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	<title>mYen - Meinel Energy Consult</title>
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		<title>Klimawandel stellt Ballungsräume vor große Herausforderungen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem 5. ExtremWetterKongress diskutieren Wissenschaftler intensiv über die Folgen des Klimawandels für die Ballungsräume in Deutschland. Frank Böttcher, Leiter des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation: „In den Sommermonaten müssen Ballungsräume in Zukunft vermehrt mit Starkregenereignissen rechnen, deren Wassermengen größer sind, als die Kapazitäten der Kanalisation.“ Da ein Großteil der das Klima beeinflussenden Emissionen aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/03/klimahaus.jpg" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-220" title="Jan Rathke © Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/03/klimahaus.jpg" alt="" width="283" height="189" /></a>Auf dem 5. <a title="ExtremWetterKongress" href="http://www.extremwetterkongress.de" target="_blank">ExtremWetterKongress </a>diskutieren Wissenschaftler intensiv über die Folgen des Klimawandels für die Ballungsräume in Deutschland. Frank Böttcher, Leiter des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation: „In den Sommermonaten müssen Ballungsräume in Zukunft vermehrt mit Starkregenereignissen rechnen, deren Wassermengen größer sind, als die Kapazitäten der Kanalisation.“ Da ein Großteil der das Klima beeinflussenden Emissionen aus den Ballungsräumen stammt, „tragen“ laut Böttcher „die Städte eine besonders große Verantwortung. Global betrachtet ist das starke Bevölkerungswachstum ein Aspekt, der sowohl die Klimaproblematik als auch die Umweltbelastung im täglichen Leben vor Ort betrifft. Mehr und mehr extreme Ballungsräume, so genannte Mega-Cities, entstehen weltweit. Die Umweltbelastung in diesen Mega-Cities ist enorm hoch, dies zeigt insbesondere die abnehmende Luftqualität. „Wir brauchen neue Methoden und Techniken, um mit diesem Problem umzugehen“, fordert Prof. Guy Brasseur, Direktor <a title="ClimateServiceCenter" href="http://www.gkss.de/science_and_industrie/klimaberatung/csc/index.html.de" target="_blank">Climate Service Center</a> am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht</em><em>. Das </em><em>Climate Service Center ist neben dem </em><a title="Norddeutsches Klimabüro" href="http://www.norddeutsches-klimabuero.de/" target="_blank"><em>Norddeutschen Klimabüro</em></a> <em>eine der Einrichtungen mit dem sich die <a title="Küstenforschung" href="http://www.gkss.de/institute/coastal_research/index.html.de" target="_blank">Geesthachter Küstenforscher</a> um die Erforschung der Klimafolgen bemühen.</em></p>
<p><span id="more-216"></span>Derzeit findet im <a title="Klimahaus Bremerhaven" href="http://www.klimahaus-bremerhaven.de" target="_blank">Klimahaus 8° Ost</a> in Bremerhaven der 5. ExtremWetterKongress statt. Er ist mit über 750 Teilnehmern das größte jährliche Treffen für Wissenschaftsredakteure, Meteorologen, Moderatoren, Dienstleister und Wissenschaftler aus Wetter- und Klimaforschung.  Aus aktuellem Anlass gibt es auf dem Kongress auch Vorträge zum extremen Winter 2010 und Orkantief „Xynthia“. Weitere Themen sind Extremwetter auf See und in den Bergen, El Niño und seine globale Wirkung, sowie  der Wandel in der Arktis und in den Alpen.  Der Schwerpunkt des diesjährigen ExtremWetterKongresses aber sind die extremen Wetterereignisse in Ballungsräumen und die in Zukunft zu erwartenden Folgen und Veränderungen.</p>
<h2>Planer brauchen gute Prognosen</h2>
<p>Für Deutschland bedeutet die aktuelle Situation in den Ballungsräumen aus Sicht von Dr. Paul Becker, Mitglied des Vorstands des <a title="Deutscher Wetterdienst" href="http://www.dwd.de" target="_blank">Deutschen Wetterdienstes</a> (DWD), zusätzlichen Forschungsbedarf: „Sollen die planerischen Entscheidungen von heute auch in 50 Jahren noch sinnvoll sein, müssen künftige Auswirkungen der Klimaveränderung auf städtische Lebensbereiche so detailliert wie möglich simuliert werden.“ Dazu gehören auch verbesserte Wetterprognosen, die extreme und manchmal kleinräumige Wetterereignisse noch besser Vorhersagen. „Kleine Ungenauigkeiten können einen großen Einfluss auf die Prognose haben“, meint Prof. Dr. Wulfmeyer, Leiter des <a title="Instituts für Physik und Meteorologie der Universität Hohenheim" href="https://www120.uni-hohenheim.de/" target="_blank">Instituts für Physik und Meteorologie der Universität Hohenheim</a>. Inzwischen kennen die Wissenschaftler jedoch drei Stellschrauben, durch die sich die Computermodelle signifikant verbessern lassen. „Bislang nutze die Vorhersage nur einen Bruchteil der Messdaten, die zur Vorhersage möglich wäre. Gleichzeitig stecken die mathematischen Gleichungen, um Messdaten und Computermodell zu verschmelzen, noch in den Kinderschuhen. Zum dritten sei es notwendig, statt einer einzigen Prognose viele verschiedene Computersimulationen parallel durchzuführen. Durch solche Ensemble-Simulationen“, so die Erwartung von Wulfmeyer, „lässt sich dann einschätzen, wie verlässlich die Prognose ist: Gibt es dagegen stark unterschiedliche Prognosen, ist die Vorhersage unsicher, und es kann sogar sein, dass die Grenze der Vorhersagbarkeit erreicht ist.“<br />
Mit seinen Aussagen stützt sich der Wetter- und Klimaexperte der Universität Hohenheim unter anderem auf die Erfahrungen eines Großforschungsprogramm, bei dem Forscher aus acht Nationen den ganzen Schwarzwald samt oberen Rheintal und Teilen der Vogesen drei Monate lang zu einem gigantischen Beobachtungslabor machten.</p>
<h2>Aufgabenstellungen für Städte und Wirtschaft</h2>
<p>Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin der <a title="Abteilung &quot;Energie, Verkehr und Umwelt&quot; am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung " href="http://www.diw.de/de/diw_01.c.100363.de/ueber_uns/forschungsabteilungen/umwelt/verkehr/energie/energie_verkehr_umwelt.html" target="_blank">Abteilung &#8220;Energie, Verkehr und Umwelt&#8221; am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung</a> (DIW), sieht die Aufgabestellungen für die deutschen Ballungsräume schon heute in der konkreten Umsetzung: „Die Kommunen und Städte haben eine zentrale Aufgabe. Es gibt bereits Kommunen, die sich komplett mit dezentral und klimaschonend erzeugtem Strom und Wärme versorgen und nachhaltige Mobilitätskonzepte aus Eigeninitiative zwischen Bürgern, lokalen Unternehmen und Kommunalpolitikern umsetzen. Ohne die Kommunen und Städte“, so Kemfert, „kann die Wende nicht geschafft werden. Dies sollte noch viel stärker als bisher umgesetzt werden.“. So könnte ihrer Ansicht nach auch die Baubranche zu den Gewinnern des Klimawandels gehören. Prof. Dr. Maximilian Gege, Vorsitzender <a title="Bundesdeutsche Arbeitskreis fuer Umweltbewusstes Management" href="http://www.baumev.de/" target="_blank">B.A.U.M. e.V.</a> (Bundesdeutsche Arbeitskreis fuer Umweltbewusstes Management) sieht längst keinen Wiederspruch mehr zwischen Ökonomie und Ökologie. „Immer mehr Unternehmen werden sich der Bedeutung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise bewusst. Längst ist die Frage nicht mehr „ob“, sondern verstärkt „wie“ Klimaschutzlösungen konkret und erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden können.“.</p>
<h2>Bildung als Voraussetzung für nachhaltiges Handeln</h2>
<p>„Der Mensch selbst, muss dringend Teil der Lösung werden.“, so Böttcher und eine wesentliche Voraussetzung dafür ist die Bildung und das Verständnis um die Zusammenhänge. Dipl.-Met. Sven Plöger fokussiert: „Wir brauchen mehr Klimabildung und weniger Klimaideologie.“ Gleichzeitig sieht auch er Chancen in der Zukunft und fordert mehr Optimismus in der Diskussion: „Wir brauchen einen gesunden Optimismus für die Zukunft – Begriffe wie „Klimakatastrophe“ oder „Klimakiller“ helfen da wenig.“, so Plöger.</p>
<p>Der ExtremWetterKongress geht noch bis zum 6. März 2010.</p>
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		<title>Regionaler Klimaatlas für Deutschland</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 07:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Globale Erwärmung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[ Die Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft haben gemeinsam einen Regionalen Klimaatlas für Deutschland erarbeitet, der über die möglichen Veränderungen auf regionaler Ebene durch den Klimawandel  informiert. Ab sofort stehen Klimaszenarien für die deutschen Bundesländer online zur Verfügung.

 
Obwohl der kalte Winter vermuten lassen könnte, der Klimawandel habe ausgesetzt, zeigen langfristige Temperaturmessungen deutlich, dass der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.regionaler-klimaatlas.de/klimaatlas/2071-2100/jahr/durchschnittliche-temperatur/deutschland.html" target="_blank"><img class="alignright" style="border: 2px solid black; margin: 2px;" title="Regionaler Klimaatlas für Deutschland ab sofort online! " src="http://www.gkss.de/imperia/md/images/gkss/presse/pressemitteilungen/2010/screenshot_klimaatlas_deutschland_400x343.jpg" alt="Regionaler Klimaatlas für Deutschland ab sofort online!" width="256" height="219" /> </a><em>Die Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft haben gemeinsam einen Regionalen Klimaatlas für Deutschland erarbeitet, der über die möglichen Veränderungen auf regionaler Ebene durch den Klimawandel </em><a href="http://www.regionaler-klimaatlas.de/klimaatlas/2071-2100/jahr/durchschnittliche-temperatur/deutschland.html" target="_blank"> </a><em>informiert. Ab sofort stehen Klimaszenarien für die deutschen Bundesländer online zur Verfügung.</em></p>
<div>
<p><a href="http://www.regionaler-klimaatlas.de/klimaatlas/2071-2100/jahr/durchschnittliche-temperatur/deutschland.html" target="_blank"> </a></p>
<p><span id="more-204"></span>Obwohl der<a title="Kalter Winter und globale Erwärmung" href="http://www.myen.eu/2010/02/22/kalter-winter-und-globale-erwaermung/" target="_self"> kalte Winter vermuten lassen könnte, der Klimawandel habe ausgesetzt</a>, zeigen langfristige Temperaturmessungen deutlich, dass der Trend zur Erwärmung in Deutschland ungebrochen ist. Wie regional unterschiedlich sich der Klimawandel künftig auswirken könnte, zeigt ab heute der Regionale Klimaatlas Deutschland, ein Produkt der Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft.</p>
<p>Ab sofort sind unter <a title="www.regionaler-klimaatlas.de" href="http://www.regionaler-klimaatlas.de" target="_blank">www.regionaler-klimaatlas.de</a> zukünftige Klimaszenarien für die deutschen Bundesländer öffentlich abrufbar. Der Nutzer kann dabei verschiedene Klimaelemente wie beispielsweise Temperatur, Niederschlag und Wind auswählen und sich mögliche künftige Änderungen zu unterschiedlichen Jahreszeiten in verschiedenen Bundesländern anzeigen lassen.</p>
<p>&#8220;Die <a title="Helmholtz Gemeinschaft" href="http://www.helmholtz.de/" target="_blank">Helmholtz-Gemeinschaft</a> hat die Klimaforschung deutlich verstärkt und untersucht in der Klimainitiative REKLIM insbesondere die regionalen Auswirkungen des globalen Klimawandels. Die vier <a title="Regionale Klimabüros" href="http://www.klimabuero.de/" target="_blank">Regionalen Klimabüros</a> haben dabei den Auftrag, den aktuellen Stand der Forschung für unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen so aufzubereiten, dass diese gut informiert Entscheidungen treffen können.</p>
<p>Dies ist mit dem nun öffentlich einsehbaren Regionalen Klimaatlas gelungen&#8221;, sagt Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. &#8220;Der Klimaatlas richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit sowie an Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft. Für Wissenschaftler steht alternativ eine Darstellung für Modellnutzer zur Verfügung.&#8221;</p>
<p>Auch wenn es in Zukunft in ganz Deutschland wärmer wird, so können sich die Klimaveränderungen im Jahresdurchschnitt bis zum Jahr 2100 regional sehr unterschiedlich ausprägen. So scheint sich beispielsweise die zu erwartende Erwärmung im Jahresdurchschnitt bis Ende des 21. Jahrhunderts in Baden Württemberg mit 2,2 bis 6,3°C am stärksten auszuprägen.</p>
<p>In Schleswig-Holstein hingegen kann die Erwärmung mit 2 bis 4,4° C zwar vergleichsweise schwächer ausfallen, jedoch weisen die Klimarechnungen darauf hin, dass die Einwohner Schleswig-Holsteins mit der bundesweit höchsten Niederschlagszunahme im Jahresdurchschnitt rechnen müssen. Die mitteldeutschen Bundesländer Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt befinden sich nicht nur geographisch in der Mitte Deutschlands, sondern auch hinsichtlich der zu erwartenden Klimaänderungen.</p>
</div>
<div>
<p><img class="alignright" title="Helmholtz Gemeinschaft" src="http://www.gkss.de/imperia/md/images/gkss/homepage/hg_logo_s_rgb_240x94.jpg" alt="" width="240" height="94" /></p>
<p>&#8220;Dies gibt jedoch keinen Anlass zur Entwarnung, da auch ein mittlerer zukünftiger Niederschlagsrückgang im Sommer bei der heute schon angespannten Lage zu großen Herausforderungen zum Beispiel in der Landwirtschaft führen wird.&#8221;, so Dr. Andreas Marx, Leiter des <a title="Mitteldeutsches Klimabüro" href="http://www.mitteldeutsches-klimabuero.de/" target="_blank">Mitteldeutschen Klimabüros</a> am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung &#8211; UFZ.</p>
<p>Der Erwärmungstrend wird sich auch in der kalten Jahreszeit bis zum Ende des Jahrhunderts in ganz Deutschland fortsetzen. Im Rahmen natürlicher Schwankungen kann es zwar auch in Zukunft kalte Winter geben, diese werden jedoch seltener. Die Klimarechnungen weisen außerdem auf eine flächendeckende Zunahme des Winterniederschlages hin. Wegen der höheren Temperaturen wird dieser jedoch wahrscheinlich größtenteils in Form von Regen fallen.</p>
<p>Am stärksten können die Winterniederschläge bis Ende des Jahrhunderts in Bayern (bis zu 75%) und in Mecklenburg-Vorpommern (bis zu 63%) zunehmen. Zusätzlich können bis Ende des Jahrhunderts bundesweit die Sturmstärken zunehmen. Am stärksten betroffen ist auch hier Mecklenburg-Vorpommern, wo sich Stürme um bis zu 13% intensivieren können.</p>
<p>&#8220;Ein Sturmtief, wie beispielsweise das Tief Daisy, welches im Januar an der deutschen Ostseeküste zum Teil schwere Sturmfluten und starken Seegang hervorgerufen hat, könnte bis Ende des Jahrhunderts noch um 10 bis 15 Stundenkilometer stärker ausfallen.&#8221;, so Dr. Insa Meinke, Leiterin des <a title="Norddeutsches Klimabüro" href="http://www.norddeutsches-klimabuero.de/" target="_blank">Norddeutschen Klimabüro</a> am GKSS-Forschungszentrums Geesthacht.</p>
<p>Im Sommer ist bis Ende des Jahrhunderts bundesweit mit der stärksten Erwärmung zu rechnen. Parallel können sommerliche Niederschläge und Windgeschwindigkeiten innerhalb dieses Jahrhunderts in allen Bundesländern deutlich abnehmen. Es zeichnet sich ab, dass sich dieser Trend am stärksten in Baden-Württemberg vollzieht, hier kann je nach Entwicklung der Treibhausgasemissionen die sommerliche Erwärmung bis Ende des Jahrhunderts zwischen 2,7 und 8,9°C liegen. Der Sommerniederschlag kann in diesem Bundesland zwischen 18 und 51% abnehmen.</p>
<p>Geringere Windgeschwindigkeiten können die Belastung von Mensch und Umwelt durch sommerliche Hitze zusätzlich weiter verstärken. &#8220;Bereits jetzt wird beobachtet, dass wärmeliebende Arten zunehmen, darunter auch Krankheitsüberträger wie Zecken, die in immer höheren Lagen aufgefunden werden. Andererseits werden sich die Wintersportgebiete in den Mittelgebirgen, dem Schwarzwald und den tieferen Lagen der Alpen daran anpassen müssen, dass gute Wintersportbedingungen seltener werden&#8221;, so Dr. Hans Schipper vom <a title="Süddeutsches Klimabüro" href="http://www.sueddeutsches-klimabuero.de/" target="_blank">Süddeutschen Klimabüro</a> am Karlsruher Institut für Technologie.</p>
</div>
<div>
<h2>Entstehung, Datengrundlage und Weiterentwicklung</h2>
</div>
<div>Der Regionale Klimaatlas Deutschland ist ein gemeinsames Produkt der Regionalen Klimabüros in der Helmholtz-Gemeinschaft und wird fortlaufend aktualisiert und weiterentwickelt.</p>
<p>Grundlage des Regionalen Klimaatlas Deutschland sind für Deutschland verfügbare Klimarechnungen, die mit dynamischen regionalen Klimarechenmodellen durchgeführt wurden. Hierzu zählen bisher folgende Klimarechenmodelle: <a title="COSMO-CLM" href="http://www.clm-community.eu/index.php?menuid=17" target="_blank">COSMO-CLM</a>, das gemeinschaftliche regionale Klimarechenmodell von über 30 internationalen Forschungseinrichtungen, sowie <a title="REMO" href="http://www.mpimet.mpg.de/wissenschaft/ueberblick/atmosphaere-im-erdsystem/regionale-klimamodellierung.html" target="_blank">REMO,</a> das regionale Klimarechenmodell des <a title="Max-Planck-Instituts für Meteorologie" href="http://www.mpimet.mpg.de" target="_blank">Max-Planck-Instituts für Meteorologie</a> und das regionale Klimarechenmodell des Schwedischen Wetterdienstes, RCAO.</p>
<p>In die regionalen Klimarechenmodelle sind jeweils Szenarien unterschiedlicher Treibhausgaskonzentrationen eingegangen, die vom UN-Weltklimarat IPCC erstellt wurden. Bisher sind insgesamt 12 verschiedene Klimarechnungen in den Klimaatlas eingegangen. Die räumliche Auflösung der einzelnen Klimarechnungen liegt derzeit zwischen 50 und 10 km. Die Auswertung ist für jedes Bundesland gebietsmittelweise erfolgt.</p>
<p>Innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft widmen sich die vier Regionalen Klimabüros Fragestellungen zum Klimawandel auf regionaler Ebene. Mit dem Climate Service Center wird in der Helmholtz-Gemeinschaft das zentrale Service-Netzwerk für die bundesweite Klimaberatung aufgebaut.</p>
<p><em><a title="mYen - Michael Meinel - Regionaler Klimaatlas für Deutschland" href="../2010/02/26/regionaler-klimaatlas-fur-deutschland/" target="_blank">mYen &#8211; Michael Meinel, Februar 2010</a>/ Screenshot &#8211; Pressemitteilung der Helmholtz Gemeinschaft</em></p>
</div>
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		<title>Kalter Winter und Globale Erwärmung</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 16:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir hatten zum ersten Mal seit rund 30 Jahren einen richtigen Winter &#8211; zumindest bis Mitte Februar. Nun zeigen alle Zeitungen Frühlingsbilder. Jedes Grün wird abgelichtet und in den Fotoblogs der Zeitungen eingestellt. Bei den vergleichsweise großen Schneemassen hier bei uns vergessen viele, dass wir nicht der Mittelpunkt der Welt sind und der globale Durchschnitt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/02/temperatur2.jpg" rel="lightbox"><img class="alignright size-medium wp-image-198" title="Globale Erwärmung" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/02/temperatur2-300x150.jpg" alt="" width="300" height="150" /></a>Wir hatten zum ersten Mal seit rund 30 Jahren einen richtigen Winter &#8211; zumindest bis Mitte Februar. Nun zeigen alle Zeitungen Frühlingsbilder. Jedes Grün wird abgelichtet und in den Fotoblogs der Zeitungen eingestellt. Bei den vergleichsweise großen Schneemassen hier bei uns vergessen viele, dass wir nicht der Mittelpunkt der Welt sind und der globale Durchschnitt ganz anders aussehen kann.</p>
<p><span id="more-196"></span></p>
<p>Klima ist ein abstrakter Begriff. Globale Erwärmung gibt es im wörtlichen Sinne auch gar nicht. Während bei uns beispielsweise Daisy tobte, gab es von Bulgarien über Albanien bis Süditalien eine ungewöhnliche Schneeschmelze und gleichzeitig Hitzerekorde auf der Südhalbkugel. Lange Zeit herrschte für Meteorologen in Europa eine interessante Konstellation vor: Über Osteuropa ein fast statisch verharrendes riesiges  Hochdruckgebiet mit extrem geringen Druckwerten. Je nachdem ob sich die Grenze mal etwas nach Westen oder Osten verlagerte kam bei uns mildere Luftmassen an oder nicht.</p>
<p>Die Grenze befand sich meist über Deutschland, so dass  es im Nordosten meist eiskalt. im Südwesten hingegen auch mal milde Temperaturen gemessen wurden. Über ganz Europa hinweg berichtete der Deutsche Wetterdienst gab es Temperaturunterschiede von bis zu 50°C, von  -25°C bis +25°C.</p>
<div>Vieles was in Bezug zum Klimawandek berichtet wird sind technische, wissenschaftliche Begriffe: Globale Erwärmung wird dargestellt als ein globaler Durchschnitt eines einzigen Wertes, der Temperatur. Dieser sagt aber nicht alles. Er ist nur ein<strong> </strong>Indiz<strong> </strong>für eine<strong> </strong>Veränderung, die schon lange zumindest seit der kleinen Eiszeit im Mittelalter stattfindet, die aber bei uns ganz konkret Spuren hinterlässt.</div>
<div>Ende des vorletzten Jahrhunderts war die Veränderung unauffällig, der lange Durchschnitt seitdem nur langsam ansteigend. Je kürzer man den Abschnitt wählt, desto<strong> </strong>steiler<strong> </strong>der Anstieg. Aus den paar Punkten der letzten Jahre, würden nun Kritiker gerne eine Abkühlung herausrechnen. Wir werden in einigen Jahren sehen, ob das<strong> </strong>Wetter der letzten Jahre für den Klimatrend irgend eine wesentliche Bedeutung hat. Ganz abgesehen davon, ob ein kalter Winter bei uns global relevant ist.</div>
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		<title>Klimaschutz zwischen Finanzkrise und Konjunkturprogrammen</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 22:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
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		<category><![CDATA[konservative Think Tanks]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Titel einer heute beginnenden Tagung zum Klimaschutz in Hessen beschreibt treffend die aktuelle Diskussion des Themas weltweit. Im Vorfeld zum Klimagipfel in Kopenhagen finden seit geraumer Zeit Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art und Ausrichtung statt, mit denen sich die Teilnehmer inhaltlich positionieren. Die Klimaforscher weltweit versuchen Ihre jeweilige spezielle Sichtweise der Öffentlichkeit nahezubringen. Diejenigen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Titel einer heute beginnenden Tagung zum Klimaschutz in Hessen beschreibt treffend die aktuelle Diskussion des Themas weltweit. Im Vorfeld zum Klimagipfel in Kopenhagen finden seit geraumer Zeit Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art und Ausrichtung statt, mit denen sich die Teilnehmer inhaltlich positionieren. Die Klimaforscher weltweit versuchen Ihre jeweilige spezielle Sichtweise der Öffentlichkeit nahezubringen. Diejenigen die meinen, dass aus der wissenschaftliche Forschung Verantwortung erwächst, wollen Einfluss auf die Entscheidungsträger nehmen. Diejenigen, die meinen, dass Wisssenschaft nur um der Wissenschaft willen betrieben wird, kritisieren diese Position und möchten, dass die Ergebnisse nicht populär und medienwirksam, sondern möglichst nüchtern und unaufgeregt präsentiert werden. Und schließlich wollen auch noch die speziell für die Begründung von Gegenpositionen zum Umweltschutz gegründeten Institute Ihre Vorstellung beachtet wissen. Es gibt also für den interessierten Beobachter viel zu sortieren.</em></p>
<p><span style="font-weight: bold;"><span id="more-129"></span>Klimaforscher informieren über aktuellen Stand der Forschung</span><br />
Die Klimaforscher nutzen die derzeitige erhöhte Aufmerksamkeit, um auf Ihre Arbeit aufmerksam zu machen. Dabei wird auch der eine oder andere Strauß unter ihnen ausgefochten. Dies ist <span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;">natürlich </span><span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;">für so manche Journalisten von besonderem Interesse. Mit komplexen Klimadaten lässt sich kaum das Interesse des durchschnitllichen Lesers erreichen, aber mit einem Streit allemal.</span></p>
<p>Unter dem Titel  &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,661308,00.html">Das Schwächeln der Sonne</a>&#8221; berichtete der Spiegel jüngst über die Einschätzungen des Meteorologe Mojib Latif vom <a href="http://www.ifm-geomar.de/">Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften</a> und von Jochem Marotzke, Direktor am <a href="http://www.mpimet.mpg.de/">Max-Planck-Institut für Meteorologie</a> in Hamburg, welche Gründe Sie für die stagnierende Klimaerwärmung der letzten Jahre sehen. In einem Seitenhieb kritisieren die beiden Forscher die “PR-Strategie” des Kollegen Rahmstorf, da er Ihnen zu sehr dramatisiert und dabei auch die Forschungsergebnisse recht unwissenschaftlich und populär darstellt. Diese Kritik ist nicht neu und wird auch von anderen Klimaforschern u.a. von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_von_Storch">Professor Hans von Storch</a>, Leiter des „Instituts für Küstenforschung“ am <span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;"><a title="GKSS-Forschungszentrum" href="http://www.gkss.de/index.html">GKSS-Forschungszentrum</a></span><span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;"> in Geesthacht </span><span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;">geteilt, der mit Herr Marotzke derzeit eine Vortragsreihe am <a href="http://www.klimacampus.de/">Hamburger Klimacampus</a> organisiert.</span></p>
<p>Diese beiden erstgenannten halten es laut dem Spiegel-Artikel für richtiger zu “erklären, dass die Temperaturen durch die Treibhausgase nicht von einem Rekord zum anderen eilen, sondern natürlichen Schwankungen unterliegen. [,…] Phasen der Stagnation oder gar Abkühlung ganz normal” sind. Der Autor des Artikels geht dann dieser Frage nach, denn “für das Laienpublikum sind all das verwirrende Botschaften: Warum wird so heftig über den Klimawandel gestritten, obwohl es momentan gar nicht wärmer wird?”</p>
<p>Für die aktuelle Phase der Stagnation gibt es Gründe, über deren Gewichtung die Klimaforscher diskutieren und weiter forschen, ob nun “die verringerte Solaraktivität die wichtigste Ursache für die stagnierende Erwärmung” ist oder aber eher die “Pazifische Dekaden-Oszillation”.</p>
<p>Einig sind sich die Forscher, dass die Temperaturen wieder nach oben gehen werden. Und wenn beispielsweise die Sonnenaktivität hinzukommt, auch stärker als zuvor: “Und das könnte mit einem regelrechten Ruck gehen”, sagt Hadley-Klimatologe Adam Scaife. Denn zu der natürlichen zyklischen Erwärmung käme dann auch noch diejenige durch den vom Menschen gemachten Treibhauseffekt hinzu.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Berliner Konferenz &#8220;The Changing Earth&#8221;</span></p>
<p>Zu der Berliner Konferenz vom 02./03. 11. 2009 „The Changing Earth“ &#8211; Klima im System Erde gaben Prof. Dr. Karin Lochte, <a href="http://www.awi.de/">Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung</a>, Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Hüttl, <a href="http://www.gfz-potsdam.de/">Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ</a>, Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger, <a href="http://www.senckenberg.de/">Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung</a> ein <a href="http://www.gfz-potsdam.de/portal/-?$part=CmsPart&amp;$event=display&amp;docId=3686749&amp;cP=GFZ.content.detail">Thesenpapier zum Stand der Klimaforschung</a> heraus. Hierzu haben diese Forscher Pressemitteilungen und Interviews gegeben.</p>
<p>In diesem Thesenpapier bringen die Vertreter dieser drei Institute, deutlich die Komplexität der Fragestellungen zum Ausdruck und die Problematik des Spannungsfeldes zwischen wissenschaftlichen Anspruch und verantwortungsvollem politischen Handeln:<br />
“Es steht außer Zweifel, dass der Mensch zur Klimaänderung beiträgt. Die Gewissheit jedoch, dass wir im Wesentlichen durch Maßnahmen gegen die Treibhausgasemissionen den Temperaturanstieg auf zwei Grad eingrenzen können, ist aus wissenschaftlicher Sicht eine offene Frage. Das darf uns nicht am Handeln hindern. Das darf uns aber auch nicht daran hindern, den unvollständigen Forschungsstand zu benennen.</p>
<p>Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen sind unumgänglich. Unsere Forschungseinrichtungen untersuchen daher mögliche Strategien zur Minderung der Effekte des Klimawandels auf uns und unsere Umwelt. Dabei geht es auch um regionalspezifische Anpassungskonzepte. Wir wissen aber auch, wie komplex das Klima wirkt. Das System Erde besteht aus einer Vielzahl von Teilsystemen. Das Klima ist eines dieser Teilsysteme, auf das Prozesse in Atmosphäre, Hydrosphäre, Geosphäre, Biosphäre und Anthroposphäre einwirken. Unsere Forschungen geben uns ständig neue und überraschende Einsichten in diese Prozesse und ihre verzweigten Wechselwirkungen.</p>
<p>Ihr Anspruch als Wissenschaftler nie zu behaupten schon alles zu wissen, hat sie dennoch nicht dazu veranlasst, Verantwortung abzulehnen: “Ungeachtet der Tatsache, dass eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf zwei Grad politisch sinnvoll erscheint, ist die Bedeutung der &#8216;Zwei-Grad-Grenze&#8217; in der Dynamik des Klimasystems wissenschaftlich keinesfalls umfassend verstanden. Die Fokussierung auf die &#8216;Zwei-Grad-Grenze&#8217; kann eine falsche Sicherheit vorgaukeln, denn tatsächlich mögen ganz andere, auch niedrigere Tipping-Points wichtiger sein. Auf den diesbezüglichen Forschungsbedarf wurde bereits hingewiesen. […] Angesichts der dargestellten Sachlage und in Anbetracht der laufenden Aktivitäten anderer Nationen sehen wir die Notwendigkeit für eine nationale Initiative der Klima- und Klimafolgenforschung sowie der Mitigations- und Adaptationsmaßnahmen, die den System-Charakter des Klimawandels in den Vordergrund stellt.</p>
<p>Diese Aussagen der um größtmögliche Seriösität bemühten Wissenschaftler steht in einem unverkennbar deutlichen Widerspruch zu der Tendenz einer Veranstaltungdes Instituts für Unternehmerische Freiheit, das in Kooperation mit dem Europäischen Institut für Klima und Energie (EIKE), Committee for a Constructive Tomorrow (CFACT), dem Haus der Zukunft, dem Liberalen Institut der Stiftung für die Freiheit und dem Bund Freiheit der Wissenschaft das am 4. Dezember in Berlin eine Klimakonferenz unter dem Titel eine Klimakonferenz unter dem Titel &#8220;Update zur Klimaforschung&#8221; veranstaltet.</p>
<p>Die Einladung lässt aber das Gegenteil des Titels erwarten: &#8220;<em>Ohne hinreichende Erkenntnisse über den anthropogenen Einfluss auf Klimaveränderungen, die Erfolgsaussichten globaler Klimaschutzabkommen und die wirtschaftlichen Konsequenzen verschiedener Klimaschutzinstrumente sind drastische Klimaschutzmaßnahmen jedoch ein abenteuerliches Unterfangen. Erst recht, wenn berücksichtigt wird, dass viele der derzeit diskutierten oder bereits praktizierten Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen weder ökonomisch effizient noch wirksam gegen den Klimawandel sind. Die im Vorfeld des Kopenhagener Klimagipfels favorisierten klimapolitischen Maßnahmen weisen nicht darauf hin, dass aus dem bisherigen Dilemma zwischen naturwissenschaftlicher Unsicherheit und klimapolitischem Aktionismus die notwendigen Schlüsse gezogen wurden.</em>&#8221;  Kein Wunder, denn als Referenten wird das Who-ist-Who der sogenannten Klimaskeptiker aufgeboten. Auch der 85jährige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fred_Singer">Fred Singer</a> wird aufgeboten, der in seiner langen Laufbahn die wissenschaftliche Lehrmeinung schon bei einer ganzen Reihe von Themen in Zweifel gezogen hat. Hierfür hat er 1990 das <a title="Science and Environmental Policy Project" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Science_and_Environmental_Policy_Project">Science and Environmental Policy Project</a> (SEPP) gegründet, das sich selber als unabhängiges Bildungsprojekt für Umweltfragen beschreibt und Sorgen vor Umweltgefahren, wie das Ozonloch oder die Globale Erwärmung als übertrieben darstellt. Er war als Berater für viele große Konzerne u.a.Exxon, Shell, Ford, Sunoco und Lockheed Martin tätig und unterstützte die Tabakindustrie im Kampf gegen Beschränkungen des Rauchens indem er die Gefahren des Passivrauchens bestritt.<br />
Prof. Singer ist aber im Gegensatz einiger anderer Referenten recht flexibel und hat seine Argumente gegen die &#8220;übertriebenen Umweltgefahren&#8221; immer wieder an die aktuelle Forschung angenähert, um seine Glaubwürdigkeit nicht zu sehr einzubüßen.</p>
<p>Er hat im Gegensatz zu vielen anderen sog. Klimaskeptikern frühzeitig den natürlichen Treibhauseffekt als gegeben eingeräumt, allerdings lange bestritten, dass es eine messbare Erwärmung gibt. Mittlerweile geht er sowohl davon aus, dass das durch den Menschen ausgestoßene Kohlenstoffdioxid den Treibhauseffekt verstärkt, als auch die Realität der Erwärmung. Er hält aber nun diesen Effekt für nachrangig gegenüber andern natürlichen Faktoren. Die Erwärmung sei ein unaufhaltbarer, natürlichen Zyklus. Diese Aussage steht allerdings im Widerspruch zu seiner These, dass die globale Erwärmung noch nicht hinreichend verstanden sei. Letztendlich ist aber ein wärmerer Planet sowieso ein Gewinn.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">13. Hessisches Klimaschutzforum</span></p>
<p>Heute und morgen findet in Kassel das 13. Hessische Klimaschutzforum statt.  Im Gegensatz zu letztgenanntem Forum der sog. Klimaskeptiker bietet dieses wirkliche viele namhafte Referenten aus Wirtschaft, Forschung und den Ministerien von RWE, E-On, Shell und Fraport bis hin zum Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, dem IFO-Institut und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), Karlsruhe. Hessen nimmt sich dieses Themas schon seit langem an, lässt die regionalen Auswirkungen des Klimawandels erforschen und hat eine Nachhaltigkeitsstrategie für Hessen entwickelt.</p>
<p>Die ganz pragmatischen Anpassungstrategien stehen hier im Vordergrund, die Einnzug in das unternehmerische und kommunale Handeln gefunden haben. Dies lässt sich vom der Titel Tagung &#8220;Klimaschutz zwischen Finanzkrise und Konjunkturprogrammen&#8221; bis hin zu den einzelnen Referaten in den Foren <a href="http://www.klimaschutzforum-hessen.de/fileadmin/user_upload/PDFs_2009/Klimaschutzforum_Programmupdate181109.pdf">im Programm</a> nachlesen.</p>
<p><span style="font-style: italic;">Weitere Informationen zur Klimaforschung der erwähnten Institute:</span></p>
<p><a href="http://www.sfb754.de/">http://www.sfb754.de/</a><br />
<a href="http://www.klimabuero-polarmeer.de/">http://www.klimabuero-polarmeer.de</a><br />
<a href="http://helmholtz-eos.dlr.de/">http://helmholtz-eos.dlr.de</a><br />
<a href="http://www.bik-f.de/">http://www.bik-f.de</a></p>
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		<title>Das aktuelle globale Klima</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 01:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Klimadaten]]></category>
		<category><![CDATA[Meereis]]></category>

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		<description><![CDATA[Das National Climatic Data Center der National Oceanic and Atmospheric Behörde der USA berichtet monatlich über die  Entwicklung wichtiger globaler Klima-Indizes.
Da lohnt es sich einmal angesichts der in Blogs von sog. Klimaskeptikern gerne verbreiteten Meldungen über anwachsendes Meereis, über ein Kälterwerden in Grönland oder zumindest einem Nichtwärmerwerden genauer hin zu schauen.

Die gemittelte globale Oberflächentemperatur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;"><img class="alignright size-full wp-image-127" title="Globale Temperaturen Oktober 2009" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2009/11/global.gif" alt="Globale Temperaturen Oktober 2009" width="300" height="245" /><em>Das</em></span><em><span style="font-weight: normal; font-family: Verdana; font-size: small;"><span> </span></span><span style="font-weight: normal; font-family: Verdana; font-size: small;"><span>National Climatic Data Center der </span></span><span style="font-weight: normal; font-family: Verdana; font-size: small;"><span>National Oceanic and Atmospheric </span></span><span style="font-weight: normal; font-family: Verdana; font-size: small;"><span>Behörde </span></span><span style="font-weight: normal; font-family: Verdana; font-size: small;"><span>der USA berichtet monatlich über die  Entwicklung wichtiger globaler Klima-Indizes.<br />
Da lohnt es sich einmal angesichts der in Blogs von sog. Klimaskeptikern gerne verbreiteten Meldungen über anwachsendes Meereis, über ein Kälterwerden in Grönland oder zumindest einem Nichtwärmerwerden ge</span></span><span style="font-family: verdana; font-size: small;"><span>nauer hin zu schauen</span>.</span></em></p>
<ul>
<li><span style="font-size: small;"><span id="more-125"></span>Die gemittelte globale </span><span style="font-size: small;">Oberflächentemperatur von </span><span style="font-size: small;">Land und Meer </span><span style="font-size: small;">war im Oktober die sechstwärmste seit Aufzeichnung (1880), mit einer Abweichung von 0,57°C über dem Durchschnitt des 20. Jhdts. von 14,0°C.</span></li>
</ul>
<ul>
<li><span style="font-size: small;">Die </span><span style="font-size: small;">gemittelte </span><span style="font-size: small;">globale Oberflächentemperatur über Land war im Oktober mit einer Abweichung von 0,82°C </span><span style="font-size: small;">über dem Durchschnitt des 20. Jhdts. von </span><span style="font-size: small;">9,3°C  die sechstwärmste in einem Oktober.</span></li>
<li> <span style="font-size: small;">Der weltweite Meerestemperatur war die fünftwärmste mit einer Abweichung von 0,50°C über dem Durchschnitt von 15,9°C.</span></li>
<li> <span style="font-size: small;">Für Anfang dieses Jahres bis Oktober kumuliert ist die globale durschnschnittliche Land- und Meeres-Oberflächentemperatur mit 14,7°C zusammen mit 2007 die fünftwärmste seit Aufzeichnung.</span><span style="font-size: small;"> </span><span style="font-size: small;">Dieser Wert ist mit 0,56°C</span><span style="font-size: small;"> über dem Durchschnitt des 20. Jhdts.</span></li>
<li><span style="font-size: small;">Die Temperatur in der </span><span style="font-size: small;">unteren und mittleren Troposphäre von der University of Alabama in Huntsville (UAH) und Remote Sensing Systems (RSS) gemessen ist ist ebenfalls mit wenigen Ausnahmen die sechst- bis acht</span><span style="font-size: small;">wärmste seit Aufzeichnung.</span><span style="font-size: small;"> </span></li>
<li><span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;">Das </span><span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;">Meereis hatte nach Angaben des National Snow and Ice Data Center (NSIDC) im Oktober in der Arktis mit 7,5 Millionen Quadratkilometer eine um 19,2 Prozent oder 1,8 Millionen Quadratkilometer geringere Ausdehnung als der Durchschnitt der Jahre 1979 bis 2000 und damit die zweitgeringste nach 2007 seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1979.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;">Die gesamten globalen Analysen sind <a href="http://www.ncdc.noaa.gov/sotc/?report=global&amp;year=2009&amp;month=10&amp;submitted=Get+Report">hier</a> einzusehen. Dort sind auch jeweils Links zu den einzeln Instituten und Angaben zu den Methoden der Messung zu finden.</span> <span style="font-family: trebuchet ms;">Wenn man sich regelmäßig sowohl die langfristige Entwicklung, als auch solch aktuellen Daten</span> <span style="font-family: trebuchet ms;">anschaut</span>, <span style="font-family: trebuchet ms;">dann ist es verwunderlich, wie Aussagen über eine völlig gegenläufige Entwicklung überhaupt Gehör finden können. </span></p>
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		<title>Einsparmöglichkeiten bei Straßenlampen</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 09:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeinsparung]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenleuchten]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessanter Artikel zu Einsparmöglichkeiten bei Straßenlampen: Lampen in einigen Straßenleuchten werden ausgetauscht – Quecksilber Hochdrucklampen werden bald verboten
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessanter Artikel zu Einsparmöglichkeiten bei Straßenlampen: <iframe src="http://www.myheimat.de/widget/b_111988_160_300/" width="160" height="300" marginwidth="0" marginheight="0" hspace="0" vspace="0" frameborder="0" scrolling="no"><a href="http://www.myheimat.de/eichenau/beitrag/111988/lampen-in-einigen-strassenleuchten-werden-ausgetauscht-quecksilber-hochdrucklampen-werden-bald-verboten/">Lampen in einigen Straßenleuchten werden ausgetauscht – Quecksilber Hochdrucklampen werden bald verboten</a></iframe></p>
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		<title>Nordostpassage befahrbar</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 02:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Arktik]]></category>
		<category><![CDATA[Meereis]]></category>

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		<description><![CDATA[Der seit 30 Jahren bestehende Trend zu einem stärkeren Rückzug des arktischen Meereises im Sommer ermöglichte nunmehr zwei Handelsschiffen erstmals die Befahrung der Nordostpassage, um Schwergut nach Sibirien zu bringen. Seit dem Rekordjahr 2007 befürchten Forscher, dass es nicht mehr lange dauert, bis der arktische Ozean eisfrei ist. Nach einer aktuellen Forschungsergebnissen erwärmt sich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: normal; font-family: trebuchet ms; font-size: small;"><img class="alignright size-full wp-image-122" title="Globale Erwärmung" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/01/agw_2008.jpg" alt="Globale Erwärmung" width="233" height="271" /><em>Der seit 30 Jahren bestehende Trend zu einem stärkeren Rückzug des arktischen Meereises im Sommer ermöglichte nunmehr zwei Handelsschiffen erstmals die Befahrung der Nordostpassage, um Schwergut nach Sibirien zu bringen. Seit dem Rekordjahr 2007 befürchten Forscher, dass es nicht mehr lange dauert, bis der arktische Ozean eisfrei ist. Nach einer aktuellen Forschungsergebnissen erwärmt sich die Arktis zwei bis drei mal so schnell wie der Rest der Welt. Seit Mitte Juni befindet sich ein Forscherteam in der Arktis und untersucht den Einfluss des Klimawandels auf Gletscher und Eisschmelze. Seit einiger wird besonders </em></span><em><span style="font-weight: normal; font-family: trebuchet ms; font-size: small;">aufmerksam der „Schmierfilm</span><span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;"><span style="font-weight: normal;">“ beobachtet, auf dem die Eisschilde Richtung Meer rutschen können. Offenbar ziehen sich mittlerweile </span></span><span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;"><span style="font-weight: bold;"><span style="font-weight: normal;">geschmolzene Zonen weit in das grönländische Inlandeis hinein. Ein Instabilwerden der betroffenen Gletscher könnte das </span><span style="font-weight: normal;">Nachrutschen enormer Massen von grönländischem Inlandeis zur Folge haben. Zudem könnte eine </span></span><span style="font-weight: normal;">„</span></span><span style="font-weight: normal; font-family: trebuchet ms; font-size: small;">Gletscherschmelze von unten“ zehn- bis 20-mal stärker sein als die Schmelze, die durch die Erwärmung der Oberfläche verursacht wird.Schon 2020 könnte der arktische Ozean daher im Sommer eisfrei sein, befürchtet Peter Wadhams von der Universität Cambridge.</span></em></p>
<h3 style="font-weight: normal; font-family: trebuchet ms;"><span id="more-121"></span>Arktis erwärmt sich schneller als der der Rest vom Planeten</h3>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;">Was durch die immer häufiger frei werdenden Nordost- und Nordwestpassagen und den Vergleich der Ausdehnung der arktischen Eisfläche der letzten zu den früheren Jahren offensichtlich ist und die Reedereien und die Erdöl- und Erdgassucher erfreut, ist dennoch das Ergebnis eines komplexen Wechselspiels vieler Faktoren. Derzeit müsste sich die Arktis eigentlich abkühlen, das sich die Erdbahn aufgrund eines natürlichen Zyklus weiter von der Sonne entfernt. Sie empfängt daher von ihr kontinuierlich weniger Strahlungsenergie. Dennoch kühlt sich die Arktis seit 100 Jahren nicht mehr weiter ab, sondern erwärmt sich im Gegenteil überdurchschnittlich stark. Damit wurde ein Trend unterbrochen, der vor seit rund 2.000 Jahren durch Eisbohrkerne belegt ist, aber schon weitaus länger besteht und auch noch hätte andauern müssen. Seit etwa 8.000 Jahren erhält die Arktis immer weniger Sonnenenergie im Sommer. Bis sich die Erde in 4.000 Jahren der Sonne wieder annähert, wird sich dies fortsetzen, so Geowissenschaftler des US-amerikanischen <a href="http://www.ncar.ucar.edu/" target="_blank">National Center for Atmospheric Research</a></span><span style="font-family: trebuchet ms;">.<br />
Die Arktis heizt sich dreimal so schnell auf wie der Rest des Planeten, obwohl sich die Erde derzeit im Durchschnitt rund eine Million Kilometer weiter entfernt von unserem Zentralgestirn befindet als im Jahr null. Dies scheint darin begründet,</span><span style="font-family: trebuchet ms;"> dass sich die Erwärmung über verschiedene Rückkopplungseffekte zusätzlich selbst verstärkt: Weniger Schnee und Meereis sorgen dafür, dass mehr dunkler Boden beziehungsweise Ozean zum Vorschein kommen. Sie reflektieren somit weniger Sonnenstrahlung ins All und speichern diese stattdessen als Wärmeenergie, was das Abtauen und den Temperaturanstieg zunehmend beschleunigen</span><span style="font-family: trebuchet ms;">.</span></p>
<h3 style="font-weight: normal; font-family: trebuchet ms;">Frachter durchqueren Nordostpassage und erreichen Hafen im Ob-Delta</h3>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;">Die Wirkung dieser Wechselwirkungen können nun immer häufiger Forscher und Seeleute hautnah erleben, die nicht auf einem Eisbrecher unterwegs sind. Im letzten Jahr durchfuhr das <a href="http://idw-online.de/pages/de/news274422">Forschungsschiff Polarstern erstmals die Nordwestpassage</a>.  Nunmehr ist die Weltpremiere geglückt und auch die Nordostpassage ist durch zwei Handelsschiffe durchfahren worden. Wie die </span><span style="font-family: trebuchet ms;">Bremer Projekt- und Schwergutreederei Beluga Shipping GmbH mitteilt haben d</span><span style="font-family: trebuchet ms;">ie beiden Mehrzweck-Schwergutfrachter MS „Beluga Fraternity“ und MS „Beluga Foresight“</span><span style="font-family: trebuchet ms;"> </span><span style="font-family: trebuchet ms;">ihr Ziel in Sibirien sicher erreicht. Binnen weniger Stunden ankerten am Montag, 07. September 2009 die mit schweren Kraftwerksmodulen beladenen Schiffe in Novyy Port / Yamburg im Delta des Flusses Ob. Damit ist es der Bremer Projekt- und Schwergutreederei Beluga Shipping GmbH erstmals gelungen, zwei Handelsschiffe durch die lange Zeit undurchdringbare Nordostpassage von Asien nach Europa fahren zu lassen.</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;">Das MS „Beluga Fraternity“ war am 23. Juli, das Schwesterschiff MS „Beluga Foresight“ fünf Tage später aus Ulsan, Südkorea, in See gestochen, um über die Kontrollstelle in Wladiwostok in den so genannten Nördlichen Seeweg einzufahren und die Projektladung so weit in das Zielgebiet hinein zu transportieren, wie dieses zuvor keinem anderen Handelsschiff möglich gewesen ist. Nun werden die insgesamt 44 Ladungsteile mit Einzelgewichten von 200 Tonnen und mehr mit dem bordeigenen Krangeschirr offshore auf Bargen umgeladen und nach Surgut befördert. Im Anschluss werden beide Schiffe via Murmansk nach Europa reisen, um in Rotterdam die je noch an Bord befindlichen 3.500 Frachttonnen Konstruktionsteile sowie Kisten und Kästen sicher abzuliefern, teilt die Reederei in Ihrer <a href="http://www.beluga-group.com/de/#Aktuelles-Aktuelles">Pressemitteilung</a> mit.</span><span style="font-family: trebuchet ms;"> </span></p>
<h3 style="font-weight: normal; font-family: trebuchet ms;">Arktis reagiert am empfindlichsten auf den Klimawandel</h3>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;">So erfreulich einerseits die ernorme Energieensparung ist, die künftig durch diese kürzeren Seewege erreicht werden kann, so unerfreulich sind die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die Natur, die b</span><span style="font-family: trebuchet ms;">ereits heute Wissenschaftler </span><span style="font-family: trebuchet ms;">zwischen Alaska und Spitzbergen deutlich </span><span style="font-family: trebuchet ms;">feststellen </span><span style="font-family: trebuchet ms;">können</span><span style="font-family: trebuchet ms;">. </span> <span style="font-family: trebuchet ms;">Die Auswirkungen des Klimawandels auf die unterschiedlichsten Arten festgestellt an Pflanzen, Insekten, Vögel und Säugetiere wurden vor kurzem von ein internationales Forscherteam dokumentiert. Und die </span><span style="font-family: trebuchet ms;">Veränderungen scheinen schneller und umfassender zu sein, als erwartet</span><span style="font-family: trebuchet ms;">. &#8220;Die Arktis, wie wir sie kennen, könnte bald der Vergangenheit angehören&#8221;, sagt der amerikanische Biologe Eric Post </span><a style="font-family: trebuchet ms;" href="http://www.bio.psu.edu/people/faculty/post/Eric%20Post.html">von der Pennsylvania State University</a><span style="font-family: trebuchet ms;"> der über das arktische Ökosystem forscht.</span></p>
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		<title>Energie Zukunft. Effizienz und erneuerbare Energien im Wärmesektor</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 01:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das heimische Unternehmen Viessmann setzt seinen Weg fort, sich auf das Nachölzeitalter vorzubereiten. Im März präsentierte die Viessmann Gruppe in Frankfurt am Main ein neues Buch mit dem Titel „Energie Zukunft. Effizienz und erneuerbare Energien im Wärmesektor“, zur ISH 2009, der Weltleitmesse für Gebäude-, Energie- und Klimatechnik sowie erneuerbare Energien, Autor ist Jürgen Petermann, langjähriger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="font-family: trebuchet ms;">Das heimische Unternehmen Viessmann setzt seinen Weg fort, sich auf das Nachölzeitalter vorzubereiten. Im März </span><span style="font-family: trebuchet ms;">präsentierte die Viessmann Gruppe in Frankfurt am Main ein neues Buch mit dem Titel „Energie Zukunft. Effizienz und erneuerbare Energien im Wärmesektor“, </span><span style="font-family: trebuchet ms;">zur ISH 2009, der Weltleitmesse für Gebäude-, Energie- und Klimatechnik sowie erneuerbare Energien, Autor ist Jürgen Petermann, langjähriger Leiter des Ressorts Wissenschaft und Technik beim Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Zu den Ko-Autoren zählen fachkundige Journalisten und prominente Wissenschaftler, darunter die Professoren Hans Joachim Schellnhuber (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, PIK), Eberhard Jochem (Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung, ISI) und Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, DIW) sowie Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena).</span></em></p>
<p><span style="font-weight: bold; font-family: trebuchet ms;"><span id="more-119"></span>Klimaschutz und nachhaltige, bezahlbare Energieversorgung verbinden</span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Wie lassen sich wirksamer Klimaschutz und die Sicherung einer nachhaltigen, bezahlbaren Energieversorgung miteinander verbinden? Welche Chancen bietet speziell der Wärmemarkt, die Energieeffizienz zu steigern? Wie lässt sich der Anteil erneuerbarer Energien weiter voranbringen? „Energie Zukunft“ liefert Fakten und Einsichten zur Energiedebatte und zeigt Wege auf, wie sich brachliegende Effizienzreserven durch den Einsatz moderner Heiztechnik mobilisieren lassen. </span></p>
<p><span style="font-weight: bold; font-family: trebuchet ms;">Leitfaden moderner Heiztechnik<br />
</span><span style="font-family: trebuchet ms;">Mit dem für eine breite Öffentlichkeit geschriebenen, mit zahlreichen aufwendigen Infografiken ausgestatteten Buch leistet das Unternehmen Viessmann seinen Beitrag, um Informationsdefizite bei Bauherren und Betreibern von Heizungsanlagen abzubauen und so den Modernisierungsstau im Wärmemarkt aufzulösen. „Energie Zukunft“, ein Leitfaden moderner Heiztechnik, verdeutlicht Zusammenhänge und liefert klare Antworten, die dem Verbraucher helfen können, bei seinen Planungen für eine energieeffiziente Haus- und Gebäudeheizung die richtigen Entscheidungen zu treffen. </span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;">Mit dem Autor </span><span style="font-family: trebuchet ms;">Jürgen Petermann konnte Viessmann eine ausgewiesenen Experten für diese Thematik gewinnen</span><span style="font-family: trebuchet ms;">. Er ist Herausgeber des Buches „Sichere Energie im 21. Jahrhundert“, das in aktualisierter 2. Auflage 2008 beim Verlag Hoffmann und Campe erschienen ist und war </span><span style="font-family: trebuchet ms;"><br />
</span><span style="font-family: trebuchet ms;">von 1963 bis 2001 Leiter des Ressorts Wissenschaft und Technik beim Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Pettermann lebt und arbeitet als freier Journalist in Hamburg</span><span style="font-family: trebuchet ms;">.</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Klimawandel gefährdet Atomstrom-Produktion</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 05:08:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Großkraftwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in seinem Energiemarktbarometer mitteilt, wird im Zuge des Klimawandels in Zukunft mit zunehmenden Kraftwerksausfällen in Europa zu rechnen sein. Insbesondere wird es nach Meinung der befragten Experten viel häufiger als heute zu vorübergehenden Ausfällen bei der Produktion von Strom aus Kernenergie kommen. Der weitere Ausbau der erneuerbarer Energien wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><em>Wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in seinem Energiemarktbarometer mitteilt, wird im Zuge des Klimawandels in Zukunft mit zunehmenden Kraftwerksausfällen in Europa zu rechnen sein. Insbesondere wird es nach Meinung der befragten Experten viel häufiger als heute zu vorübergehenden Ausfällen bei der Produktion von Strom aus Kernenergie kommen. Der weitere Ausbau der erneuerbarer Energien wird vom allergrößten Teil der Fachleute für eine geeignete Gegenmaßnahme gehalten.</em></span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><span id="more-117"></span>Aufgrund der globalen Erwärmung, die auch hierzulande für Hitze- und Trockenperioden in den Sommermonaten sorgt, werden insbesondere Atommeiler häufiger ihre Stromerzeugung drosseln müssen. Ob die Produktionsausfälle eine Gefahr für die Versorgungssicherheit darstellen, ist bisher nicht eindeutig zu beantworten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter rund 200 Energiemarktexperten aus Wissenschaft und Praxis, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Rahmen des ZEW Energiemarktbarometers halbjährlich durchführt.<br />
</span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>Aufgeheizte Flüssen fallen häufiger als Kühlwasserquelle aus</strong><br />
</span><span style="font-family: trebuchet ms;">30 Prozent der befragten Experten gehen davon aus, dass es in Europa aufgrund des Klimawandels in den nächsten 30 bis 40 Jahren viel häufiger als heute zu vorübergehenden Ausfällen bei der Produktion von Atomstrom kommen wird. Dies liegt insbesondere daran, dass Kühlwasser, das zur nuklearen Energiegewinnung zwingend notwendig ist, üblicherweise aus Flüssen gespeist wird. Heizen sich die Flüsse wie beispielsweise im Jahr 2003 in Folge anhaltender Hitze zu stark auf, so fallen sie als Kühlwasserreservoir aus. 44 Prozent der Umfrageteilnehmer erwarten, dass die hitzebedingten Leistungsrückgänge von Kernkraftwerken in den kommenden Jahren etwas häufiger als heute auftreten werden. Dass die globale Erwärmung keine negativen Auswirkungen auf die nukleare Energieproduktion in Europa haben wird, prognostizieren dagegen 26 Prozent.<br />
Nicht einig sind sich die Experten allerdings, wie sich die zunehmenden Ausfälle in Atomkraftwerken auf die Versorgungssicherheit für die Stromkunden auswirken. 51 Prozent der Umfrageteilnehmer gehen davon aus, dass die häufigeren Leistungsausfälle in Kernkraftwerken die Energieversorgung stärker als bisher gefährden. Demgegenüber sind 49 Prozent der Umfrageteilnehmer überzeugt, dass zunehmende Kernkraftwerksausfälle nicht zur Stromknappheit führen werden. Die unterschiedliche Einschätzung der Experten geht wahrscheinlich auf Unsicherheiten in der Entwicklung des Energiesektors zurück. Hierbei spielen der Zeitpunkt des Ausstiegs aus der Atomenergie, der Bau moderner Kraftwerke, der Ausbau regenerativer Energien sowie das Potential zukünftiger Energieeinsparungen eine Rolle. </span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>80 Prozent der Experten für weiteren Ausbau der erneuerbarer Energien</strong><br />
Auch andere Energiequellen hängen vom klimabedingten Wasserstand in den Flüssen ab. Auch in Kohlekraftwerken wird Flusswasser zur Kühlung eingesetzt und in Wasserkraftwerken treibt es direkt die Turbinen zur Stromerzeugung an. Vor diesem Hintergrund rechnet die Mehrheit der befragten Experten auch für Kohle- und Wasserkraft mit vermehrten Kraftwerksausfällen, jedoch wird der Einfluss des Klimawandels etwas geringer eingeschätzt als für die Nuklearenergie: 57 Prozent, beziehungsweise 61 Prozent der Umfrageteilnehmer zeigen sich davon überzeugt, dass es in Europa häufiger als heute zu Ausfällen von Wasser-, beziehungsweise Kohlekraftwerken kommen wird. Mit 69 Prozent, beziehungsweise 64 Prozent ist die Mehrheit der Energiemarktexperten allerdings überzeugt, dass die Versorgungssicherheit der Stromkunden nicht stärker als bisher durch klimatisch bedingte Produktionsausfälle in Wasser-, beziehungsweise Kohlekraftwerken gefährdet ist.<br />
Die Energieversorgung hängt in vielen europäischen Ländern stark von einem einzigen Energieträger ab. Frankreich beispielsweise setzt insbesondere auf Atomstrom, Österreich bezieht einen Großteil seines Stroms aus Wasserkraft und Deutschland nutzt weiterhin viel Kohlestrom. Außerdem verläuft die Integration der nationalen Strommärkte nur schleppend. Vor diesem Hintergrund zeigen die Ergebnisse des ZEW Energiemarktbarometers, dass die Strommärkte in Europa durch den Klimawandel unter verschärften Anpassungsdruck geraten könnten. Rund 80 Prozent der befragten Experten halten den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien für eine geeignete Maßnahme, um diesem zu begegnen.</span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><a href="http://www.zew.de/de/topthemen/meldung_show.php?LFDNR=1251&amp;KATEGORIE=TOP">Pressemitteilung des ZEW vom 30. Juli 2009</a></span></p>
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		<title>Technischer und wirtschaftlicher Aufschwung durch Klimaschutz</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 20:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biomasse]]></category>
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		<description><![CDATA[Innovationen in den Umwelttechnologien und insbesondere in die Energiewende sind einer der wichtigsten Motoren für den wirtschaftlichen und technischen Fortschritt in Deutschland. Viele führende Unternehmen bauen derzeit diese Segmente aus und investieren verstärkt in die Forschung und Entwicklung. Damit kommen in der Wirtschaftskrise wichtige Impulse aus dem Bereich der grünen Technologien. Vor einer Woche hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="font-family: trebuchet ms;"><img class="alignright size-medium wp-image-115" title="Aufschwung" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/01/ballon-224x300.jpg" alt="Aufschwung" width="224" height="300" />Innovationen in den Umwelttechnologien und insbesondere in die Energiewende sind einer der wichtigsten Motoren für den wirtschaftlichen und technischen Fortschritt in Deutschland. Viele führende Unternehmen bauen derzeit diese Segmente aus und investieren verstärkt in die Forschung und Entwicklung. Damit kommen in der Wirtschaftskrise </span><span style="font-family: trebuchet ms;">wichtige Impulse aus dem Bereich der grünen Technologien. </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Vor einer Woche hat beispielsweise der Chef der Eon-Ökostromsparte Climate &amp; Renewables mitgeteilt, dass sein Unternehmen t</span></em><span style="font-family: Trebuchet MS;"><em>rotz hoher Risiken die Stromerzeugung aus Offshorewindkraft bis zum Jahr 2015 verdreißigfachen will. Beim milliardenschweren Ausbau erneuerbarer Energien in den nächsten Jahren habe Windkraft auf hoher See für den Konzern &#8220;strategische Priorität&#8221;, sagt </em><a href="http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:%C3%96kostrom-von-See-Eon-prescht-bei-Windkraft-vor/533138.html"><em>Frank Mastiaux in der Financial Times Deutschland</em></a><em>. Auch in die Photovoltaik und Biogasanlagen wird in der Krise sowohl von den großen Energieversorgern, wie von Landwirten und Hausbesitzern weiter investiert. Und Unternehmen wie Siemens und General Electric, die die nötige Technologie hierfür entwickeln, die Stahlindustrie und viele mittelständische Zulieferer profitieren von dem krisenfesten Sektor.</em> </span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><strong><span id="more-114"></span>Für General Electric gehört die Zukunft den Erneuerbaren Energien</strong></span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Dieser Tage feierte das Forschungszentrum von General Electric (GE) in Garching bei München seinen fünften Jahresstag im größten und bedeutendsten Forschungsgelände von Deutschland.</span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Dort forschen, lehren und lernen rund 4.000 Beschäftigte und 8.500 Studenten an Instituten u.a. der Münchner Universitäten, der Max-Planck-Gesellschaft und der Bayerische Akademie der Wissenschaften. </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Besonders die Energieeffizienz sowie umweltfreundliche Lösungen sind für das Garchinger Zentrum, eines von weltweit vier Forschungszentren von GE, neben der Gesundheistsparte von großer Bedeutung. </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Es ist mit rund 150 Mitarbeitern Teil der Konzerninitiativen zur Entwicklung von Umwelttechnologien und Medizintechnik. Die grünen Technologien bezeichnet <a href="http://www.welt.de/die-welt/article4055084/General-Electric-baut-europaeisches-Forschungszentrum-aus.html">GE-Chef Jeffrey Immelt als &#8220;Champions unter den Schlüsseltechnologien</a>&#8221; des 21. Jahrhunderts und will deren Umsatz in diesem Jahr auf 25 Mrd. Dollar von 17 Mrd. Dollar im Jahr 2008 steigern. </span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Für GE gehört die Zukunft den &#8220;erneuerbaren Energien&#8221;, wie sie auf ihrer deutschen Webseite verkünden. Die Windkraft habe ihre Wirtschaftlichkeit bereits an zahlreichen Standorten bewiesen, sei diezurzeit wichtigste erneuerbare Energie und techisch ausgereift. Aber auch in anderen Bereichen ist GE aktiv. </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Mit einem slowenischen Energieunternehmen arbeiten sie an einem neuartigen System zur Nutzung von Abwärme in einem Biogas-Kraftwerk zusammen. </span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><strong>Nachhaltige Infrastrukurlösungen für grünere Städte</strong></span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Mit diesem Thema präsentiert sich derzeit Siemens, in derem Hinterhof sich GE vor fünf Jahren nach eigener Aussage angesiedelt hat, auf seiner Webseite. Dort stellt Siemens Szenarien für verschiedene Metropolen vor u.a. für ein <a href="http://w1.siemens.com/entry/de/features/sustainablecities/de/de/pdf/munich_de.pdf">weitgehend CO2-freies München bis zum Jahr 2058</a>. </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Siemens forscht in allen Energiesegmenten an mehr Effizienz und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien. So erprobt Siemens<a href="http://w1.siemens.com/innovation/de/forschungsthemen/energy/energy.php"> Windturbinen ohne Getriebe oder wie Gaskraftwerke noch klimafreundlicher werden können</a>. Nach Überzeugung des Global Players werden die </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Liberalisierung der Märkte und die Anstrengungen zur Reduzierung der Treibhausgase unsere Energielandschaft in den kommenden Jahren drastisch verändern und dabei vor allem zu einer Dezentralisierung der Stromerzeugung führen. In diesem Szenario werden für Siemens Brennstoffzellen eine bedeutende Rolle spielen.</span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><strong>Nordhessen streitet um die besten technischen Entwicklungen</strong></span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Doch nicht nur im Süden Deutschlands auch in der Mitte gibt es ambitionierte Forschung. In Nordhessen arbeiten in einem Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologien eng Forschungsinstitute und mittelständische Unternehmen zusammen um für die Region eine Versorgung mit <a href="http://www.100-ee.de/">100% Erneuerbaren Energien</a> und damit mindestens <a href="http://www.deenet.org/Entwicklungsziele.662.0.html">20.000 neue Arbeitsplätze bis zum Jahre 2020</a> im Bereich dezentrale Energietechnologien und Energieeffizienz zu schaffen. </span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Eines der renommiertesten Institute der Universität Kassel, das <a href="http://www.iset.uni-kassel.de/pls/w3isetdad/www_iset_new.main_page?p_name=7210002&amp;p_lang=ger">Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET)</a> wird im Laufe des Jahres in das am 1. Januar 2009 neu gegründete </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES eingegliedert. Damit ist zum einen eine </span><span style="font-family: trebuchet ms;">besondere Anerkennung der wissenschaftlichen Erfolge, zum anderen neue attraktive Entwicklungsperspektiven in dieser ingenieurwissenschaftlichen Forschungsinstitution des Bundes verbunden. Zusätzlich wird ein deutlicher Ausbau des Forschungsschwerpunktes Erneuerbare Energien und Energieeffizienz an der Kasseler Universität erfolgen.</span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><strong>IHK-Präsident fordert konsequent fossile Energie einsparen</strong></span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Alle führenden Unternehmen der Energiebranche sind Mitglied im Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologien und auch die nordhessische IHK sieht die Energiewende und den Klimaschutz als eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben an. Auf dem Jahresempfang hat IHK-Präsident Dr. Marin Viessmann in seiner Rede die hessische Landesregierung für Ihre Nachhaltigsstrategie, für die amibitionierten Ziele für die Steigerung der Energieeffizienz und den Ausbau der Erneuerbare Energien gelobt. &#8220;Nordhessen ist auf dem Gebiet bereits eine Vorreiterregion, mit seinem Cluster &#8216;Dezentrale Energietechnologien&#8217;, mit einer Vielzahl marktführender Unternehmen in den Bereichen Eergieeffizienz und Eneuerbarer Energien und mit seiner hohen Kompetenz in Forschung und Lehre.&#8221; Dr. Viessmann forderte: &#8220;Um unbeherrschbare Folgen des Klimawandels zu verhindern, müssen wir konsequent fossile Energie einsparen und den Ausstoß von Treibhausgasen drastisch verringern.&#8221; </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Auch für einen Hersteller von Ölheizungen ist dies ein ambitioniertes Ziel. Er hat in seinem Unternehmen den Umbau begonnen, entwickelt neue technische Lösungen und unterstützt Forschung und Lehre. </span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Nicht nur die Region um München, a</span><span style="font-family: Trebuchet MS;">uch Nordhessen will beim technischen und wirtschaftlichen Fortschritt durch Entwicklungen für den Klimaschutz die Nase vorn haben. Dieser Wettbewerb der Regionen um die besten Konzepte ist angesichts der aktuellen Krise nur zu begrüßen. So sah es auch der hessische Ministerpräsident. Neben der Verbesserung der Infrastruktur und Antworten auf den demografischen Wandel, ist der Beitrag zum Klimaschutz eine der zentralen Zukunftsaufgaben und in der Krise birgt diese eine Chance. </span></p>
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