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	<title>mYen - Meinel Energy Consult &#187; Klimaschutz</title>
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		<title>Auftakt zur Studie über Erneuerbare Energien in Mittelhessen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 13:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeinsparung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Grüne legen bei der Regionalplanung Fokus auf Energieeinsparung Gießen &#8211; Ein Drittel des Endenergieverbrauches sollen 2020 in Mittelhessen mit regenerativen Energien erzeugt werden. Nach Meinung von Experten, die auf Einladung der grünen Fraktion in der Regionalversammlung zusammenkamen, sind hierfür deutliche Effizienzsteigerungen und Einsparungen beim Energieverbrauch nötig. &#8220;Für uns wird deutlich, dass wir für ein tragfähiges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><em>Grüne  legen bei der Regionalplanung Fokus auf Energieeinsparung</em></h2>
<div id="attachment_498" class="wp-caption alignright" style="width: 262px"><a href="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2011/03/Energieeffienz.jpg" rel="lightbox"><img class="size-medium wp-image-498" title="Vortrag zur Energieeffienz" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2011/03/Energieeffienz-300x245.jpg" alt="" width="252" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Vortrag zur Energieeffienz</p></div>
<p>Gießen &#8211; Ein Drittel des Endenergieverbrauches sollen 2020 in  Mittelhessen mit regenerativen Energien erzeugt werden. Nach Meinung von  Experten, die auf Einladung der grünen Fraktion in der Regionalversammlung  zusammenkamen, sind hierfür deutliche Effizienzsteigerungen und Einsparungen  beim Energieverbrauch nötig. &#8220;Für uns wird deutlich, dass wir für ein  tragfähiges Energiekonzept und die ambitionierten Klimaschutzziele alle drei  Faktoren voranbringen müssen: Energieverbrauch vermeiden, Energieträger  effizient einsetzen und Erneuerbare Energien ausbauen&#8221;, so der Vorsitzende der  grünen Fraktion in der Regionalversammlung Dr. Karsten  McGovern.</p>
<p><span id="more-497"></span>Nur  1/3 der Primärenergie kommt beim Verbraucher als Nutzenergie  an, erläuterte der  Energieexperte Michael Meinel aus Lahntal dem interessierten Fachpublikum. Er  verwies zugleich darauf,  dass sowohl der aktuelle Effizienztrend und die Bevölkerungsentwicklung, wie  auch ein geringerer Heizbedarf aufgrund der globalen Erwärmung nur geringfügige,  aber keine  ausreichende  Bedarfsreduzierungen bewirken. Abwarten, dass die Klimaschutzziele so von  alleine erreicht werden, sei keine Option.</p>
<p>Dass  100%  Erneuerbare Energien ohne Kernenergie und CO2-reduzierte Kohlekraftwerke  erreichbar  sind, bestätigte der Marburger Physiker Prof.  Hans Ackermann, Energieexperte  BUND. Dabei sei die Effizienzsteigerung  die eigentliche Brückentechnologie. Neue technologische Entwicklungen, wie die  Synthese von Methan aus überschüssigem Wind- und Solarstrom, bieten zudem die  Chance, schneller zu einer sinnvollen Speicherung und damit effizienteren  Nutzung von Erneuerbaren Energien zu kommen.</p>
<p>Der Experte der Klimaschutz- und Energieagentur  Mittelhessen Peter  Momper vertrat die Auffassung, dass es gelängen müsse, Einspar- und  Effizienztechnologien genauso gut in die Öffentlichkeit zu transportieren, wie  dies bei regenerativen und anderen Energie-technologien in der Vergangenheit  erreicht wurde. Dabei werde der große wirtschaftliche Effekt von Einspar- und  Effizienztechnologien erheblich unterschätzt. Hierfür muss eine Verbesserung von  Information und Vernetzung erreicht werden.</p>
<p>Gut  zwanzig Interessierte aus Politik und Verwaltung, Naturschutz und Wirtschaft  beteiligten sich an der sich an die Vorträge anschließende Debatte. Dabei  waren sich die Anwesenden über  die Notwendigkeit einig, dass  zum Erreichen des 1/3-Ziels an  Erneuerbaren Energien im aktuellen Regionalplan auch Energieeinsparung und  effiziente Nutzung der Energieträger nötig sind. Für den verbleibenden  Energiebedarf muss ein ausgewogener Mix von Strom und Wärme aus Sonne, Wind und  Wasser, Biomasse und Geothermie erreicht werden. Wie dies besser in die  Öffentlichkeit gebracht werden kann, wurde in der anschließenden Diskussion  engagiert erörtert. Eine zentrale Frage war dabei die Rolle des  Regierungspräsidiums. Denkbar sei, dass dies die &#8220;Netzwerker&#8221; vor Ort durch das  Bereitstellen von Informationen und dem Austausch von regionalen  Best-Praxis-Beispielen unterstützen kann,  merkte Gerda Weigel-Greilich, Bürgermeisterin von Gießen an.</p>
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		<title>“RheinBlick2050″ &#8211; Auswirkungen des Klimawandels</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 08:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Globale Erwärmung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwasserschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Internationale Kommission für die Hydrologie des Rheingebietes (KHR) hat in dem Projekt “RheinBlick2050″ die Auswirkungen des globalen Klimawandels auf den Rhein etwa mit extremen Niedrig- und Hochwassern   untersucht. Seit Anfang 2008 haben in dieser international besetzten Gruppe von Hydrologen und Meteorologen  an der Fragestellung gearbeitet, wie sich ein zukünftiger Klimawandel auf das Abflussverhalten des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_394" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><em><a href="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/10/Deutsches_Eck.jpg" rel="lightbox"><img class="size-medium wp-image-394  " title="Mittelrhein - Deutsches Eck bei Koblenz" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/10/Deutsches_Eck-300x177.jpg" alt="" width="300" height="177" /></a></em><p class="wp-caption-text">Mittelrhein - Deutsches Eck bei Koblenz, Bild: Holger Weinandt, Wikipedia </p></div>
<p>Die Internationale Kommission für die Hydrologie des Rheingebietes (KHR) hat in dem Projekt “RheinBlick2050″ die Auswirkungen des globalen Klimawandels auf den Rhein etwa mit extremen Niedrig- und Hochwassern   untersucht. Seit  Anfang 2008 haben in dieser international besetzten Gruppe von Hydrologen und  Meteorologen  an der Fragestellung gearbeitet, wie sich ein  zukünftiger  Klimawandel auf das Abflussverhalten des Rheins und seiner  großen  Nebenflüsse auswirken könnte.  Die Ergebnisse werden derzeit im Rahmen  eines internationalen Kolloquiums am 13. und 14. Oktober im Bonner Uni-Club vorgestellt.</p>
<p><span id="more-370"></span>Ziel von “RheinBlick2050″ sind koordinierte Abflussszenarien für das internationale Rheineinzugsgebiet. Die  acht beteiligten Forschungsinstituten  aus fünf Staaten zeigen hierbei die Bandbreite möglicher  zukünftiger Entwicklungen  auf. Auf Grundlage der für Mitteleuropa  verfügbaren Simulationen  regionaler Klimamodelle wurden für  ausgewählte Pegel entlang des Rheins,  der Mosel und des Mains eine  Vielzahl von gleichermaßen möglichen  zukünftigen Abflusszuständen bis  in das Jahr 2100 simuliert und  hinsichtlich zukünftiger Änderungen der  Hoch-, Mittel- und  Niedrigwasserabflüsse ausgewertet.</p>
<h2>Klimawandel &#8211; Auf der Suche nach “angemessenen Anpassungsstrategien”</h2>
<p>Globale Klimamodelle weisen auf großräumige Änderungen des Niederschlagsverhaltens hin, etwa eine Abnahme der Sommer- und eine Zunahme der Winterniederschläge in Mitteleuropa. Dies wird sich natürlich auch auf die europäischen Flüsse auswirken. Selbst wenn Klimaschutzstrategien greifen sollten, wird der Klimawandel in den kommenden Jahren dennoch Folgen haben. Daher benötigen die Entscheidungsträger angemessene Anpassungsstrategien, um die negativen Effekte einer Klimaänderung auf Grundlage von aktuellen Erkenntnissen zu den möglichen Auswirkungen und Unsicherheiten zu minimieren. Dies ist der Grund für das Projekt “RheinBlick2050″ der KHR.  Als Basis dienten Datensätze und Informationen aus verschiedenen nationalen Forschungsprojekten der Niederlande, Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz. Weitere Informationen können im Internet unter www.chr-khr.org eingesehen werden. Der Hochwassernotgemeinschaft Rhein gehören mehr als 70 vom Hochwasser betroffene Städte, Gemeinden und Bürgerinitiativen an.</p>
<p>Für die nahe Zukunft (2021 bis 2050) ergeben sich gegenüber dem  Vergleichszeitraum (1961-1990) im hydrologischen Sommer (Mai bis  Oktober) für mittlere und niedrige Abflüsse keine klaren  Änderungstendenzen. Für die hydrologischen Wintermonate (November bis  April) werden ansteigende Abflüsse in Niedrigwassersituationen  angezeigt. Bei einer weiteren Zunahme der Treibhausgasemissionen bis zum  Ende des 21. Jahrhunderts, würden die Änderungen des Abflussregimes  nach gegenwärtigem Kenntnisstand allerdings deutlicher. Für den  mittleren Abfluss werden unter diesen Bedingungen für die ferne Zukunft  (2071 bis 2100) beispielsweise Zunahmen zwischen 5% und 40% im Winter  und Abnahmen zwischen 5% bis 30% im Sommer simuliert.</p>
<p>„RheinBlick2050“ liefert einen wertvollen Beitrag zur Abschätzung des  zukünftigen Abflussregimes des Rheins. Die Arbeiten zeigen insbesondere,  dass es nicht die eine Projektion des zukünftigen Abflussgeschehens  gibt. Daher wird eine Vielzahl möglicher Entwicklungen in Form von  Bandbreiten zusammengefasst. Diese finden bereits Berücksichtigung in  der Expertengruppe „KLIMA“ der <a title="Internationale Kommission zum Schutz des Rheins" href="http://www.iksr.org/" target="_blank">Internationalen Kommission zum Schutz des  Rheins (IKSR)</a>. Diese Kommission hat u.a. das politische Mandat,  Szenarien zum Abflussregime des Rheins zu erarbeiten, welche als  Grundlage für die Entwicklung von Anpassungsstrategien an den  Klimawandel in den Bereichen Ökologie, Hochwasserschutz, Infrastruktur,  Transport, Energieproduktion oder Wasserversorgung dienen. Als Grundlage  dafür sind entsprechende Leitwerte zur Orientierung zukünftiger  Anpassungsmaßnahmen zu formulieren.</p>
<p>Angesichts des langen Simulationszeitraumes und der damit verbundenen  Unsicherheiten, der zukünftig zu erwartenden weiteren Verbesserungen der  Klimamodelle sowie der Vielzahl weiterer Einflussfaktoren auf die  zukünftige Entwicklung der Abflüsse ist es erforderlich, Projekte wie  &#8220;RheinBlick2050&#8243; in regelmäßigen Abständen fort zu entwickeln. Die vollständigen Ergebnisse des Forschungsprojekts sind in Berichtsform auf den Internetseiten der KHR (<a href="http://www.chr-khr.org/files/CHR_I-23.pdf">http://www.chr-khr.org/files/CHR_I-23.pdf</a> ) verfügbar.</p>
<p>Quelle: PM zum Kolloquium &#8220;<em>RheinBlick2050</em>&#8220;</p>
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		<title>Durchschnittstemperaturen steigen, mehr heiße Tage</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 07:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Anlässlich der heutigen 2. Anpassungskonferenz des Umweltbundesamtes am 2. September 2010 in Dessau haben Deutscher Wetterdienst und Umweltbundesamt in einer gemeinsamen Presseinformation auf die Notwendigkeit zur frühzeitigen Anpassung an extreme Wetterereignisse aufgrund des Klimawandels hingewiesen. Prof. Dr. Gerhard Adrian wird in seiner Rede auf dem Kongress die Gründe für die Notwendigkeit zur Anpassung näher erläutern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Anlässlich der heutigen 2. Anpassungskonferenz des Umweltbundesamtes am 2. September 2010 in Dessau haben Deutscher Wetterdienst und Umweltbundesamt in einer gemeinsamen Presseinformation auf die Notwendigkeit zur frühzeitigen Anpassung an extreme Wetterereignisse aufgrund des </em><em>Klimawandels hingewiesen. </em><em><a title="2010-09-02 Rede Prof. Adrian UBA-DWD-Dessau.doc" href="http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&amp;_pageLabel=dwdwww_menu2_presse&amp;T98029gsbDocumentPath=Content%2FPresse%2FPressemitteilungen%2FDownload%2F20100902__RedeAdrianDessau.html" target="_self">Prof. Dr. Gerhard Adrian wird in seiner Rede</a> auf dem Kongress</em> <em>die Gründe für die Notwendigkeit zur Anpassung näher erläutern. </em></p>
<h2><strong><span id="more-363"></span>Allgemeiner Erwärmungstrend zwingt zur frühzeitigen Anpassung an extreme Wetterereignisse</strong></h2>
<p>Deutscher Wetterdienst und Umweltbundesamt sehen  die Prognosen der Klimaforschung durch die Entwicklung der Wetterdaten  bestätigt. Extremwetterereignisse wie Starkniederschläge oder  Hitzeperioden haben in den letzten Jahrzehnten messbar zugenommen. Aller  Voraussicht nach wird ihre Anzahl und Intensität weiter ansteigen. „Die  aktuellen Überschwemmungen in Pakistan, die lang anhaltenden  Hitzewellen in Russland und Japan und das Hochwasser in Sachsen  entsprechen den Erwartungen der Klimaforschung über die Zunahme von  Extremwetterereignissen. Sie alle verdeutlichen, wie wichtig es ist, uns  auf die Folgen vorzubereiten“, sagt Jochen Flasbarth, Präsident des  Umweltbundesamtes. Zwar lässt sich keines der extremen Wettereignisse  allein dem globalen Klimawandel zuordnen.  Gleichwohl bestätigt sich der  Trend einer Zunahme solcher Wetterextreme.</p>
<h2>Mehr und  stärkere Hitzeperioden</h2>
<p>Von 1881 bis 2009 ist die  Jahresdurchschnittstemperatur in Deutschland um 1,1 °C gestiegen. Sie  könnte am Ende dieses Jahrhunderts nochmals um 2 bis 4 °C höher liegen  als heute. Die steigenden Temperaturen bringen voraussichtlich mehr und  stärkere Hitzeperioden. Messungen an einzelnen Stationen des Deutschen  Wetterdienstes zeigen: Seit 1950 hat sich die Anzahl von Sommertagen  (Tage mit einem Temperaturmaximum von 25° C und darüber) mehr als  verdoppelt. Prof. Dr. Gerhard Adrian, Präsident des Deutschen  Wetterdienstes: „Bis zur Mitte des Jahrhunderts rechnen wir zum Beispiel  mit einer Zunahme von etwa 15 bis 27 zusätzlichen Sommertagen pro Jahr  für die Regionen Sachsen-Anhalt und Brandenburg.“</p>
<h2>Bei Planungen künftigen  Klimaverhältnisse berücksichtigen</h2>
<p>Schon heute belasten die Hitzeperioden die  Gesundheit vieler Menschen. So können in Bürogebäuden  gesundheitsbelastende Situationen entstehen, wenn große Glasfassaden  oder zu kleine Klimaanlagen vorhanden sind.  Insbesondere bei  langfristigen Investitionen sollten Normen und Richtlinien – etwa beim  Bau von Gebäuden, Straßen oder Kraftwerken – die künftigen  Klimaverhältnisse daher stärker berücksichtigen. Was es bedeutet, wenn  Klimaanlagen nicht für heftige Hitzeperioden ausgelegt sind, konnte die  Öffentlichkeit in diesem Sommer in zahlreichen ICE-Züge erleben.   Aufgabe von Umweltbundesamt und Deutschem Wetterdienst ist es, die  Bundesregierung dabei zu beraten, Anpassungsmaßnahmen, Normen und  technischen Regelwerken festzulegen.</p>
<p>Das Umweltbundesamt und der Deutsche Wetterdienst  werden extremen Wetterereignissen und ihren Folgen in Zukunft noch  größere Aufmerksamkeit schenken. Im Vordergrund der gemeinsamen  Konferenz „Forschung des Bundes zur Anpassung an den Klimawandel“ am 2.  und 3. September in Dessau stehen die Fragen: Wie werden sich  Extremwetterereignisse zukünftig verteilen und auswirken? Wie sollen wir  damit umgehen und vorsorgen?</p>
<h2>Die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel</h2>
<p>Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel sind  zwei Seiten einer Medaille. Am 17. Dezember 2008 hat das Bundeskabinett  die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel beschlossen. Für 15  Handlungsfelder und ausgewählte Regionen skizziert die Bundesregierung  darin mögliche Klimafolgen und erste Handlungsoptionen. Ziel der  Strategie ist es, Risiken für die Bevölkerung, Umwelt und Wirtschaft  vorzubeugen, aber auch Chancen zu nutzen. Der nächste Schritt in der  Umsetzung der Anpassungsstrategie ist der „Aktionsplan Anpassung“ der  Bundesregierung, der für Sommer 2011 vorgesehen ist.</p>
<p>Weitere Informationen und Links:</p>
<p><a title="Konferenzflyer mit Programm" href="http://www.baumev.de/global/download/Konferenzflyer.pdf" target="_blank">Konferenzflyer mit Programm</a></p>
<p><a title="2010-09-02 Rede Prof. Adrian UBA-DWD-Dessau.doc" href="http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&amp;_pageLabel=dwdwww_menu2_presse&amp;T98029gsbDocumentPath=Content%2FPresse%2FPressemitteilungen%2FDownload%2F20100902__RedeAdrianDessau.html" target="_blank">Rede Prof. Dr. Gerhard Adrian UBA-DWD-Dessau</a></p>
<p><a title="Umweltbundesamt" href="http://www.umweltbundesamt.de/klimaschutz/index.htm" target="_blank">www.umweltbundesamt.de/klimaschutz</a></p>
<p><a title="Anpassung.net" href="http://www.anpassung.net/" target="_blank">www.anpassung.net</a></p>
<p><a title="Deutscher Wetterdienst" href="http://www.dwd.de/" target="_blank">www.dwd.de</a></p>
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		<title>Klimaschutz zwischen Finanzkrise und Konjunkturprogrammen</title>
		<link>http://www.myen.eu/2009/11/24/klimaschutz-zwischen-finanzkrise-und-konjunkturprogrammen/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 22:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[konservative Think Tanks]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Titel einer heute beginnenden Tagung zum Klimaschutz in Hessen beschreibt treffend die aktuelle Diskussion des Themas weltweit. Im Vorfeld zum Klimagipfel in Kopenhagen finden seit geraumer Zeit Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art und Ausrichtung statt, mit denen sich die Teilnehmer inhaltlich positionieren. Die Klimaforscher weltweit versuchen Ihre jeweilige spezielle Sichtweise der Öffentlichkeit nahezubringen. Diejenigen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Titel einer heute beginnenden Tagung zum Klimaschutz in Hessen beschreibt treffend die aktuelle Diskussion des Themas weltweit. Im Vorfeld zum Klimagipfel in Kopenhagen finden seit geraumer Zeit Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art und Ausrichtung statt, mit denen sich die Teilnehmer inhaltlich positionieren. Die Klimaforscher weltweit versuchen Ihre jeweilige spezielle Sichtweise der Öffentlichkeit nahezubringen. Diejenigen die meinen, dass aus der wissenschaftliche Forschung Verantwortung erwächst, wollen Einfluss auf die Entscheidungsträger nehmen. Diejenigen, die meinen, dass Wisssenschaft nur um der Wissenschaft willen betrieben wird, kritisieren diese Position und möchten, dass die Ergebnisse nicht populär und medienwirksam, sondern möglichst nüchtern und unaufgeregt präsentiert werden. Und schließlich wollen auch noch die speziell für die Begründung von Gegenpositionen zum Umweltschutz gegründeten Institute Ihre Vorstellung beachtet wissen. Es gibt also für den interessierten Beobachter viel zu sortieren.</em></p>
<p><span style="font-weight: bold;"><span id="more-129"></span>Klimaforscher informieren über aktuellen Stand der Forschung</span><br />
Die Klimaforscher nutzen die derzeitige erhöhte Aufmerksamkeit, um auf Ihre Arbeit aufmerksam zu machen. Dabei wird auch der eine oder andere Strauß unter ihnen ausgefochten. Dies ist <span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;">natürlich </span><span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;">für so manche Journalisten von besonderem Interesse. Mit komplexen Klimadaten lässt sich kaum das Interesse des durchschnitllichen Lesers erreichen, aber mit einem Streit allemal.</span></p>
<p>Unter dem Titel  &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,661308,00.html">Das Schwächeln der Sonne</a>&#8221; berichtete der Spiegel jüngst über die Einschätzungen des Meteorologe Mojib Latif vom <a href="http://www.ifm-geomar.de/">Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften</a> und von Jochem Marotzke, Direktor am <a href="http://www.mpimet.mpg.de/">Max-Planck-Institut für Meteorologie</a> in Hamburg, welche Gründe Sie für die stagnierende Klimaerwärmung der letzten Jahre sehen. In einem Seitenhieb kritisieren die beiden Forscher die “PR-Strategie” des Kollegen Rahmstorf, da er Ihnen zu sehr dramatisiert und dabei auch die Forschungsergebnisse recht unwissenschaftlich und populär darstellt. Diese Kritik ist nicht neu und wird auch von anderen Klimaforschern u.a. von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_von_Storch">Professor Hans von Storch</a>, Leiter des „Instituts für Küstenforschung“ am <span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;"><a title="GKSS-Forschungszentrum" href="http://www.gkss.de/index.html">GKSS-Forschungszentrum</a></span><span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;"> in Geesthacht </span><span style="font-family: trebuchet ms; font-size: small;">geteilt, der mit Herr Marotzke derzeit eine Vortragsreihe am <a href="http://www.klimacampus.de/">Hamburger Klimacampus</a> organisiert.</span></p>
<p>Diese beiden erstgenannten halten es laut dem Spiegel-Artikel für richtiger zu “erklären, dass die Temperaturen durch die Treibhausgase nicht von einem Rekord zum anderen eilen, sondern natürlichen Schwankungen unterliegen. [,…] Phasen der Stagnation oder gar Abkühlung ganz normal” sind. Der Autor des Artikels geht dann dieser Frage nach, denn “für das Laienpublikum sind all das verwirrende Botschaften: Warum wird so heftig über den Klimawandel gestritten, obwohl es momentan gar nicht wärmer wird?”</p>
<p>Für die aktuelle Phase der Stagnation gibt es Gründe, über deren Gewichtung die Klimaforscher diskutieren und weiter forschen, ob nun “die verringerte Solaraktivität die wichtigste Ursache für die stagnierende Erwärmung” ist oder aber eher die “Pazifische Dekaden-Oszillation”.</p>
<p>Einig sind sich die Forscher, dass die Temperaturen wieder nach oben gehen werden. Und wenn beispielsweise die Sonnenaktivität hinzukommt, auch stärker als zuvor: “Und das könnte mit einem regelrechten Ruck gehen”, sagt Hadley-Klimatologe Adam Scaife. Denn zu der natürlichen zyklischen Erwärmung käme dann auch noch diejenige durch den vom Menschen gemachten Treibhauseffekt hinzu.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Berliner Konferenz &#8220;The Changing Earth&#8221;</span></p>
<p>Zu der Berliner Konferenz vom 02./03. 11. 2009 „The Changing Earth“ &#8211; Klima im System Erde gaben Prof. Dr. Karin Lochte, <a href="http://www.awi.de/">Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung</a>, Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Hüttl, <a href="http://www.gfz-potsdam.de/">Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ</a>, Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger, <a href="http://www.senckenberg.de/">Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung</a> ein <a href="http://www.gfz-potsdam.de/portal/-?$part=CmsPart&amp;$event=display&amp;docId=3686749&amp;cP=GFZ.content.detail">Thesenpapier zum Stand der Klimaforschung</a> heraus. Hierzu haben diese Forscher Pressemitteilungen und Interviews gegeben.</p>
<p>In diesem Thesenpapier bringen die Vertreter dieser drei Institute, deutlich die Komplexität der Fragestellungen zum Ausdruck und die Problematik des Spannungsfeldes zwischen wissenschaftlichen Anspruch und verantwortungsvollem politischen Handeln:<br />
“Es steht außer Zweifel, dass der Mensch zur Klimaänderung beiträgt. Die Gewissheit jedoch, dass wir im Wesentlichen durch Maßnahmen gegen die Treibhausgasemissionen den Temperaturanstieg auf zwei Grad eingrenzen können, ist aus wissenschaftlicher Sicht eine offene Frage. Das darf uns nicht am Handeln hindern. Das darf uns aber auch nicht daran hindern, den unvollständigen Forschungsstand zu benennen.</p>
<p>Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen sind unumgänglich. Unsere Forschungseinrichtungen untersuchen daher mögliche Strategien zur Minderung der Effekte des Klimawandels auf uns und unsere Umwelt. Dabei geht es auch um regionalspezifische Anpassungskonzepte. Wir wissen aber auch, wie komplex das Klima wirkt. Das System Erde besteht aus einer Vielzahl von Teilsystemen. Das Klima ist eines dieser Teilsysteme, auf das Prozesse in Atmosphäre, Hydrosphäre, Geosphäre, Biosphäre und Anthroposphäre einwirken. Unsere Forschungen geben uns ständig neue und überraschende Einsichten in diese Prozesse und ihre verzweigten Wechselwirkungen.</p>
<p>Ihr Anspruch als Wissenschaftler nie zu behaupten schon alles zu wissen, hat sie dennoch nicht dazu veranlasst, Verantwortung abzulehnen: “Ungeachtet der Tatsache, dass eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf zwei Grad politisch sinnvoll erscheint, ist die Bedeutung der &#8216;Zwei-Grad-Grenze&#8217; in der Dynamik des Klimasystems wissenschaftlich keinesfalls umfassend verstanden. Die Fokussierung auf die &#8216;Zwei-Grad-Grenze&#8217; kann eine falsche Sicherheit vorgaukeln, denn tatsächlich mögen ganz andere, auch niedrigere Tipping-Points wichtiger sein. Auf den diesbezüglichen Forschungsbedarf wurde bereits hingewiesen. […] Angesichts der dargestellten Sachlage und in Anbetracht der laufenden Aktivitäten anderer Nationen sehen wir die Notwendigkeit für eine nationale Initiative der Klima- und Klimafolgenforschung sowie der Mitigations- und Adaptationsmaßnahmen, die den System-Charakter des Klimawandels in den Vordergrund stellt.</p>
<p>Diese Aussagen der um größtmögliche Seriösität bemühten Wissenschaftler steht in einem unverkennbar deutlichen Widerspruch zu der Tendenz einer Veranstaltungdes Instituts für Unternehmerische Freiheit, das in Kooperation mit dem Europäischen Institut für Klima und Energie (EIKE), Committee for a Constructive Tomorrow (CFACT), dem Haus der Zukunft, dem Liberalen Institut der Stiftung für die Freiheit und dem Bund Freiheit der Wissenschaft das am 4. Dezember in Berlin eine Klimakonferenz unter dem Titel eine Klimakonferenz unter dem Titel &#8220;Update zur Klimaforschung&#8221; veranstaltet.</p>
<p>Die Einladung lässt aber das Gegenteil des Titels erwarten: &#8220;<em>Ohne hinreichende Erkenntnisse über den anthropogenen Einfluss auf Klimaveränderungen, die Erfolgsaussichten globaler Klimaschutzabkommen und die wirtschaftlichen Konsequenzen verschiedener Klimaschutzinstrumente sind drastische Klimaschutzmaßnahmen jedoch ein abenteuerliches Unterfangen. Erst recht, wenn berücksichtigt wird, dass viele der derzeit diskutierten oder bereits praktizierten Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen weder ökonomisch effizient noch wirksam gegen den Klimawandel sind. Die im Vorfeld des Kopenhagener Klimagipfels favorisierten klimapolitischen Maßnahmen weisen nicht darauf hin, dass aus dem bisherigen Dilemma zwischen naturwissenschaftlicher Unsicherheit und klimapolitischem Aktionismus die notwendigen Schlüsse gezogen wurden.</em>&#8221;  Kein Wunder, denn als Referenten wird das Who-ist-Who der sogenannten Klimaskeptiker aufgeboten. Auch der 85jährige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fred_Singer">Fred Singer</a> wird aufgeboten, der in seiner langen Laufbahn die wissenschaftliche Lehrmeinung schon bei einer ganzen Reihe von Themen in Zweifel gezogen hat. Hierfür hat er 1990 das <a title="Science and Environmental Policy Project" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Science_and_Environmental_Policy_Project">Science and Environmental Policy Project</a> (SEPP) gegründet, das sich selber als unabhängiges Bildungsprojekt für Umweltfragen beschreibt und Sorgen vor Umweltgefahren, wie das Ozonloch oder die Globale Erwärmung als übertrieben darstellt. Er war als Berater für viele große Konzerne u.a.Exxon, Shell, Ford, Sunoco und Lockheed Martin tätig und unterstützte die Tabakindustrie im Kampf gegen Beschränkungen des Rauchens indem er die Gefahren des Passivrauchens bestritt.<br />
Prof. Singer ist aber im Gegensatz einiger anderer Referenten recht flexibel und hat seine Argumente gegen die &#8220;übertriebenen Umweltgefahren&#8221; immer wieder an die aktuelle Forschung angenähert, um seine Glaubwürdigkeit nicht zu sehr einzubüßen.</p>
<p>Er hat im Gegensatz zu vielen anderen sog. Klimaskeptikern frühzeitig den natürlichen Treibhauseffekt als gegeben eingeräumt, allerdings lange bestritten, dass es eine messbare Erwärmung gibt. Mittlerweile geht er sowohl davon aus, dass das durch den Menschen ausgestoßene Kohlenstoffdioxid den Treibhauseffekt verstärkt, als auch die Realität der Erwärmung. Er hält aber nun diesen Effekt für nachrangig gegenüber andern natürlichen Faktoren. Die Erwärmung sei ein unaufhaltbarer, natürlichen Zyklus. Diese Aussage steht allerdings im Widerspruch zu seiner These, dass die globale Erwärmung noch nicht hinreichend verstanden sei. Letztendlich ist aber ein wärmerer Planet sowieso ein Gewinn.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">13. Hessisches Klimaschutzforum</span></p>
<p>Heute und morgen findet in Kassel das 13. Hessische Klimaschutzforum statt.  Im Gegensatz zu letztgenanntem Forum der sog. Klimaskeptiker bietet dieses wirkliche viele namhafte Referenten aus Wirtschaft, Forschung und den Ministerien von RWE, E-On, Shell und Fraport bis hin zum Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, dem IFO-Institut und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), Karlsruhe. Hessen nimmt sich dieses Themas schon seit langem an, lässt die regionalen Auswirkungen des Klimawandels erforschen und hat eine Nachhaltigkeitsstrategie für Hessen entwickelt.</p>
<p>Die ganz pragmatischen Anpassungstrategien stehen hier im Vordergrund, die Einnzug in das unternehmerische und kommunale Handeln gefunden haben. Dies lässt sich vom der Titel Tagung &#8220;Klimaschutz zwischen Finanzkrise und Konjunkturprogrammen&#8221; bis hin zu den einzelnen Referaten in den Foren <a href="http://www.klimaschutzforum-hessen.de/fileadmin/user_upload/PDFs_2009/Klimaschutzforum_Programmupdate181109.pdf">im Programm</a> nachlesen.</p>
<p><span style="font-style: italic;">Weitere Informationen zur Klimaforschung der erwähnten Institute:</span></p>
<p><a href="http://www.sfb754.de/">http://www.sfb754.de/</a><br />
<a href="http://www.klimabuero-polarmeer.de/">http://www.klimabuero-polarmeer.de</a><br />
<a href="http://helmholtz-eos.dlr.de/">http://helmholtz-eos.dlr.de</a><br />
<a href="http://www.bik-f.de/">http://www.bik-f.de</a></p>
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		<title>Technischer und wirtschaftlicher Aufschwung durch Klimaschutz</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 20:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biomasse]]></category>
		<category><![CDATA[Erdwärme]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
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		<description><![CDATA[Innovationen in den Umwelttechnologien und insbesondere in die Energiewende sind einer der wichtigsten Motoren für den wirtschaftlichen und technischen Fortschritt in Deutschland. Viele führende Unternehmen bauen derzeit diese Segmente aus und investieren verstärkt in die Forschung und Entwicklung. Damit kommen in der Wirtschaftskrise wichtige Impulse aus dem Bereich der grünen Technologien. Vor einer Woche hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="font-family: trebuchet ms;"><img class="alignright size-medium wp-image-115" title="Aufschwung" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/01/ballon-224x300.jpg" alt="Aufschwung" width="224" height="300" />Innovationen in den Umwelttechnologien und insbesondere in die Energiewende sind einer der wichtigsten Motoren für den wirtschaftlichen und technischen Fortschritt in Deutschland. Viele führende Unternehmen bauen derzeit diese Segmente aus und investieren verstärkt in die Forschung und Entwicklung. Damit kommen in der Wirtschaftskrise </span><span style="font-family: trebuchet ms;">wichtige Impulse aus dem Bereich der grünen Technologien. </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Vor einer Woche hat beispielsweise der Chef der Eon-Ökostromsparte Climate &amp; Renewables mitgeteilt, dass sein Unternehmen t</span></em><span style="font-family: Trebuchet MS;"><em>rotz hoher Risiken die Stromerzeugung aus Offshorewindkraft bis zum Jahr 2015 verdreißigfachen will. Beim milliardenschweren Ausbau erneuerbarer Energien in den nächsten Jahren habe Windkraft auf hoher See für den Konzern &#8220;strategische Priorität&#8221;, sagt </em><a href="http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:%C3%96kostrom-von-See-Eon-prescht-bei-Windkraft-vor/533138.html"><em>Frank Mastiaux in der Financial Times Deutschland</em></a><em>. Auch in die Photovoltaik und Biogasanlagen wird in der Krise sowohl von den großen Energieversorgern, wie von Landwirten und Hausbesitzern weiter investiert. Und Unternehmen wie Siemens und General Electric, die die nötige Technologie hierfür entwickeln, die Stahlindustrie und viele mittelständische Zulieferer profitieren von dem krisenfesten Sektor.</em> </span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><strong><span id="more-114"></span>Für General Electric gehört die Zukunft den Erneuerbaren Energien</strong></span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Dieser Tage feierte das Forschungszentrum von General Electric (GE) in Garching bei München seinen fünften Jahresstag im größten und bedeutendsten Forschungsgelände von Deutschland.</span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Dort forschen, lehren und lernen rund 4.000 Beschäftigte und 8.500 Studenten an Instituten u.a. der Münchner Universitäten, der Max-Planck-Gesellschaft und der Bayerische Akademie der Wissenschaften. </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Besonders die Energieeffizienz sowie umweltfreundliche Lösungen sind für das Garchinger Zentrum, eines von weltweit vier Forschungszentren von GE, neben der Gesundheistsparte von großer Bedeutung. </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Es ist mit rund 150 Mitarbeitern Teil der Konzerninitiativen zur Entwicklung von Umwelttechnologien und Medizintechnik. Die grünen Technologien bezeichnet <a href="http://www.welt.de/die-welt/article4055084/General-Electric-baut-europaeisches-Forschungszentrum-aus.html">GE-Chef Jeffrey Immelt als &#8220;Champions unter den Schlüsseltechnologien</a>&#8221; des 21. Jahrhunderts und will deren Umsatz in diesem Jahr auf 25 Mrd. Dollar von 17 Mrd. Dollar im Jahr 2008 steigern. </span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Für GE gehört die Zukunft den &#8220;erneuerbaren Energien&#8221;, wie sie auf ihrer deutschen Webseite verkünden. Die Windkraft habe ihre Wirtschaftlichkeit bereits an zahlreichen Standorten bewiesen, sei diezurzeit wichtigste erneuerbare Energie und techisch ausgereift. Aber auch in anderen Bereichen ist GE aktiv. </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Mit einem slowenischen Energieunternehmen arbeiten sie an einem neuartigen System zur Nutzung von Abwärme in einem Biogas-Kraftwerk zusammen. </span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><strong>Nachhaltige Infrastrukurlösungen für grünere Städte</strong></span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Mit diesem Thema präsentiert sich derzeit Siemens, in derem Hinterhof sich GE vor fünf Jahren nach eigener Aussage angesiedelt hat, auf seiner Webseite. Dort stellt Siemens Szenarien für verschiedene Metropolen vor u.a. für ein <a href="http://w1.siemens.com/entry/de/features/sustainablecities/de/de/pdf/munich_de.pdf">weitgehend CO2-freies München bis zum Jahr 2058</a>. </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Siemens forscht in allen Energiesegmenten an mehr Effizienz und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien. So erprobt Siemens<a href="http://w1.siemens.com/innovation/de/forschungsthemen/energy/energy.php"> Windturbinen ohne Getriebe oder wie Gaskraftwerke noch klimafreundlicher werden können</a>. Nach Überzeugung des Global Players werden die </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Liberalisierung der Märkte und die Anstrengungen zur Reduzierung der Treibhausgase unsere Energielandschaft in den kommenden Jahren drastisch verändern und dabei vor allem zu einer Dezentralisierung der Stromerzeugung führen. In diesem Szenario werden für Siemens Brennstoffzellen eine bedeutende Rolle spielen.</span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><strong>Nordhessen streitet um die besten technischen Entwicklungen</strong></span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Doch nicht nur im Süden Deutschlands auch in der Mitte gibt es ambitionierte Forschung. In Nordhessen arbeiten in einem Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologien eng Forschungsinstitute und mittelständische Unternehmen zusammen um für die Region eine Versorgung mit <a href="http://www.100-ee.de/">100% Erneuerbaren Energien</a> und damit mindestens <a href="http://www.deenet.org/Entwicklungsziele.662.0.html">20.000 neue Arbeitsplätze bis zum Jahre 2020</a> im Bereich dezentrale Energietechnologien und Energieeffizienz zu schaffen. </span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Eines der renommiertesten Institute der Universität Kassel, das <a href="http://www.iset.uni-kassel.de/pls/w3isetdad/www_iset_new.main_page?p_name=7210002&amp;p_lang=ger">Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET)</a> wird im Laufe des Jahres in das am 1. Januar 2009 neu gegründete </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES eingegliedert. Damit ist zum einen eine </span><span style="font-family: trebuchet ms;">besondere Anerkennung der wissenschaftlichen Erfolge, zum anderen neue attraktive Entwicklungsperspektiven in dieser ingenieurwissenschaftlichen Forschungsinstitution des Bundes verbunden. Zusätzlich wird ein deutlicher Ausbau des Forschungsschwerpunktes Erneuerbare Energien und Energieeffizienz an der Kasseler Universität erfolgen.</span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><strong>IHK-Präsident fordert konsequent fossile Energie einsparen</strong></span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Alle führenden Unternehmen der Energiebranche sind Mitglied im Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologien und auch die nordhessische IHK sieht die Energiewende und den Klimaschutz als eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben an. Auf dem Jahresempfang hat IHK-Präsident Dr. Marin Viessmann in seiner Rede die hessische Landesregierung für Ihre Nachhaltigsstrategie, für die amibitionierten Ziele für die Steigerung der Energieeffizienz und den Ausbau der Erneuerbare Energien gelobt. &#8220;Nordhessen ist auf dem Gebiet bereits eine Vorreiterregion, mit seinem Cluster &#8216;Dezentrale Energietechnologien&#8217;, mit einer Vielzahl marktführender Unternehmen in den Bereichen Eergieeffizienz und Eneuerbarer Energien und mit seiner hohen Kompetenz in Forschung und Lehre.&#8221; Dr. Viessmann forderte: &#8220;Um unbeherrschbare Folgen des Klimawandels zu verhindern, müssen wir konsequent fossile Energie einsparen und den Ausstoß von Treibhausgasen drastisch verringern.&#8221; </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Auch für einen Hersteller von Ölheizungen ist dies ein ambitioniertes Ziel. Er hat in seinem Unternehmen den Umbau begonnen, entwickelt neue technische Lösungen und unterstützt Forschung und Lehre. </span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Nicht nur die Region um München, a</span><span style="font-family: Trebuchet MS;">uch Nordhessen will beim technischen und wirtschaftlichen Fortschritt durch Entwicklungen für den Klimaschutz die Nase vorn haben. Dieser Wettbewerb der Regionen um die besten Konzepte ist angesichts der aktuellen Krise nur zu begrüßen. So sah es auch der hessische Ministerpräsident. Neben der Verbesserung der Infrastruktur und Antworten auf den demografischen Wandel, ist der Beitrag zum Klimaschutz eine der zentralen Zukunftsaufgaben und in der Krise birgt diese eine Chance. </span></p>
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		<title>Anpassungsstrategien an den Klimawandel entwickeln</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 20:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Anpassung an die sich verändernden klimatischen Bedingungen stellt verschiedene Berufsgruppen vor gewichtige Herausforderungen. Besonders solche Fachleute, die mit langfristigen Planungen beschäftig sind, haben eine herausragende Verantwortung und beschäftigen sich schon seit vielen Jahren mit den Konsequenzen von zunehmender Trockenheit in den nördlichen und mit mehr Feuchtigkeit und Starkregen-Ereignissen in den südlichen Bundesländern. Für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="font-family: trebuchet ms;"><img class="alignright size-medium wp-image-112" title="Wolken" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2010/01/wolken2-300x225.jpg" alt="Wolken" width="234" height="175" />Die Anpassung an die sich verändernden klimatischen Bedingungen stellt verschiedene Berufsgruppen vor gewichtige Herausforderungen. Besonders solche Fachleute, die mit langfristigen Planungen beschäftig sind, haben eine herausragende Verantwortung und beschäftigen sich schon seit vielen Jahren mit den Konsequenzen von zunehmender Trockenheit in den nördlichen und mit mehr Feuchtigkeit und Starkregen-Ereignissen in den südlichen Bundesländern. Für die Planung im Hochwasserschutz und die Kanalisation gibt es seit Jahrzehnten genaue Untersuchungen. Wetterextreme stellen aber auch Landwirte und Züchter oder Städteplaner vor große Aufgaben. Das </span><span style="font-family: trebuchet ms;">Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat jetzt acht Regionen aus den Bundesländern Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Baden-Württemberg und Bayern ausgesucht, die an einem Modellprojekt „Raumentwicklungsstrategien zum Klimawandel“ teilnehmen. </span></em></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"></p>
<div><span style="font-family: trebuchet ms;">Die Regionen und Städte müssen nach Überzeugung der beteiligten Fachleute des </span><span style="font-family: trebuchet ms;">Forschungsvorhabens „Raumentwicklungsstrategien zum Klimawandel“ </span><span style="font-family: trebuchet ms;">lernen, die Folgen des Klimawandels nicht nur zu mindern, sondern sich auf unvermeidbare Folgen vorzubereiten.</span></div>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><span style="font-family: trebuchet ms;"><br />
</span></span><span style="font-family: Trebuchet MS;"><span style="font-family: trebuchet ms;"></p>
<div>&#8220;<a href="http://www.bbsr.bund.de/nn_22702/BBSR/DE/Aktuell/Veranstaltungen/Programme2009/RaumKlima__info.html">Sommerliche Dürren mit Wasserknappheit und Waldbrandgefahren, Extremwetterereignisse mit Hochwasser- und Sturmschäden, Hitzewellen in den stark verdichteten Städten erhöhen den Anpassungsdruck für Mensch und Natur</a>.&#8221; Am 2./3. Juli 2009 wird in Berlin eine Fachkonferenz zudem Thema stattfinden bei denen Zwischenergebnisse zu den laufenden Forschungsvorhaben zur Diskussion gestellt werden. &#8220;Dies geschieht vor dem Hintergrund des am 1. April 2009 veröffentlichten Weißbuches der Europäischen Union und der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel.&#8221; Bei dieser Gelegenheit werden auch die Modellregionen des neuen MORO-Forschungsvorhabens präsentiert. Träger des Modellprojekts – das bis zum Frühjahr 2011 abgeschlossen sein wird – sind das BMVBS und das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).</div>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;">Die Verantwortlichen in den ausgewählten Regionen zeigten sich erfreut über die Entscheidung. In einer <a href="http://www.rp-giessen.de/irj/RPGIE_Internet?rid=HMdI_15/RPGIE_Internet/nav/3a8/3a8505fe-78c2-9011-1010-43765bee5c94,e10521cb-13fe-121b-30bc-d44e9169fccd,,,11111111-2222-3333-4444-100000005004%26_ic_uCon_zentral=e10521cb-13fe-121b-30bc-d44e9169fccd%26overview=true.htm&amp;uid=3a8505fe-78c2-9011-1010-43765bee5c94">Pressemitteilung des Gießener Regierungspräsidium</a> wurde das zum Ausdruck gebracht, als die Nachricht eintraf, dass Mittelhessen &#8211; zusammen mit der Region Südhessen und dem Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main &#8211; vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) für ein Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) ausgewählt wurde. „Grundsätzlich geht es bei dem hessischen Projekt unter dem Motto ‚REFRAKLAN‘ (Regionalplanung in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main – vom Klimaschutz zur Klimaanpassung) um die modellhafte Erprobung integrierter Handlungskonzepte zur Verbesserung der regionalen Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimafolgen“, erläutert der Regierungspräsident.</span> </span><br />
</span></span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Für die Modellregionen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg spielt die Problematik der Versteppung, die veränderten Anbaubedingungen und der Umbau in der Energieversorgung eine wichtige Rolle. Der<span style="font-family: trebuchet ms;"> stellvertretenden Fraktionsvorsitzende Katharina Reiche als Brandenburgerin die Herausforderung aufgrund der zunehmenden Trockenheit bewußt</span><span style="font-family: trebuchet ms;">. Für sie ist auch die Agro-Gentechnik ein Mittel, mit speziell gezüchteten Sorten die Anpassung an den Klimawandel voranzutreiben. </span>Deutsche Pflanzenzüchter investieren derzeit verstärkt in die Forschung und züchten für Landwirtschaft und Gartenbau neue Sorten, die auch unter schwierigen Klima- und Anbaubedingungen sichere Erträge bringen.</span><span style="font-family: trebuchet ms;"><br />
</span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Übergreifend sind für alIe Regionen den Bereichen Hochwasserschutz, Siedlungsklima, Landwirtschaft aber auch im Arten- und Biotopschutz wesentliche Änderungen zu erwarten, für geeignete Anpassungsstrategien entwickelt werden müssen. Das Regierungspräsidium in Gießen will zuerst die Möglichkeiten der Regionalplanung und Regionalentwicklung im Sinne einer Stärkung und Erweiterung des raumordnerischen Instrumentariums zu überprüfen &#8211; beispielsweise durch entsprechende Festlegungen im Regionalplan. „Anschließend soll eine umsetzungsorientierte‚ regionale Klimaanpassungsstrategie‘ erarbeitet werden, in die neben der Regionalplanung auch andere Akteure wie Kommunen, Land- und Wasserwirtschaft sowie der Naturschutz einbezogen werden“, beschreibt der RP-Planungsexperte Dr. Ivo Gerhards die weiteren Arbeitsschritte. „Zum Beispiel wird geprüft, ob und welche Siedlungsbereiche in zunehmend durch Hochwasser oder andere Extremereignisse gefährdeten Gebieten liegen“, so Gerhards weiter. Wie unter Berücksichtigung eines erhöhten Wasserbedarfs und der Ressourcenschonung ein nachhaltiges Grundwassermanagement gewährleistet werden kann, wird ein ebenso bedeutsamer Schwerpunkt sein wie die Frage, mit welchen Maßnahmen sich regionstypische Arten und Biotope unter den Bedingungen des Klimawandels dauerhaft sichern und entwickeln lassen. „Wichtig ist es daneben zu prüfen, ob der Klimawandel auch Chancen für bestimmte Formen der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung in der Modellregion bieten kann“, ergänzt die RP-Mitarbeiterin Simone Philippi. Ein weiterer Kernpunkt des umfangreichen Modellvorhabens wird es nicht zuletzt sein, Möglichkeiten auszuloten, mit denen Kommunen für eine derartige Klimaanpassungsstrategie sensibilisiert werden können. </span></p>
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		<title>Kurswechsel in Frankreich hin zu Erneuerbaren Energien</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 21:18:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>

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		<description><![CDATA[In Frankreich kündigt der Staatspräsident einen radikalen Wechsel in der Energiepolitik an: Die Erneuerbaren Energien sollen künftig die gleiche Rolle spielen wie die Kernenergie unter Charles de Gaulle in den 60er Jahren, verkündet Nicolas Sarkozy. Er schraubt die Ausbauziele massiv nach oben und bezeichnet die bisherige Begrenzung als Fehler. Die klimapolitischen Ziele bleiben bestehen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="font-family: trebuchet ms;"><img class="alignright size-full wp-image-108" title="Dämmerung über der Normandie, Dieter Schütz, pixelio.de" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2009/06/sonne_f.jpg" alt="Dämmerung über der Normandie, Dieter Schütz, pixelio.de" width="200" height="150" />In Frankreich kündigt der Staatspräsident einen radikalen Wechsel in der Energiepolitik an: Die Erneuerbaren Energien sollen künftig die gleiche Rolle spielen wie die Kernenergie unter Charles de Gaulle in den 60er Jahren, verkündet Nicolas Sarkozy. Er schraubt die Ausbauziele massiv nach oben und bezeichnet die bisherige Begrenzung als Fehler. </span><span style="font-family: trebuchet ms;">Die klimapolitischen Ziele bleiben bestehen und Umweltminister Jean-Louis Borloo und sein Staatssekretär, Chantal Jouanno im Amt. Die französischen Medien vermuten, dass der Erfolg der französischen Grünen einen großen Anteil an diesem Kurswechsel hat.</span></em></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>Frankreich ergrünt</strong></span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Zwei Tage nach der überraschenden Erfolg der Liste &#8220;Europe Ecologie&#8221; von Daniel Cohn-Bendit bei den Wahlen zum Europäischen Parlament, hat Nicolas Sarkozy eine Wende zugunsten der erneuerbaren Energien angekündigt. Am Tag zuvor war klar geworden, wie sensationell das Ergebnis der französischen Grünen gewesen ist: Es fehlten mit 16,3% der Stimmen nur zwei Zehntel Prozentpunkte und sie hätten auch noch die abgestürzte Sozialistische Partei (PS, 16,5%) überholt. So hat sie sich nach vielen Jahren Marginalität als dritte Kraft hinter den beiden großen Parteien, der PS und der UMP von Nicolas Sarkozy (27,8%), in Frankreich etabliert.</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;">Der Triumph ist auch ein ganz persönlicher Erfolg von Daniel Cohn-Bendit. Als überzeugter Europäer hat er in seiner politischen Laufbahn zwischen Frankreich und Deutschland immer wieder gewechselt. Zuerst außerparlamentarisch, nun schon viermal parlamentarisch: Zweimal ist er auf einer deutschen und nun ebenfalls zum zweiten Mal auf einer französischen Liste ins Europaparlament gewählt worden. Die französischen Grünen schicken insgesamt 14 Abgeordneten ins Europaparlament, genauso viele wie die französische Sozialdemokraten. In Paris schafften sie mit 27,5 Prozent den zweiten Platz. In 12 der 20 Hauptstadt-Arrondissements waren sie bei den Europawahlen die stärkste Liste. </span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>Staat der Erneuerbaren Energien</strong></span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Der Staatspräsident verkündete die neuen Ziele in der Energiepolitik bei einem Besuch des Nationalen Institut für Solarenergie in Savoyen. Er versuchte dabei den Eindruck zu vermitteln, dass dies keine völlig neuen, durch den Wahlausgang geprägte, sondern lange geplante Maßnahmen sind. Und selbstverständlich stellt dieser radikale Wechsel bisher nur im Projektnamen &#8220;EE-Staat Frankreich&#8221; den &#8220;Atomstaat Frankreich&#8221; in Frage. Die Blockade soll aufgehoben, neue Förderprogramme auf den Weg gebracht werden, um den Ausbau zu beschleunigen, auch um neue Arbeitsplätze zu schaffen. </span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><em>Bildquelle: Dieter Schütz, pixelio.de </em></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Energieriese soll in Bürgerhand</title>
		<link>http://www.myen.eu/2009/06/03/energieriese-soll-in-buergerhand/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 19:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die TAZ berichtet in ihrer Ausgabe vom 3.Juni 2009 übert die Pläne einer Genossenschaft Teile der Eon-Tochter THÜGA zu erwerben. Diese finden Unterstützung bei Politik und Geldgebern. Schon zwei Millionen Euro seien gezeichnet. Die ersten 2 Millionen Euro sind schon beisammen: Die südbadische Initiative &#8220;Energie in Bürgerhand&#8221; sammelt derzeit auf Treuhandkonten Geld ein, um einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><em>Die TAZ berichtet in ihrer Ausgabe vom 3.Juni 2009 übert die Pläne einer Genossenschaft Teile der Eon-Tochter THÜGA zu erwerben. Diese finden Unterstützung bei Politik und Geldgebern. Schon zwei Millionen Euro seien gezeichnet.</em><br />
</span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Die ersten 2 Millionen Euro sind schon beisammen: Die südbadische Initiative &#8220;<a href="http://www.energie-in-buergerhand.de/">Energie in Bürgerhand</a>&#8221; sammelt derzeit auf Treuhandkonten Geld ein, um einen möglichst großen Anteil des Energieversorgers Thüga zu kaufen, den der Eon-Konzern auf Druck des Kartellamtes vermutlich im Sommer oder Herbst abstoßen will. Bis zu 100 Millionen Euro an Eigenkapital will die genossenschaftlich organisierte Initiative dafür akquirieren.<br />
</span><span style="font-family: trebuchet ms;">Kommt der Transfer zustande, dürfte er als eine der spektakulärsten Aktionen der letzten Jahrzehnte in die deutsche Stromgeschichte eingehen. Denn die Thüga ist ein Unternehmen von beachtlicher Größe, ihr Wert wird in der Branche auf 3 bis 4 Milliarden Euro veranschlagt; sie besitzt Anteile an 110 Unternehmen, überwiegend kommunalen Energieversorgern. Wird die Thüga durch einen Verkauf ein unabhängiges Unternehmen, wird sie nach den großen vier Energiekonzernen der fünftgrößte Versorger Deutschlands sein.</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>Der neue Coup Stromrebellen aus Schönau?</strong><br />
Aufsichtsratsvorsitzender von &#8220;Energie in Bürgerhand&#8221; ist Michael Sladek aus Schönau im Schwarzwald. Zusammen mit anderen &#8220;Stromrebellen&#8221; sammelte er Mitte der Neunzigerjahre einen Millionenbetrag von Bürgern zum Kauf des örtlichen Stromnetzes ein. Heute sind die daraus erwachsenen Elektrizitätswerke Schönau ein Ökostromversorger mit bundesweit mehr als 80.000 Kunden.<br />
Sladek nennt drei Argumente für das neue Projekt. Zum einen erhielten die Bürger Einfluss auf die Geschäftspolitik der Thüga. Energiepolitik werde damit nicht mehr von oben verordnet, sondern man habe &#8220;die einmalige Chance, von unten her einen ökologischen Energiekonzern aufzubauen&#8221;. Zudem halte man künftig Geld in der Region, das bisher abfließt. Und schließlich biete das Konzept den Bürgern eine sichere Geldanlage. Im letzten Jahr habe die Thüga einen Gewinn von über 11 Prozent erzielt. Auch wenn solche Erträge nicht ständig zu erwarten seien, sei das Investment &#8220;eine solide Anlage mit Vorsorgecharakter&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>E-ON entscheidet nach wirtschaftlichen Erwägungen </strong><br />
Bei mehreren Banken wurden inzwischen anwaltliche Treuhandkonten eingerichtet. Mit einer Mindestsumme von 500 Euro kann seither jeder Bürger in das Projekt einsteigen. Sollte die Genossenschaft beim Verkauf der Thüga-Anteile nicht zum Zuge kommen, fließen die Einlagen mit eventuellen Zinsen an die Geldgeber zurück.<br />
Bis zu einem Drittel der Thüga-Anteile stehen zur Diskussion. Für rund zwei Drittel nämlich gibt es bereits Interessenten aus der kommunalen Energiewirtschaft. Die Versorger Mainova in Frankfurt, Stadtwerke Hannover und N-ergie Nürnberg bewerben sich zusammen um 45 Prozent der Anteile. Eine Reihe kleinerer Versorger will weitere 15 bis 25 Prozent erwerben. Es sind in der Regel Thüga-Töchter, die die einmalige Chance nutzen wollen, durch Einkauf in ihre Mutterfirma unabhängiger von den Oligopolisten zu werden.<br />
Wer am Ende den Zuschlag erhält, entscheidet jedoch Eon &#8211; der Ausgang der Geschichte ist daher noch völlig unklar. Wortkarg heißt es aus der Konzernzentrale: &#8220;Wir sind Herr des Verfahrens und wir haben keine Eile.&#8221; Und man werde nach wirtschaftlichen Erwägungen entscheiden.<br />
Entscheidend für einen möglichen Zuschlag an die Bürgergenossenschaft dürften zwei Faktoren sein. Zum einen die Frage, wie viel Geld sich in den kommenden Wochen auf den Konten ansammelt: Wird ein zweistelliger Millionenbetrag erreicht, was bei Ausdehnung der bislang regionalen Kampagne auf ganz Deutschland durchaus realistisch ist, hätte das eine erhebliche Signalwirkung. Der zweite Faktor ist die Unterstützung durch Politik und Kartellamt. Denn das Thema ist hochpolitisch, weil eine unabhängige Thüga als ernstzunehmender Wettbewerber den bislang vom Quartett der Oligopolisten geprägten Markt erheblich beflügeln würde.<br />
Entsprechend positiv sind durchweg die ersten Reaktionen aus den Fraktionen in Berlin &#8211; von der Union bis zur Linkspartei zeigen sich Energieexperten sehr angetan. Joachim Pfeiffer, Koordinator für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagfraktion, sagt, er begrüße die Initiative und wünsche ihr viel Erfolg. Hans-Kurt Hill von den Linken freut sich über die &#8220;Möglichkeit, den Verbraucherinnen und Verbrauchern mehr Mitsprache bei Energiefragen zu geben&#8221;, und auch Gudrun Kopp von der FDP sagt, sie habe für die Aktion &#8220;viel Sympathie&#8221;. Doch genauso oft wie das Wort &#8220;sympathisch&#8221; hört man in diesen Tagen aus den Berliner Abgeordnetenbüros noch ein anderes Wort: &#8220;ambitioniert&#8221;. Aber das schreckt die Schönauer nicht &#8211; ambitioniert waren ihre Ideen schließlich immer.</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;">Quelle: <a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=wu&amp;dig=2009%2F06%2F03%2Fa0050&amp;cHash=a05e949b9c">taz vom 3. Juni 2009</a>, Autor BERNWARD JANZING </span></p>
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		<title>Unaufgeregte Normalität beim Klimaschutz</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 04:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>

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		<description><![CDATA[Klimaschutz, die Verringerung der Abhängigkeit der Welt von fossilen Brennstoffen und der Ausbau erneuerbarer Energien bleiben auf der Agenda von Wirtschaft, Wissenschaft und nicht zuletzt auf der der Politik ganz oben. Dies wurde bei dem Treffen von Präsident Barack Obama mit den 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union zum Abschluss des fünftägigen Gipfelmarathons deutlich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="font-family: trebuchet ms;"><img class="alignright size-full wp-image-97" title="Morgenrot" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2009/04/morgenrot.jpg" alt="Morgenrot" width="200" height="150" />Klimaschutz, die Verringerung der Abhängigkeit der Welt von fossilen Brennstoffen und der Ausbau erneuerbarer Energien bleiben auf der Agenda von Wirtschaft, Wissenschaft und nicht zuletzt auf der der Politik ganz oben. Dies wurde bei dem Treffen von Präsident Barack Obama mit den 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union zum Abschluss des fünftägigen Gipfelmarathons deutlich. Dass diese Frage g</span><span style="font-family: trebuchet ms;">erade und insbesondere angesichts der aktuellen Weltwirtschaftskrise nicht in den Hintergrund treten kann, wird durch die <a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/564504">Rede des US-Präsidenten</a> ausdrücklich klargestellt. Aber auch Angela Merkel ist gespannt auf die Zusammenarbeit mit Obama in Sachen Klimaschutz. &#8220;<a href="http://www.rp-online.de/public/article/politik/gipfel/693470/Obama-draengt-EU-zur-Aufnahme-der-Tuerkei.html">Denn der amerikanische Präsident hat deutlich gemacht, dass die Vereinigten Staaten von Amerika hier eine führende Rolle einnehmen werden&#8221;</a> zitiert RP-Online die Kanzlerin. Doch nicht mehr Streit und Aktionismus herrschen mittlerweile bei diesem Thema, sondern Ernsthaftigkeit und Gelassenheit.<br />
</span></em></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><strong>Kyoto-Folgeabkommen zum Klimaschutz im Dezember</strong><br />
</span><span style="font-family: Trebuchet MS;">Noch in diesem Jahr finden die entscheidenden Verhandlungen über das neue Klimaschutzabkommen im Dezember auf einer UN-Konferenz in Kopenhagen statt. Doch es besteht mittlerweile nicht mehr der große Dissenz früherer Jahre. Vielmehr ist i</span><span style="font-family: trebuchet ms;">n Wirtschaft, Wissenschaft und Politik eine große Selbstverständlichkeit beim Klimaschutz eingekehrt. Wie schon in der Vergangenheit bei vielen anderen Umweltthemen zieht nach eine Phase des Schwankens zwischen Ignorieren, Ablehnung und aufgeregtem Aktionismus nun der pragmatische Alltag ein: Zu Entscheidungen über nachhaltiges Wirtschaften gehört völlig unaufgeregt, wie es sich bei der Reinhaltung von Boden, Wasser und Luft in den letzten Jahrzehnten europaweit als banale Binsenwahrheit entwickelt hat, nunmehr auch die Vermeidung von CO2. Energieeinsparungen, das Steigern der Energieeffizienz und Einsatz erneuerbarer Energien gehören zum selbstverständlichen Repertoire jedes Entscheidungsträgers sei es in einem Unternehmen oder in einer öffentlichen Einrichtung.</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>Investitionen in eine nachhaltige Entwicklung </strong></span><br />
Die Unaufgeregtheit tut der Sache gut. Nachhaltige Investitionen, die die Zukunft der Unternehmen sichern und keine kurzfristigen Gewinnmaximierungen stehen jetzt im Vordergrund. Fast <a href="http://www.readers-edition.de/2009/01/28/change-als-chance">tägliche Nachrichten aus der Wirtschaft</a>, die kaum noch als etwas besonders wahrgenommen werden, sind ein beredtes Beispiel hierfür. Von der Großindustrie bis zur <a href="http://blog.myen.eu/2009/02/landwirte-investieren-in-erneuerbare.html">Landwirtschaft wird in den Ausbau erneuerbare Energien</a> investiert.<br />
Auch die Financial Times Deutschland hat sich dieses Themas angenommen und seit Mitte letzten Jahres in einer <a href="https://www.ftd.de/div/zeitung/presse/:FTD%20Umwelt%20Sonderthema/365062.html">Serie zu Nachhaltigkeit und Energieeffizienz</a> aufgezeigt, dass umweltschonende Technologien und nachhaltiger Umgang mit Rohstoffen in der Industrie immer wichtiger werden. Die Serie solle einen Überblick über das Potenzial, das &#8220;Greentech&#8221; in verschiedensten Wirtschaftssektoren und Querschnittsfunktionen darstellt. Gesucht werden zukunftsweisende Lösungen, die effizient Energie sparen und das Klima schonen.<br />
</span><span style="font-family: trebuchet ms;">Bundesweit werden durch Kommunen mit den Mitteln des Konjunkturpakets viele energetische Sanierungen und neue effizentere Heizsysteme, wie BHKWs bezahlt. Auch hier sind Entscheidungen für klimaschonende Maßnahmen geradezu trivial und konfliktfrei. </span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>UN -Auszeichnung für nachhaltiges Handeln der Kirche</strong></span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Bei all&#8217; dieser unaufgeregten Normalität, die beim Klimaschutz eingekehrt ist, geht manches unter, was früher noch einer ausführlichen Betrachtung wert gewesen wäre. Aber es mag auch der großen Einigkeit über alle gesellschaftlichen Gruppen geschuldet sein, dass eine UN-Auszeichung an die beiden großen Kirchen, die sie für nachhaltiges Handeln bekommen haben, wenig Beachtung on den Medien fand. Am 2. April haben die Kirchen von der UN eine Auszeichnung für ein Projekt des nachhaltigen Konsums bekommen, mit dem sie ihre Marktmacht für ökofairen Konsum stärker nutzen wollen. </span><span style="font-family: trebuchet ms;">Mit dieser Auszeichnung würdigen die Vereinten Nationen diese Aktion der beiden großen Kirchen in Deutschland, die ihr Einkaufsverhalten künftig noch stärker an Umweltschutz und sozialen Kriterien ausrichten wollen. Bundesweit arbeiten die evangelische uud katholische Kirche derzeit noch in 13 Testregionen, sowie in zahlreichen Modelleinrichtungen gemeinsam an der Veränderung des kirchlichen Beschaffungsverhaltens. Die bundesweite Ausweitung des Projekts ist geplant. Ab Juni 2009 soll es in vielen Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen Aktionswochen „Zukunft einkaufen” geben. „Wir sollten die geballte Macht, die wir als Kunden haben, nicht unterschätzen”, erklärt dazu Präses Alfred Buß, der leitende Geistliche der Evangelischen Kirche von Westfalen: „Wer einkauft, entscheidet mit, wie die Weichen für die Zukunft gestellt werden: ob Wälder abgeholzt, ausbeuterische Löhne weiter gezahlt oder das Klima geschützt und Armut gelindert werden kann. Zwar brauchen soziale Gerechtigkeit, der Umwelt- und Klimaschutz bessere Rahmenbedingungen und eine mutigere Politik, die sich über Handlungsblockaden hinwegsetzt. Wichtig sind aber auch aufgeklärte Konsumentinnen und Konsumenten, die mit ihrem Einkaufsverhalten ökologisch und sozialverantwortlich handeln,” zitiert die <a href="http://www.ekvw.de/Nachrichten.153+M51cf5720a77.0.html">Evangelische Kirche von Westfalen in einer Pressemitteilung</a>. </span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>Meilenstein im Klimaschutz</strong></span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Die Vorbereitung der Klimakonferenz im Herbst ist in vollem Gange. Das <a href="http://www.pr-inside.com/de/klima-konferenz-in-bonn-soll-abkommen-vorbereiten-r1148632.htm">zehntägige Treffen in Bonn</a>, das am letzten Sonntag begonnen ist die erste von drei geplanten UN-Konferenzen zur Vorbereitung des Weltklimagipfels. Nachdem nunmehr auch die USA mit dabei sind, viele Wirtschaftsunternehmen nicht mehr so massiv gegen die Klimawissenschaftler schießen und in den Grundfragen großer Konsens besteht, ist auch in der Wissenschaft eine größere Gelassenheit eingekehrt. </span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">In zwei Interviews in der Zeit haben aktuell zwei der bekanntesten Klimaforscher zur aktuellen Situation Stellung genommen, aus denen diese Haltung deutlich wird: </span><span style="font-family: trebuchet ms;">&#8220;<a href="http://www.zeit.de/2009/14/DOS-Schellnhuber?page=1">Das Brüsseler Klima- und Energiepaket ist nicht perfekt, aber durchaus respektabel. In Sachen Reduzierung von Treibhausgasemissionen und vor allem bei den verbindlichen Zielen zum Ausbau der erneuerbaren Energien ist es sogar das Beste, was es weltweit gibt</a>&#8220;, so der Potsdamer Forscher Hans Joachim Schellnhuber. </span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Zwei Wochen zuvor bemerkte </span><span style="font-family: trebuchet ms;">Stefan Rahmstorf nach der Tagung der weltweit führenden Klimawissenschaftler in Kopenhagen nüchtern: </span><span style="font-family: trebuchet ms;">&#8220;<a href="http://www.zeit.de/online/2009/12/klimakongress-rahmstorf-interview">Als Wissenschaftler verwende ich den schwammigen und emotionalen Begriff &#8216;Klimakatastrophe&#8217; selbst nicht. In der Wissenschaft diskutieren wir die Frage nüchterner und konkreter: Wie rasch können wir die globale Erwärmung stoppen? Realistisch möglich ist noch die Begrenzung auf zwei Grad über dem vorindustriellen Temperaturniveau, wie es sich die EU seit vielen Jahren zum Ziel gesetzt hat.&#8221;</a></span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Dass diese Ziele selbstverständlich für die EU und global weiter auf der Agenda stehen und, wie Professor Schellnhuber es in dem obigen Interview formulierte dass &#8220;Nachhaltigkeitspolitik für Frau Merkel kein Potemkinsches Dorf darstellt, welches man nach Bedarf aufbauen und wieder wegräumen kann&#8221;, lässt sich am Ende des fünftägigen Gipfelmarathons mit großer Bestimmtheit feststellen.</span></p>
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		<title>Die grüne Stadt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 23:16:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Metropolen bemühen sich um Ressourcen und Klima schonende Energieerzeugung und -nutzung. Dies ist eine der größten Herausforderungen der Gegenwart und eine Voraussetzung für eine lebenswerte Stadt. Denn die Städte verbrauchen 75 Prozent der Energie und sind für 80 Prozent der Treibhausgase verantwortlich. Dieser Herausforderung stellt sich das Klimabündnis, dem über 1400 Städte, Gemeinden und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><em><img class="alignright size-full wp-image-95" title="GRÜN" src="http://www.myen.eu/wp-content/uploads/2009/03/auto.jpg" alt="GRÜN" width="240" height="240" />Viele Metropolen bemühen sich um Ressourcen und Klima schonende Energieerzeugung und -nutzung. Dies ist eine der größten Herausforderungen der Gegenwart und eine Voraussetzung für eine </em><a href="http://emagazine.credit-suisse.com/app/article/index.cfm?fuseaction=OpenArticle&amp;aoid=256077&amp;coid=64291&amp;lang=DE"><em>lebenswerte Stadt</em></a><em>. Denn die Städte verbrauchen 75 Prozent der Energie und sind für 80 Prozent der Treibhausgase verantwortlich. </em></span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;"><em>Dieser Herausforderung stellt sich das </em><a href="http://www.klimabuendnis.org/index.php?id=23&amp;L=1"><em>Klimabündnis</em></a><em>, dem über 1400 Städte, Gemeinden und Landkreise angehören, u.a. zählen Berlin, Wien, Frankfurt am Main und München zu seinen Mitgliedern. </em></span><span style="font-family: Trebuchet MS;"><em>Die unterschiedlichen Bedingungen und Potenziale werden systematisch erfasst, um den CO2-Ausstoß zu bilanzieren, aber vor allem auch Maßnahmenkataloge zu erstellen.</em> </span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><strong>Platz 1 des Katalogs: Bausünden beseitigen</strong></span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Der Maßnahmenkatalog in Wien nennt sich Energie-Effizienz-Programm. Es wurden für alle Wohngebäude die Sanierungskosten ermittelt und klassifiziert. Auf Grundlage einer daraus entstandenen immensen Datenmenge, die auch den Verbrauch von Haushaltsgeräten, vom Fernseher bis zum Föhn umfasst, wurde eine Liste mit hundert Sparmaßnahmen entwickelt. Wobei diejenigen Projekte höchste Prorität genießen, die möglichst schnell und günstig Energie sparen. Die Beseitigung der Bausünden aus den fünfziger bis siebziger Jahren bekam daher Platz eins. Zu dieser Zeit war das Heizöl so billig, dass bekanntermaßen kaum jemand über solche Dinge, wie Wärmedämmung nachdachte. Dies muss nun nachgeholt werden.</span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;"><br />
<strong>90 Prozent weniger CO2</strong> </span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Auch in München wurden in den letzten Jahren schon viele <a href="http://www.muenchen.de/Rathaus/rgu/wohnen_bauen/energie/39004/index.html">Maßnahmen zur Energieeinsparung, Effiziensteigerung und zum Einsatz Erneuerbarer Energien</a> umgesetzt. Jetzt wurde vor einigen Tagen im Münchhauser Rathaus zum ersten Mal eine Studie vorgestellt, die das Gesamtpotenzial der Verringerung des CO2-Ausstoßes einer </span><span style="font-family: trebuchet ms;">Großstadt wie München ermittelt hat. Der grüne Bürgermeister Hep Monatzeder hat zusammen mit den Wissenschaftlern von Siemens und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie (WIKUE) die Studie <em><a href="http://w1.siemens.com/innovation/de/news_events/innovationnews/innovationnews-meldungen/2009/021_ino_0905_1.htm">München – Wege in eine CO2-freie Zukunft</a>.</em> Nach dieser könne bis Mitte des Jahrhunderts eine Großstadt wie München seine CO2-Emissionen um fast 90 Prozent reduzieren. Dabei käme es für die Bewohner zu keinen Einschränkungen der Lebensqualität. </span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;"><strong>Vorsorge für die Nach-Erdölzeit</strong> </span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Das ehrgeizigste Vorzeigeprojekt befindet sich aber in einer auf den ersten Blick überraschenden Region: Auf der arabischen Halbinsel. Das Emirat Abu Dhabi, das zu den Vereinigten Arabischen Emiraten gehört hat gerade </span><span style="font-family: trebuchet ms;">fast zwei Milliarden Euro in eine Beteiligung am Autokonzern Daimler investiert. Doch das Emirat erhofft sich nicht nur Gewinne, es sorgt vor allem in einer wohl durchdachten Strategie für die Zeit nach dem Ende des Erdölszeitalters vor, das ihm seinen Wohlstand ermöglicht hat. </span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Das erklärte Staatsziel von Abu Dhabi ist es, den Öko-Sektor massiv auszubauen. Im Jahr 2020 soll ein Fünftel des Energiebedarfs des Emirats aus regenerativen Quellen kommen. Zu diesem Ziel passt es, dass Daimler </span><span style="font-family: trebuchet ms;">mit dem Kapital aus der Beteiligung ermöglicht wird, die <a href="http://www.swr.de/nachrichten/-/id=396/nid=396/did=4649294/c75fnp/">Entwicklung von Elektromobilen</a> massiv voranzutreiben. Diese sollen dann auch in einer CO2-neutrale Stadt für zumindest 50.000 Menschen in dem Emirat rollen, die die staatliche Firma Masdar derzeit baut. Wobei in ihr vollständig auf private PKWs verzichtet werden soll.</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>Die Grüne Stadt</strong></span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Das Projekt „Grüne Stadt“ bei der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate wird seit 2007 geplant und am 9. Februar hat der Bau begonnen</span><span style="font-family: trebuchet ms;">. Zwischen dem Flughafen Abu Dhabis und der Chalifa City erstreckt sich das rund sechs Quadratkilometern Gebiet mit Wohnungen für 50.000 Menschen und Arbeitsplätze für 90.000. Die Kosten der Errichtung von Masdar-City sollen sich auf 22 Milliarden US-Dollar belaufen. Die Stadt wird ausschliesslich mit erneuerbaren Energien betrieben werden und ohne Abfall und ohne Ausstoss von Kohlendioxid auskommen.</span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Damit aber nicht genug: Denn </span><span style="font-family: trebuchet ms;">in der „Grünen Stadt“ soll die Forschungseinrichtung „Masdar Institute of Science and Technology“ angesiedelt weden, welche in eng mit dem „Institute of Technology“ in Massachusetts zusammenarbeit. Diese Modellstadt soll das kreative Zusammentreffen von Politikern, Investoren, Wissenschaftlern und Studenten in einer außergwöhnlichen und anregenden Umgebung, die Entwicklung von Ideen und Visionen ermöglichen, mit dem einen großen Ziel: Die Weiterentwicklung der regenerativen Energien für die Zeit ohne Erdöl.</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>Das Berlin der Zukunft</strong> </span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Die grundsätzliche Frage, wie eine Großstadt nachhaltig Ressourcen und Klima schonend mit Energie versorgt werden kann, stellt sich die ZEIT. In <a href="http://www.zeit.de/zeit-wissen/2009/02/Die-Hungrige-Stadt?page=1">ihrem WISSEN-Magazin</a> versuchen die Autoren am Beispiel Berlins zu ergründen, wie man eine Millionenstadt am besten mit Strom und Wärme versorgt. Dies ist ein Teil von vier Dossiers zu dem Thema wie sich die Berliner eine ideale Stadt ausmalen. </span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Mit vielen Praxisbeispielen wird unterfüttert, wie der Energiehunger einer Metropole gestillt werden kann. Kohle gehört offenbar nun nicht mehr dazu, nachdem vor zehn Tagen Vattenfall </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">nach einer jahrelangen Diskussion seine Pläne für ein <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Vattenfall-Kohlekraftwerk-Lichtenberg;art270,2750404">Großkraftwerk auf Steinkohlebasis</a> am Standort Klingenberg im Bezirk Lichtenberg aufgeben hat. </span><span style="font-family: trebuchet ms;">Der Konzern setzt nun bei der Berliner Energieversorgung auf kleinere und effizientere Lösungen und will mit dem Senat </span><span style="font-family: trebuchet ms;">eine <a href="http://www.berlin.de/sen/umwelt/klimaschutz/">Klimaschutzvereinbarung</a> abzuschließen. </span><span style="font-family: trebuchet ms;">An dem geplanten Standort entstehen nun kleinere Kraftwerke, die mit Gas und Biomasse befeuert werden sollen. Dies passt dem Berliner Senat besser in das </span><span style="font-family: trebuchet ms;"><a href="http://www.berlin.de/sen/umwelt/klimaschutz/landesenergieprogramm/">Energiekonzept für das Land</a>, das derzeit erstellt wird. Ende Mai will er ein Leitbild zur Energiepolitik der kommenden Jahre vorlegen und Ende des Jahres schließlich dann das endgültige Konzept.</span></p>
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