung, Datengrundlage und Weiterentwicklung</h2>
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<div>Der Regionale Klimaatlas Deutschland ist ein gemeinsames Produkt der Regionalen Klimabüros in der Helmholtz-Gemeinschaft und wird fortlaufend aktualisiert und weiterentwickelt.</p>
<p>Grundlage des Regionalen Klimaatlas Deutschland sind für Deutschland verfügbare Klimarechnungen, die mit dynamischen regionalen Klimarechenmodellen durchgeführt wurden. Hierzu zählen bisher folgende Klimarechenmodelle: <a title="COSMO-CLM" href="http://www.clm-community.eu/index.php?menuid=17" target="_blank">COSMO-CLM</a>, das gemeinschaftliche regionale Klimarechenmodell von über 30 internationalen Forschungseinrichtungen, sowie <a title="REMO" href="http://www.mpimet.mpg.de/wissenschaft/ueberblick/atmosphaere-im-erdsystem/regionale-klimamodellierung.html" target="_blank">REMO,</a> das regionale Klimarechenmodell des <a title="Max-Planck-Instituts für Meteorologie" href="http://www.mpimet.mpg.de" target="_blank">Max-Planck-Instituts für Meteorologie</a> und das regionale Klimarechenmodell des Schwedischen Wetterdienstes, RCAO.</p>
<p>In die regionalen Klimarechenmodelle sind jeweils Szenarien unterschiedlicher Treibhausgaskonzentrationen eingegangen, die vom UN-Weltklimarat IPCC erstellt wurden. Bisher sind insgesamt 12 verschiedene Klimarechnungen in den Klimaatlas eingegangen. Die räumliche Auflösung der einzelnen Klimarechnungen liegt derzeit zwischen 50 und 10 km. Die Auswertung ist für jedes Bundesland gebietsmittelweise erfolgt.</p>
<p>Innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft widmen sich die vier Regionalen Klimabüros Fragestellungen zum Klimawandel auf regionaler Ebene. Mit dem Climate Service Center wird in der Helmholtz-Gemeinschaft das zentrale Service-Netzwerk für die bundesweite Klimaberatung aufgebaut.</p>
<p><em><a title="mYen - Michael Meinel - Regionaler Klimaatlas für Deutschland" href="../2010/02/26/regionaler-klimaatlas-fur-deutschland/" target="_blank">mYen &#8211; Michael Meinel, Februar 2010</a>/ Screenshot &#8211; Pressemitteilung der Helmholtz Gemeinschaft</em></p>
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		<title>Kalter Winter und Globale Erwärmung</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 16:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Globale Erwärmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hatten zum ersten Mal seit rund 30 Jahren einen richtigen Winter &#8211; zumindest bis Mitte Februar. Nun zeigen alle Zeitungen Frühlingsbilder. Jedes Grün wird abgelichtet und in den Fotoblogs der Zeitungen eingestellt. Bei den vergleichsweise großen Schneemassen hier bei uns vergessen viele, dass wir nicht der Mittelpunkt der Welt sind und der globale Durchschnitt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/02/temperatur2.jpg" rel="lightbox"><img class="alignright size-medium wp-image-198" title="Globale Erwärmung" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/02/temperatur2-300x150.jpg" alt="" width="300" height="150" /></a>Wir hatten zum ersten Mal seit rund 30 Jahren einen richtigen Winter &#8211; zumindest bis Mitte Februar. Nun zeigen alle Zeitungen Frühlingsbilder. Jedes Grün wird abgelichtet und in den Fotoblogs der Zeitungen eingestellt. Bei den vergleichsweise großen Schneemassen hier bei uns vergessen viele, dass wir nicht der Mittelpunkt der Welt sind und der globale Durchschnitt ganz anders aussehen kann.</p>
<p><span id="more-196"></span></p>
<p>Klima ist ein abstrakter Begriff. Globale Erwärmung gibt es im wörtlichen Sinne auch gar nicht. Während bei uns beispielsweise Daisy tobte, gab es von Bulgarien über Albanien bis Süditalien eine ungewöhnliche Schneeschmelze und gleichzeitig Hitzerekorde auf der Südhalbkugel. Lange Zeit herrschte für Meteorologen in Europa eine interessante Konstellation vor: Über Osteuropa ein fast statisch verharrendes riesiges  Hochdruckgebiet mit extrem geringen Druckwerten. Je nachdem ob sich die Grenze mal etwas nach Westen oder Osten verlagerte kam bei uns mildere Luftmassen an oder nicht.</p>
<p>Die Grenze befand sich meist über Deutschland, so dass  es im Nordosten meist eiskalt. im Südwesten hingegen auch mal milde Temperaturen gemessen wurden. Über ganz Europa hinweg berichtete der Deutsche Wetterdienst gab es Temperaturunterschiede von bis zu 50°C, von  -25°C bis +25°C.</p>
<div>Vieles was in Bezug zum Klimawandek berichtet wird sind technische, wissenschaftliche Begriffe: Globale Erwärmung wird dargestellt als ein globaler Durchschnitt eines einzigen Wertes, der Temperatur. Dieser sagt aber nicht alles. Er ist nur ein<strong> </strong>Indiz<strong> </strong>für eine<strong> </strong>Veränderung, die schon lange zumindest seit der kleinen Eiszeit im Mittelalter stattfindet, die aber bei uns ganz konkret Spuren hinterlässt.</div>
<div>Ende des vorletzten Jahrhunderts war die Veränderung unauffällig, der lange Durchschnitt seitdem nur langsam ansteigend. Je kürzer man den Abschnitt wählt, desto<strong> </strong>steiler<strong> </strong>der Anstieg. Aus den paar Punkten der letzten Jahre, würden nun Kritiker gerne eine Abkühlung herausrechnen. Wir werden in einigen Jahren sehen, ob das<strong> </strong>Wetter der letzten Jahre für den Klimatrend irgend eine wesentliche Bedeutung hat. Ganz abgesehen davon, ob ein kalter Winter bei uns global relevant ist.</div>
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