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	<title>mYen - Meinel Energy Consult &#187; Sonstiges</title>
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	<description>zukunftssicher - klimaschonend</description>
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		<title>Hitze und Kälte</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 09:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Globale Erwärmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Überschwemmungen in China,  Kälte in Südamerika und Hitze in Russland, die Medien sind angefüllt mit besonderen Wetterereignissen. Nicht nur aktuell, sondern seit Monaten: Der kalte Winter in Mitteleuropa, die Hitzewelle in Südamerika, die Überschwemmungen in vielen europäischen Ländern im Frühjahr und dann zuletzt die Hitzewelle in Deutschland. Zumeist sind diese Meldungen mit einem dramatischen Prä- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Überschwemmungen in China,  Kälte in Südamerika und Hitze in Russland, die Medien sind angefüllt mit besonderen Wetterereignissen. Nicht nur aktuell, sondern seit Monaten: Der kalte Winter in Mitteleuropa, die Hitzewelle in Südamerika, die Überschwemmungen in vielen europäischen Ländern im Frühjahr und dann zuletzt die Hitzewelle in Deutschland. Zumeist sind diese Meldungen mit einem dramatischen Prä- oder Suffix, wie Rekord, Jahrhundert, Extrem oder Katastrophe versehen. Nun also die wahrscheinlich seit 1998 extremste Kältewelle in Südamerika, die größten Überschwemmungen in Chnas ebenfalls wohl seit 1998 und eine Jahrhunderthitze in Russland, die stärkste seit Aufzeichnungsbeginn. Dies führt natürlich sofort dazu, dass das eine als Beleg für und das andere gegen den Klimawandel verwandt wird. Lokales Wettergeschehen, wie der relativ kalte Winter in Deutschland löst einen Reflex aus: das kann doch bei einer Globalen Erwärmung nicht sein!<br />
</em></p>
<p><span id="more-323"></span></p>
<p>Doch sicher wird es auch noch in 50 Jahren eine ungleiche Verteilung von Wärme auf der Welt geben, darunter auch die ein oder andere extreme. Die Luft- und Meereströmungen, die den  Eintrag der  Wärme zwar nicht verändert, aber durch deren Transport diese <a title="Nachts ist es kälter als draußen" href="http://www.myen.eu/2010/07/11/nachts-ist-es-kaelter-als-draussen/ " target="_self">natürlichen Klimavariabilität</a> bewirken, werden nicht plötzlich in Gänze versiegen, aber Sie sind von Zeit zu Zeit mehr oder weniger stark.</p>
<p>Ein lange nicht mehr erlebter richtiger Winter in Deutschland oder starke Minustemperaturen in den Hochlagen der Anden sind genauso die Folge, wie ein Hitzesommer in Mittel- und jetzt in Osteuropa. Die Medien tragen Ihren Teil zur Dramatisierung bei. Natürlich sind Tote in den Anden, meist durch unerfahrenes und seltenes Heizen verursacht, tragisch. Aber Temperaturen in den meisten Orten Südamerikas bis in 1.000 m Höhe um die 0°C im Winter oder noch niedriger bis in die Höhenlagen von bis zu 6.000 m wären bei uns keine Meldung wert. Genauso sind die über 1.000 Hitzetode in Russland in der Mehrzahl nicht Verdurstete sondern beim Schwimmen Ertrunkene.</p>
<p>Jedes einzelne Schicksal ist tragisch, doch die Medienmeldungen die Hitze und Kälte zu  Klimakatastrophen aufblasen sind in jeder Hinsicht untaugliche Belege für oder gegen eine globale Erwärmung. Letztlich bleiben ganz <a title="Das aktuelle globale Klima II" href="http://www.myen.eu/2010/07/15/das-aktuelle-globale-klima-ii/" target="_self">nüchterne Mittelwerte</a>, die uns einen Trend über einen Zeitraum anzeigen oder eben auch nicht.</p>
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		<title>Das aktuelle globale Klima II</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 17:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Globale Erwärmung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimadaten]]></category>
		<category><![CDATA[Meereis]]></category>

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		<description><![CDATA[Das National Climatic Data Center der National Oceanic and Atmospheric Behörde der USA berichtet monatlich über die Entwicklung wichtiger globaler Klima-Indizes. Da lohnt es sich angesichts der in Blogs von sog. Klimaskeptikern gerne verbreiteten Meldungen, die eine globale Erwärmung widerlegen sollen, wie beispielsweise monatelang sinkende Temperaturen oder wochenlang ein nicht rekordverdächtiges Schmelzen des Meereis, gelegentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a title="Globale Temperatur Anomalien" href="http://www.ncdc.noaa.gov/sotc/get-file.php?report=global&amp;file=map-blended-mntp&amp;year=2010&amp;month=6&amp;ext=gif" target="_blank" rel="lightbox"><img class="alignleft" style="margin: 2px;" title="Globale Temperatur Anomalien" src="http://www.ncdc.noaa.gov/sotc/get-file.php?report=global&amp;file=map-blended-mntp&amp;year=2010&amp;month=6&amp;ext=gif" alt="" width="274" height="224" /></a>Das National Climatic Data Center der National  Oceanic and Atmospheric Behörde der  USA berichtet monatlich über die  Entwicklung wichtiger globaler  Klima-Indizes.<br />
Da lohnt es sich angesichts der in Blogs von sog. Klimaskeptikern  gerne verbreiteten Meldungen, die eine globale Erwärmung widerlegen sollen, wie </em><em>beispielsweise monatelang sinkende Temperaturen oder wochenlang ein nicht rekordverdächtiges Schmelzen des Meereis, gelegentlich etwas genauer hin zu  schauen, was denn diese Indizes zeigen.</em></p>
<p><em><span id="more-310"></span></em></p>
<ul>
<li>Die gemittelte globale Oberflächentemperatur von Land und Meer war im Juni mit 16,2 ° C die wärmste seit Aufzeichnung (1880), mit  einer  Abweichung von 0,68°C über dem Durchschnitt des 20. Jhdts. von  15,5°C. Der bisherige Rekord   für den Monat Juni im Jahr 2005  wurde eingestellt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Der Juni 2010 war seit dem März zum vierten Mal in Folge der  wärmste Monat seit Aufzeichnung. Es war der 304te  Monat in Folge mit einer globalen Temperatur oberhalb des 20. Jahrhunderts-Mittels. Der letzte Monat mit  unterdurchschnittlichen  Temperaturen war im Februar 1985.</li>
</ul>
<ul>
<li>April-Juni war  das wärmste Quartal seit Aufzeichnung für  die  globale Temperatur für Land und Meer sowie auch über Land. Das Quartal war das zweitwärmste für die Weltmeer nach 1998.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Temperatur in der unteren und mittleren Troposphäre von der  University of Alabama in Huntsville (UAH) und Remote Sensing Systems  (RSS) gemessen, war jeweils die zweitwärmste seit Aufzeichnung.</li>
<li>Das Meereis hatte nach  Angaben des National Snow and Ice Data Center (NSIDC) im Juni in der  Arktis mit 10,9 Millionen Quadratkilometer eine um 10,6 Prozent oder 1,29  Millionen Quadratkilometer geringere Ausdehnung als der Durchschnitt  der Jahre 1979 bis 2000 und damit die geringste nach 2006 seit  Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1979. Zudem war es wie schon im Mai der schnellste arktische Meereises  Rückgang der für einen Juni gemessen wurde (mehr  als 50 Prozent schneller als im Durchschnitt). Der bisherige Rekord für die schnellste Rückgangrate in einem Juni im  Jahr 1999 wurde eingestellt.</li>
<li>Die Temperaturabweichung der Meeresoberfläche (SST)   im zentralen und  östlichen äquatorialen Pazifik von den Durchschnittswerten sind im Juni 2010 weiter zurückgegangen.  Laut <a title="NOAA Climate Prediction Center" href="http://www.cpc.noaa.gov/" target="_blank">NOAA   Climate Prediction Center</a> dürften sich während des diesjährigen Sommers auf der Nordhalbkugel La Niña Bedingungen einstellen .</li>
</ul>
<p>Die gesamten globalen  Analysen sind <a title="State of the Climate | Global Analysis | June 2010 | NCDC" href="http://www.ncdc.noaa.gov/sotc/?report=global&amp;year=2010&amp;month=6&amp;submitted=Get+Report" target="_blank">hier</a> einzusehen. Dort sind auch jeweils Links zu den einzelnen Instituten und  Angaben zu den Methoden der Messung zu finden. Wenn man sich regelmäßig sowohl die  langfristige Entwicklung, als auch solch aktuellen Daten anschaut, dann ist es immer wieder verwunderlich, wie  Aussagen über eine völlig gegenläufige Entwicklung überhaupt Gehör  finden können.</p>
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		<title>Regionaler Klimaatlas für Deutschland</title>
		<link>http://www.myen.eu/2010/02/26/regionaler-klimaatlas-fur-deutschland/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 07:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Globale Erwärmung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft haben gemeinsam einen Regionalen Klimaatlas für Deutschland erarbeitet, der über die möglichen Veränderungen auf regionaler Ebene durch den Klimawandel informiert. Ab sofort stehen Klimaszenarien für die deutschen Bundesländer online zur Verfügung. Obwohl der kalte Winter vermuten lassen könnte, der Klimawandel habe ausgesetzt, zeigen langfristige Temperaturmessungen deutlich, dass der Trend zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.regionaler-klimaatlas.de/klimaatlas/2071-2100/jahr/durchschnittliche-temperatur/deutschland.html" target="_blank"><img class="alignright" style="border: 2px solid black; margin: 2px;" title="Regionaler Klimaatlas für Deutschland ab sofort online! " src="http://www.gkss.de/imperia/md/images/gkss/presse/pressemitteilungen/2010/screenshot_klimaatlas_deutschland_400x343.jpg" alt="Regionaler Klimaatlas für Deutschland ab sofort online!" width="256" height="219" /> </a><em>Die Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft haben gemeinsam einen Regionalen Klimaatlas für Deutschland erarbeitet, der über die möglichen Veränderungen auf regionaler Ebene durch den Klimawandel </em><a href="http://www.regionaler-klimaatlas.de/klimaatlas/2071-2100/jahr/durchschnittliche-temperatur/deutschland.html" target="_blank"> </a><em>informiert. Ab sofort stehen Klimaszenarien für die deutschen Bundesländer online zur Verfügung.</em></p>
<div>
<p><a href="http://www.regionaler-klimaatlas.de/klimaatlas/2071-2100/jahr/durchschnittliche-temperatur/deutschland.html" target="_blank"> </a></p>
<p><span id="more-204"></span>Obwohl der<a title="Kalter Winter und globale Erwärmung" href="http://www.myen.eu/2010/02/22/kalter-winter-und-globale-erwaermung/" target="_self"> kalte Winter vermuten lassen könnte, der Klimawandel habe ausgesetzt</a>, zeigen langfristige Temperaturmessungen deutlich, dass der Trend zur Erwärmung in Deutschland ungebrochen ist. Wie regional unterschiedlich sich der Klimawandel künftig auswirken könnte, zeigt ab heute der Regionale Klimaatlas Deutschland, ein Produkt der Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft.</p>
<p>Ab sofort sind unter <a title="www.regionaler-klimaatlas.de" href="http://www.regionaler-klimaatlas.de" target="_blank">www.regionaler-klimaatlas.de</a> zukünftige Klimaszenarien für die deutschen Bundesländer öffentlich abrufbar. Der Nutzer kann dabei verschiedene Klimaelemente wie beispielsweise Temperatur, Niederschlag und Wind auswählen und sich mögliche künftige Änderungen zu unterschiedlichen Jahreszeiten in verschiedenen Bundesländern anzeigen lassen.</p>
<p>&#8220;Die <a title="Helmholtz Gemeinschaft" href="http://www.helmholtz.de/" target="_blank">Helmholtz-Gemeinschaft</a> hat die Klimaforschung deutlich verstärkt und untersucht in der Klimainitiative REKLIM insbesondere die regionalen Auswirkungen des globalen Klimawandels. Die vier <a title="Regionale Klimabüros" href="http://www.klimabuero.de/" target="_blank">Regionalen Klimabüros</a> haben dabei den Auftrag, den aktuellen Stand der Forschung für unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen so aufzubereiten, dass diese gut informiert Entscheidungen treffen können.</p>
<p>Dies ist mit dem nun öffentlich einsehbaren Regionalen Klimaatlas gelungen&#8221;, sagt Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. &#8220;Der Klimaatlas richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit sowie an Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft. Für Wissenschaftler steht alternativ eine Darstellung für Modellnutzer zur Verfügung.&#8221;</p>
<p>Auch wenn es in Zukunft in ganz Deutschland wärmer wird, so können sich die Klimaveränderungen im Jahresdurchschnitt bis zum Jahr 2100 regional sehr unterschiedlich ausprägen. So scheint sich beispielsweise die zu erwartende Erwärmung im Jahresdurchschnitt bis Ende des 21. Jahrhunderts in Baden Württemberg mit 2,2 bis 6,3°C am stärksten auszuprägen.</p>
<p>In Schleswig-Holstein hingegen kann die Erwärmung mit 2 bis 4,4° C zwar vergleichsweise schwächer ausfallen, jedoch weisen die Klimarechnungen darauf hin, dass die Einwohner Schleswig-Holsteins mit der bundesweit höchsten Niederschlagszunahme im Jahresdurchschnitt rechnen müssen. Die mitteldeutschen Bundesländer Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt befinden sich nicht nur geographisch in der Mitte Deutschlands, sondern auch hinsichtlich der zu erwartenden Klimaänderungen.</p>
</div>
<div>
<p><img class="alignright" title="Helmholtz Gemeinschaft" src="http://www.gkss.de/imperia/md/images/gkss/homepage/hg_logo_s_rgb_240x94.jpg" alt="" width="240" height="94" /></p>
<p>&#8220;Dies gibt jedoch keinen Anlass zur Entwarnung, da auch ein mittlerer zukünftiger Niederschlagsrückgang im Sommer bei der heute schon angespannten Lage zu großen Herausforderungen zum Beispiel in der Landwirtschaft führen wird.&#8221;, so Dr. Andreas Marx, Leiter des <a title="Mitteldeutsches Klimabüro" href="http://www.mitteldeutsches-klimabuero.de/" target="_blank">Mitteldeutschen Klimabüros</a> am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung &#8211; UFZ.</p>
<p>Der Erwärmungstrend wird sich auch in der kalten Jahreszeit bis zum Ende des Jahrhunderts in ganz Deutschland fortsetzen. Im Rahmen natürlicher Schwankungen kann es zwar auch in Zukunft kalte Winter geben, diese werden jedoch seltener. Die Klimarechnungen weisen außerdem auf eine flächendeckende Zunahme des Winterniederschlages hin. Wegen der höheren Temperaturen wird dieser jedoch wahrscheinlich größtenteils in Form von Regen fallen.</p>
<p>Am stärksten können die Winterniederschläge bis Ende des Jahrhunderts in Bayern (bis zu 75%) und in Mecklenburg-Vorpommern (bis zu 63%) zunehmen. Zusätzlich können bis Ende des Jahrhunderts bundesweit die Sturmstärken zunehmen. Am stärksten betroffen ist auch hier Mecklenburg-Vorpommern, wo sich Stürme um bis zu 13% intensivieren können.</p>
<p>&#8220;Ein Sturmtief, wie beispielsweise das Tief Daisy, welches im Januar an der deutschen Ostseeküste zum Teil schwere Sturmfluten und starken Seegang hervorgerufen hat, könnte bis Ende des Jahrhunderts noch um 10 bis 15 Stundenkilometer stärker ausfallen.&#8221;, so Dr. Insa Meinke, Leiterin des <a title="Norddeutsches Klimabüro" href="http://www.norddeutsches-klimabuero.de/" target="_blank">Norddeutschen Klimabüro</a> am GKSS-Forschungszentrums Geesthacht.</p>
<p>Im Sommer ist bis Ende des Jahrhunderts bundesweit mit der stärksten Erwärmung zu rechnen. Parallel können sommerliche Niederschläge und Windgeschwindigkeiten innerhalb dieses Jahrhunderts in allen Bundesländern deutlich abnehmen. Es zeichnet sich ab, dass sich dieser Trend am stärksten in Baden-Württemberg vollzieht, hier kann je nach Entwicklung der Treibhausgasemissionen die sommerliche Erwärmung bis Ende des Jahrhunderts zwischen 2,7 und 8,9°C liegen. Der Sommerniederschlag kann in diesem Bundesland zwischen 18 und 51% abnehmen.</p>
<p>Geringere Windgeschwindigkeiten können die Belastung von Mensch und Umwelt durch sommerliche Hitze zusätzlich weiter verstärken. &#8220;Bereits jetzt wird beobachtet, dass wärmeliebende Arten zunehmen, darunter auch Krankheitsüberträger wie Zecken, die in immer höheren Lagen aufgefunden werden. Andererseits werden sich die Wintersportgebiete in den Mittelgebirgen, dem Schwarzwald und den tieferen Lagen der Alpen daran anpassen müssen, dass gute Wintersportbedingungen seltener werden&#8221;, so Dr. Hans Schipper vom <a title="Süddeutsches Klimabüro" href="http://www.sueddeutsches-klimabuero.de/" target="_blank">Süddeutschen Klimabüro</a> am Karlsruher Institut für Technologie.</p>
</div>
<div>
<h2>Entstehung, Datengrundlage und Weiterentwicklung</h2>
</div>
<div>Der Regionale Klimaatlas Deutschland ist ein gemeinsames Produkt der Regionalen Klimabüros in der Helmholtz-Gemeinschaft und wird fortlaufend aktualisiert und weiterentwickelt.</p>
<p>Grundlage des Regionalen Klimaatlas Deutschland sind für Deutschland verfügbare Klimarechnungen, die mit dynamischen regionalen Klimarechenmodellen durchgeführt wurden. Hierzu zählen bisher folgende Klimarechenmodelle: <a title="COSMO-CLM" href="http://www.clm-community.eu/index.php?menuid=17" target="_blank">COSMO-CLM</a>, das gemeinschaftliche regionale Klimarechenmodell von über 30 internationalen Forschungseinrichtungen, sowie <a title="REMO" href="http://www.mpimet.mpg.de/wissenschaft/ueberblick/atmosphaere-im-erdsystem/regionale-klimamodellierung.html" target="_blank">REMO,</a> das regionale Klimarechenmodell des <a title="Max-Planck-Instituts für Meteorologie" href="http://www.mpimet.mpg.de" target="_blank">Max-Planck-Instituts für Meteorologie</a> und das regionale Klimarechenmodell des Schwedischen Wetterdienstes, RCAO.</p>
<p>In die regionalen Klimarechenmodelle sind jeweils Szenarien unterschiedlicher Treibhausgaskonzentrationen eingegangen, die vom UN-Weltklimarat IPCC erstellt wurden. Bisher sind insgesamt 12 verschiedene Klimarechnungen in den Klimaatlas eingegangen. Die räumliche Auflösung der einzelnen Klimarechnungen liegt derzeit zwischen 50 und 10 km. Die Auswertung ist für jedes Bundesland gebietsmittelweise erfolgt.</p>
<p>Innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft widmen sich die vier Regionalen Klimabüros Fragestellungen zum Klimawandel auf regionaler Ebene. Mit dem Climate Service Center wird in der Helmholtz-Gemeinschaft das zentrale Service-Netzwerk für die bundesweite Klimaberatung aufgebaut.</p>
<p><em><a title="mYen - Michael Meinel - Regionaler Klimaatlas für Deutschland" href="../2010/02/26/regionaler-klimaatlas-fur-deutschland/" target="_blank">mYen &#8211; Michael Meinel, Februar 2010</a>/ Screenshot &#8211; Pressemitteilung der Helmholtz Gemeinschaft</em></p>
</div>
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		<title>Klimaschutzkommune 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 14:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wildpoldsried ist Klimaschutzkommune 2009 Am Dienstag, den 12. Mai 2009 wurde die Gemeinde Wildpoldsried zusammen mit 5 weiteren Gemeinden und Städten in Berlin von der Deutschen Umwelthilfe zur Klimaschutzkommune 2009 ausgezeichnet. Zusätzlich wurde das Wildpoldsrieder-Pumpen-Austauschprojekt zum Klimaschutz-Projekt 2009 ernannt. Vorausgegangen war ein bundesweiter Wettbewerb, der nach einem Punktesystem die Klimaschutzbemühungen in kleinen und mittleren Kommunen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="post-167">
<div>
<h2>Wildpoldsried ist Klimaschutzkommune 2009</h2>
<p>Am Dienstag, den 12. Mai 2009 wurde die Gemeinde Wildpoldsried zusammen mit 5 weiteren Gemeinden und Städten in Berlin von der Deutschen Umwelthilfe zur Klimaschutzkommune 2009 ausgezeichnet. Zusätzlich wurde das Wildpoldsrieder-Pumpen-Austauschprojekt zum Klimaschutz-Projekt 2009 ernannt. Vorausgegangen war ein bundesweiter Wettbewerb, der nach einem Punktesystem die Klimaschutzbemühungen in kleinen und mittleren Kommunen bis 20.000 Einwohner bewertet.</p>
<p>Dies ist nicht der erste Preis für Wildpoldsried. Sie hat inzwischen viele regionale, lnadesweite un internationale Preise erhalten, u.a. den Deutschen Solarpreis 2009 und den 1. Preis im Bayerischen Agenda Wettbewerb 2009.</p>
<p><a title="Klimaschutz und Erneuerbare Energien" href="http://www.wildpoldsried.de/index.shtml?wir" target="_blank">» mehr über Klimaschutz und Erneuerbare Energien in Wildpoldsried</a></p>
</div>
</div>
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		<title>Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz Baden-Württemberg</title>
		<link>http://www.myen.eu/2008/08/05/das-erneuerbare-warme-gesetz-baden-wuerttemberg/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 02:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[In Marburg arbeiten sich vor allem CDU und FDP an der sog. &#8220;Solarsatzung&#8221; ab. Wenn man genau hinschaut, ist dies aber eine Erneuerbare-Wärme-Satzung mit genau den gleichen ersatzweise Erfüllungen der Satzung, wie sie das Land Baden-Württemberg mit dem sehr geräuschlos am 7. November 2007 verabschiedeten Erneuerbare-Wärme-Gesetz vorsieht. Dabei beruft sich Baden-Württemberg auf die Öffnungsklausel des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: trebuchet ms;">In Marburg arbeiten sich vor allem CDU und FDP an der sog. </span><span style="font-family: trebuchet ms;">&#8220;Solarsatzung&#8221; ab. Wenn man genau hinschaut, ist dies aber eine Erneuerbare-Wärme-Satzung mit genau den gleichen ersatzweise Erfüllungen der Satzung, wie sie das Land Baden-Württemberg mit dem sehr geräuschlos am 7. November 2007 verabschiedeten Erneuerbare-Wärme-Gesetz vorsieht. Dabei beruft sich Baden-Württemberg auf die Öffnungsklausel des am 4. Juli 2008 auf Bundesebene verabschiedeten Wärmegesetzes. </span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Somit kann man feststellen, dass in Marburg am 20.06. eine milde Variante des Erneuerbare-Wärme-Gesetz Baden-Württemberg beschlossen wurde. Es ist keine &#8220;Solarsatzung&#8221;. Denn es sind eine solche Menge an Möglichkeiten und Ausnahmen in der Satzung verankert, dass sich darunter jeder Hausbesitzer das heraussuchen kann, was er für sein Haus und für sich richtig hält. Angesichts der Preise für Erdöl und Erdgas gibt es sowieso niemanden, der nicht überlegt seine Heizkosten zu senken. Und wem Investitionen in Komplettsanierungen oder Blockheizkraftwerke zu teuer sind, macht zumindest einen Sonnenkollektor aufs Dach! Jede Maßnahme, die Erdöl und Erdgas spart, reduziert den CO2-Ausstoß und erfüllt die Verpflichtungen der Satzung. Jede Maßnahme befreit so von dem real existierenden ruinösen Diktat, dem der Energiepreise. Man kann den Eindruck bekommen, dass manche der Lokalpolitiker gerne diese Abhängigkeit verlängern wollen. Doch EU-, Bundes-, Landesgesetzgebung und nun auch die Satzung der Stadt Marburg mit all den Beratungen und Förderungen helfen, sich davon ein stückweit zu befreien und zugleich die Wertschöpfung der Region zu stärken. </span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Die Landesregierung von Baden-Württemberg stellt Grundlage und Wirkungen des Gesetzes in ihren Erläuterungen wie folgt dar: &#8220;M</span><span style="font-family: trebuchet ms;">it dem Erneuerbare-Wärme-Gesetz Baden-Württemberg hat der Landtag mit seiner Entscheidung vom 7. November 2007 auf dem Gebiet des Klimaschutzes Neuland betreten. Das Gesetz regelt eine Nutzungspflicht zugunsten erneuerbarer Energien bei der Wärmeversorgung für neue Wohngebäude, für die ab dem 1. April 2008 das Bauverfahren eingeleitet wird und für den Wohngebäudebestand ab dem 1. Januar 2010, wenn im Einzelfall die Heizanlage ausgetauscht wird. Auf Bundesebene wurde am 4. Juli 2008 ebenfalls ein Wärmegesetz verabschiedet, das zum 1. Januar 2009 in Kraft treten wird. Dieses Gesetz enthält eine Pflichtregelung zur Nutzung erneuerbarer Energien bei der Wärmeversorgung in allen Neubauvorhaben, also Wohn- und Nichtwohngebäuden.<br />
Das Wärmegesetz des Landes (EWärmeG) gilt weiterhin für neue Wohngebäude, für die bis zum 31.12.2008 der Bauantrag gestellt wird oder die Kenntnisgabe erfolgt. Wohngebäude und Nichtwohngebäude, für die ab dem 1. Januar 2009 der Bauantrag gestellt, die Bauanzeige erstattet wird oder die Kenntnisgabe erfolgt, fallen unter die Pflichtregelungen des Bundeswärmegesetzes. Die Pflichtregelungen des Landes für den Bau neuer Wohngebäude werden zum 1. Januar 2009 durch das Bundesgesetz abgelöst. Weitere Informationen zum Wärmegesetz des Bundes finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unter: <a href="http://www.erneuerbare-energien.de/">http://www.erneuerbare-energien.de/</a> Stichwort Gesetze/Verordnungen.<br />
Das Wärmegesetz des Landes gilt jedoch weiterhin für den Wohngebäudebestand ab dem Jahr 2010, wenn im Einzelfall die Heizanlage ausgetauscht wird. Für den </span><span style="font-family: trebuchet ms;">Gebäudebestand hat der Bundesgesetzgeber keine eigene Regelung getroffen, sondern den Ländern eine eigene Regelungskompetenz ausdrücklich zugewiesen (Öffnungsklausel).&#8221;</span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Die am häufigsten gestellten Fragen und Antworten zum Erneuerbare-Wärme-Gesetz Baden-Württemberg werden <a href="http://www.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/35861/">hier</a> beantwortet. </span></p>
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